Ab ins Kloster, Andrea Sidler!
Die CVP-Politikerin Andrea Sidler fühlt sich beleidigt. Persönlich. Und stellvertretend für alle Katholiken in der Stadt Zug. Auslöser für ihre Empörung ist eine aktuelle Plakat-Kamagne (siehe Abbildung) der Freidenker-Vereinigung. Dies wäre nicht weiter der Rede wert, wäre Andrea Sidler nicht als Stadträtin zuständig für die Bewilligung von Plakaten auf öffentlichem Grund.
Die stramme Katholikin verbot das Plakat kurzerhand. Sie missbrauchte also ihr weltliches Amt, um die verfassungsmässig garantierte Meinungsäusserungsfreiheit auszuhebeln und nach den vermeintlichen Leitlinien ihres Glaubens zu handeln.
In einem Fernsehinterview bezeichnete Sidler die Bibel als «unsere Lehre» und bekundete gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung: «Wir waren es gegenüber unseren gläubigen Mitbürgern schuldig, das Verbot auszusprechen.» Wer die Bibel, nicht aber die Verfassung als verbindlich ansieht und sich von weltlichen Parolen belästigt fühlt, muss aber nicht verzagen: Es gibt ein Leben fernab der säkularen Rechtssprechung. Deshalb: ab ins Kloster, Andrea Sidler. Diese plagen ohnehin Nachwuchssorgen.












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Andreas Kyriacou über Manches » Ab ins Kloster, Andrea Sidler!…
Die stramme Katholikin und Zuger CVP-Stadträtin Andrea Sidler verbot ein Plakat der Freidenker.
Wer die Bibel, nicht aber die Verfassung als verbindlich ansieht und sich von weltlichen Parolen belästigt fühlt, muss aber nicht verzagen: Es gibt ein Leb…
Hier noch aus der Luzerner Zeitung:
..die Dame widerspricht sich im unteren Abschnitt am laufenden Band. =)
Dabei werde ich jeden Tag christlich belästigt, von der Kirche nebenan mit ihren doofen Glocken
Aaarghh, jetzt läuten sie wieder!
wenn wir zulassen, dass magistratspersonen ungestraft “die bibel ist unsere lehre” in die welt posaunen ist es nicht mehr weit bis zur einführung der biblischen “scharia” – das bekannte “aug um auge, zahn um zahn” ist nur die spitze des eisbergs.
abwählen!
@Pierino
Genau: In einem Jahr sind in Zug Wahlen – und die Alternativen sind in der Exekutive noch nicht vertreten. Spätestens im Herbst 2010 sollte die CVP-Stadträtin aussidlern.
Aber das ist ja die Crux, wenn die doch nur auf ihre spirituellen und jenseitigen “Genüsse”, die sie ja vehement verteidigen! erpicht wären hätten wir keinerlei Friktionen. Sie wollen aber schon im Diesseits den Ton angeben, und das ist nun unfair, haben sie doch die ultimative Casting-Show mit Mr. Perfect noch vor sich.
Hmm. Man könnte das Plakat ja auch als Aufforderung zu unverantwortlichem Handeln verstehen – ungeschützter Sex, zu schnelles Fahren, … “genieß das Leben” halt, ohne jede Verantwortung. Von daher finde ich das völlig unabhängig von der Glaubensaussage grenzwertig.
Davon mal abgesehen: wie kommst du auf die Idee, ein Kloster wäre ein rechtsfreier Raum? Für Mönche und Nonnen gelten die gleichen Gesetze wie für alle anderen Bewohner eines Landes – und noch ein paar mehr, aber ganz sicher nicht weniger.
@Benedicta
Hm, zum ungeschützten Verkehr ruft vor allem ein nach Rom abgeschobener alt-Nazi auf (allerdings nicht um des Genusses willen).
Die ursprünglich Londoner Kampagne entstand nicht im luftleeren Raum, sie war eine Antwort auf eine christlich-fundamentalistische Bus-Kampagne, welche Ungläubigen versprach, all eternity in torment in hell zu verbringen.
Die Einladung, sorgenfrei zu leben, soll zeigen, dass man auch zuversichtlich sein kann, ohne an religiöse Erlösungen zu glauben.
«Geniess das Leben» ist eine Aufforderung, sich nicht von religiösen Drohgebärden einschüchtern zu lassen. Es sei daran erinnert, dass die ersten vier der zehn Gebote reine religiöse Verteidigungsmauern sind («Du sollst keine anderen Götter haben», «Du sollst Dir kein Bildnis machen», usw.) und nichts mit ethischen Werten zu tun haben.
Zitat Kyriacou: ” Sie missbrauchte also ihr weltliches Amt, um die verfassungsmässig garantierte Meinungsäusserungsfreiheit auszuhebeln…”
Umgekehrt sind die Linken aber auch immer dagegen, wenn die SVP ihre Schäfchen- und Minarett Plakate aufhängen möchte. Finde es schon völlig absurd, wie einseitig die Linken die Meinungsfreiheit auslegen. Wäre ja toll, wenn Herr Kyriacou sich im Zeichen der Meinungsfreiheit, sich auch zu einer wirklich parteienumfassenden Meinungsfreiheit einsetzen würde!
Atheisten und Christen liefern sich ein argumentatives Schatteboxen, während die SVP am gleichen Tag ihre geschlossene Unterstützung für eine Initiative bekannt gibt, die den religiösen Frieden weit mehr gefährdet als ein paar Plakate oder Kirchenglockengeläut. Ich hoffe all ihr Leute erwacht noch und seht woher die Gefahr droht, sonst erwachen wir alle im November im Katzenjammer.
@odin
Das sag mir mal in welcher Gegend der Schweiz die Schäfchen-, die Minarett-, die Messerstecher-, die Raben- und all die anderen unappetilichen Plakate wegen den bösen Linken verboten wurden. Genau! In keiner, hier aber liegt die Sache anders mindestens in Luzern und Zug sind die Plakate schon einmal verboten worden. Kein Grund für rechte Paranoia.
Die Prioritätensetzung der Zuger Regierung erscheint doch sehr kurios. Während sie die Plakatkampagne der Freidenker-Vereinigung mit der Begründung, dass diese ein “Affront für die Gläubigen” darstelle verbietet, dürfen die möchtegern-Minarettverbieter ihre Propaganda uneingeschränkt verbreiten. Dies obwohl das angesprochene Plakat gemäss dem Stadtschreiber von Zug “wohl verletzend” und “womöglich rassistisch” sei. Man habe dieses aber nicht verboten, da man das Initiativrecht nicht tangieren wolle.
Wahrscheinlich ist es der Zuger Regierung entgangen, dass es neben dem Initiativrecht auch noch eine Bundesverfassung gibt und diese wird durch das Verbot der Plakatkampagne der Freidenker mehr als nur tangiert, besagt diese doch “Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.”
Hansjuri, erlebe ich wenigstens einmal in einer Diskussion, dass Sie etwas richtig zitieren??!! Wo habe ich gesagt das die Linken SVP-Plakate verboten haben??!!
Ich habe nur gesagt, dass die Linken sich vehement gegen die Schäfchen- und Minarettplakate der SVP aussprechen. Das Verbot von Andrea Sidler wäre dann nur der nächste Schritt dieser Meinungsunterdrücker. So etwas wiederspricht mir aber der Meinungsfreiheit.
Noch werden zum Glück die SVP-Plakate von den Linken nicht verboten. Aber die Hetzkampagne der Linken ist schon Grund genug zur Besorgnis. Man versucht aber schlussendlich schon ein Verbot zu erreichen, in dem man bereits UN-Berichterstatter einspannt, damit diese gegen die SVP wettern. Das die vielen SVP Wahl- und Abstimmungsplakate von den Linken zerstört werden ist auch kein gutes Zeichen. So hatten wir leider auch schon dunkle Zeiten, wo man versuchte die legale Propaganda des politischen Gegners zu beschneiden.
Deshalb würde ich es begrüßen wenn die Linken hier bei der Meinungsfreiheit keine Doppelmoral an den Tag legen. Es sollte jede demokratische Partei ihre Plakate kleben dürfen. Von der Verteufelung eines Plakates bis zum Verbot ist wie es gesagt die kein weiter Weg mehr. Besonders dann wenn wir falsche Mehrheiten haben…
Hansjuri, erlebe ich wenigstens einmal in einer Diskussion, dass Sie etwas richtig zitieren??!! Wo habe ich gesagt das die Linken SVP-Plakate verboten haben??!!
Ich habe nur gesagt, dass die Linken sich vehement gegen die Schäfchen- und Minarettplakate der SVP aussprechen. Das Verbot von Andrea Sidler wäre dann nur der nächste Schritt dieser Meinungsunterdrücker. So etwas wiederspricht mir aber der Meinungsfreiheit.
Noch werden zum Glück die SVP-Plakate von den Linken nicht verboten. Aber die Hetzkampagne der Linken ist schon Grund genug zur Besorgnis. Man versucht aber schlussendlich schon ein Verbot zu erreichen, in dem man bereits UN-Berichterstatter einspannt, damit diese gegen die SVP wettern. Das die vielen SVP Wahl- und Abstimmungsplakate von den Linken zerstört werden ist auch kein gutes Zeichen. So hatten wir leider auch schon dunkle Zeiten, wo man versuchte die legale Propaganda des politischen Gegners zu beschneiden.
Deshalb würde ich es begrüßen wenn die Linken hier bei der Meinungsfreiheit keine Doppelmoral an den Tag legen. Es sollte jede demokratische Partei ihre Plakate kleben dürfen. Von der Verteufelung eines Plakates bis zum Verbot ist wie es gesagt kein weiter Weg mehr. Besonders dann wenn wir falsche Mehrheiten haben…
@Odin
Cool bleiben! Ich habe Sie nicht falsch zitiert, ich habe Sie überhaupt nicht zitiert. Oder haben Sie irgendwo Gänsefüsschen gesehen?
Ich habe Ihnen lediglich eine Frage gestellt, wie Sie Äpfel und Birnen vergleichen wollen. Es ist einfach nicht das gleiche, ob man ein Plakat verbietet oder ob man es bedenklich findet. Zudem kann niemand sich daran stören, wenn ein Plakat verboten wird, weil es gegen die Verfassung verstösst. Wenn aber die Frau Sidler ein Plakat verbietet weil es IHRE religiösen Gefühle verletzt ist das schon ein ganz anderes Kaliber. Ihre Aussage, die UN-Berichterstatter seinen von der Linken eingespannt ist einfach nur absurd, bloss weil die Un-Berichterstatter und die Linke sich hier einig sind heisst das noch lange nicht, dass die einen von den anderen eingespannt sind. Realität vor Paranoia!
Übrigens war das einzige Mal, wo ich Zensur Ihnen gegenüber gesehen habe, nicht hier auf der Homepage des phösen Linken Kyriacou sondern auf einem rechts-aussen Forum. Wer Augen habe der sehe!
Klar, hätte man das Plakat der “Freidenker” nicht verbieten dürfen – wegen der Meinungsäusserungsfreiheit. Ich störe mich aber schon lange an dem Wort “Freidenker”, das ihr für euch beansprucht. Obwohl ich keine Atheistin bin, bin ich Freidenkerin! Ihr habt den Christen eigentlich nichts vorzuwerfen. Ihr wollt genauso andere Leute bekehren. Lasst doch alle das glauben oder (wie ihr) nicht glauben, was sie wollen. Ganz nach dem Motto: Jeder soll auf seine Façon glücklich werden.
ja klar, die glocken der kirche läuten um 17 20 – und der pilot dreht um und fliegt zurück!
überlegt doch mal: welcher gott meint das plakat? den jüdischen? allah? den gott der dreifaltigkeit?
Ergo werden ALLE betroffen, die an einen gott glauben!! das verärget demzufolge mehr leute als wenn nur die minarette verboten werden – dort ist es nur eine religiongruppe! also schön getschillt bleiben! aja, schaut euch unbedingt den trailer space marines bei youtube an – genial!
Hansjuri, ich kenne Sie schon zur genüge in der Bloggerszene. Das Sie einfach immer irgend etwas verdrehen und Lügenmärchen in die Welt setzten ist leider nichts neues. Sie haben mich ja vorhin demonstrativ gefragt, wo schon überall die besagten SVP-Plakate verboten wurden. So als ob ich zuvor von einem Verbot dieser Plakate gesprochen hätte. Habe ich aber nicht! Hören Sie also endlich auf mit diesen Verdrehungen und Lügenmärchen!
Ich habe auch nicht gesagt das es keinen Unterschied geben würde zwischen einem Verbot und einem Vorbehalt. Aber die Vorbehalte die hier die Linken andauernd abliefern zielen schlussendlich auch ins Verbot. Diese Vorbehalte müssen nur konsequent bis zum Verbot gefordert werden. Hauptsächlich bei linken Mehrheiten.
Herr Kiriacou geißelt aber zu Recht das Verbot von CVP-Stadträtin Sidler an. Schliesslich haben wir in der Schweiz die Meinungsfreiheit.
Mich stört dann aber die verlogene Doppelmoral der Linken, wenn an anderer Stelle, vor der gleichen Meinungsfreiheit, diese Bedenken und Hetzkampagnen gegen die SVP-Plakate lanciert werden. Entweder gilt die Meinunsfreiheit für alle, oder dann für niemanden. Eine parteioportune Zwischenposition gibt es nicht. Den wer so eine Aufruhr gegen die SVP-Plakate startet möchte auch die Meinungsfreiheit beschneiden. Ein Verbot ist dann nur der definitive Vollzug dieser Absicht. Man kann aber nicht das Verbot gegen die Plakate der Freidenker kritisieren, wenn man glichzeitig die Plakate der SVP in die gleiche Verbotsecke drücken will! Das ist es was mich so gewaltig an der linken Doppelmoral nervt.
Und übrigens verbreiten Sie hier eine weitere Lüge, wenn Sie ernsthaft behaupten, ich wäre auf einem Rechtsaussen Forum zensiert worden. Das Forum das Sie meinen ist eben kein Rechtsaussenform. Das ist üble Nachrede was Sie hier betreiben!
@odin
Wie schon gesagt, cooll down. Ich kann keinerlei Lügen in meinen Posts entdecken, nur eine ganz normale Frage, die, zugegeben, darauf hinausläuft, dass SVP-Plakate verboten werden sollen, worauf Sie schlussendlich doch hinaus wollen. Ich verstehe Ihren gehässigten Ton auf gar keine Weise. Ich finde einfach, wenn Sie begangenes Unrecht mit noch nicht geschehenem Unrecht (ausser vielleicht das Verschandeln von SVP-Plakaten, was tatsächlich nicht in Ordnung ist) vergleichen, verharmlosen Sie das begangene Unrecht. Sie geben quasi der Stadträtin recht, denn die Linken würden sich Ihrer Meinung nach auch nicht gross anders verhalten.
“Herr Kiriacou geißelt aber zu Recht das Verbot von CVP-Stadträtin Sidler an. Schliesslich haben wir in der Schweiz die Meinungsfreiheit.”
Deshalb hat mich dieser Satz (als einziger Ihres doch ziemlich ungehaltenen Posts) gefreut.
Und zum Schluss noch dies, ob eine CVP(Mitte)-Stadträtin ein religiöses Plakat verbeitet hat gar nichts mit Links oder Rechts zu tun. Auch wenn Andreas sicher eher dem Linken Spektrum zuzuorden ist, kann doch ein Mitglied der Freidenker auch in einer rechten Partei aktiv sein. Ihre Verurteilung gegen Links ist damit erst recht unangebracht.
DAs Forum ist rechtsaussen, darüber gibt es keine Zweifel, Ihre Anschuldigung ist lächerlich. Der Forumsbetreiber ist gerade aus der rechtesten aller politisch relevanten Parteien ausgetreten, weil sie ihm offensichtlich zu wenig rechts war.
Tut mir leid wenn ich so direkt bin, aber Sie sind nun einmal ein notorischer Verdreher und Provocateur. Wer was in der Birne hat sollte eigentlich wissen, dass dieses ” andere ” Forum kein Rechtsaussenforum ist. Das muss man ehrlicherweise sagen, obwohl ich vom Forenbetreiber und seinen Visionen nicht viel halte. Aber für viele Linke ist eben alles was rechts von ihnen steht gleich Rechtsaussen.
Ich kenne diesen Typen persönlich und ich habe ihm schon x-mal versuch seine Tagträumereien auszutreiben. Natürlich ohne Erfolg. Ich würde aber auch nicht sagen, dass jenes Forum und vor allem der Forumsbetreiber, eindeutig einer anderen politischen Strömmung zuzurechnen sind. Der Forenbetreiber hat vielmehr ein wischi-waschi Meinung und würde als gekränkter Ego wohl besser für eine ” Ich-Partei ” einstehen. So einer findet eh nicht in einer anderen Partei und Strömmung einen Platz. Für die Politik braucht es schon etwas mehr, als nur eine One-Man-Show, dies sich zu allen Übel noch an Hollywoodfilmchen und verpassten Bubenträumli orientiert.
” Das sag mir mal in welcher Gegend der Schweiz die Schäfchen-, die Minarett-, die Messerstecher-, die Raben- und all die anderen unappetilichen Plakate wegen den bösen Linken verboten wurden.”
So eine Frage wird aber nur gestellt, wenn jemand( in diesem Fall meine Person) das Gegenteil behauptet. Ich habe nirgends behauptet, dass diese Plakate schon von den Linken VERBOTEN wurden. Sie lügen also wenn Sie behaupten, Sie hätten mir das nie unterstellt! Weil Sie diesen idiotischen Fehler inzwischen bemerkt haben, versuchen Sie sich nun mit einer umgedrehten Fragestellung heruszuschwatzen. Aber das sind wir von Ihnen leider gewöhnt.
Ich sage einfach, dass man sich nicht gegen begangenes Unrecht ( sprich Frau Sidler) aussprechen kann, wenn man selber gleichzeitig nichts in der Prävention macht. Im Klartext: Das zerstören von SVP-Plakaten, den unsinnigen Anzeigen gegen die SVP-Plakate, ausländischer Einmischung und die Hetzkampagnen gegen die Plakate und die SVP, sind alles bedenkliche Vorgänge, die eben auch in Richtung Verbot hinauslaufen. Und genau dieser Umstand der inkozequenten Betrachtungsweise nervt mich an Herrn Kyriacou und seinesgleichen. Das ist so wie wenn man die Brandstiftungen eines Pyromanen verurteilt, obgleich man diesem andauernd Brandeschleuniger aushändigt. Es ist auch völlig klar, dass ich die Aktion von Frau Sidler niemals gut finden werde. Selbst die Plakate der Grünen würde ich nie verbieten lassen.
Wann, wo und an wen ich eine Frage stelle bleibt einzig und alleine meine Sache, da haben Sie überhaupt nichts zu melden. Einzig die Art und Weise, wie ich die Frage stelle ist in einem gewissen Sinne Sache der anderen Forumsteilnehmer. Aber ich kann im Gegensatz zu Ihren unflätigen Repliken (auch gegenüber A.M.) keinerlei Unflätigkeiten in meiner Frage erkennen.
Ich bin mit Ihrer Antwort auf meine Frage insofern zufrieden, als dass Sie sagen der erste Schritt zu einem Verbot ist das Verurteilen. Diese Antwort hätte mir auch ohne Ihre Ausfälligkeiten vollkommen genügt.
Notorisch ist ein sehr schönes Wort, aber um als “notorischer Verdreher und Provocateur” zu gelten müsste da schon mehr zusammenkommen als eine Frage, die einem Sensibelchen wie Ihnen ins falsche Hälschen gekommen ist….oder fragen Sie doch einmal die anderen Blogkommentatoren.
” Hansjuri meint:
@odin
Das sag mir mal in welcher Gegend der Schweiz die Schäfchen-, die Minarett-, die Messerstecher-, die Raben- und all die anderen unappetilichen Plakate wegen den bösen Linken verboten wurden.
# 3. Oktober 2009 um 19:19 Uhr ”
und ausserdem :
” Hansjuri meint:
Wann, wo und an wen ich eine Frage stelle bleibt einzig und alleine meine Sache
# 5. Oktober 2009 um 18:42 Uhr ”
Diese Frage vom 3.Oktober, auf eine fiktive Unterstellung Ihrerseits, bezieht sich halt dummerweise schon auf mich. Darum geht es mich auch etwas an! Oder gibt es hier zwei odin’s?? Merken sie eigentlich nicht Ihren Schwachsinn, den Sie andauernd herauslassen?? Ich kann wirklich nichts dafür wenn Sie ein Kurzzeitgedächtnis haben. Deswegen müssen Sie aber nicht auf mich losgehen. Ihre Fehler versuchen Sie dann andauernd mit einer Ausrede und Gegenfragen zu verdrehen. Und mir fälschlicherweise zu sagen, ich wäre auf einem Rechtsaussen Forum am schreiben, ist üble Nachrede und bewusst provokativ.
Dem besagten Forenbetreiber habe ich schon das selbe gesagt wie hier. Das ist nichts zu dem was dieser mir an Beleidigungen und Schimpfwörtern zukommen lies. Sie sind auch derjenige der die Initialen A.M ins Spiel bringt und nicht ich. Lassen wir also für die anderen offen wer damit gemeint ist. Da der Besagte ja keine Gegendarstellung machen kann, verzichte ich im Gegensatz zu Ihnen auch anstandshalber auf jegliche Initialen und Andeutungen.
” der erste Schritt zu einem Verbot ist das Verurteilen”. Aber nicht bloß das Verurteilen das Verbotes, sondern auch das Verurteilen des unsinnigen Verurteilens.
Ich wäre jetzt mal froh Sie würde das gesagte zur Kenntnis nehmen und mich in Ruhe lassen mit ihren haltlosen Behauptungen. Den schließlich bin ich nicht da auf diesem Blog, um mich nur mit Ihnen herumschlagen zu müssen. Mit Ihnen kann man einfach nicht seriös diskutieren.
Einfach nur lächerlich! Sie haben es wohl nicht verwunden, dass ich Sie nicht zitiert habe, sondern lediglich eine Frage gestellt habe. Aber nein, so zitierwürdig war Ihre Aussage nicht.
Danke für die beiden Zitate oben, ich kann nichts problematisches daran erkennen, ich habe Ihnen wie gesagt nur eine Frage gestellt (das ist ja wohl erlaubt). Das hat sie offensichtlich in Rage gebracht, warum weiss wohl nur der Herrgott.
Ich wurde im Gegensatz zu Ihnen nie in einem Forum ausgeschlossen oder in einem Blog abgemahnt. Sie sollten sich besser um sich selber kümmern statt mir hier Ratschläge zu erteilen und meinen “Schwachsinn” zu beurteilen.
” der erste Schritt zu einem Verbot ist das Verurteilen”. Aber nicht bloß das Verurteilen das Verbotes, sondern auch das Verurteilen des unsinnigen Verurteilens.
So habe ich das gemeint.
Dann können Sie auch die Linken für die unsinnigen Verurteilungen bezüglich der SVP-Plakate verurteilen
Gegen Zitate habe ich eigentlich nichts einzuwenden. Nur sollte man keine erfinden und auch keine Unwahrheiten in die Welt setzen. Das hätten Sie wohl auch nicht gerne wenn man über Sie so redet. Aber Hauptsache Sie können bei anderen Ihre Anstandslosigkeit walten lassen.
Das bedeute ja auch nichts wenn man beim besagten Forum ausgeschlossen oder abgemahnt wurde. Ich war ja weiss Gott nicht der Einzige dem dies widerfahren ist:) Dort ist ohnehin nur die Meinung des Forenbetreibers gefragt und keine gegenteiligen Standpunkte. Ich möchte so lieber hinausgeworfen werden, als dass ich jemanden in den A…. kriechen zu muss. Vielleicht haben Sie ja weniger Probleme damit…
Ich könnte die Linken dafür Verurteilen, will ich aber nicht. Ich finde man kann das so sehen, dass “unsinniges Verurteilen von Plakaten” der erste Schritt zum Verbot ist, muss man aber nicht, und ich sehe das nicht so. Ich finde verurteilen darf man, und zwar von links und rechts. Das Verschandeln von Plakaten verurteile ich aber natürlich auch.
Na wer sagt’s den…
Ein Wunder bringen Sie einmal eine etwas präzisere Antwort, einmal ohne Polemik und Unwahrheiten. Jetzt ist offensichtlich wie Sie zur Meinungsfreiheit stehen…
Ich würde noch zwischen einer gerechten Verurteilung und einer ungerechten Verurteilung unterscheiden. Und dieses ungerechte, bzw. unsinnige Verurteilen ist schon der erste Schritt zum Verbot. Genau durch dieses ungerechte, demagogische und hetzerische Auftreten der Linken, wird nun in Basel das SVP-Minarett Plakat verboten:
http://bazonline.ch/zuerich/region/MinarettPlakate-Basel-verbietet-sie-Zuerich-zaudert/story/26582410
Jetzt sollte also jedermann klar sein, was mit der Meinungsfreiheit passiert, wenn man in den linken Hochburgen gegen die SVP-Plakate wettert und einen Kampagnenjournalismus betreibt: Es bedeutet ein Verbot der Plakate und eine Bescheidung der Meinungsäußerungsfreiheit!!
Die Rassismusvorwürfe der Linken sind total lächerlich. Es geht hier um ein Minarettverbot und nicht um ein Muslim- oder Religionsverbot! Aber genau diese Verdrehung der Minarettvorlage ermöglicht solche Verbote. Höchst unwürdig für eine Demokratie!
Herr Kyriaco&Co müssen sich nicht über das Plakatverbot von Frau Silder erzürnen, während die Parteikollegen in Basel das selbe machen! Da sollte man etwas zurückhalten er sein mit dem moralisieren!
RRRRRRRRRIICCCHHHHTIIIG!
erst über etwas wettern, das verboten wird und danach sich darüber freuen, wenns beim feind passiert. Früher war das ja noch ganz anders, hat hatte man noch echte probleme und stritt sich nicht wegen irgendwelchen kinderlätzchen! Item… der schweiz geht (noch) einfach zu gut, um sich über solche dinge aufzuregen. schaut euch doch mal indien an! aja, georg kreis hat wohl auch nicht alle fledermäuse im turm, oder wie?!
@Andreas: Bitte mal im Zusammenhang sehen.
“Hm, zum ungeschützten Verkehr ruft vor allem ein nach Rom abgeschobener alt-Nazi auf (allerdings nicht um des Genusses willen).”
Erstens: Hast du das entsprechende Papier (ich schätze mal, du beziehst dich u.A. auf “humanae vitae”) mal gelesen? Da drin steht nämlich sogar, dass die Verhütung der Verantwortung der Eheleute unterliegt (sprich, Kondom oder nicht ist Gewissensfrage und daher vom Einzelnen zu entscheiden).
Zweitens: wie Eingangs erwähnt, der Zusammenhang. Die Kirche predigt auch Monogamie und Treue. In einer treuen, monogamen Beziehung gibt es (im Normalfall) aber eh keinen Bedarf für Kondome. Dieser ergibt sich erst bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern und der damit verbundenen Angst vor Ansteckung. Wenn man aber schon soweit ist, dass einem die 10 Gebote wurscht sind (eins davon, wir erinnern uns, “du sollst nicht ehebrechen”) – wieso gibt man dann was auf eine bloße “Dienstanweisung”, die sich eigentlich eh nur an die Gläubigen richtet? Das ist, wie wenn man im großen Stil Steuern hinterzieht, aber an der Supermarktkasse der Kassiererin das Zehnerl erstattet, dass sie dem Vordermann zuviel herausgegeben hat.
Drittens: Der Papst ruft nicht zum wilden hemmungslosen Herum****** auf, sondern zu verantwortungsbewusster Sexualität – und damit hat er recht. Sogar die AIDS-Experten unserer Stadt (die ganz sicher nicht vom Vatikan gesponsort sind) sagen in einer öffentlichen Ausstellung “Kondome werden AIDS nicht lindern – gerade die Frauen, die in Afrika betroffen sind haben oft einfach keine Wahl. Hier tut Bildung Not, damit eben diese Frauen gar nicht erst in diese Lage kommen.” (sinngemäß zitiert). Das ist genau die Herangehensweise der Kirche, die eben dieses – Frauenbildung, Schulen, Aufklärung – in der Mission schon seit Jahrzehnten umsetzt.
“Die ursprünglich Londoner Kampagne entstand nicht im luftleeren Raum, sie war eine Antwort auf eine christlich-fundamentalistische Bus-Kampagne, welche Ungläubigen versprach, all eternity in torment in hell zu verbringen.”
Ah, ja. Nur: ihr seid ja nicht London – eine Retourkutsche ohne Stichwort kann auch nach hinten losgehen – ebenso wie eine billige Kopie, die niemand versteht. (Man schaue sich die deutsche “Geh nicht hin”-Wahlkampagne an…)
“«Geniess das Leben» ist eine Aufforderung, sich nicht von religiösen Drohgebärden einschüchtern zu lassen. Es sei daran erinnert, dass die ersten vier der zehn Gebote reine religiöse Verteidigungsmauern sind («Du sollst keine anderen Götter haben», «Du sollst Dir kein Bildnis machen», usw.) und nichts mit ethischen Werten zu tun haben.”
Die 10 Gebote beginnen mit “ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat” – sprich, Gott ist in Vorleistung getreten, noch bevor irgendwelche Regeln aufgestellt werden. Die Gebote selbst lauten (korrekt übersetzt) auch nicht “du sollst” sondern “du wirst” – denn wer in dieser Gemeinschaft leben möchte, beachtet die Grundregeln eines gemeinsamen Lebens eben. Im historischen Zusammenhang betrachtet sind auch die ersten vier Gebote eine Mäßigungsregel – denn es war damals üblich, “seinen” Gott zum Verfluchen der Nachbarn zu “nutzen”. Das geht nun nicht mehr. Das Volk Israel (= die Juden, und in der Nachfolge auch die Christen) wird damit zu einem verantwortlichen Umgang mit der Religion aufgefordert. In die gleiche Kategorie fällt übrigens auch “Auge um Auge” – wenn man bedenkt, dass es im Sinne der Blutrache üblich war, den Gegner zu töten, dessen Familie dann wieder… (und immer so weiter), dann ist “Auge um Auge” ein absolut revolutionärer Gedanke, denn es bedeutet “Strafe muss sein, aber mit angemessenem Strafmaß”.
“Religiöse Drohgebärden” – welche denn? In meinem Umfeld kommen auf diese Frage immer Dinge, die schon seit zig Jahren nicht mehr der Lehre der Kirche entsprechen… bist du sicher, dass du auf dem neuesten Stand bist?
lord kroaque meint:
” erst über etwas wettern, das verboten wird und danach sich darüber freuen, wenns beim feind passiert”
Nö, ich freue mich sicher nicht darüber. Ich hätte lieber kein Verbot gehabt. Aber nun ist das eingetreten wovor ich eben noch gewarnt hatte. Das unsinniges Verurteilen von Plakaten so schlussendlich zum Verbot geworden ist:(
Ich dachte nicht das sich meine Befürchtungen so schnell bewahrheiten würden. Aber mit linken Mehrheiten, billigen Kampagnenjournalismus, mieser Stimmungsmache und Fakten Manipulationen sind solche Verbote leider möglich.
P.S. Politische Zensur würde ich nicht so leichtfertig als Unwichtigkeit abtun!!
odin meinte
Jetzt sollte also jedermann klar sein, was mit der Meinungsfreiheit passiert, wenn man in den linken Hochburgen gegen die SVP-Plakate wettert und einen Kampagnenjournalismus betreibt: Es bedeutet ein Verbot der Plakate und eine Bescheidung der Meinungsäußerungsfreiheit!!
Die Rassismusvorwürfe der Linken sind total lächerlich. Es geht hier um ein Minarettverbot und nicht um ein Muslim- oder Religionsverbot! Aber genau diese Verdrehung der Minarettvorlage ermöglicht solche Verbote. Höchst unwürdig für eine Demokratie!
genau das meine ich ja auch. die freien denker sagen gahts no, euses schöni plakat, und dann hehe, weg mit dem böse atiminarettplakat.
aja, gahts no em obma de priis zspendiere, wönds de meh under druck setze oder wie
Cedric Wermuth ist auch so ein Scherzartikel, der im Club das Verbot gegen die Freidenker ablehnt, während der gleiche JUSU die Minarettplakate verboten sehen möchte. Dümmer gehts nümmer..
[...] welchem Anlass auch immer in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen (egal ob sie nun Morin, Sidler oder sonst wie heissen). Ihre Amtshandlungen haben sie aber am weltlichen Recht, nicht an ihren [...]
OT: …ist das eignetlich der Blog von Kyriacou oder der von Odin und Hansjuri? Ist ja absolut peinlich, wie sich die beiden Güggel streiten… wohl zuviele Bierchen gehabt…
Zum Thema: Haben sich gewisse Leute auch schon mal überlegt, dass man auch durch das permanente an Kruzifixe starren müssen in der katholischen Schweiz und anderswo extrem belästigt fühlen könnte??? Freidenker aber auch Protestanten sind einfach viel zu tolerant…
Irgendwann kommt wieder die Zeit für einen Bildersturm.