Das Neueste
[18. Okt 2014 | Bisher kein Kommentar | 469 mal angeschaut]
Die Welt verstehen – heute mit Claudia Bandion-Ortner, Abdullah-Groupie

Als stellvertretende Generalsekretärin des Wiener König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog erhält Claudia Bandion-Ortner Gelegenheit, Selbsterfahrungstrips ins Reich des absoluten Monarchen zu unternehmen. Sie findet das ausgesprochen kuschlig, wie sie profil.at erzählt:

Bandion-Ortner musste sich – wie alle Frauen in Saudi-Arabien – mit einer schwarzen Abaya verhüllen. „Aber ich muss sagen: Die ist praktisch. Ein angenehmes Kleidungsstück. Sie hat mich ein bisschen an den Talar erinnert.“
Und das Land mit den Hauptexportgütern Erdöl und Wahhabitischer Extremismus sieht sie auf ausgesprochen gutem Weg:

Auf den Vorhalt, dass im Jahr 2014 in Saudi-Arabien bereits 60 Menschen hingerichtet worden sind, dass an Freitagen nach dem Gebet öffentlich geköpft und ausgepeitscht werde, sagt Bandion-Ortner im „profil“-Interview: „Das ist nicht jeden Freitag“ und sie sei natürlich gegen die Todesstrafe.

Den ganzen Artikel lesen und diskutieren »
[16. Okt 2014 | 383 mal angeschaut]
«Psychic Sally» entlässt sich selbst und gibt Showbiz auf

Vor zwei Tagen entschloss sich die Showbusiness-Unternehmerin Sally Morgen zu einem beispiellosen Schritt: sie entliess ihren Ehemann und ihren Schwiegersohn, da diese auf einen Skeptiker, der Teilnehmern ihrer Show Flugblätter verteilt hatte, mit Gewalt und Drohungen reagiert hatten.

In ihrem Blog betonte Morgan, sie sei unglaublich beschämt und zerstört über deren Verhalten. Sie kündigte «weitere wichtige Entscheidungen» im Lauf dieser Woche an.

[15. Okt 2014 | 430 mal angeschaut]
Sally Morgan sacks herself and quits show-biz

Two days ago show-business woman Sally Morgan took an unprecedented step and sacked her husband and son-in-law for their violent and threatening behaviour towards a skeptic, who had handed out flyers to attendees of her show. In her blog she stressed that she was «utterly ashamed and devastated» at their behaviour.

Cryptically, she announced «many more important decisions» were being made over the course of this week.

Now Sally Morgan has decided to wipe the slate clean: «I’m sacking myself and am quitting the industry. I apologise unconditionally to all, whom I might have left in a distressed state after performing cold-reading on them. I am not a bad person, I only did it for the money.»

[5. Okt 2014 | 537 mal angeschaut]
Die Welt verstehen – heute mit Helen Schüngel-Straumann, Kinderbibelexegetin

«Die Geschichte von Adam und Eva legte den Grundstein für jahrhundertelange Unterdrückung der Frauen. Dabei finde sich in der Bibel kein einziges Argument dafür.»
So beginnt ein Interview (PDF) mit der feministischen Theologin Helen Schüngel-Straumann, die ein Buch über Eva verfasst hat. Sie beteuert, dass die biblische Geschichte von Adam und Eva eigentlich eigentlich keinerlei Grundlage für die Abwertung der Frau biete. Die Deutung der Frau als Sünderin komme nur in den später entstandenen Apokryphen vor, also den Texten, die nicht Teil des biblischen Kanons sind. Ohne diese «verfälschende Auslegung» hätte es vielleicht keine Unterdrückung der Frau und auch keine Hexenverbrennungen gegeben.
Der Alttestamentarierin entgingen offenbar Stellen wie 1. Mose 3, 16
Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
Sie hält zudem fest, dass in neutestamentarischer Zeit die frauenfeindlichen Deutungen erst mit Augustinus, der in der Übergangszeit von Antike …

[19. Jul 2014 | 2.227 mal angeschaut]
Das Deutsche Wesen, an dem die Welt genesen soll, hat nun Migrationshintergrund

Gestern fanden in verschiedenen Städten Anti-Israel-Demonstrationen statt. Israel geht grobschlächtig und ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Raketenwerfer in Gaza vor. Dass dies auf der Strasse angeprangert wird, ist nichts Neues und auch nichts Ungeheuerliches. Neu ist auch nicht, dass bei solchen Kundgebungen immer auch Demonstranten präsent sind, die klar anti-semitische Parolen skandieren. Und ebenfalls nicht neu ist, dass sich ein Teil der Linken äusserst schwer tut, diesem dumpfen Antisemitismus aktiv Paroli zu bieten.
Neu ist allerdings, dass die antisemitischen Wortführer nicht mehr aus dem eigenen völkischen Sumpf stammen sondern sich aus einem radikalmuslimischen Mob rekrutieren. Besonders gehässig und gewaltbereit zeigten sie sich in Berlin. Skandiert wurde unter anderem «Jude, Jude, Du feiges Schwein, komm heraus und kämpf’ allein» sowie «Zionisten sind Faschisten». Und auch «Tod Israel» und «Israel bombardieren» – gefolgt von «Stoppt den Mord, stoppt den Krieg».
Weiteres Video auf livingscoop.
Man könnte es als Groteske abtun, wenn Faschisten anderen Faschismus vorwerfen oder gleichzeitig das Ende des Kriegs und der Tod eines Staates eingefordert wird. Dafür …