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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Gretchenfrage</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Bülach verhindert IZRS-Extremistenschau</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[IZRS]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Bülach tritt vom Vertrag mit dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) zurück, die muslimischen Fundamentalisten können ihre eingeladenen Hassprediger also nicht wie geplant am 25. Februar in der Stadthalle Bülach auftreten lassen.

Der Bülacher Stadtrat hat völlig richtig entschieden. Es ist nicht Sache der öffentlichen Hand, solchen Extremisten eine Bühne zu bereiten. Und um versponnene Extremisten handelt es sich, da gibt es nichts zu beschönigen. Der IZRS hat den Bülacher Behörden eine Mogelpackung verkauft und deshalb wird die Stadt schadlos aus dem Vertrag zurücktreten können, auch wenn die beiden IZRS-Cheforganisatoren Naim Cherni und Nicolas Blanko täubelen und mit Klagen drohen. Die Veranstaltung hätte den Titel «Ursprung der Moral» tragen sollen.

Hier eine Zusammenstellung der realen Werte und Ansichten, die die vorgesehenen Referenten propagieren:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Bülach tritt vom Vertrag mit dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) <a href="http://www.buelach.ch/buelach-aktuell/medienmitteilungen#n2715" target="_blank">zurück</a>, die muslimischen Fundamentalisten können ihre eingeladenen Hassprediger also nicht wie geplant am 25. Februar in der Stadthalle Bülach auftreten lassen.</p>
<p>Der Bülacher Stadtrat hat völlig richtig entschieden. Es ist nicht Sache der öffentlichen Hand, solchen Extremisten eine Bühne zu bereiten. Und um versponnene Extremisten handelt es sich, da gibt es nichts zu beschönigen. Der IZRS hat den Bülacher Behörden eine Mogelpackung verkauft und deshalb wird die Stadt schadlos aus dem Vertrag zurücktreten können, auch wenn die beiden IZRS-Cheforganisatoren Naim Cherni und Nicolas Blanko <a href="http://www.izrs.ch/index.php/en/pressreleases/640-islamischer-zentralrat-akzeptiert-das-verdikt-des-buelacher-stadtrates-nicht-.html" target="_blank">täubelen</a> und mit Klagen drohen. Die Veranstaltung hätte den Titel «Ursprung der Moral» tragen sollen. Hier eine Zusammenstellung der realen Werte und Ansichten, die die vorgesehenen Referenten propagieren:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Nabil-al-Awadi.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-full wp-image-5323" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Nabil al-Awadi" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Nabil-al-Awadi.jpg" alt="" width="130" height="150" /></a><strong>Nabil al-Awadi, Kuwait<br />
</strong><em>Europäer riechen für gewöhnlich schlecht, weil sie sich nicht waschen, bis es wirklich nötig ist. Sie waschen sich nicht richtig nach dem Urinieren und sie putzen ihren Hintern nicht. Wer auch immer mit ihnen zu tun hat, bemerkt dies. Hätte Allah ihnen nicht ein kaltes Klima gegeben, wäre der Gestank unerträglich, und er würde die Vögel in die Flucht schlagen und die Vegetation verblühen lassen.</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/3124.htm" target="_blank">memri.org</a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Abdur-Rahim-Green.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-full wp-image-5327" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Abdur Rahim Green" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Abdur-Rahim-Green.jpg" alt="" width="130" height="150" /></a><strong>Abdur Rahim Green, Grossbritannien<br />
</strong><em>Was ist das Problem, dass der Islam dem Kopf des Hauses eine gewisse Erlaubnis gibt, eine Art von Gewalt anzuwenden, um zu verhindern, dass seine Familie in Böses gerät? Wenn jemand sieht, dass seine Frau irregeht oder dass seine Familie irregeht: Dafür hat Allah ein System zur Verbesserung gegeben, um diese Untat zu verhindern.</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CiG2N6Q4MS8" target="_blank">Youtube.com</a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Irfan-Salihu.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-full wp-image-5333" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Irfan Salihu" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Irfan-Salihu.jpg" alt="" width="130" height="150" /></a><strong>Irfan Salihu, Kosovo<br />
</strong><em>Die Frau ohne Kopftuch begeht eine grössere Sünde als der Alkoholiker. Denn der Alkoholiker begeht seine Sünde nur während er trinkt, die Frau ohne Kopftuch ist jedoch wie jemand, der dauerhaft säuft. Dies ist als eine der grossen Sünden zu betrachten.</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8aVxIElCblo" target="_blank">Youtube.com<br />
</a><em><span style="color: #ffffff;">.</span></em></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Abdul-Adhim.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-full wp-image-5345" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Abdul Adhim" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Abdul-Adhim.jpg" alt="" width="130" height="150" /></a><strong>Abdul Adhim Kamouss, Deutschland</strong> (aka <a href="http://www.globaljihad.net/view_page.asp?id=2065" target="_blank">Abdul-Adhim Abu Abdir-Rahman</a>)<br />
<em>Es gibt einen Krieg gegen die Fundamente des Islam. Und dazu gehört die Bedeckung der Frau. Der Hidschab gehört zu den Fundamenten des Islams. Allah der Erhabene hat den Frauen als Befehl gegeben, dass sie ihre Reize bedecken müssen. Der Hidschab ist erstmal ein Schutz der Männer vor den Frauen. Wenn die Frau ihren Kopf bedeckt, ist es ein gutes Zeichen, dass sie Allah gehorcht. </em></p>
<p>Quelle: <a href="http://ia700500.us.archive.org/17/items/Abduladhim_275/Richtigstellung-einiger-Vorurteile-gegenueber-Frau-im-Islam.mp3" target="_blank">Audio-Datei</a>, ab Minute 8:03)<span style="color: #ffffff;"><em><br />
</em></span></p>
<p><strong><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Blancho_Illi.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-full wp-image-5363" style="margin-left: 4px; margin-right: 4px;" title="Blancho_Illi" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Blancho_Illi.jpg" alt="" width="267" height="150" /></a>Nicolas Blancho und Qaasim Illi, IZRS-Showmaster<br />
</strong>Blancho: <em>Steinigung ist für mich als Muslim ein Bestandteil, ein Wert meiner Religion.</em></p>
<p>Illi: <em>Ein Muslim kann sich grundsätzlich nicht von den Quellentexten entfernen, er kann sich nicht von einem Konzept distanzieren, das der Islam indigen vorsieht.</em></p>
<p>Quellen: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Steinigung-als-Wert-einer-Religion/story/26266250" target="_blank">tagesanzeiger.ch</a>, <a href="http://www.podcast.at/episoden/abdel-azziz-qaasim-illi-11558349.html" target="_blank">Doppelpunkt</a> (ab Min. 49:25)</p>
<p><small>08.12.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/12/hassprediger-als-redner-an-berner-kundgebung-gegen-die-islamhetze/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Hassprediger als Redner an Berner «Kundgebung gegen die Islamhetze»?</a></small></p>
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		<title>A Universe from Nothing – zu Lawrence Krauss’ neuestem Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 23:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lawrence Krauss]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso ist nicht nichts? Und (wie) konnte unser Universum aus dem (scheinbaren) Nichts entstehen? Derlei Fragen ging der Astrophysiker Lawrence Krauss am letztjährigen Denkfest nach. Nun ist ein Buch von ihm zum Thema erschienen: A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather than Nothing. Eine kurze Einführung ins Thema auf der Basis seines Denkfest-Vortrags.
Von nichts kommt nichts – diese kreationistische Grundannahme klingt für die meisten wohl intuitiv plausibel. Doch die moderne Physik legt nahe, dass vielmehr der bereits von Plato und Aristoteles postulierte Plenismus der Sache näher kommt. Gemäss dieser naturphilosophischen Theorie existiert das reine Nichts nicht. Aristoteles vermutete eine naturgegebene «Abscheu vor dem Vakuum». Die Quantenphysik geht von einem Vakuum aus, welches voller virtueller Teilchen ist, die spontan zu existieren beginnen und ebenso wieder verschwinden können.
Doch nicht nur das: Quantenmechanik und allgemeine Relativitätstheorie implizieren, so Krauss, dass so nicht nur Partikel sondern Raum entstehen und vergehen kann. Das Nichts ist also hochgradig instabil. Und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X"><img class="size-full wp-image-5304 alignright" title="krauss_universe_from_nothing" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/krauss_universe_from_nothing.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a>Wieso ist nicht nichts? Und (wie) konnte unser Universum aus dem (scheinbaren) Nichts entstehen? Derlei Fragen ging der Astrophysiker Lawrence Krauss am letztjährigen <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Denkfest</a> nach. Nun ist ein Buch von ihm zum Thema erschienen: <em><a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X" target="_blank">A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather than Nothing.</a></em> Eine kurze Einführung ins Thema auf der Basis seines Denkfest-Vortrags.</strong></p>
<p>Von nichts kommt nichts – diese kreationistische Grundannahme klingt für die meisten wohl intuitiv plausibel. Doch die moderne Physik legt nahe, dass vielmehr der bereits von Plato und Aristoteles postulierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plenismus" target="_blank">Plenismus</a> der Sache näher kommt. Gemäss dieser naturphilosophischen Theorie existiert das reine Nichts nicht. Aristoteles vermutete eine naturgegebene «Abscheu vor dem Vakuum». Die Quantenphysik geht von einem Vakuum aus, welches voller virtueller Teilchen ist, die spontan zu existieren beginnen und ebenso wieder verschwinden können.</p>
<p>Doch nicht nur das: Quantenmechanik und allgemeine Relativitätstheorie implizieren, so Krauss, dass so nicht nur Partikel sondern Raum entstehen und vergehen kann. Das Nichts ist also hochgradig instabil. Und der scheinbar leere Raum ist auch nicht massenlos, er macht mehr als neun Zehntel der Masse eines Protons aus.</p>
<p>Das zunehmende Verständnis über die Zusammensetzung des Universums belegt unsere im Grunde bedeutungslose Rolle darin: Das All besteht gemäss des aktuellen kosmologischen Standardmodells zu rund drei Vierteln aus so genannt dunkler Energie und zu über einem Fünftel aus dunkler Materie. Die Materie, aus der Galaxien, Sterne, Planeten und alles Leben besteht, macht nur wenige Prozente des Universums aus. Die Idee einer auf den Menschen ausgerichteten Schöpfung scheint schon deshalb wenig plausibel. Zudem lässt sich vorhersagen, dass die Leuchtkraft der Sonne – ein durchschnittlicher gelber Zwerg der Milchstrasse – in zwei Milliarden Jahren so stark zugenommen haben wird, dass die Erdoberfläche unwirtliche 100°C betragen wird. Ein paar Milliarden Jahre später wird die Sonne als roter Riese die Erdkruste zum Schmelzen bringen.</p>
<p>Die Lage ist noch weit drastischer: Es steht – zumindest aus Sicht eines Forschers, der sich für astronomische Zeiträume interessiert – insgesamt schlecht ums Universum. Seine Dichte nimmt seit dem Big Bang beständig ab, denn die Expansionskraft der dunklen Energie übersteigt nach und nach die Wirkung der Gravitationskraft. Die fortlaufende Expansion führt dazu, dass das beobachtbare Universum geringer wird, dann nämlich, wenn das Auseinanderdriften die Lichtgeschwindigkeit übersteigt. Ein Beobachter in 100 Milliarden Jahren wird nichts ausserhalb seiner eigenen Galaxie erkennen können – und damit zwingend von der irrigen Annahme ausgehen, die noch vor hundert Jahren als wissenschaftlicher Konsens galt: dass das Universum statisch sei und nur aus unserer eigenen Galaxie bestehe.</p>
<p>Die gute Nachricht ist laut Krauss, dass wir in einer sehr speziellen Zeit leben: der einzigen Zeit, in der wir durch Beobachtung verifizieren können, dass wir in einer sehr speziellen Zeit leben.</p>
<p>Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich, u.a. im <a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X" target="_blank">Online-Store der Freidenker</a>.</p>
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		<title>Nein, Klara Obermüller und Evangelische Allianz, eine Rückkehr des Religiösen ist nicht auszumachen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Statistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlose Wiederholungen von Wunschträumen und Beschwörungsformeln sind ein wichtiges religiöses Stilmittel. Darin übt sich auch die Evangelische Allianz, welche unentwegt eine Rückkehr der Religionen verkündet. Ganz neu tut sie dies mit Hinweis auf eine – nicht öffentlich zugängliche – Umfrage, die sie beim Marktforschungsunternehmen Link in Auftrag gegeben hatten. Die frohe Botschaft liessen sie Klara Obermüller, Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät der Uni Zürich, im Sonntag verkünden (PDF):
In der Soziologie beobachtet man eine Rückkehr des Religiösen.
Obermüllers Aussage hat allerdings einen kleinen Haken: Sie ist kreuzfalsch, sie stellt einen blossen Wunsch an den Weihnachtsmann dar.
Die Abkehr von den Religionen nimmt unentwegt zu. Der an der Uni Lausanne forschende Soziologe Jörg Stolz hat dies in einer aktuellen Studie1 veranschaulicht. 64% der von ihm und seinen Koautoren befragten Personen haben ein distanziertes Verhältnis zu Religionen. Weitere 10% sind als dezidiert säkular einzustufen. Nur noch 26% fühlen sich traditionellen Religionen oder esoterischen Alternativangeboten verbunden.
In einem Interview mit dem Tagesanzeiger sprach Stolz ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlose Wiederholungen von Wunschträumen und Beschwörungsformeln sind ein wichtiges religiöses Stilmittel. Darin übt sich auch die <a href="http://www.each.ch/" target="_blank">Evangelische Allianz</a>, welche unentwegt eine Rückkehr der Religionen verkündet. Ganz neu tut sie dies mit Hinweis auf eine – nicht öffentlich zugängliche – Umfrage, die sie beim Marktforschungsunternehmen Link in Auftrag gegeben hatten. Die frohe Botschaft liessen sie Klara Obermüller, Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät der Uni Zürich, im Sonntag verkünden (<a href="http://epaper1.azdigital.ch/cfm/service/pdf.cfm?ae_pdf_mapx=PDF2011112723371/AZO/002.pdf&amp;ae_pdf_mapy=7645" target="_blank">PDF</a>):</p>
<blockquote><p>In der Soziologie beobachtet man eine Rückkehr des Religiösen.</p></blockquote>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/stolz_religionsdemographie.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-5015" title="stolz_religionsdemographie" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/stolz_religionsdemographie.jpg" alt="" width="282" height="282" /></a>Obermüllers Aussage hat allerdings einen kleinen Haken: Sie ist kreuzfalsch, sie stellt einen blossen Wunsch an den Weihnachtsmann dar.</p>
<p>Die Abkehr von den Religionen nimmt unentwegt zu. Der an der Uni Lausanne forschende Soziologe <a href="http://www.unil.ch/issrc/page76998.html" target="_blank">Jörg Stolz</a> hat dies in einer aktuellen Studie<sup>1</sup> veranschaulicht. 64% der von ihm und seinen Koautoren befragten Personen haben ein distanziertes Verhältnis zu Religionen. Weitere 10% sind als dezidiert säkular einzustufen. Nur noch 26% fühlen sich traditionellen Religionen oder esoterischen Alternativangeboten verbunden.</p>
<p>In einem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Eine-Religion-die-zu-liberal-wird-verschwindet-/story/24399435" target="_blank">Interview mit dem Tagesanzeiger</a> sprach Stolz Klartext:</p>
<blockquote><p>Auf der Ebene der faktisch gelebten Religiosität in den westlichen Industrieländern gibt es keine Rückkehr der Religion. Die alternative Spiritualität wie Esoterik ist marginal. Wir sehen eine rasante Säkularisierung, einen rasanten Niedergang der Wichtigkeit von Religion im Leben der Menschen. Jede neue Generation scheint weniger religiös als die vorherige. Eine Rückkehr des Themas in den Medien gibt es aber durchaus: Das liegt vor allem an der weltpolitischen Bedeutung des Islams.</p></blockquote>
<p>Der Rückkehr der Religionen findet also vornehmlich in den Medien statt. Nicht zuletzt deshalb, weil Journalisten Behauptungen von Religionslobbyisten immer wieder ungeprüft übernehmen&#8230;</p>
<p><small><sup>1</sup> Jörg Stolz, Mallory Schneuwly Purdie, Thomas Englberger, Michaël Krüggeler, Judith Könemann, 03-2011. Religiosität in der moderne Welt. Bedingungen, Konstruktionen und sozialer Wandel. Université de Lausanne, ISSRC (<a href="http://my.unil.ch/serval/document/BIB_6243763C8E0D.pdf" target="_blank">PDF</a>)</small></p>
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		<title>Kirche vs Banken: Machtkampf unter Grossgrundbesitzern</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy]]></category>
		<category><![CDATA[Reformierte Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Platz, den sich die Schweizer Occupy-Bewegung zum Wochenenddemonstrieren ausgesucht hatte,  war naheliegend: Der Paradeplatz steht wie kein anderer sinnbildlich für die Schweizer Finanzindustrie, er ist umzingelt von Firmensitzen der bedeutendsten Schweizer Finanzinstitute.
Dem Lindenhof, auf den die Demonstranten zum Campieren auswichen, fehlt diese Symbolik. Seine Umnutzung  zeigte in erster Linie auf, dass Freiräume in der Innenstadt äusserst rar sind. Jede noch so kleine Fläche scheint eine Funktion erfüllen zu müssen.

Nach der polizeilichen Räumung dieses Ersatzschauplatzes ist nun also die reformierte Kirche Zürich-Aussersihl eingesprungen und stellt den übrig gebliebenen Demonstrantinnen und Demonstranten Teile der St.-Jakobs-Kirche beim Stauffacher zur Verfügung. Pfarrerin Verena Mühlenthaler begründet das Angebot politisch: «Kirchengemeinden haben den klaren christlichen Auftrag, sich an den gesellschaftlichen Themen zu beteiligen und einen Dialog zu ermöglichen, sodass auch benachteiligte Bürger einbezogen werden», wird sie im Tages-Anzeiger zitiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwand_Kirche_Wollishofen_graph.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a>Der Platz, den sich die Schweizer Occupy-Bewegung zum Wochenenddemonstrieren ausgesucht hatte,  war naheliegend: Der Paradeplatz steht wie kein anderer sinnbildlich für die Schweizer Finanzindustrie, er ist umzingelt von Firmensitzen der bedeutendsten Schweizer Finanzinstitute.</p>
<p>Dem Lindenhof, auf den die Demonstranten zum Campieren auswichen, fehlt diese Symbolik. Seine Umnutzung  zeigte in erster Linie auf, dass Freiräume in der Innenstadt äusserst rar sind. Jede noch so kleine Fläche scheint eine Funktion erfüllen zu müssen.</p>
<p>Nach der polizeilichen Räumung dieses Ersatzschauplatzes ist nun also die reformierte Kirche Zürich-Aussersihl eingesprungen und stellt den übrig gebliebenen Demonstrantinnen und Demonstranten Teile der St.-Jakobs-Kirche beim Stauffacher zur Verfügung. Pfarrerin Verena Mühlenthaler begründet das Angebot politisch: <em>«Kirchengemeinden haben den klaren christlichen Auftrag, sich an den gesellschaftlichen Themen zu beteiligen und einen Dialog zu ermöglichen, sodass auch benachteiligte Bürger einbezogen werden»</em>, wird sie im Tages-Anzeiger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Wie-viel-Politik-hat-in-der-Kirche-Platz-/story/28423565" target="_blank">zitiert</a>.</p>
<p>Im Nu ist darob eine Diskussion <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Wie-viel-Politik-hat-in-der-Kirche-Platz-/story/28423565" target="_blank">entfacht</a>. Die einen, die eine handzahme, apolitische Kirche möchten, drohen mit Austritt. Sie deuten den Ruf nach einer Trennung von Kirche und Staat um in ein politisches Schweigegebot für Kirchenvertreter. Andere, die mit der Institution längst gebrochen hatten, künden ob des gewährten «Asyls» öffentlich an, wieder beitreten zu wollen.</p>
<p>Es scheint symptomatisch, dass bei der Kirche ein solches Wirken gleich zur Gretchenfrage emporstilisiert wird. Wohl kein Wiedereintretender würde Mitglied beim Bauernverband, weil ein Landwirt einer Gruppe von Demonstranten eine Wiese zum Campieren zur Verfügung stellte – obwohl derartige Camps wohl öfter auf bäuerlichem Privatgrund denn auf kirchlichen Arealen geduldet werden.</p>
<p>Auch wird ausgeblendet, wieso die Kirche hier überhaupt als Gastgeberin agieren kann: weil sie Grossgrundbesitzerin ist! Auch im urbanen Raum. Man braucht der zuständigen Kirchenpflege keinerlei unlautere Motive unterstellen, aber sie ist alleine wegen ihrem stattlichen Arsenal an Grundstücken und Liegenschaften eine der wenigen Akteure, die überhaupt ein solches Angebot hat machen können.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwand_Kirche_Wollishofen_graph.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-4902" style="margin-left: 4px; margin-right: 4px;" title="Aufwand_Kirche_Wollishofen_graph" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwand_Kirche_Wollishofen_graph.png" alt="" width="327" height="266" /></a>Wie bedeutsam die kirchlichen Immobilien sind, sei exemplarisch am Fall der Kirchgemeinde Zürich-Wollishofen aufgezeigt, die mit einer online verfügbaren Präsentation für erfreuliche Transparenz sorgt (<a href="http://www.zh.ref.ch/handlungsfelder/gl/liegenschaften/arbeitshilfen/behoerdenschulung-1.-juli-24.-august-2010" target="_blank">PDF</a>). Die wichtigste Aussage ist einer einzigen Grafik zu entnehmen:<br />
<strong>Die Kirchgemeinde gibt mehr Geld für den Liegenschaftenunterhalt aus als für die Seelsorge</strong> (39% vs 37% des Budgets). Kirchliche Veranstaltungen sind finanzpolitisch gesehen eine Quantité negligeable: Sie schlagen mit gerade mal 2% zu Buche.</p>
<p>Der Occupy-Protest mutiert also durch den kirchlichen Positionsbezug zu einem eigentlichen Machtkampf unter Zürichs Grossgrundbesitzern.</p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 23:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Welt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hätte eine besondere Ehre werden sollen. Zur Feier des Wahlerfolgs der islamischen Ennahda in Tunesien brachte die französische Wochenzeitung Charlie Hebdo eine Sondernummer zum Islam heraus und liess niemand geringeren als den Religions- und Unruhestifter Mohammed den Posten des Chefredakteurs übernehmen.

Der journalistische Integrationsversuch der Satirezeitschrift misslang allerdings gründlich. Der Analphabet Mohammed stellte klar, dass er wenig von der Feder als Waffe hielt und bestellte deshalb Anhänger seiner weitaus grobschlächtigeren Kriegskunst in die Redaktion – um ein Uhr morgens und ausgerüstet mit Molotowcocktails. Seine Groupies agierten ganz im Sinn ihres Chefs und setzten die Redaktionsräume kurzerhand in Brand.

Es braucht offenbar noch viele, viele «Everybody draw Mohammed»-Tage, bis die Bombenleger begreifen, dass man auch mit Worten und Bildern seine Meinung zum Ausdruck bringen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/chariahebdo.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-4849" title="Charia Hebdo" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/chariahebdo.jpg" alt="" width="295" height="384" /></a></p>
<p>Es hätte eine besondere Ehre werden sollen. Zur Feier des Wahlerfolgs der islamischen Ennahda in Tunesien brachte die französische Wochenzeitung <em>Charlie Hebdo</em> eine Sondernummer zum Islam heraus und liess niemand geringeren als den Religions- und Unruhestifter Mohammed den Posten des Chefredakteurs übernehmen.</p>
<p>Der journalistische Integrationsversuch der Satirezeitschrift misslang allerdings gründlich. Der Analphabet Mohammed stellte klar, dass er wenig von der Feder als Waffe hielt und bestellte deshalb Anhänger seiner weitaus grobschlächtigeren Kriegskunst in die Redaktion – um ein Uhr morgens und ausgerüstet mit Molotowcocktails. Seine Groupies agierten ganz im Sinn ihres Chefs und <a href="http://www.liberation.fr/medias/01012369135-le-siege-de-charlie-hebdo-detruit-par-un-incendie-criminel" target="_blank">setzten die Redaktionsräume kurzerhand in Brand</a>.</p>
<p>Es braucht offenbar noch viele, viele «<a href="http://kyriacou.ch/2010/05/heute-ist-«everybody-draw-mohammed-day»-update-facebook-gruppe-wieder-onlin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Everybody draw Mohammed</a>»-Tage, bis die Bombenleger begreifen, dass man auch mit Worten und Bildern seine Meinung zum Ausdruck bringen kann.</p>
<p><small>20.05.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/05/heute-ist-«everybody-draw-mohammed-day»-update-facebook-gruppe-wieder-onlin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Heute ist «Everybody draw Mohammed day»!<br />
</a>26.04.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/04/zeichnet-1000-mohammed-karikaturen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Zeichnet 1000 Mohammed-Karikaturen!<br />
</a>02.12.1007 <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2010/04/mohammeds_dead_hand_still_ruin.php">Von ungläubigen Teddy-Bären und Eselsweisheiten</a><br />
11.02.2006 <a href="http://kyriacou.ch/2006/02/anti-karikaturen-demonstration-in-bern-ein-erster-schritt-zu-einer-sinnvollen-politdebatte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Anti-Karikaturen-Demonstration in Bern: Ein erster Schritt zu einer sinnvollen Politdebatte?</a></small></p>
<p><small> </small></p>
<p><small>15.06.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/06/die-welt-verstehen-heute-mit-moritz-leuenberger-laienprediger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger<br />
</a>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist<br />
</a>18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown<br />
</a>03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone<br />
</a>14.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, christlicher Ethiker<br />
</a>18.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker<br />
</a>25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission<br />
</a>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard<br />
</a>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger<br />
</a>27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a></small></p>
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		<title>Die Parteien zum Weltuntergang</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus den bekanntlich sehr zuverlässigen Quellen des US-Pastors Harold Camping weiss man, dass das zuständige Organisationskomitee den ursprünglich auf den 21. Mai angekündigten Weltuntergang auf heute verschoben hat:

Wir können also sicher sein, daß die ganze Welt, mit Ausnahme der bis jetzt Erlösten (die Erwählten), unter Gottes Gericht steht und zusammen mit der ganzen Erde am 21. Oktober 2011 ausgelöscht wird. An diesem Tag werden die wahren Gläubigen (die Erwählten) entrückt. Wir müssen daran denken, daß nur Gott weiß, wer Seine Erwählten sind, die Er vor dem 21. Mai erlöst hat.

Nun sind erste Stellungnahmen der Parteien eingetroffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den bekanntlich sehr zuverlässigen Quellen des US-Pastors Harold Camping weiss man, dass das zuständige Organisationskomitee den ursprünglich auf den 21. Mai angekündigten Weltuntergang <a href="http://worldwide.familyradio.org/de/what_happened.html" target="_blank">auf heute verschoben </a>hat:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Judgement-Day.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-medium wp-image-4814" style="margin: 10px 5px;" title="Judgement Day" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Judgement-Day-300x155.jpg" alt="" width="270" height="170" /></a></p>
<blockquote><p>Wir können also sicher sein, daß die ganze Welt, mit Ausnahme der bis jetzt Erlösten (die Erwählten), unter Gottes Gericht steht und zusammen mit der ganzen Erde am 21. Oktober 2011 ausgelöscht wird. An diesem Tag werden die wahren Gläubigen (die Erwählten) entrückt. Wir müssen daran denken, daß nur Gott weiß, wer Seine Erwählten sind, die Er vor dem 21. Mai erlöst hat.</p></blockquote>
<p>Nun sind erste Stellungnahmen der Parteien eingetroffen.</p>
<ul>
<li><strong>SP</strong>: Wir befürworten ihn, so ein Weltuntergang ist endlich einmal für alle, nicht nur für wenige.</li>
<li><strong>Grüne</strong>: Es ist empörend, in welch desaströsem Zustand wir diese Welt nun ihrem Schicksal überlassen müssen. Nicht einmal die AKWs abzuschalten haben wir geschafft.</li>
<li><strong>Grünliberale</strong>: Martin Bäumle ist heute für eine Stellungnahme leider nicht erreichbar.</li>
<li><strong>EVP</strong>: Wir werden heute eine Flasche Weihwasser entkorken, denn unsere Mitglieder gehören natürlich zu den  Auserwählten, die vor dem höchsten Gericht mit einem Freispruch rechnen können.</li>
<li><strong>CVP</strong>: Das ist absolut nicht familienfreundlich, wir sind strikte dagegen. Wir fordern ein Verbot von Weltuntergängen. Oder zumindest soll der Zugang zu ihnen deutlich erschwert werden!</li>
<li><strong>BDP</strong>: Im Mai waren wir noch strikt dagegen, doch wir anerkennen nun, dass kein Weg am Untergang vorbei führt.</li>
<li><strong>FDP</strong>: Die Prognosen der letzten Wochen liessen keine andere Schlussfolgerung mehr zu. Immerhin verlieren nun auch alle anderen ihre Bundesratssitze.</li>
<li><strong>SVP</strong>: Es handelt sich wohl um eine linke Intrige, Dr. Blocher hat jedenfalls keinen Weltuntergang angeordnet.</li>
<li><strong>EDU</strong>: Die Schweiz muss autonom über einen Untergang bestimmen können. Wir machen sicher nicht mit den Islamisten gemeinsame Sache! </li>
</ul>
<p>Die <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp" target="_blank">Konfessionslosen</a> laden derweil zum Wahlfest am Sonntag ein: Ab 14 Uhr im Restaurant <a href="http://www.african-queen.ch/" target="_blank">African Queen</a> an der Stampfenbachstr. 70 in 8006 Zürich (Tramhaltestelle Stampfenbachplatz / 5 Gehminuten ab Zürich HB).</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zum Blasphemietag: weg mit Art 261 StGB</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Karikaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnern wir uns: heute vor sechs Jahren veröffentlichte die konservative dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Mohammed-Karikaturen, welche sie bei dänischen Zeichnern in Auftrag gegeben hatte.
Der darauf folgende &#8220;Karikaturenstreit&#8221; - angeheizt mitunter von zwei dänischen Imamen, welche auf einer Nahostreise die Jyllands Posten-Karikaturen mit anderen Bildern anreicherten und in islamistischen Kreisen rumreichten - löste nicht nur einen unentschuldbaren Gewaltexzess aus, sondern auch langwierige Debatten über Meinungs-, Kunst und Religionsfreiheit.
Die Zeitung und mehrere der Karikaturisten wurden auch Jahre nach der Veröffentlichung bedroht, allen voran Kurt Westergaard, welcher die bekannteste der zwölf Zeichnungen angefertigt hatte.
Es gab da und dort Nachdrucke der Karikaturen, doch viele Redaktionen übten Selbstzensur, mal aus Sorge um die Sicherheit ihrer Belegschaft, mal aus Rücksicht auf so genannt religiöse Gefühle.
Dass religiöse im Gegensatz zu politischen oder anderen weltanschaulichen Standpunkten eine Sonderbehandlung erhalten, hat mitunter mit der Gesetzgebung zu tun. Viele Staaten, auch westliche, kennen Paragrafen, welche Blasphemie unter Strafe stellen. Auch die Schweiz: §261 des Strafgesetzbuchs lautet:
Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit
Wer öffentlich und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4699" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/westergaard.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4699  " title="Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/westergaard.jpg" alt="Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)" width="189" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)</p></div>
<p>Erinnern wir uns: heute vor sechs Jahren veröffentlichte die konservative dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Mohammed-Karikaturen, welche sie bei dänischen Zeichnern in Auftrag gegeben hatte.</p>
<p>Der darauf folgende &#8220;Karikaturenstreit&#8221; - angeheizt mitunter von zwei dänischen Imamen, welche auf einer Nahostreise die Jyllands Posten-Karikaturen mit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399791,00.html" target="_blank">anderen Bildern</a> anreicherten und in islamistischen Kreisen rumreichten - löste nicht nur einen unentschuldbaren Gewaltexzess aus, sondern auch langwierige Debatten über Meinungs-, Kunst und Religionsfreiheit.</p>
<p>Die Zeitung und mehrere der Karikaturisten wurden auch Jahre nach der Veröffentlichung bedroht, allen voran Kurt Westergaard, welcher die bekannteste der zwölf Zeichnungen angefertigt hatte.</p>
<p>Es gab da und dort Nachdrucke der Karikaturen, doch viele Redaktionen übten Selbstzensur, mal aus Sorge um die Sicherheit ihrer Belegschaft, mal aus Rücksicht auf so genannt religiöse Gefühle.</p>
<p>Dass religiöse im Gegensatz zu politischen oder anderen weltanschaulichen Standpunkten eine Sonderbehandlung erhalten, hat mitunter mit der Gesetzgebung zu tun. Viele Staaten, auch westliche, kennen Paragrafen, welche Blasphemie unter Strafe stellen. Auch die Schweiz: <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a261.html" target="_blank">§261 des Strafgesetzbuchs</a> lautet:</p>
<blockquote><p>Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit</p>
<p>Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt,</p>
<p>wer eine verfassungsmässig gewährleistete Kultushandlung böswillig verhindert, stört oder öffentlich verspottet,</p>
<p>wer einen Ort oder einen Gegenstand, die für einen verfassungsmässig gewährleisteten Kultus oder für eine solche Kultushandlung bestimmt sind, böswillig verunehrt,</p>
<p>wird mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft.</p></blockquote>
<p>Es gibt keinerlei Grund, religiöse Überzeugungen mehr als andere zu schützen. Der Artikel kann verlustfrei gestrichen werden. Die Gesetzgebung findet es (richtigerweise) unnötig, politische Überzeugungen mit einem solchen Immunitätsartikel zu würdigen. Redaktionsstuben, Parteisekretariate, Polizeiwachen, Militärkasernen, Gewerkschafts- oder Verbandszentralen und dergleichen mehr brauchen keinen Sonderartikel, um sie vor &#8220;Verunehrung&#8221; zu bewahren. In all diesen Fällen wird angenommen, dass die üblichen Rechtsgarantien auf Hausfrieden, Eigentumsschutz, Schutz vor Verleumdung, freier Meinungsäusserung usw. genügen, um Organisationen und deren Wirken ausreichend zu schützen.</p>
<p>Schaffen wir Rechtsgleichheit &#8211; streichen wir Art 261 StGB.</p>
<p><small>Der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Blasphemy_Day" target="_blank">Blasphemietag</a> wurde 2009 vom <a href="http://www.centerforinquiry.net/" target="_blank">Center for Enquiry</a> ins Leben gerufen und auf den Tag der Veröffentlichung besagter Mohammed-Karikaturen gesetzt.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reformierte Kirche auf Retro-Kurs</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Moralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im März dieses Jahres gewann Michel Müller den Zweikampf um das Präsidium des Zürcher Kirchenrats gegen Andrea Marco Bianco. Es war eine Richtungswahl: Müller wurde vom Synodalverein als Gegenkandidat zu Bianco aufgestellt, welcher von der liberalen Fraktion nominiert worden war. Der Synodalverein sieht sich in der Tradition der bibeltreuen, dogmatischen «positiven Theologie». Vier Wahlgänge waren für den Showdown nötig, Müller erhielt zuletzt 84 der 164 Stimmen.
Der Vizepräsident der Synodalvereins hatte im Vorfeld der Kampfwahl betont, für den Fortbestand der reformierten Kirche sei «eine biblisch-reformatorische Theologie» nötig. Nun scheint klar zu werden, welcher Kurs konkret eingeschlagen werden soll: mit Vollgas zurück in die Vergangenheit.
Der Landbote berichtet heute (Zugang kostenpflichtig) von einem Rugbyspiel, welches das Sportamt Winterthur erst bewilligt und dann kurzfristig unterbunden hatte. Grund: Es hätte am vergangenen Sonntag ausgetragen werden sollen &#8211; das war zufällig der eidgenössische Bettag, welcher im Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz des Kantons Zürich einen besonderen Schutz geniesst: Sport-, Tanz- und Kulturversanstaltungen im Freien ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4681" class="wp-caption alignright" style="width: 284px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kirchliches_brett_vor_dem_kopf.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4681  " title="Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kirchliches_brett_vor_dem_kopf.png" alt="Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)" width="274" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)</p></div>
<p>Im März dieses Jahres gewann Michel Müller den <a href="http://www.reformiert.info/artikel_8077.html" target="_blank">Zweikampf um das Präsidium des Zürcher Kirchenrats</a> gegen Andrea Marco Bianco. Es war eine Richtungswahl: Müller wurde vom Synodalverein als Gegenkandidat zu Bianco aufgestellt, welcher von der liberalen Fraktion nominiert worden war. Der Synodalverein sieht sich in der Tradition der bibeltreuen, dogmatischen «positiven Theologie». <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/michel_mueller_kirchenratspraesident_zuerich_1.9904154.html?ticket=ST-1034435-Hbzg0KpZvlaSrvAhcsLIbBv5PYUzCDYdHKx-20" target="_blank">Vier Wahlgänge</a> waren für den Showdown nötig, Müller erhielt zuletzt 84 der 164 Stimmen.</p>
<p>Der Vizepräsident der Synodalvereins hatte im Vorfeld der Kampfwahl betont, für den Fortbestand der reformierten Kirche sei «eine biblisch-reformatorische Theologie» nötig. Nun scheint klar zu werden, welcher Kurs konkret eingeschlagen werden soll: <strong>mit Vollgas zurück in die Vergangenheit</strong>.</p>
<p>Der Landbote berichtet <a href="http://www.landbote.ch/index.php?eID=tx_vsarticle_pi4&amp;pdfFile=../import/xml/archiv/pdf/11/09/21/lab_210911_2_11.pdf&amp;action=download" target="_blank">heute </a>(Zugang kostenpflichtig) von einem Rugbyspiel, welches das Sportamt Winterthur erst bewilligt und dann kurzfristig unterbunden hatte. Grund: Es hätte am vergangenen Sonntag ausgetragen werden sollen &#8211; das war zufällig der eidgenössische Bettag, welcher im Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz des Kantons Zürich einen besonderen Schutz geniesst: Sport-, Tanz- und Kulturversanstaltungen im Freien und so manches mehr ist an diesen so genannt hohen Feiertagen verboten.</p>
<p>Dieses zwinglianische Überbleibsel gehört abgeschafft. Zusammen mit vier Mitunterzeichnenden der Nationalratsliste <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp" target="_blank">konfessionslose.ch</a> habe ich vorgestern (und noch vor dem Bekanntwerden des aktuellen Winterthurer Falles) eine <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/2011/09/19/sport-tanz-und-kulturverbot-an-so-genannt-hohen-feiertagen-aufheben/" target="_blank">Einzelinitiative eingereicht</a>, welche die ersatzlose Sterichung des Verbotsparagrafen und die Aufhebung der Unterscheidung zwischen hohen Feiertagen und anderen öffentlichen Ruhetagen fordert.</p>
<p>Auf das Begehren angesprochen plädierte Müller gegenüber dem Landboten dafür «den Schutz des Tages auszubauen». Mit anderen Worten: Die Verbotsliste soll ausgeweitet werden, neu sollen seiner Vorstellung nach auch Veranstaltungen in geschlossenen Räumen untersagt werden. Und weiter:</p>
<blockquote><p>«Der Bettag ist eine Gelegenheit zur Besinnung für alle Religionsgemeinschaften. Lässt man mehr Veranstaltungen zu, wäre das ein Verlust der Kultur des Zusammenlebens.»</p></blockquote>
<p>Es hindert Müller niemanden daran, zur Besinnung zu kommen. Es geht aber nicht an, dass der Staat ihm (und allen anderen bewohnern) dies aufzuzwingen versucht. Die Mitglieder des Zürcher Kantonsrats sind deshalb aufgerufen, die Einzelinitiative zu unterstützen und den Verbotsparagrafen zu streichen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konfessionslose mischen bei Zürcher Nationalratswahlen mit</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/08/konfessionslose-mischen-bei-zurcher-nationalratswahlen-mi/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 04:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals tritt eine dezidiert säkulare Gruppierung zu den Wahlen an. Liste 21 wählen oder ihre KandidatInnen panaschieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konfessionslose.ch/"><img class="alignnone size-full wp-image-4604" title="konfessionslose.ch" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/webseiten-header-transparent.png" alt="" width="531" height="109" /></a></p>
<p><a href="http://www.konfessionslose.ch/"></a>Erstmals tritt eine dezidiert säkulare Gruppierung zu den Wahlen an: 34 Personen kandidieren im Kanton Zürich auf der Liste «<a href="http://www.konfessionslose.ch/">Konfessionslose.ch – Liste für die Trennung von Staat und Kirche</a>» und machen sich so stark für die Werte der Aufklärung: Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit, Rechtsgleichheit und eine humanistischen Ethik.</p>
<p>Die Liste will die Bedürfnisse der Konfessionslosen in die nationale Politik tragen. Obschon immer weniger Personen einen persönlichen Bezug zu Religionen aufweisen und die Zahl der Konfessionslosen beständig zunimmt – im Kanton Zürich bilden sie seit 2009 eine grössere Gruppe als Reformierte oder Katholiken – scheuen sich die Parteien, säkulare Anliegen aufzunehmen. Und religiöse Gruppierungen versuchen gar das Rad der Zeit zurück zu drehen und etablierte Regelungen beispielsweise zu Sterbehilfe oder Schwangerschaftsabbruch auszuhebeln. Die Vertreterinnen und Vertreter von <a href="http://Konfessionslose.ch/">Konfessionslose.ch</a> wollen nicht nur diese gesellschaftsliberalen Errungenschaften verteidigen, sie setzen sich auch dafür ein, dass die Schweiz beispielsweise bei der Präimplantationsdiagnostik oder dem Adoptionsrecht fortschrittlich-liberale Positionen einnimmt.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">Einzige überparteiliche Liste</span></strong></p>
<div>Auf der Liste <a href="http://Konfessionslose.ch/">Konfessionslose.ch</a> befinden sich nebst zahlreichen parteilosen Personen ein ehemaliger FDP-Gemeinderat, ein Alt-Kantonsrat der PdA und Mitglieder der Juso, der SP, der Grünen und der Grünliberalen. <a href="http://Konfessionslose.ch/">Konfessionslose.ch</a> stellt somit die einzige parteiübergreifende Liste dar. Die Initianten wollen mit dieser eigenen Liste erreichen, dass die Politik die Forderungen der Konfessionslosen künftig angemessen berücksichtigt. Sie hoffen zudem, dass ihre Liste auch Personen aus der etablierten Parteienlandschaft ermutigt, sich dezidiert für weltlich-humanistische und gesellschaftsliberale Werte einzusetzen.</div>
<div>Die Liste wird von folgenden Personen angeführt:</div>
<div><strong>Andreas Kyriacou</strong>, Berater für Wissensmanagement und Präsident der Zürcher Freidenker, Mitglied Grüne</div>
<div><strong>Franziska Illi</strong>, Fachfrau für Operationstechnik HF</div>
<div><strong>Andreas Koch</strong>, Hombrechtikon, Dr. sc. nat. ETH</div>
<div><strong>Christian Burger</strong>, Zürich, Elektroingenieur und Unternehmer, Mitglied GLP</div>
<div><strong>Marianne Frehner Ablinger</strong>, Winterthur, aktive Seniorin, SP-Mitglied</div>
<div>Die vollständige Liste der Kandidierenden ist <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/uber-uns/" target="_blank">hier</a> zu sehen.</div>
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		<title>Jeder zweite Franken an Firmenkirchensteuern kommt von einem Zürcher Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 07:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wort zum Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort zum Sonntag

265.1 Millionen Franken an Steuern zugunsten der reformierten und der römisch-katholischen Kirche wurden im Jahr 2007 bei Schweizer Unternehmen eingezogen1. 47.4% dieses Totalbeitrags oder 125.6 Millionen Franken leisteten Firmen aus dem Kanton Zürich, 14.3% (CHF 37.8 Mio) trugen Berner Unternehmen bei, aus Zug kamen 9.4% (CHF 25 Mio), aus Luzern 6.1% (CHF 16.1 Mio) und aus Graubünden 5.7% (CHF 15.2 Mio).

Fast jeder zweite Kirchensteuerfranken von Unternehmen kommt also aus dem Kanton Zürich. Deshalb ist es besonders angezeigt, in Zürich den Stein ins Rollen zu bringen und dieses rechtsstaatliche Ärgernis abzuschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #008000;"><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></span></p>
<p>265.1 Millionen Franken an Steuern zugunsten der reformierten und der römisch-katholischen Kirche wurden im Jahr 2007 bei Schweizer Unternehmen eingezogen<sup>1</sup>. 47.4% dieses Totalbeitrags oder 125.6 Millionen Franken leisteten Firmen aus dem Kanton Zürich, 14.3% (CHF 37.8 Mio) trugen Berner Unternehmen bei, aus Zug kamen 9.4% (CHF 25 Mio), aus Luzern 6.1% (CHF 16.1 Mio) und aus Graubünden 5.7% (CHF 15.2 Mio).</p>
<div id="attachment_4537" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Kirchensteuern_juristische_Personen.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4537" title="Kirchensteuern von Unternehmen in Millionen Franken (Zahlen: Studie Marti et al, 2010)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Kirchensteuern_juristische_Personen.png" alt="Kirchensteuern von Unternehmen in Millionen Franken (Zahlen: Studie Marti et al, 2010))" width="553" height="592" /></a><p class="wp-caption-text">Kirchensteuern von Unternehmen in Millionen Franken (Zahlen: Studie Marti et al, 2010))</p></div>
<p>Fast jeder zweite Kirchensteuerfranken von Unternehmen kommt also aus dem Kanton Zürich. Deshalb ist es besonders angezeigt, in Zürich den Stein ins Rollen zu bringen und dieses rechtsstaatliche Ärgernis abzuschaffen.</p>
<div>
<dl id="attachment_4537"></dl>
</div>
<p><sup>1</sup> Daten aus Marti, Kraft &amp; Walter (2010) <em>Dienstleistungen, Nutzen und Finanzierung von Religionsgemeinschaften in der Schweiz. </em>Rüegger Verlag.</p>
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