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Artikel, einsortiert unter "In eigener Sache"

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[9 Feb 2012 | Noch kein Kommentar | 329 mal angeschaut]
1. Zürcher Bürgerrechtspreis geht an Zürcher Regierungsrat

Der Verein Second@s Plus Zürich feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Statt sich selbst zu beschenken, entschied er, einen Preis zu schaffen, um das Wirken anderer zu würdigen. Geehrt werden Personen oder Institutionen, die sich zu einem Kernanliegen der Second@s verdient gemacht haben: dem Einstehen für Bürgerrechte.

Der Zürcher Regierungsrat hatte den verfassungsmässigen Auftrag, in einem Bürgerrechtsgesetz die Rechte und Pflichten von einbürgerungswilligen Personen festzuhalten, an die Hand genommen und eine sachliche und ausgewogene Vorlage erarbeitet.

In eigener Sache, Informatik »

[12 Dez 2011 | 2 Kommentare | 978 mal angeschaut]
EU-Kommissarin Neelie Kroes wird Beraterin bei der KzEPT

Die eben gegründete Kommission zur Entlarvung politischer Taugenichtse (KzEPT, englisch CftUPR*) angelt sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes als Beraterin.
An kompetenten Kandidaten für das gleichermassen ehrwürdige wie verantwortungsvolle Amt mangelte es nicht. Den Ausschlag für die Nomination Kroes’ gab ihre Entscheidung, als zuständige EU-Vizepräsidentin den Wahl-Amerikaner Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg als Berater zum Thema Internetfreiheit zu engagieren.
Doch auch die Tatsache, dass sie sich bei politischen und geschäftlichen Fragestellungen von Astrologen beraten lässt, spricht, so KzEPT-Initiant Andreas Kyriacou, klar für Kroes:
Ich will keine Theoretiker, sondern ein Talent, jemand, der das Taugenichtsdasein aus persönlicher Erfahrung kennt.
Noch hat Kroes der KzEPN gegenüber noch keine Aussage gemacht, wann sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beginnen kann.
* CftUPR: Commission for the Unmasking of political riffraffs. Article in English: kyriacou.ch/2011/12/eu-commissioner-neelie-kroes-to-consult-cftupr/
Stream der Medienkonferenz mit Kroes und Guttenberg

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[17 Okt 2011 | Ein Kommentar | 941 mal angeschaut]
Roger Köppel als Wahlkampfhelfer für die Konfessionslosen im Einsatz

Roger Köppel, stolzer «Besitzer» des einzigen Nicht-Mainstream-Mediums der Schweiz, war gestern netterweise als Wahlkampfhelfer für die Konfessionslosen und die Piraten im Einsatz.
Köppel war Studiogast bei Giacobbo Müller und selbstredend drehte sich das Gespräch vorwiegend um die eidgenössischen Wahlen. Seine Gastgeber wollten von ihm hören, dass er SVP wählen würde, was er auch freimütig zugab. Doch dann drehte Köppel den Spiess um und fragte Viktor Giacobbo und Mike Müller, wen sie wählen würden. Beide beriefen sich auf ihre Smartvote-Auswertung und sorgten ebenfalls für Transparenz:
Bei Giacobbo sind die Konfessionslosen zuoberst, an zweiter Stelle folgen die Piraten. Bei Mike Müller haben die beiden Listen die Plätze getauscht.
Geht wählen! Spätestens morgen Mittwoch muss das Wahlcouvert eingeschickt werden, sonst bleibt nur der Gang zur Urne.

Gretchenfrage, In eigener Sache, Politik »

[10 Aug 2011 | 3 Kommentare | 1.427 mal angeschaut]
Konfessionslose mischen bei Zürcher Nationalratswahlen mit

Erstmals tritt eine dezidiert säkulare Gruppierung zu den Wahlen an. Liste 21 wählen oder ihre KandidatInnen panaschieren.

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[28 Jul 2011 | Noch kein Kommentar | 1.129 mal angeschaut]
Wissenschaft topaktuell am Denkfest: LHC, Immunbioengineering und Gehirnsimulation

Das Denkfest, welches vom 8. bis 11. September im Volkshaus Zürich über die Bühne geht, rückt langsam näher. Zeit, in einer kleinen Serie die einzelnen Programmpunkte vorzustellen.

Zum Auftakt eine Übersicht der «Wissenschaft topaktuell»-Vorträge. Von Freitag bis Sonntag, also vom 9. bis zum 11. September, stellen jeweils nach der Mittagspause drei prominente, in der Schweiz tätige ForscherInnen ihr Spezialgebiet vor.

Ueli Straumann ist Ordinarius für Experimentalphysik an der Universität Zürich. Er vertritt die schweizerischen Wissenschaftler im Cern-Rat und ist Vorsitzender des Collaboration Boards des Large Hadron Collider-Experiments LHCb am Cern.

Ueli Straumann erklärt Begriffe wie Quarks, Leptonen, Antimaterie und Higgs und geht der Frage nach, wo die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis über den Aufbau der Materie und des beobachtbaren Universums liegen.

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[7 Jun 2011 | 7 Kommentare | 1.545 mal angeschaut]
OeBB, das war unter aller Kanone

Fast drei Stunden Verspätung, verriegelte Klos und gleichgültiges Personal – dies waren die «Highlights» einer Nachtzugfahrt mit den OeBB.
Auf den ersten Blick hatte am vergangenen Sonntagabend alles bestens ausgesehen auf dem Wiener Westbahnhof: Die Liege- und Schlafwagenkomposition nach Zürich stand auf dem richtigen Gleis bereit und auch Passagiere und Personal schienen alle da. Nur eines irritierte: Die Anzeige «Zug 80 Min. verspätet». Kurz vor der fahrplanmässigen Abfahrtszeit wurde in einer Lautsprecherdurchsage auf 90 Minuten erhöht und als Grund leicht kryptisch ein «verspäteter Grenzübertritt» angegeben. Danach erhöhte sich die Verspätungsankündigung circa im Minutentakt…
Als es dann mit 160 Minuten Verspätung endlich losging, wurde die vorangehende Botschaft entschlüsselt: Der Zug aus Budapest, dessen Komposition an die wartenden Wagen angehängt werden sollte, war wegen eines Lokomotivausfalls verspätet. Grund für eine weitere Verzögerung war, dass offenbar einer der Liegewagen aus Budapest in Wien auch noch hatte ausgetauscht werden müssen. Nach dieser Erläuterung und einer knappen Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten wurde angekündigt, …

In eigener Sache, Politik »

[4 Feb 2011 | 6 Kommentare | 2.095 mal angeschaut]
Zürcher Anlauf für das Ausländerstimmrecht – die Initiative für mehr Demokratie

Die heute lancierte «Initiative für mehr Demokratie» will erreichen, dass der Kanton Zürich mit Appenzell Ausserrhoden gleichzieht: Die Gemeinden sollen die Möglichkeit haben, Ausländerinnen und Ausländern auf kommunaler Ebene die politischen Rechte zu erteilen. Diese könnten dann an lokalen Wahlen, Abstimmungen und Gemeindeversammlungen teilnehmen und kommunale Initiativen und Referenden unterschreiben.
Die Initiative setzt bewusst hohe – im Vergleich zu den Regelungen der EU ungebührlich hohe – Hürden. Das Recht gilt nur für Personen, die «seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz leben und seit mindestens 3 Jahren ununterbrochen in der Gemeinde wohnen und die es persönlich beantragen».
Nach Annahme der Initiative auf kantonaler Ebene kann die Gemeindeversammlung oder das Parlament einer Gemeinde die Einführung beschliessen. Das ist, zugegeben, ein langwieriger Prozess, aber der einzige, der politisch eine Chance hat.
Die Initiative soll das Thema entkrampfen und unterschiedliche Geschwindigkeiten zulassen. Der gewählte Ansatz fördert die Integration soll auch den Anreiz erhöhen, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu erwerben, um nach gemachter …

Gretchenfrage, In eigener Sache, Politik »

[28 Jan 2011 | Noch kein Kommentar | 1.285 mal angeschaut]
Gastbeitrag auf mamablog: Wie das Fach Religion und Kultur zu retten wäre

Am 20. Januar fragte die Journalistin Michèle Binswanger auf dem Mamablog der TA-Media: Soll Gott von der Schule fliegen? Anlass für den Beitrag war eine Ankündigung ihres Sohnes, dass er für das Wiederauftauchen eine Harry-Potter-DVD beten wolle. (Der Schwester riet er allerdings zum zeitgleichen Suchen.) Der weltlich geprägte Sohn hatte offenbar im Schulfach «Religion und Kultur» neue «Fertigkeiten» erlangt…
Es entstand eine intensive Debatte, ob und in welcher Form es Sache der Schule sei, Religionskunde zu unterrichten. Ein Aspekt kam in der Debatte zu kurz: Die Systemfehler des Zürcher Modells.
Heute erscheint von mir auf dem Mamablog ein Gastbeitrag mit dem Titel Wie das Fach Religion und Kultur zu retten wäre. Kommentare sind erwünscht!

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[13 Nov 2010 | Noch kein Kommentar | 1.410 mal angeschaut]
Veranstaltungshinweis 24.11., 19.30 Uhr, qbus Uster – Sterbehilfe und Palliativpflege: Ergänzung oder Konkurrenz?

Die Vernehmlassung des Bundesrates und die Anfang September veröffentlichte Studie des Kriminologischen Instituts der Uni Zürich zeigten, dass eine klare Mehrheit von Verbänden und Parteien wie auch die Bevölkerungsmehrheit die Suizidhilfe befürworten.
Die Landesregierung will diesem klaren Wunsch, an der bisherigen liberalen Schweizer Praxis festzuhalten, in der geplanten Sterbehilfegesetzgebung Rechnung tragen — dies stellte Eveline Widmer-Schlumpf am 9. September an einer Veranstaltung der Paulus-Akademie in Aussicht. Gleichzeitig plädierte die ehemalige Justizministerin dafür, die Palliativpflege auszubauen und meinte, dass so assistierte Suizide wohl nicht mehr nötig wären.
Die Frage steht somit im Raum: Ergänzen sich Sterbehilfe und Palliativpflege oder konkurrenzieren sie sich?
Die Zürcher Freidenker-Sektion und der Schweizer Ableger der Giordano Bruno Stiftung laden zu einem Gespräch mit zwei Fachpersonen ein:

Dr. med. Andreas Weber, Co-Präsident Palliative zh + sh, Anästhesist/Schmerztherapeut, Wetzikon
Heidi Vogt Däniker, Leiterin Freitodhilfe Exit, Uster

Die beiden Personen werden zu Beginn die Tätigkeitsfelder ihrer jeweiligen Organisation vorstellen und anschliessend diskutieren, inwieweit sich ihre Ansätze ergänzen oder konkurrieren …