26. September 2012 22:56

Der Gripen geht dann wohl den Weg des Dodo

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Gripen sucht Landebahn – Ziel nur knapp verpasst

Die Klinkenputzer von Saab hatten bisher zwei Argumente ins Feld geführt, die für ihren Kampfflieger sprechen sollten: In Südamerika ging man mit der Botschaft hausieren, die Schweizer würden den Gripen kaufen. Und in Europa liess man verlauten, mit Brasilien sei ein baldiger Deal so gut wie sicher.

Das Schweizer Argument kauft Saab inzwischen niemand mehr ab, da wahrscheinlich bereits das Parlament den Rüstungskredit verweigern dürfte. Sollten sich die Räte doch unerwartet spendierfreudig zeigen, dürften die Stimmberechtigten korrigierend einwirken.

Seit heute ist nun auch das Argument «Brasilien» Geschichte: Die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff liess verlauten, dass ihr Land frühestens Mitte 2013 über den Kauf eines neuen Militärfliegers entscheiden werde.

Damit dürfte der Mehrheit des Schwedischen Parlaments die Lust auf eine weiterführende Subventionierung des staatlichen Rüstungskonzern vergangen sein. Der Gripen geht also wohl definitiv den Weg des Dodo. Ganz ohne GSoA.

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