Franz von Assisi würde heute ausgeschafft
Der heilige Franziskus, Begründer des nach ihm benannten missionarischen Ordens, würde heute aus seiner Heimatstadt Assisi ausgeschafft. Nicht etwa, weil er mehrfach seinen Vater bestahl. Nein, weil er bettelte. Der Bürgermeister von Assisi, Claudio Ricci, spielt Saubermann und verbietet das Betteln an Orten, die weniger als 500 Meter von Kirchen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden entfernt sind.
Damit sich auch alle brav daran halten, wurden 60 Überwachungskameras installiert und unbezahlte Sittenwächter rekrutiert (20Min). Und um ganz sicher zu gehen, dass keine Touristen in der Bettelordenstadt gestört werden, liess er gleich noch Lager der Roma und Sinti räumen.
Forza Italia-Vertreter Ricci ist studierter Tourismus-Experte und setzte sich in der Vergangenheit als Berater dafür ein, dass Assisi in die UNESCO-Liste der Weltkulturerben aufgenommen wird. Ob ihm dabei wirklich entgangen ist, worauf sich Assisis Ruf eigentlich begründet?
(s. a. diesen Bericht des italienischsprachigen Magazins Agora)


















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