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Vor einem Jahr protestierten ARD und ZDF gegen die iranische Zensur und gegen die Repressalien, denen ihre Mitarbeiter ausgesetzt waren. Und noch in diesem Februar störte das Mullah-Regime den Satellitenempfang der beiden deutschen Staatskanäle.
Doch nun soll Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrschen. ARD und ZDF luden den CEO des iranischen Staatsfernsehens (IRIB), Ezzatollah Zarghami, ein, um über Kooperationen zu diskutieren. Von Zarghami, der letzten Sommer die Erschiessung der friedlichen Demonstrantin Neda Agha-Soltan als Lügengeschichte von BBC und CNN bezeichnet hatte, hiess es im vergangenen September, er sei seines Amtes enthoben worden, doch gemäss dem englischsprachigen IRIB-Portal übt er das Amt aktuell wieder aus.
Der frühere Revolutionswächter Zarghami musste sich offenbar nicht mit zweitrangigen Vertretern von ARD und ZDF zufriedengeben, nein es waren gleich die Intendanten, welche die Kooperation ankündigten. In einem Video vom Treffen ist zudem der ARD-Auslandchef Theo Koll zu sehen. Es geht also wohl kaum nur um den Austausch von seichten Spielfilmen.
Wer nicht möchte, dass man bei ARD und ZDF dereinst bei …








