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	<title>Kommentare zu: Sind wir ohne Moral die besseren Menschen? &#8211; Interview mit Michael Schmidt-Salomon</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Von: DePuureSepp</title>
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		<dc:creator>DePuureSepp</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 19:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>MSS thesen sind untauglich für den alltags-skeptiker: und darum geht es doch, die masse der skeptischen religiösen zu überzeugen, dass seine thesen besser seien. 

Der massenmensch unterscheidet nicht zwischen ethik und moral; der weiss gar nicht, dass es da einen unterschied geben soll. Letzthin, beim schlachten der weihnachtsgans, tat ich es schweren herzens und war nicht zwischen moral und ethik hin- und hergerissen, sondern welches messer ich benützen soll.

Der gesunde menschenverstand lässt sich schwerlich überzeugen, dass es keinen freien willen gibt. Beim aussähen letzten frühling zweifelte ich jedenfalls mehrere nächte, ob ich den richtigen tag ausgewählt hatte. Hätte ich keinen freien willen, hätte ich ruhig geschlafen.

Ein kleines gedankenexperiment frei nach Gödel: welches trifft wohl eher zu? a) ein gehirn ohne freien willen stellt nach aller kunst der logik fest, dass es einen freien willen hat; b) ein gehirn mit freiem willen stellt mit aller kunst der logik fest, dass es keinen solchen hat; c) gehirn mit freiem willen stellt besitz des freien willens fest; d) gehirn ohne freien willen stellt eben diesen zustand fest.

Alles in allem: Blaise Pascals logische wahl, sich für religion zu entscheiden, weil man ja nie sicher sein kann, ist jedem bauern einsichtig. MSS thesen jedoch sind so kompliziert, dass ein paar akademiker nun eine gottlose moral, pardon, ethik pflegen und predigen und niemand hört hin, weil &quot;chabis&quot;.

Nichts für ungut. 

PuureSepp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>MSS thesen sind untauglich für den alltags-skeptiker: und darum geht es doch, die masse der skeptischen religiösen zu überzeugen, dass seine thesen besser seien. </p>
<p>Der massenmensch unterscheidet nicht zwischen ethik und moral; der weiss gar nicht, dass es da einen unterschied geben soll. Letzthin, beim schlachten der weihnachtsgans, tat ich es schweren herzens und war nicht zwischen moral und ethik hin- und hergerissen, sondern welches messer ich benützen soll.</p>
<p>Der gesunde menschenverstand lässt sich schwerlich überzeugen, dass es keinen freien willen gibt. Beim aussähen letzten frühling zweifelte ich jedenfalls mehrere nächte, ob ich den richtigen tag ausgewählt hatte. Hätte ich keinen freien willen, hätte ich ruhig geschlafen.</p>
<p>Ein kleines gedankenexperiment frei nach Gödel: welches trifft wohl eher zu? a) ein gehirn ohne freien willen stellt nach aller kunst der logik fest, dass es einen freien willen hat; b) ein gehirn mit freiem willen stellt mit aller kunst der logik fest, dass es keinen solchen hat; c) gehirn mit freiem willen stellt besitz des freien willens fest; d) gehirn ohne freien willen stellt eben diesen zustand fest.</p>
<p>Alles in allem: Blaise Pascals logische wahl, sich für religion zu entscheiden, weil man ja nie sicher sein kann, ist jedem bauern einsichtig. MSS thesen jedoch sind so kompliziert, dass ein paar akademiker nun eine gottlose moral, pardon, ethik pflegen und predigen und niemand hört hin, weil &#8220;chabis&#8221;.</p>
<p>Nichts für ungut. </p>
<p>PuureSepp</p>
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	<item>
		<title>Von: Quasipresseschau 245 &#171; Global Posts</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-362</link>
		<dc:creator>Quasipresseschau 245 &#171; Global Posts</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 13:59:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sind wir ohne Moral die besseren Menschen? Interview mit Michael Schmidt-Salomon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sind wir ohne Moral die besseren Menschen? Interview mit Michael Schmidt-Salomon [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: philipp</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-205</link>
		<dc:creator>philipp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 06:13:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, dass sich Michael Schmidt-Salomon widerspricht, wenn er die Willensfreiheit negiert und gleichzeitig ethisches Handeln fordert. (Die Abgrenzung zwischen den verwendeten Begriffen Ethik und Moral sind zudem völlig willkürlich.) Wäre der Mensch nicht frei, Entscheidungen mindestens teilweise zu steuern, so könnten auch die Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen dadurch nicht beeinflusst werden. M.S.-S. überzeugter Atheismus (die Negation eines ursprünglichen Willens) ist das eine, die Negation der Willensfreiheit des Menschen dagegen ist aber auch die Negation jeglichen Humanismus. Der Bruch der Kausalkette durch das &quot;Wunder&quot; der Existenz des Menschen ist eben genau das Wesen dieses Kausalzusammenhangs. Eine Kausalkette ohne Ursachen (causae) wäre per se eine Tautologie. Es wäre etwas unlogisches im Sinne Spocks und würde sich nicht von dem Nichts unterscheiden, das gemäss Descartes nicht sein kann.

Wenn der Mensch nicht könnte, so müsste er auch nicht sollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, dass sich Michael Schmidt-Salomon widerspricht, wenn er die Willensfreiheit negiert und gleichzeitig ethisches Handeln fordert. (Die Abgrenzung zwischen den verwendeten Begriffen Ethik und Moral sind zudem völlig willkürlich.) Wäre der Mensch nicht frei, Entscheidungen mindestens teilweise zu steuern, so könnten auch die Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen dadurch nicht beeinflusst werden. M.S.-S. überzeugter Atheismus (die Negation eines ursprünglichen Willens) ist das eine, die Negation der Willensfreiheit des Menschen dagegen ist aber auch die Negation jeglichen Humanismus. Der Bruch der Kausalkette durch das &#8220;Wunder&#8221; der Existenz des Menschen ist eben genau das Wesen dieses Kausalzusammenhangs. Eine Kausalkette ohne Ursachen (causae) wäre per se eine Tautologie. Es wäre etwas unlogisches im Sinne Spocks und würde sich nicht von dem Nichts unterscheiden, das gemäss Descartes nicht sein kann.</p>
<p>Wenn der Mensch nicht könnte, so müsste er auch nicht sollen.</p>
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		<title>Von: Azznara</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-192</link>
		<dc:creator>Azznara</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 07:07:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-...       a few seconds ago  from  Twhirl [...]...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  <a href="http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-.." rel="nofollow">http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-..</a>.       a few seconds ago  from  Twhirl [...]&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: NIGHTLINE &#187; Blog Archive &#187; Quasipresseschau 245</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-191</link>
		<dc:creator>NIGHTLINE &#187; Blog Archive &#187; Quasipresseschau 245</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:30:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sind wir ohne Moral die besseren Menschen? Interview mit Michael Schmidt-Salomon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sind wir ohne Moral die besseren Menschen? Interview mit Michael Schmidt-Salomon [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia (aco) 's status on Thursday, 10-Sep-09 10:06:02 UTC - Identi.ca</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-190</link>
		<dc:creator>Claudia (aco) 's status on Thursday, 10-Sep-09 10:06:02 UTC - Identi.ca</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:06:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-...       a few seconds ago  from  Twhirl [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  <a href="http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-.." rel="nofollow">http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-..</a>.       a few seconds ago  from  Twhirl [...]</p>
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		<title>Von: Yannick</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-187</link>
		<dc:creator>Yannick</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 06:47:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Kretzer2: Doch, ich finde schon, dass er sich da widerspricht. Diese von dir beschriebenen Handlungsalternativen bestehen für den Otto-Normal-Bürger gar nicht. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, weit bedächtigere Menschen wären schlichtweg nicht in der Lage, diese Kausalzusammenhänge ihrer Handlungen wahrzunehmen - auch, weil sie sich im Moment ihres Handelns gar keine Gedanken darüber machen. Ethik kann argumentorisch nicht mit Preisen begründet werden, dies wäre schon eine Disparität in sich. Moral schon gar nicht. Aber genau diese Preisliste unseres Justizwesen, welches er dann eben - widersprüchlicherweise -, honoriert, vertritt eine sehr christlich moralische Sicht und definiert Tabuzonen, die im Grunde nichts anderes als reine Moral darstellen. Mit anderen Worten: Die erwähnte Handlungsalternative die ein Schläger angeblich haben soll, ist eine äusserst Konstruierte. Wenn du von geplantem Mord sprichst, mag das noch zutreffen. Wenn dann aber, wie im Text, von Schlägern gesprochen wird, kann man nur von einem wahnwitzigen Theoriegebilde sprechen. 

Aber im Grossen und Ganzen ist das ganze Moralgedudel doch nichts Neues. Nietzsche, oder? =)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kretzer2: Doch, ich finde schon, dass er sich da widerspricht. Diese von dir beschriebenen Handlungsalternativen bestehen für den Otto-Normal-Bürger gar nicht. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, weit bedächtigere Menschen wären schlichtweg nicht in der Lage, diese Kausalzusammenhänge ihrer Handlungen wahrzunehmen &#8211; auch, weil sie sich im Moment ihres Handelns gar keine Gedanken darüber machen. Ethik kann argumentorisch nicht mit Preisen begründet werden, dies wäre schon eine Disparität in sich. Moral schon gar nicht. Aber genau diese Preisliste unseres Justizwesen, welches er dann eben &#8211; widersprüchlicherweise -, honoriert, vertritt eine sehr christlich moralische Sicht und definiert Tabuzonen, die im Grunde nichts anderes als reine Moral darstellen. Mit anderen Worten: Die erwähnte Handlungsalternative die ein Schläger angeblich haben soll, ist eine äusserst Konstruierte. Wenn du von geplantem Mord sprichst, mag das noch zutreffen. Wenn dann aber, wie im Text, von Schlägern gesprochen wird, kann man nur von einem wahnwitzigen Theoriegebilde sprechen. </p>
<p>Aber im Grossen und Ganzen ist das ganze Moralgedudel doch nichts Neues. Nietzsche, oder? =)</p>
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	<item>
		<title>Von: Eberhard Wetzig</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-185</link>
		<dc:creator>Eberhard Wetzig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:38:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe den Artikel nicht zu Ende gelesen, weil der erste Satz M.S.S&#039; den ganzen Rest schon infrage stellt.
Zitat:&lt;cite&gt;&quot;Es gibt zwei verschiedene Formen der normativen Bewertung: Man kann eine Handlung nüchtern danach beurteilen, ob sie legitim ist, also ob sie die Interessen anderer hinreichend berücksichtigt oder nicht. Eine solche Argumentationsweise nenne ich «ethisch». Hiervon grenze ich die «moralische» ab, bei der es wesentlich darum geht, Personen nach den metaphysischen Kriterien «Gut und Böse» zu bewerten.&quot;&lt;/cite&gt;

Die Frage ist für mich, wer bestimmt, was für den Anderen ein &lt;b&gt;HINREICHENDES&lt;/b&gt; Berücksichtigen seiner Interessen ist und wer das letztendlich definiert.Solange M.S.S. darüber schweigt, ist er genau so metaphysisch wie jeder andere dahergelaufene Moralist.

Zitat:&lt;cite&gt;&quot;Während eine ethische Perspektive versucht, die Interessen aller Betroffenen in Einklang zu bringen, verschärft die moralische Argumentation meist das Konfliktpotential, denn «böse sind ja stets die anderen»&lt;/cite&gt;

Beispiel: Wenn ein Staat sich entschließt, einen anderen zu überfallen, um ihn auszuplündern, aber es dann aufgibt, weil das Opferland sich verpflichtet, seine Armee nicht ausrücken zu lassen, so dass der Angreifer dieses Land, ohne einen Schuß abzugeben, besetzt und so zu seinem Ziel kommt, natürlich ohne Blutvergießen, dann ist das nach unserm Philosophen ein ethisches Vorgehen?
M.S.S. wäre gut beraten, wenn er die Frage der Interessenlage NIEMALS von der Machtfrage getrennt stellt - sonst wird&#039;s methaphysisch.

Ich möchte Herrn M.S.S. einfach mal den Tip sich an folgendes Werk von F. Engels zu erinnern: &quot;Herrn Eugen Dürings Umwälzung der Wissenschaft&quot; Abschnitt: Ewige Wahrheiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Artikel nicht zu Ende gelesen, weil der erste Satz M.S.S&#8217; den ganzen Rest schon infrage stellt.<br />
Zitat:<cite>&#8220;Es gibt zwei verschiedene Formen der normativen Bewertung: Man kann eine Handlung nüchtern danach beurteilen, ob sie legitim ist, also ob sie die Interessen anderer hinreichend berücksichtigt oder nicht. Eine solche Argumentationsweise nenne ich «ethisch». Hiervon grenze ich die «moralische» ab, bei der es wesentlich darum geht, Personen nach den metaphysischen Kriterien «Gut und Böse» zu bewerten.&#8221;</cite></p>
<p>Die Frage ist für mich, wer bestimmt, was für den Anderen ein <b>HINREICHENDES</b> Berücksichtigen seiner Interessen ist und wer das letztendlich definiert.Solange M.S.S. darüber schweigt, ist er genau so metaphysisch wie jeder andere dahergelaufene Moralist.</p>
<p>Zitat:<cite>&#8220;Während eine ethische Perspektive versucht, die Interessen aller Betroffenen in Einklang zu bringen, verschärft die moralische Argumentation meist das Konfliktpotential, denn «böse sind ja stets die anderen»</cite></p>
<p>Beispiel: Wenn ein Staat sich entschließt, einen anderen zu überfallen, um ihn auszuplündern, aber es dann aufgibt, weil das Opferland sich verpflichtet, seine Armee nicht ausrücken zu lassen, so dass der Angreifer dieses Land, ohne einen Schuß abzugeben, besetzt und so zu seinem Ziel kommt, natürlich ohne Blutvergießen, dann ist das nach unserm Philosophen ein ethisches Vorgehen?<br />
M.S.S. wäre gut beraten, wenn er die Frage der Interessenlage NIEMALS von der Machtfrage getrennt stellt &#8211; sonst wird&#8217;s methaphysisch.</p>
<p>Ich möchte Herrn M.S.S. einfach mal den Tip sich an folgendes Werk von F. Engels zu erinnern: &#8220;Herrn Eugen Dürings Umwälzung der Wissenschaft&#8221; Abschnitt: Ewige Wahrheiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-184</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:33:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=1837#comment-184</guid>
		<description>Ohne Moral (so wie Michael Schmidt-Salomon es definiert) wäre das Leben ein Stück einfacher. Entscheidungen und Verhaltensweisen sind leichter zu bewerten und entsprechend zu belohnen oder zu sanktionieren. 

Aber die strikte Trennung von Ethik und Moral ist kritisch. Auch auf der ethischen Ebene müssen Regeln formuliert werden, die das Zusammenleben beschreiben und Interessen jedes Einzelnen schützen. Aber wie ist der Bewertungsmaßstab anzusetzen? Wo ist die Grenze zu ziehen? Wann darf das Wohl weniger für das Wohl vieler geopfert werden? Darf es das überhaupt geben? In diesen Punkten kommt man mit der Ethik nicht weiter, Moral kann hier Antworten liefern. Das Problem ist nur, dass jeder Mensch diese Fragen anders beantwortet!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Moral (so wie Michael Schmidt-Salomon es definiert) wäre das Leben ein Stück einfacher. Entscheidungen und Verhaltensweisen sind leichter zu bewerten und entsprechend zu belohnen oder zu sanktionieren. </p>
<p>Aber die strikte Trennung von Ethik und Moral ist kritisch. Auch auf der ethischen Ebene müssen Regeln formuliert werden, die das Zusammenleben beschreiben und Interessen jedes Einzelnen schützen. Aber wie ist der Bewertungsmaßstab anzusetzen? Wo ist die Grenze zu ziehen? Wann darf das Wohl weniger für das Wohl vieler geopfert werden? Darf es das überhaupt geben? In diesen Punkten kommt man mit der Ethik nicht weiter, Moral kann hier Antworten liefern. Das Problem ist nur, dass jeder Mensch diese Fragen anders beantwortet!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: libertador</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/09/sind-wir-ohne-moral-die-besseren-menschen-interview-mit-michael-schmidt-salomon/comment-page-1/#comment-182</link>
		<dc:creator>libertador</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 13:59:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich frage mich, ob der Veröffentlichungstermin eine tiefere Bedeutung hat, absichtlich ausgewählt wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, ob der Veröffentlichungstermin eine tiefere Bedeutung hat, absichtlich ausgewählt wurde.</p>
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