Wettbewerb: Wer heckt den besten VBS-Vertrag aus?
Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsunterhaltung und Spott VBS lanciert eine Kreativitätsoffensive. Gesucht werden originelle Bestellungen von Gütern oder Dienstleistungen im Auftrag des VBS.
Einschränkung gibt es nur eine. Die Bestellung muss vordergründig thematisch mit dem VBS in Zusammenhang stehen. Eine Zeichnungsberechtigung ist hingegen nicht Bedingung.
Zur Inspiration präsentiert das VBS heute via Medien einen intern entstandenen Scheinvertrag: Das Gripen Framework Agreement ist, so der Tagesanzeiger die Basler Zeitung*, null und nichtig.
Der Ideenwettbewerb soll nun nebst Saab weiteren in- und ausländischen Anbietern Impulse geben, ihre Güter anzupreisen als ob sie einen Abnehmer dafür hätten. Alle dürfen sich an dieser Form der Wirtschaftsförderung beteiligen. Wer also die Interessen von Nebelpetardenherstellern, Clown Army-Ausbildern, Waffenplatzrenaturierern, Kasernenumnutzern oder anderen Anbietern vertreten will, erstellt einen «VBS-Vertrag», in dem das Produkt oder die Dienstleistung beschrieben, der Bestellumfang festgehalten und der Nutzen aus VBS-Sicht dargelegt wird.
Das Ergebnis einfach hier als Kommentar reinstellen (als Link oder direkt im Kommentartext). Sobald fünf Vorschläge eingegangen sind, wird Ueli Maurer als einziges Jury-Mitglied gebeten, eine Siegerin oder einen Sieger zu bestimmen.
* siehe Kommentare
















1.) Ich Dir Geld, Du mir irgendwas.
2.) Bezahle beliebig viel für Bumm und Träääääät.
3.) Tausche 3,3 Milliarden gegen Kampfjets. Da wir seit 164 keinen Krieg mehr hatten, können Sie die Jets gerne auf Ihrem Firmengelände bei Stockholm lassen, gerne bezahlen wir dafür auch Standgebühren. Bitte entsorgen Sie die Flieger nach 40 fachmännisch und lassen uns dafür die Rechnung zukommen. Wir ersuchen Sie um einen wöchentlichen Bericht über den Zustand unserer Jets, den Sie uns bitte quartalweise in Rechnung stellen.
Das VBS bestellt bei Crazy Horse, Häuptling der Sioux, 200 Pferde um mit dem neuen Armeekonzept von Barack Obama mithalten zu können. Pro Pferd wird eine lila Kuh sowie ein Schweizer Armeemesser fällig.
Das stand nicht im Tages-Anzeiger, sondern in der BaZ. Bitte Quellen richtig angeben.
@Dominik. Danke für den Hinweis. Ich hab den Artikel im Online-Tagi gesehen. Newsnetz verschleiert leider, aus welcher Zeitung des gemeinsamen Portals die einzelnen Artikel stammen.