Wenn Katholiken zu sehr leiden – der Berner CVP-Politiker Henri Beuchat auf Abwegen

Henri Beuchat - Katholik mit Verfolgungswahn
Am Anfang stand ein Facebook-Eintrag von Michael Köpfli, Berner Stadtparlamentarier der Grünliberalen. Er kritisierte völlig zu Recht die Äusserungen Bischof Franz-Josef Overbecks in der ARD-Sendung «Benedikts Schweigen – sind wir noch Papst?» als «Homosexuellenhetze der übelsten Sorte». Auch zur Diskussionsrunde gehörte eine strenggläubige junge Katholikin, die sich nicht zu blöde war, die in der Sendung kritisierte Strategie eines Bischofs, einem Missbrauchsopfer vorzuwerfen, es kandalisiere, um den Ruf der Kirche zu beschmutzen, als «unglückliche Kommunikation» hinzustellen. Die Anprangerung dieser Äusserung in der Facebook-Gruppe lockte dann einen Facebook-Freund Köpflis auf den Plan, Henri Beuchat, Präsident der Stadtberner CVP amtierender Stadtrat und aktuell Grossratskandidat. Hier seine Worte im Original:
genau zuerst verbietet man das glockengeläut – verbannt die schriften aus dem öffentlichen leben – reisst kirchtürme nieder und vertreibt die christen in alle herren länder, damit sie ihren “reinrassigen” freidenkerstaat errichten können.
Selbstredend war im Thread weder von Glockengeläut noch vom Niederreissen von Kirchtürmen die Rede…
Es gibt eigentlich nur zwei Lesarten für seine Äusserung: Er verleumdet ganz bewusst oder er leidet an pathologischem Verfolgungswahn. In beiden Fällen ist er als Parlamentarier ungeeignet.
Nachtrag 10.05.2010 Das Portrait von Beuchat wurde auf dessen Wunsch verschleiert












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