Neu von Boiron: Streisand C200™
Der französische Homöopathie-Multi Boiron galt schon immer als innovativ. So sponserte das Unternehmen Forschungsarbeiten von Jacques Beneviste, der 1997 Furore machte mit der Aussage, Antigeninformation via Telefon übertragen zu haben.
Nun setzt setzt Boiron zum definitiven Quantensprung in der Informationsübertragung an: Das Unternehmen stellte diese Tage ein Mittel vor, welches unter strengster Geheimhaltung in ihren eigenen Labors entwickelt worden war. Streisand C200™ lautet ihr jüngstes Produkt – benannt nach der Namensgeberin des gleichnamigen Effekts.
Mit Streisand C200™, dessen Urtinktur aus bei Vollmond gewonnenen Hautschuppen von Barbra Streisand hergestellt wurde, kann die Übertragung von Information fast beliebig potenziert werden. Der Einsatz von zwei bis drei Kügelchen genügt – und schon ist Information, die an einem einzigen Ort entstand und zunächst nur lokal existierte, weltweit verfügbar.
Das Boiron-Forscherteam entschied, den ersten Feldversuch an einem Blogartikel zu erproben. Sie streuten zwei frisch gepresste Glaubuli auf eine Papierversion des Textes «Omeopatia: mito e leggenda» des italienischen Bloggers Sammele Riva – und schon setzte die Informationspotentierung ein. Die Aussagen Rivas tauchten beim British Medical Journal auf und bei Esowatch, im GWUP-Blog, bei kritisch gedacht, Astrodicticum simplex, delengkal, fuxblog, fellowpassenger, metalfrankonia, gelb.net, gulli, hinriss, devatrox, seite360 und der lemontreepresse – um nur einige aus dem deutschsprachigen Raum zu nennen.
Verwaltungsratspräsident Thierry Boiron ist sich sicher, der Konkurrenz mit Streisand C200™ mehr als nur eine Nasenlänge voraus zu sein.
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05.02.2011 70 Gruppen in 25 Ländern, eine Botschaft: Homöopathie – nichts drin, nichts dran
11.10.2009 Wirtschaftsnobelpreis für die Homöopathie!
11.05.2009 Mahlzeit! Die 100 leckersten homöopathischen Mittelchen


















[...] Read this blog post in German. [...]
[...] einmal, dass hochbezahlte Leute, die an eine geheimnisvolle Informationsübertragung zwischen der “Idee” eines – nicht vorhandenen – Wirkstoffes und dem Patienten glauben, nichts von realer [...]
Verwaltungsratspräsident Thierry Boiron ist sich sicher, der Konkurrenz mit Streisand C200™ mehr als nur eine Nasenlänge voraus zu sein.
Pruuust!
[...] dabei: Andreas Kyriacou: “Neu von Boiron: Streisand C200“, ars libertatis: “Wie Big Homeopathy kleine Blogger drangsaliert“, der [...]
[...] von Boiron: Streisand C200, Andreas-Kyriacou-Blog am 18. August 2011 Tags: Bernd Harder, Boiron, GWUP, Homöopathie, Samuel Riva, Skepsis, [...]
[...] amüsieren Sie sich in der Schweiz, die kennen das Problem [...]
[...] British Medical Journal (Auszug) und bei Astrodicticum simplex, Kritisch gedacht, Detritus, GWUP, A.Kyriacou, Buchstaeblich seltsam, [...]
Habe gerade einen interessanten und erfrischend andersartigen Artikel zum üblichen Homöopathie pro/contra Bashing gelesen. Der Titel “Autoritäre Wissenschaft und das Recht auf Placebo-Medizin” deutet schon an, worum es geht.
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35498/1.html
@Benny: Eher schlechtes Timing für eine derartige Behauptung:
Schlagzeile im heutigen Kurier: Jakob starb: Haft für Eltern und Arzt.
(Ja, natürlich nur ein anekdotischer Einzelfall…)
@Andreas
Wenn man die Anzahl Todesfälle durch Schulmedizin mit den Todesfällen durch bewussten Verzicht von Schulmedizin vergleicht, wohl wirklich ein Einzelfall. Zum Beispiel Contergan mit mehreren 1000 Missgeburten, von denen die Hälfte bereits verstorben ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal).