Der TCS lässt sich abschleppen
TCS-Zentralpräsident Niklaus Lundsgaard-Hansen machte vor allem als Lobbyist von sich reden. Der frühere Adlatus von Adolf Ogi sitzt im Stiftungsrat (PDF) der «Stiftung Klimarappen», die bezweckt, die Einführung einer CO2-Abgabe zu verhindern und im Verwaltungsrat der «Mobilitätsakademie», einem weiteren Seitenast der Strassenlobby.
Doch nun macht er als Sanierer Schlagzeilen. Damit sich der Vorjahresverlust von 12 Millionen Franken nicht wiederholt, schliesst der TCS 24 Geschäftsstellen und stellt den Grossteil der rund 200 betroffenen Mitarbeiter dorthin, wo gemäss TCS das Leben ohnehin stattfindet: auf die Strasse.
Aufgegeben wird auch das Reisegeschäft. Hier springt der Branchenriese Kuoni – der im August selbst einen Verlust von 51 Millionen Franken ausgewiesen hatte, ein: Er übernimmt zehn Reisebüros inklusive Personal sowie die Marke «Reisen TCS». Gemäss TCS-Medienmitteilung war ein Grund für die Schliessung der Geschäftsstellen «das veränderte Konsumverhalten» – Internet und Call-Center machen Verkaufsfilialen weitgehend überflüssig. Man darf also gespannt sein, wie lange die Kuoni-Übergangslösung für die zehn Reisebüros wirklich dauert.


















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TCS-Zentralpräsident Niklaus Lundsgaard-Hansen machte vor allem als Lobbyist von sich reden. Der frühere Adlatus von Adolf Ogi sitzt im Stiftungsrat der «Stiftung Klimarappen», die bezweckt, die Einführung einer CO2-Abgabe zu verhindern und im Verwaltu…
Einfach günstig hiess vor Jahren einer der TCS-Reisenprospekte, mit einer Vielzahl nicht-nachhaltiger Angebote. Sowohl bei TCS wie wahrscheinlich auch längerfristig bei Kuoni scheint sich zu bestätigen, dass auch ökonomisch nicht profitabel sein kann, was nicht nachhaltig ist…