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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Gretchenfrage</title>
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		<title>Afro-Pfingsten, Jungparteien und Konfessionslose fordern gemeinsam Abschaffung der Sport- und Kulturverbote an hohen Feiertagen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 06:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
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		<description><![CDATA[Politik kann doch angenehm unverkrampft und sachbezogen sein!

Nach der Einreichung der Einzelinitiative zur Streichung der diversen Verbote an so genannt hohen Feiertagen wurde ich von Daniel Bühler, dem Präsidenten des Vereins Afro-Pfingsten kontaktiert. Auch er hatte die Fühler in die Politik ausgestreckt, um eine Änderung des Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetzes zu bewirken. Denn auch das Afro-Pfingsten-Festival leidet unter dem heutigen Verbot: Der Markt, der ein integraler Bestandteil des Festivals ist, darf am Pfingstsonntag nicht stattfinden.

Nach der vorläufigen Unterstützung der Einzelinitiative durch den Kantonsrat schlug ich ihm vor, an der diesjährigen Afro-Pfingsten Unterschriften für eine Petition zu sammeln, welche Kantons- und Regierungsrat dazu einladen, die Einzelinitiative definitiv zu unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politik kann doch angenehm unverkrampft und sachbezogen sein!</p>
<p>Nach der Einreichung der <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/2011/09/19/sport-tanz-und-kulturverbot-an-so-genannt-hohen-feiertagen-aufheben/" target="_blank">Einzelinitiative zur Streichung der diversen Verbote an so genannt hohen Feiertagen</a> wurde ich von Daniel Bühler, dem Präsidenten des Vereins Afro-Pfingsten kontaktiert. Auch er hatte die Fühler in die Politik ausgestreckt, um eine Änderung des Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetzes zu bewirken. Denn auch das Afro-Pfingsten-Festival leidet unter dem heutigen Verbot: Der Markt, der ein integraler Bestandteil des Festivals ist, darf am Pfingstsonntag nicht stattfinden.</p>
<p>Nach der <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/2012/03/05/zurcher-kantonsrat-unterstutzt-initiative-der-konfessionslosen/" target="_blank">vorläufigen Unterstützung der Einzelinitiative durch den Kantonsrat </a>schlug ich ihm vor, an der diesjährigen Afro-Pfingsten Unterschriften für eine Petition zu sammeln, welche Kantons- und Regierungsrat dazu einladen, die Einzelinitiative definitiv zu unterstützen. Die Afro-Pfingsten-Crew hatte berets einmal den Winterthurer Stadtrat per Petition eingeladen, den Markt zu bewilligen. Doch dieser sah sich aufgrund der Gesetzeslage ausserstande, dem Petitionsbegehren nachzukommen.</p>
<p>Ich schlug  vor, die Jungparteien zur Unterstützung der Petition einzuladen, da ich annahm, dass diese das Anliege ideologiefrei beurteilen würden. Und das hat sich bestätigt! Juso, Junge Grüne, Junge GLP, Junge CVP, Jungfreisinnige und Junge SVP unterstützen die Petition alle! Da BDP und Piraten im Kanton Zürich (noch) keine eigenen Jungparteien haben, erfolgte in ihren Fällen die Anfrage an die Mutterpartei – auch hier mit vollem Erfolg!</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/petitionslogos.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone  wp-image-6222" title="petitionslogos" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/petitionslogos-1024x165.png" alt="" width="581" height="94" /></a></p>
<p>Herzlichen Dank an alle für die wunderbare Zusammenarbeit! Und fleissiges Sammeln <img src='http://kyriacou.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Petitionsbogen kann <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/wp-content/uploads/2012/05/Petition-Aufhebung-Kultur-und-Sportverbot-hi-res.pdf" target="_blank">hier</a> runtergeladen werden. Online unterschreiben kann man die Petition <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/petition/" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Raum des Jubelns für Zürcher Predikerkirche geplant</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 18:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Zürcher Fussballclubs FCZ und Grasshoppers planen in der Zürcher Predigerkirche einen Raum des Jubelns. Sie laden die Kirchgänger ein, an Fussballritualen teilzunehmen und zusammen mit ihnen Feuerwerkskörper abzubrennen und Fussballlieder anzustimmen.
GCZ-COO Stefan Schläppi zur Motivation: «Fussball ist ein Breitensport, der in der Bevölkerung grosse Unterstützung geniesst. Doch es gibt eine Gruppe, die wir heute nur ungenügend erreichen, die über 70-Jährigen. Bei Volksabstimmungen zu Fusspallprojekten brauchen wir aber auch sie auf unserer Seite. Was also liegt näher als sie dort zu aufzusuchen, wo sie heute faktisch unter sich sind, in den Kirchen! Die zentral gelegene Predigerkirche erscheint uns ideal für ein Pilotprojekt.»
Die Kirchgemeinde zur Prediger reagierte nach anfänglichem Zögern positiv auf die Anfrage der Fussballvereine. Die Mantelnutzung habe bei ihnen eine lange Tradition, betont Kirchgemeindepräsidentin Lisbeth Rüegg. So beherberge der Predigerchor die Musiksammlung der Zentralbibliothek. «Und vor vier Jahren haben wir unsere Räumlichkeiten den Sans Papiers zur Verfügung gestellt.»
Der geplante Raum soll feuersichere und gut ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/predigerkirche.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class=" wp-image-6212 alignright" style="margin-left: 4px;" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/predigerkirche.png" alt="" width="279" height="278" /></a>Die beiden Zürcher Fussballclubs FCZ und Grasshoppers planen in der Zürcher Predigerkirche einen Raum des Jubelns. Sie laden die Kirchgänger ein, an Fussballritualen teilzunehmen und zusammen mit ihnen Feuerwerkskörper abzubrennen und Fussballlieder anzustimmen.</p>
<p>GCZ-COO Stefan Schläppi zur Motivation: <em>«Fussball ist ein Breitensport, der in der Bevölkerung grosse Unterstützung geniesst. Doch es gibt eine Gruppe, die wir heute nur ungenügend erreichen, die über 70-Jährigen. Bei Volksabstimmungen zu Fusspallprojekten brauchen wir aber auch sie auf unserer Seite. Was also liegt näher als sie dort zu aufzusuchen, wo sie heute faktisch unter sich sind, in den Kirchen! Die zentral gelegene Predigerkirche erscheint uns ideal für ein Pilotprojekt.»</em></p>
<p>Die Kirchgemeinde zur Prediger reagierte nach anfänglichem Zögern positiv auf die Anfrage der Fussballvereine. Die Mantelnutzung habe bei ihnen eine lange Tradition, betont Kirchgemeindepräsidentin Lisbeth Rüegg. So beherberge der Predigerchor die Musiksammlung der Zentralbibliothek. «Und vor vier Jahren haben wir unsere Räumlichkeiten den Sans Papiers zur Verfügung gestellt.»</p>
<p>Der geplante Raum soll feuersichere und gut schallisolierte Wände erhalten. Auf die Frage, ob sie nicht dennoch Lärmemissionen durch laut johlende Fans befürchte, antwortet Rüegg gelassen: <em>«Es ist doch nur gut, wenn unsere Kirche wieder etwas mehr Leben ausstrahlt. Und wenn es uns mal doch zu bunt werden sollte, lassen wir einfach die Kirchenglocken erklingen. Die übertönen alles. Immer.»</em></p>
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		<title>Im Mai in Deutschland: zwei hochkarätige Skeptiker- und Atheistenkonferenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 07:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland finden nächsten Monat gleich zwei Konferenzen statt, die sich an Personen richten, die davon ausgehen, dass es in der Welt mit rechten Dingen zugeht.
Vom 18. bis 20. Mai findet in Berlin die sechste Weltkskeptikerkonferenz statt. Wer am Zürcher Denkfest teilnehmen konnte, darf sich freuen, Eugenie Scott, Samantha Stein, Edzard Ernst, Luigi Garlaschelli und Holm Hümmler wieder zu sehen. 19 weitere Referentinnen und Referenten aus zehn Ländern widmen sich dem Kreationismus, der Alternativmedizin und Pseudowissenschaften in der Schule und der Gesellschaft.
Die wohl bekanntesten Vortragenden sind James Randi (USA), Bühnenzauberer und unermüdlicher Bekämpfer von Quacksalbern aller Art, Simon Singh, britischer Bestseller-Autor und Rebecca Watson (USA), Gründerin des Skepchick-Blogs.
Noch bis zum 14. April ist das Ticket für die Gesamtveranstaltung für €270 statt €310 erhältlich.
Nur eine Woche später findet in Köln die diesjährige European Atheists Convention statt. Rebecca Watson wird auch da auftreten. Weitere bekannte Vortragende sind Michael Schmidt-Salomon, der ebenfalls am Denkfest zu sehen war, die bangladeschische Ärztin und Menschenrechtsaktivistin Taslima Nasrin, der Philosoph Joachim Kahl ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland finden nächsten Monat gleich zwei Konferenzen statt, die sich an Personen richten, die davon ausgehen, dass es in der Welt mit rechten Dingen zugeht.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/worldskeptics.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-6055 alignleft" style="margin-right: 6px;" title="worldskeptics" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/worldskeptics.jpg" alt="" width="200" height="282" /></a>Vom 18. bis 20. Mai findet in Berlin die sechste <strong><span style="color: #339966;"><a href="http://www.worldskeptics.org/" target="_blank">Weltkskeptikerkonferenz</a></span></strong> statt. Wer am Zürcher <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Denkfest</a> teilnehmen konnte, darf sich freuen, <strong>Eugenie Scott</strong>, <strong>Samantha Stein</strong>, <strong>Edzard Ernst</strong>, <strong>Luigi Garlaschelli</strong> und <strong>Holm Hümmler</strong> wieder zu sehen. 19 weitere Referentinnen und Referenten aus zehn Ländern widmen sich dem Kreationismus, der Alternativmedizin und Pseudowissenschaften in der Schule und der Gesellschaft.</p>
<p>Die wohl bekanntesten Vortragenden sind <strong>James Randi</strong> (USA), Bühnenzauberer und unermüdlicher Bekämpfer von Quacksalbern aller Art, <strong>Simon Singh, </strong>britischer Bestseller-Autor und <strong>Rebecca Watson</strong> (USA), Gründerin des <a href="http://www.skepchick.org/" target="_blank">Skepchick-Blogs</a>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Noch bis zum 14. April ist das Ticket für die Gesamtveranstaltung für €270 statt €310 erhältlich.</span></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignright" src="http://www.ibka.org/files/koeln12.png" alt="Die atheistische Perspektive: national, regional, global. Köln, 25.-27.Mai 2012" width="248" height="187" />Nur eine Woche später findet in Köln die diesjährige <span style="color: #339966;"><strong><a href="http://www.ibka.org/tagung2012" target="_blank">European Atheists Convention</a></strong></span> statt. <strong>Rebecca Watson</strong> wird auch da auftreten. Weitere bekannte Vortragende sind <strong>Michael Schmidt-Salomon</strong>, der ebenfalls am Denkfest zu sehen war, die bangladeschische Ärztin und Menschenrechtsaktivistin <strong>Taslima Nasrin</strong>, der Philosoph <strong>Joachim Kahl</strong> (D), der Biologe und Wissenschaftsblogger PZ<strong> Myers</strong> und der Walliser Freidenker <strong>Valentin Abgottspon</strong>.</p>
<p>19 Referentinnen und Referenten hat die Kölner Tagung insgesamt zu bieten. Die Tickets kosten €130.</p>
<p><small>Die weiteren Vortragenden in Berlin: der Medizinstatistiker <strong>Gerd Antes</strong> (D), die promovierte Erziehungswissenschafterin <strong>Anila Asghar </strong>(USA), der Humanökologe <strong>Johan Braeckman</strong> (B), der Evolutionsbiologe <strong>Dittmar Graf</strong> (D), die pensionierte Ärztin und Wissenschaftsredaktorin <strong>Harriet Hall</strong> (USA), der Wissenschaftsphilosoph <strong>Sven Ove Hansson</strong> (S), der emeritierte Psychologieprofessor und ehemalige Bühnenzauberer <strong>Ray Hyman</strong> (USA), den Statistiker <strong>Walter Krämer</strong> (D), der Palliativmediziner <strong>Benedikt Matenaer</strong> (D), der Wissenschaftsjournalist <strong>Chris Mooney</strong> (USA), der Software-Entwickler <strong>Simon Perry</strong> (UK), der eine Browser-Erweiterung zum Schreiben von Online-Beschwerden entwickelte, der <strong>Journalist Massimo</strong> Polidoro (I),, die indische Frauenrechtlerin <strong>Gita Sahgal</strong>, (UK), die Autorin des <a href="http://freethoughtblogs.com/tokenskeptic/token-skeptic-podcast/" target="_blank">Token Skeptic-Podcasts</a> <strong>Kylie Sturgess</strong> (AUS), der Direktor des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen <strong>Jürgen Windeler</strong> (D) und der Wissenschaftsjournalist <strong>Tomasz Witkowski</strong> (PL)</small></p>
<p><small>Die weiteren Vortragenden in Köln: die beiden Co-Präsidenten der US-Amerikanischen Freedom from Religion Foundation <strong>Dan Barker</strong> und <strong>Annie Laurie Gaylor</strong>, der Buchautor und Spezialist zu Kirchenfinanzierungen <strong>Carsten Frerk</strong> (D), der Vorsitzende von Atheist Ireland <strong>Michael Nugent</strong>, der Pressereferent der Giordano Bruno Stiftung <strong>Philipp Möller</strong> (D), der Autor von «Schatten über Europa» <strong>Rolf Bergmeier</strong>, der wissenrockt.de-Blogger <strong>Lukas Mihr</strong> (D), der Literaturwissenschafter und Alibi-Verleger <strong>Gunnar Schedel</strong> (D), der Psychologe und Sachbuchautor <strong>Colin Goldner</strong> (D), der nigerianische Menschenrechtsaktivist <strong>Leo Igwe</strong> (D), die Präsidentin der Atheist Alliance International <strong>Tanya Smith</strong> (AUS), die Politikerin und Juristin <strong>Ingrid Matthäus-Maier</strong> (D) und die türkischdeutsche Journalistin und Publizistin <strong>Arzu Toker</strong>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Haushaltanwendungen für den Koran</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 15:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Koran]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Salafisten rund um den in Köln lebenden Palästinenser Abou Nagie wollen jedem Deutschen Haushalt einen Koran schenken.

Die allermeisten Un- und Andersgläubigen dürften auf Anhieb mit dem Geschenk wenig anzufangen wissen. Als Beitrag zur interkulturellen Verständigung hier deshalb fünf haushalttaugliche Anwendungsbeispiele für den Koran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salafisten rund um den in Köln lebenden Palästinenser Abou Nagie wollen <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106163929/Ein-Koran-in-jedem-deutschen-Haushalt.html" target="_blank">jedem Deutschen Haushalt einen Koran</a> schenken.</p>
<p>Die allermeisten Un- und Andersgläubigen dürften auf Anhieb mit dem Geschenk wenig anzufangen wissen. Als Beitrag zur interkulturellen Verständigung hier deshalb fünf haushalttaugliche Anwendungsbeispiele für den Koran.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Korananwendungen_auszug.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone  wp-image-6020" title="Korananwendungen_auszug" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Korananwendungen_auszug.jpg" alt="" width="562" height="572" /></a></p>
<p>Das Ganze als <a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Korananwendungen.pdf#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">PDF</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke, Glaube ist Aufklärung</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2012/04/krieg-ist-frieden-freiheit-ist-sklaverei-unwissenheit-ist-starke-glaube-ist-aufklarung/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 10:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort zum Sonntag

Wer hätte das gedacht? Joseph Ratzinger hat ein Problem mit der Moderne: «Wir wissen und können in den materiellen Dingen unerhört vieles, aber was darüber hinausgeht, Gott und das Gute, vermögen wir nicht mehr zu identifizieren.»

Tja, das bringt der Erkenntnisfortschritt unweigerlich mit sich: Das scheinbar Übersinnliche wird profan und erklärbar.
Technischer Forstschritt berge allerlei Gefahren meint Ratzinger, und als Mittel der Technikfolgenabschätzung sieht nur eine Lösung: den Glauben wieder vor die Vernunft zu stellen.

«Wenn Gott und die Werte, der Unterschied von Gut und Böse dunkel bleiben, dann sind alle anderen Erleuchtungen, die uns ein so unglaubliches Können ermöglichen, nicht nur Fortschritte, sondern zugleich Bedrohungen, die uns und die Welt gefährden. [...] Deshalb ist der Glaube, der uns das Licht Gottes zeigt, die wahre Aufklärung, ist Einbruch von Gottes Licht in unsere Welt, Öffnung unserer Augen für das wirkliche Licht.»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #008000;">Das Wort zum Sonntag</span></strong></p>
<p>Wer hätte das gedacht? Joseph Ratzinger <a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=578354" target="_blank">hat ein Problem mit der Moderne</a>:</p>
<blockquote><p><em>«Wir wissen und können in den materiellen Dingen unerhört vieles, aber was darüber hinausgeht, Gott und das Gute, vermögen wir nicht mehr zu identifizieren.»</em></p></blockquote>
<p>Tja, das bringt der Erkenntnisfortschritt unweigerlich mit sich: Das scheinbar Übersinnliche wird profan und erklärbar.</p>
<p>Technischer Forstschritt berge allerlei Gefahren meint Ratzinger, und als Mittel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Technikfolgenabschätzung" target="_blank">Technikfolgenabschätzung</a> sieht nur eine Lösung: den Glauben wieder vor die Vernunft zu stellen.</p>
<blockquote><p><em>«Wenn Gott und die Werte, der Unterschied von Gut und Böse dunkel bleiben, dann sind alle anderen Erleuchtungen, die uns ein so unglaubliches Können ermöglichen, nicht nur Fortschritte, sondern zugleich Bedrohungen, die uns und die Welt gefährden. [...] Deshalb ist der Glaube, der uns das Licht Gottes zeigt, die wahre Aufklärung, ist Einbruch von Gottes Licht in unsere Welt, Öffnung unserer Augen für das wirkliche Licht.»</em></p></blockquote>
<p>Dass technischer Fortschritt zuweilen zweischneidig ist, ist so richtig wie banal. Zu fordern, man solle anhand katholischer Moralvorstellungen entscheiden, was «gut» und «böse» sei, ist aber nicht nur angesichts des moralisch völlig verluderten Zustands der Kirche völlig vermessen. Ratzinger verleugnet bewusst die Gefahren, die entstehen, wenn unbeirrbarer Gottesglaube und technischer Fortschritt Hand in Hand gehen.</p>
<div id="attachment_5988" class="wp-caption alignright" style="width: 242px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/benedikt_scheuklappen.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class=" wp-image-5988  " style="margin-left: 5px;" title="Ein Papst trägt Scheuklappen (Bild: blick.ch/AP)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/benedikt_scheuklappen.jpg" alt="Ein Papst trägt Scheuklappen (Bild: blick.ch/AP)" width="232" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Papst trägt Scheuklappen (Bild: blick.ch/AP)</p></div>
<p>Ratzingers rhetorischer Kniff, Glaube als wahre Aufklärung zu bezeichnen, ist ausserdem geradezu eine Fortschreibung der Losung aus Orwells 1984:</p>
<p><strong>Krieg ist Frieden</strong><br />
<strong> Freiheit ist Sklaverei</strong><br />
<strong> Unwissenheit ist Stärke</strong><br />
<strong> Glaube ist Aufklärung</strong></p>
<p>Wenn dies das wichtigste ist, was der offizielle Katholizismus als österliche Botschaft an die Welt zu bieten hat, entlarvt sich Ratzinger als verblendeter Führer eines gefährlichen Kults.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>There once was a priest named Martin McVeigh</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2012/04/there-once-was-a-priest-named-martin-mcveigh/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 10:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[There once was a priest named Martin McVeigh

Who gathered his congregation to prey

That he’d manage to enlist

All young boys for Eucharist

So not sermons but porn he chose to play.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5981" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Martin_McVeigh.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class=" wp-image-5981 " title="Martin McVeigh (source: ulsterherald.com)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Martin_McVeigh.jpg" alt="Martin McVeigh (source: ulsterherald.com)" width="225" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Martin McVeigh (source: ulsterherald.com)</p></div>
<p>There once was a priest named <a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/04/02/martin-mcveigh-northern-irish-priest-gay-porn-communion_n_1396891.html" target="_blank">Martin McVeigh</a><br />
Who gathered his congregation to prey<br />
That he&#8217;d manage to enlist<br />
All young boys for Eucharist<br />
So not sermons but porn he chose to play.</p>
<p>(Image source: <a href="http://www.ulsterherald.com/2012/03/30/pomeroy-parents-hit-out-at-catholic-church-over-explicit-images-scandal/" target="_blank">ulsterherald.com</a>)</p>
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		<title>Kloster Einsiedeln tritt Insel Ufenau und weitere Ländereien ab</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 07:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kloster Einsiedeln gilt als grösste private Grossgrundbesitzerin in der Schweiz. Damit soll nun, so Abt Martin Werlen, Schluss sein. Der Klosterkonvent setzt auf Entweltlichung, so wie es Papst Benedikt XVI im vergangenen Herbst eingefordert hatte.

Noch ist nicht abschliessend entschieden, wie viele der über 2000 Hektaren Land in Klosterbesitz verbleiben sollen. Einige Grundsatzentscheide sind aber gefällt:

- Die Insel Ufenau wird der Schwyzer Gemeinde Freienbach abgetreten, in deren politisches «Hoheitsgebiet» die Insel bereits heute fällt.
- Die Voralberger Propstei St. Gerold wird in die Selbständigkeit entlassen. Sämtliche in Österreich gelegenen Besitztümer des Klosters gehen an die Propstei über.
- Von weltlichen Betrieben und Liegenschaften in den Kantonen Schwyz, Aargau, Zürich, Thurgau und St. Gallen wird man sich weitgehend trennen. Davon ausgenommen sind die vom selbst betriebenen Landwirtschaftsgüter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5956" class="wp-caption alignright" style="width: 258px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kloster_einsiedeln.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class=" wp-image-5956  " style="margin-left: 5px;" title="Kloster Einsiedeln (Bild: wikipedia/Hofec)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kloster_einsiedeln.jpg" alt="Kloster Einsiedeln (Bild: wikipedia/Hofec)" width="248" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Kloster Einsiedeln (Bild: wikipedia/Hofec)</p></div>
<p>Das Kloster Einsiedeln gilt als grösste private Grossgrundbesitzerin in der Schweiz. Damit soll nun, so Abt Martin Werlen, Schluss sein. Der Klosterkonvent setzt auf Entweltlichung, so wie es Papst Benedikt XVI im vergangenen Herbst <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/2.2294/benedikt-xvi-kirche-muss-sich-entweltlichen-11370172.html" target="_blank">eingefordert hatte</a>.</p>
<p>Noch ist nicht abschliessend entschieden, wie viele der über 2000 Hektaren Land in Klosterbesitz verbleiben sollen. Einige Grundsatzentscheide sind aber gefällt:</p>
<ul>
<li>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ufenau" target="_blank">Insel Ufenau</a> wird der Schwyzer Gemeinde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freienbach" target="_blank">Freienbach</a> abgetreten, in deren politisches «Hoheitsgebiet» die Insel bereits heute fällt.</li>
<li>Die Voralberger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benediktinerpropstei_Sankt_Gerold" target="_blank">Propstei St. Gerold</a> wird in die Selbständigkeit entlassen. Sämtliche in Österreich gelegenen Besitztümer des Klosters gehen an die Propstei über.</li>
<li>Von weltlichen Betrieben und Liegenschaften in den Kantonen Schwyz, Aargau, Zürich, Thurgau und St. Gallen wird man sich weitgehend trennen. Davon ausgenommen sind die vom selbst betriebenen Landwirtschaftsgüter.</li>
</ul>
<p>Vor der Presse betonte Martin Werlen, dass heute kaum mehr verstanden würde, dass ein Kloster Auslandfilialen betreibe und wie ein Grossunternehmen auf dem Imobilienmarkt präsent sei und betriebsfremde Tätigkeiten und Besitztümer einen derart grossen Stellenwert einnähmen.</p>
<p>Der Konvent sehe Benedikts Aufrufs ausgesprochen positiv. Der Schritt erlaube es, wieder das missionarische Zeugnis der Kirche ins Zentrum zu stellen, so Werlen. Zudem sei eine entweltlichte Kirche besser auf die absehbaren weiteren Wellen der Säkularisierung  gerüstet. Der Kanton Zürich werde aller Voraussicht nach die Kirchensteuern für Unternehmen streichen, es sei vorhersehbar, dass weitere Kantone folgen würden, wohl auch Schwyz, der Standortkanton des Klosters.</p>
<p>Insbesondere Ländereien, die nach heutigem Rechtsempfinden auf zweifelhafte Weise in den Besitz des Klosters gelangt seien, sollen den Standortgemeinden zu einem symbolischen Preis abgetreten werden. Ein Teil der Liegenschaften soll aber gemäss Werlen zu Marktpreisen veräussert werden. «Dies wird es uns beispielsweise erlauben, <a href="http://www.news.ch/Die+Ersten+sollten+die+Letzten+sein/529557/detail.htm" target="_blank">entgegen früheren Verlautbarungen</a> das Kloster Fahr – dieses bleibt selbstredend Teil des Klosterbetriebes Einsiedeln – auf eigene Rechnung zu sanieren und einen grosszügigen Fonds für katholische Missbrauchsopfer zu gründen.»</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sorry, liebe Geschiedene&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 06:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wort zum Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Huonder]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort zum Sonntag

… die Sakramente, die Euch Bischof Huonder verweigern will*, haben auch die Freidenker nicht im Angebot, weltliche Rituale hingegen schon. Und die sind garantiert Huonder-frei.

Anmelden kann man sich unter http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/mitmachen/beitrittserklarung/.

* Wieso Ihr in der katholischen Kirche nicht mehr mitfeiern dürft, erklärte gestern Huonders Lieblingsmessdiener, Vikar Christoph Casetti im Interview mit dem Schweizer Fernsehen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #008000;"><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></span></p>
<p>&#8230; die Sakramente, die Euch Bischof Huonder verweigern will*, haben auch die Freidenker nicht im Angebot, <a href="http://www.frei-denken.ch/de/dienstleistungen/rituale/" target="_blank">weltliche Rituale</a> hingegen schon. Und die sind garantiert Huonder-frei. Anmelden kann man sich <a href="http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/mitmachen/beitrittserklarung/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Garantiert-keinen-Huonder.gif#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone  wp-image-5853" title="Garantiert keinen Huonder" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Garantiert-keinen-Huonder.gif" alt="" width="585" height="360" /></a></p>
<p>* Wieso Ihr in der katholischen Kirche nicht mehr mitfeiern dürft, erklärte gestern Huonders Lieblingsmessdiener, Vikar Christoph Casetti im Interview mit dem Schweizer Fernsehen:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2012/03/sorry-liebe-geschiedene/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Urs Brosi auf ZüriPlus: katholisches Hadern mit dem (Staats-)Kirchenrecht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Staatskirchenrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat das Staatskirchenrecht eine Zukunft? Zu dieser Frage interviewte die ZüriPlus-Moderatorin Claudia Steinmann Urs Brosi, der als Dozent für Kirchen- und Staatskirchenrecht an der Uni Luzern sowie als Generalsekretär und Geschäftsführer der katholischen Kirche Thurgau tätig ist. Eine kurze Rückschau.
Ausgehend vom Fall des katholischen Pfarrers Franz Sabo, der im baselländischen Röschenz tätig gewesen war und durch den zuständigen Bischof wegen kirchenkritischen Äusserungen abgesetzt, vom Kirchgemeinderat jedoch gestützt wurde, thematisierte Steinmann die Spannungen zwischen Kirche und Staat: die innerkirchliche Auseinandersetzung endete vor dem Baselbieter Kantonsgericht, welches die Amtsenthebung Sabos als widerrechtlich taxierte, da diesem das rechtliche Gehör verweigert worden sei. Das Urteil veranschaulichte die grundsätzliche Inkompatibilität zwischen zwei Systemen: Die katholische Kirche funktioniert hierarchisch von oben nach unten, die über das Staatskirchenrecht1 legitimierten Kirchgemeinden eher von unten nach oben.
Brosi erinnerte daran, dass im Röschenzer Konfliktfall der damalige Bischof Kurz Koch argumentiert hatte, der Konflikt sei nur des Staatskirchenrechts wegen eskaliert, da dieses in kirchliche Verfahren eingreife. Er ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5739" class="wp-caption alignright" style="width: 313px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/urs_brosi.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5739 " style="margin-left: 4px;" title="Claudia Steinmann und Urs Brosi (Bild: ZüriPlus)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/urs_brosi.jpg" alt="Claudia Steinmann und Urs Brosi (Bild: ZüriPlus)" width="303" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Claudia Steinmann und Urs Brosi (Bild: ZüriPlus)</p></div>
<p><strong>Hat das Staatskirchenrecht eine Zukunft? Zu dieser Frage interviewte die ZüriPlus-Moderatorin Claudia Steinmann Urs Brosi, der als Dozent für Kirchen- und Staatskirchenrecht an der Uni Luzern sowie als Generalsekretär und Geschäftsführer der katholischen Kirche Thurgau tätig ist. Eine kurze Rückschau.</strong></p>
<p>Ausgehend vom Fall des katholischen Pfarrers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Sabo" target="_blank">Franz Sabo</a>, der im baselländischen Röschenz tätig gewesen war und durch den zuständigen Bischof wegen kirchenkritischen Äusserungen abgesetzt, vom Kirchgemeinderat jedoch gestützt wurde, thematisierte Steinmann die Spannungen zwischen Kirche und Staat: die innerkirchliche Auseinandersetzung endete vor dem Baselbieter Kantonsgericht, welches die Amtsenthebung Sabos als widerrechtlich taxierte, da diesem das rechtliche Gehör verweigert worden sei. Das Urteil veranschaulichte die grundsätzliche Inkompatibilität zwischen zwei Systemen: Die katholische Kirche funktioniert hierarchisch von oben nach unten, die über das Staatskirchenrecht<sup>1</sup> legitimierten Kirchgemeinden eher von unten nach oben.</p>
<p>Brosi erinnerte daran, dass im Röschenzer Konfliktfall der damalige Bischof Kurz Koch argumentiert hatte, der Konflikt sei nur des Staatskirchenrechts wegen eskaliert, da dieses in kirchliche Verfahren eingreife. Er ist nicht der einzige konservative Kirchenvertreter, der das Staatskirchenrecht am liebsten vom Tisch hätte – in der Hoffnung, so das kirchliche Parallelsystem in reiner Lehre ausleben zu können.</p>
<p>Bezüglich der eigenen Haltung wand sich Brosi, er scheint ideell mit dem von Rom gesteuerten Top-down-System  zu sympathieren, sieht aber als wohl durchaus integrer Staatsrechtler ein, dass es dafür keine Rechtfertigung mehr gibt. Er gab zu, dass wesentliche Teile des kanonischen Rechts, beispielsweise das Scheidungsverbot oder das Priesterverbot für Frauen, heute kaum mehr verstanden würden, und dass die fehlende Gewaltentrennung innerhalb der Kirche ein erhebliches Problem darstelle. Es berge beispielsweise gerade bei Missbrauchsfällen die Gefahr, dass ein Bischof sich einem angeklagten Mitarbeiter näher fühle als dem Opfer. Er gab zu, dass das Kirchenrecht als aus weltlicher Sicht bloss auf Zusehen hin toleriert erscheine.</p>
<p>Das sind gute Ansätze, wenn zumindest die eigenen Fachleute erkennen, wohin der Zug fährt: Zum klaren Primat des weltlichen Rechts. Amüsant in diesem Zusammenhang ist, dass Urs Brosi die eine Berufsgruppe ausdrücklich nannte, die ebenso Angehörige aufweist, die Abkehr von der offiziellen Doktrin genommen haben: die von Urs Brosi genannten «professionellen Atheisten», die Bischöfe und Priester, die in ihrer Rolle noch funktionieren, ihren Glauben aber (wohl nicht zuletzt wegen ihrer Berufserfahrungen) längst verloren haben.</p>
<p>Claudia Steinmann hat meiner Meinung nach ihren Job gut gemacht<sup>2</sup> und ihren Gesprächspartner freundlich aber – wo nötig – bestimmt herausgefordert. Ein Punkt wurde allerdings nicht wirklich ausgedeutscht: Setzt sich die Einsicht durch, dass das weltliche Recht für alle verbindlich sein muss, kann man sich auch das seltsame Konstrukt Staatskirchenrecht schenken. Die Kirchen sollen – wie andere Organisationen auch – innerhalb der staatlichen Rahmenbedingungen grosse Freiheiten haben, sich zu organisieren. Aber nur innerhalb dieser.</p>
<p>Leider bietet ZüriPlus keinen Direktlink zur Sendung an. Aktuell kann die Sendung auf der <a href="http://www.zueriplus.tv/konkret.htm" target="_blank">Hauptseite des Programms ZüriKonkret</a> angesehen werden.</p>
<p>(Hat tip: <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/was-ware-wenn-wir-das-kirchenrecht-abschaffen-wurden/" target="_blank">frei-denken.ch</a>)</p>
<p><sup>1</sup>Kirchenstaatsrecht wäre im Grunde passender, da es der Kirche die Rolle eines Staats im Staat zubilligt<br />
<sup>2</sup>Anders bei der Sendung zum Fach Religion &amp; Kultur, in der sie Jürgen Oelkers&#8217; Schwurbeleien und Beschönigungen kaum was entgegengesetzt hatte.</p>
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		<title>Die christkatholische Scheingemeinschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Statistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Christkatholiken]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung Staat und Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kanton Zürich nahm die Zahl der Landeskirchenmitglieder trotz Zunahme der Bevölkerung weiter ab. Dies zeigt die vom Kanton vorgestern veröffentlichte neue Bevölkerungsstatistik. Erstmals wurden auch für die Christkatholiken die Zahlen pro Gemeinde angegeben. Grund genug, diese etwas genauer anzuschauen.
Ganze 1834 Mitglieder weist diese kleinste Kirchengemeinschaft aus, für die der weltliche Kanton Zürich Jahr für Jahr die Mitgliederbeiträge einzieht. In 39 der 171 Zürcher Gemeinden wohnt kein einziger Christkatholik, weitere 97 Gemeinden weisen maximal zehn registrierte Kirchenangehörige aus. In weiteren 26 Gemeinden sind je zwischen 11 und 20 Mitglieder auszumachen. Mehr als 20 haben ganze 9 Gemeinden im Kanton Zürich, und davon nur gerade zwei (die Städte Winterthur und Zürich) Gemeinschaften von mehr als 50 Mitgliedern.

In einer einzigen Gemeinde übersteigt der Anteil der Christkatholiken ein halbes Prozent der Einwohner: In Dättlikon figurieren vier der 747 Bewohner als Christkatholiken. Ganze fünf weitere Gemeinden weisen Anteile von zwischen 3 und 5‰ auf.
Inhaltlich heben sich die Christkatholiken, die aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kanton Zürich nahm die Zahl der Landeskirchenmitglieder trotz Zunahme der Bevölkerung weiter ab. Dies zeigt die vom Kanton vorgestern veröffentlichte neue <a href="http://www.bildungsdirektion.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/042_bevoelkerungswachstum.html" target="_blank">Bevölkerungsstatistik</a>. Erstmals wurden auch für die Christkatholiken die Zahlen pro Gemeinde angegeben. Grund genug, diese etwas genauer anzuschauen.</p>
<p>Ganze 1834 Mitglieder weist diese kleinste Kirchengemeinschaft aus, für die der weltliche Kanton Zürich Jahr für Jahr die Mitgliederbeiträge einzieht. In 39 der 171 Zürcher Gemeinden wohnt kein einziger Christkatholik, weitere 97 Gemeinden weisen maximal zehn registrierte Kirchenangehörige aus. In weiteren 26 Gemeinden sind je zwischen 11 und 20 Mitglieder auszumachen. Mehr als 20 haben ganze 9 Gemeinden im Kanton Zürich, und davon nur gerade zwei (die Städte Winterthur und Zürich) Gemeinschaften von mehr als 50 Mitgliedern.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Christkatholiken-in-ZH.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-5716" title="Christkatholiken in ZH" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Christkatholiken-in-ZH.jpg" alt="" width="403" height="417" /></a></p>
<p>In einer einzigen Gemeinde übersteigt der Anteil der Christkatholiken ein halbes Prozent der Einwohner: In Dättlikon figurieren vier der 747 Bewohner als Christkatholiken. Ganze fünf weitere Gemeinden weisen Anteile von zwischen 3 und 5‰ auf.</p>
<p>Inhaltlich heben sich die Christkatholiken, die aus dem Kulturkampf des 19. Jahrhunderts hervorgingen, wohltuend von der <a href="http://kyriacou.ch/2012/02/deutscher-gotteslasterungsartikel-zahnlos-kinderfickersekte-darf-beim-namen-genannt-werden/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">römisch-katholischen Kirche</a> ab. Insbesondere lehnen sie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unfehlbarkeitsdogma" target="_blank">Unfehlbarkeitsdogma</a> des katholischen Imperators <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pius_IX." target="_blank">Pius IX.</a> ab. Aber es ist schlicht nicht Staatsaufgabe, einen Verein, der weniger Mitglieder aufweist als die Sektionen des Zürcher Kleintierzüchterverbands (s. <a href="http://www.z-k-v.ch/images/stories/verband/Sektionen_2012.pdf" target="_blank">PDF</a>) mit derartigen Privilegien auszustatten.</p>
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