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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Informatik</title>
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		<title>EU-Kommissarin Neelie Kroes wird Beraterin bei der KzEPT</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Die eben gegründete Kommission zur Entlarvung politischer Taugenichtse (KzEPT, englisch CftUPR*) angelt sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes als Beraterin.
An kompetenten Kandidaten für das gleichermassen ehrwürdige wie verantwortungsvolle Amt mangelte es nicht. Den Ausschlag für die Nomination Kroes&#8217; gab ihre Entscheidung, als zuständige EU-Vizepräsidentin den Wahl-Amerikaner Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg als Berater zum Thema Internetfreiheit zu engagieren.
Doch auch die Tatsache, dass sie sich bei politischen und geschäftlichen Fragestellungen von Astrologen beraten lässt, spricht, so KzEPT-Initiant Andreas Kyriacou, klar für Kroes:
Ich will keine Theoretiker, sondern ein Talent, jemand, der das Taugenichtsdasein aus persönlicher Erfahrung kennt.
Noch hat Kroes der KzEPN gegenüber noch keine Aussage gemacht, wann sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beginnen kann.
* CftUPR: Commission for the Unmasking of political riffraffs. Article in English: kyriacou.ch/2011/12/eu-commissioner-neelie-kroes-to-consult-cftupr/
Stream der Medienkonferenz mit Kroes und Guttenberg
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5153" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Neelie-Kroes.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5153         " title="Kennt sich mit Taugenichtsen aus: Neelie Kroes (Bild: Вени Марковски/wikipedia)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Neelie-Kroes.jpg" alt="Kennt sich mit Taugenichtsen aus: Neelie Kroes (Bild: Вени Марковски/wikipedia)" width="202" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Kennt sich mit Taugenichtsen aus: Neelie Kroes (Bild: Вени Марковски/wikipedia)</p></div>
<p>Die eben gegründete <strong>Kommission zur Entlarvung politischer Taugenichtse</strong> (KzEPT, englisch CftUPR*) angelt sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes als Beraterin.</p>
<p>An kompetenten Kandidaten für das gleichermassen ehrwürdige wie verantwortungsvolle Amt mangelte es nicht. Den Ausschlag für die Nomination Kroes&#8217; gab ihre Entscheidung, als zuständige <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/index_de.htm" target="_blank">EU-Vizepräsidentin</a> den Wahl-Amerikaner Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg als Berater zum Thema Internetfreiheit <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13763150/Guttenberg-beraet-EU-Kommission-zu-Internetfreiheit.html" target="_blank">zu engagieren</a>.</p>
<p>Doch auch die Tatsache, dass sie sich bei politischen und geschäftlichen Fragestellungen <a href="http://www.parool.nl/parool/nl/287/OPMERKELIJK/article/detail/2437064/2011/05/25/Bram-Peper-Astrologe-adviseerde-Neelie-Kroes.dhtml" target="_blank">von Astrologen beraten</a> lässt, spricht, so KzEPT-Initiant Andreas Kyriacou, klar für Kroes:</p>
<blockquote><p>Ich will keine Theoretiker, sondern ein Talent, jemand, der das Taugenichtsdasein aus persönlicher Erfahrung kennt.</p></blockquote>
<p>Noch hat Kroes der KzEPN gegenüber noch keine Aussage gemacht, wann sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beginnen kann.</p>
<p><small>* CftUPR: Commission for the Unmasking of political riffraffs. Article in English: <a href="http://kyriacou.ch/2011/12/eu-commissioner-neelie-kroes-to-consult-cftupr/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">kyriacou.ch/2011/12/eu-commissioner-neelie-kroes-to-consult-cftupr/</a></small></p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/avservices/player/streaming.cfm?type=ebsvod&amp;sid=192684">Stream der Medienkonferenz mit Kroes und Guttenberg</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Visionär, zielgerichtet, störrisch – kein Nachruf auf Steve Jobs</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/10/visionar-zielgerichtet-storrisch-%e2%80%93-kein-nachruf-auf-steve-jobs/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 06:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben lange Lebensjahre hat Steve Jobs der modernen Medizin zu verdanken. Sieben entscheidende Jahre für Apple wie für Pixar. Und wohl auch sieben entscheidende Jahre für ihn als Privatperson.
2004 wurde bekannt, dass Steve Jobs an Krebs erkrankt war. Wie bei zahllosen Patienten wechselten sich Meldungen über Erfolge und Rückschläge, definitiv heilen konnten die Ärzte auch ihn nicht. Doch sie konnten ihm sieben Jahre Lebenszeit schenken. Und er nutzte sie – und wie!
In diesen sieben Jahren fand der Wechsel Apples von Motorola- auf Intel-Prozessoren statt, das iPhone wurde lanciert, ebenso das MacBook Air und das iPad. Wohl wurden die Produkte zunehmend bejubelt, doch bei jeder Lancierung waren sofort Marktbeobachter, Analysten, Anlageberater und Konkurrenten zur Stelle, die das definitive Scheitern voraussagten. Jobs liess sich nicht beirren, gab beispielsweise freimütig zu, dass die Firma vor der Lancierung des iPad keinen Cent für Marktanalysen ausgegeben hatte, da es nicht Aufgabe der Konsumenten sei, zu wissen, was sie begehrten.
Auch Pixar ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/jobs.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4711 alignright" title="Steve Jobs" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/jobs.png" alt="" width="244" height="244" /></a>Sieben lange Lebensjahre hat Steve Jobs der modernen Medizin zu verdanken. Sieben entscheidende Jahre für Apple wie für Pixar. Und wohl auch sieben entscheidende Jahre für ihn als Privatperson.</p>
<p>2004 wurde bekannt, dass Steve Jobs an Krebs erkrankt war. Wie bei zahllosen Patienten wechselten sich Meldungen über Erfolge und Rückschläge, definitiv heilen konnten die Ärzte auch ihn nicht. Doch sie konnten ihm sieben Jahre Lebenszeit schenken. Und er nutzte sie – und wie!</p>
<p>In diesen sieben Jahren fand der Wechsel Apples von Motorola- auf Intel-Prozessoren statt, das iPhone wurde lanciert, ebenso das MacBook Air und das iPad. Wohl wurden die Produkte zunehmend bejubelt, doch bei jeder Lancierung waren sofort Marktbeobachter, Analysten, Anlageberater und Konkurrenten zur Stelle, die das definitive Scheitern voraussagten. Jobs liess sich nicht beirren, gab beispielsweise freimütig zu, dass die Firma vor der Lancierung des iPad keinen Cent für Marktanalysen ausgegeben hatte, da es nicht Aufgabe der Konsumenten sei, zu wissen, was sie begehrten.</p>
<p>Auch Pixar wurde 2004 noch eine düstere Zukunft vorausgesagt, nachdem die Firma bei Verhandlungen mit dem damaligen Disney-Chef Michael Eisner nicht vorankam. Eisner musste gehen, Jobs blieb und liess sich kurz darauf Pixar von Disney aufkaufen – unter der Zusicherung, dass Pixar eine eigenständige Tochter bleiben würde und ihre Firmenkultur weiter leben konnte. Es folgten mehrere Blockbuster und im vergangenen Jahr eröffnete Pixar  in Vancouver ein zweites Filmstudio.</p>
<p>Selbstredend war Jobs bei beiden Firmen nicht der alleinige Macher und auch nicht der alleinige Entscheidungsträger. Und doch hat es ihn wohl bis hierhin gebraucht als Visionär, als jemanden, der Prototypen so lange zurückwies, bis sie massen- und nicht nur Geek-tauglich waren, als jemanden, der sich auch von schlechten Produkten oder schlechten Produktideen trennen konnte. Das setzt Zielstrebigkeit und ein gehöriges Mass an Störrischkeit voraus.</p>
<p>Apple und Pixar werden auch ohne Jobs erfolgreich bleiben, bei Apple hatte er die Nachfolgeregelung längst eingeleitet, bei Pixar mischte sich Jobs ohnehin wenig ins Tagesgeschäft ein.</p>
<p>Nur ganz wenige werden am Ende ihres Lebens auf eine solch fulminante Biografie zurückblicken können. Aber Steve Jobs unzeitiger Abgang soll uns daran erinnern, dass wer Visionen hat, nicht unbedingt zum Arzt sollte, wie Helmut Schmidt einst meinte, sondern gut daran tut, sie umzusetzen – zielgerichtet und störrisch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Einführung ins Astroturfing – Gratisunterricht für economiesuisse</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Economiesuisse]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Atomindustrie gehen die politischen Partner aus: Partei um Partei will nach Fukushima aus dieser Technologie aussteigen. Doch wenn einer gewichtigen Branche kühler Wind entgegen bläst, ist economiesuisse zumeist zuverlässig zur Stelle – so auch diesmal. Der Wirtschaftsverband weiss, dass es einen noch viel schwierigeren Kampf als denjenigen im Bundeshaus zu gewinnen gibt – denjenigen um die öffentliche Meinung. Umfragen zeigen, dass seit dem Desaster in Japan neue AKW-Projekte in der Schweiz keine Chance haben.

Also plante economisuisse, etwas Astroturfing zu betreiben: Der Verband sicherte sich die Domain energiedebatte.ch und richtete auf Facebook eine gleichnamige Seite ein – und deklarierte sie als vom Typ «Gesellschaft/Kultur».


Einer der ersten, der die frisch aufgeschaltete Facebook-Seite entdeckte, war Moritz Zumbühl, CEO von Feinheit und erfahrener Online-Campaigner. Er wollte die noch leere Pinnwand mit Inhalt füllen und fragte nach, ob Economiesuisse nun den Einstieg in die sozialen Medien und den Ausstieg aus der Atomenergie plane...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Atomindustrie gehen die politischen Partner aus: Partei um Partei will nach Fukushima aus dieser Technologie aussteigen. Doch wenn einer gewichtigen Branche kühler Wind entgegen bläst, ist economiesuisse zumeist zuverlässig zur Stelle – so auch diesmal. Der Wirtschaftsverband weiss, dass es einen noch viel schwierigeren Kampf als denjenigen im Bundeshaus zu gewinnen gibt – denjenigen um die öffentliche Meinung. Umfragen zeigen, dass seit dem Desaster in Japan neue AKW-Projekte in der Schweiz keine Chance haben.</p>
<p>Also plante economisuisse, etwas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing" target="_blank">Astroturfing</a> zu betreiben: Der Verband sicherte sich die Domain <a href="http://coolwhois.com/d/energiedebatte.ch" target="_blank">energiedebatte.ch</a> und richtete auf Facebook eine gleichnamige Seite ein – und deklarierte sie als vom Typ «Gesellschaft/Kultur».</p>
<p>Einer der ersten, der die frisch aufgeschaltete Facebook-Seite entdeckte, war Moritz Zumbühl, CEO von <a href="http://feinheit.ch/" target="_blank">Feinheit</a> und erfahrener Online-Campaigner. Er wollte die noch leere Pinnwand mit Inhalt füllen und fragte nach, ob Economiesuisse nun den Einstieg in die sozialen Medien und den Ausstieg aus der Atomenergie plane:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse1.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4298" title="astroturfing_economiesuisse" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse1.png" alt="" width="561" height="304" /></a></p>
<p>Doch es dauerte nicht lange und der Eintrag war wieder verschwunden. Kurze Zeit später wusste Facebook gar nichts mehr von der Seite.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse2.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4301" title="astroturfing_economiesuisse2" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse2.png" alt="" width="561" height="218" /></a></p>
<p>Auch energiedebatte.ch geht nicht online&#8230; Damit dem grössten Wirtschaftsverband ein solcher Rohrkrepierer in Zukunft erspart bleibt, hier eine</p>
<h2>kleine Einführung ins Astroturfing</h2>
<p><span style="font-size: medium;"><span><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></span></strong></span></span></p>
<h3>1) Urheberschaft verschleiern</h3>
<p>Nie, aber auch gar nie eine Domain unter dem eigenen Namen sichern.</p>
<h3>2) Nicht zensurieren</h3>
<p>Das kommt immer schlecht an. Stattdessen kritische Beiträge durch zahlreiche Gegenvoten ins Leere laufen lassen. Selbstredend darf man Diskutanten erfinden. Je mehr, desto besser.</p>
<h3>3) Sich nicht erwischen lassen</h3>
<p>Das A und O des Astroturfing. Sobald rauskommt, dass eine scheinbar neutrale Plattform von Interessensvertretern betrieben wird, wird aus der Aktion ein Eigentor.</p>
<p>So, diese ersten 15 Minuten Beratung waren gratis. Jede weitere Mithilfe erfolgt zu marktüblichen Sätzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft will Darwins Ideen patentieren</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/08/microsoft-will-darwins-ideen-patentieren/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 12:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist bereits zwei Jahre alt, der Patent-Antrag von Microsoft mit dem Titel «Clustering phylogenetic variation patterns». Doch erst kürzlich haben Wissenschafter bemerkt, wofür genau Microsoft Erfinderschutz beantragt. Phylogenese bezeichnet die stammesgeschichtliche Entwicklung der Arten. Bereits Darwin nutzte Baumstrukturen, um die Verwandtschaftsgrade verschiedener Artenbildlich  darzustellen.

Zu Darwins Zeiten wurden vor allem morphologische und – bei lebenden Arten – physiologische Merkmale verglichen: Ähnlichkeiten im Körperbau oder funktionelle Gemeinsamkeiten von Gewebe und Organen bei verschiedenen Arten gelten als Indiz für eine gemeinsame Vergangenheit. Heute dominieren molekulargenetische Analysen: Je grösser die Übereinstimmung von Gensequenzen, als desto näher verwandt gelten zwei Arten. Analysiert man Daten einer grösserer Menge von Arten, lassen sich Stammbäume erstellen, deren Verästelungen aufzeigen, in welcher Reihenfolge neue Arten aus gemeinsamen Vorfahren entstanden.
Genau hier setzt das Microsoft-Patent an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist bereits zwei Jahre alt, der <a href="http://www.google.com/patents?id=gHezAAAAEBAJ&amp;pg=PA9&amp;source=gbs_selected_pages&amp;cad=2#v=onepage&amp;q=&amp;f=false">Patent-Antrag von Microsoft mit dem Titel «Clustering phylogenetic variation patterns»</a>. Doch erst kürzlich haben Wissenschafter bemerkt, wofür genau Microsoft Erfinderschutz beantragt. Phylogenese bezeichnet die stammesgeschichtliche Entwicklung der Arten. Bereits Darwin nutzte Baumstrukturen, um die Verwandtschaftsgrade verschiedener Artenbildlich  darzustellen:</p>
<div id="attachment_1777" class="wp-caption alignnone" style="width: 406px"><img class="size-full wp-image-1777 " title="Phylogenetischer Baum aus «Life &amp; Letters of Charles Darwin» (1887)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/darwin_phylogeny.gif" alt="Phylogenetischer Baum aus «Life &amp; Letters of Charles Darwin» (1887)" width="396" height="246" /><p class="wp-caption-text">Phylogenetischer Baum aus «Life &amp; Letters of Charles Darwin» (1887)</p></div>
<p>Zu Darwins Zeiten wurden vor allem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morphologie_(Biologie)">morphologische</a> und – bei lebenden Arten – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tierphysiologie">physiologische</a> Merkmale verglichen: Ähnlichkeiten im Körperbau oder funktionelle Gemeinsamkeiten von Gewebe und Organen bei verschiedenen Arten gelten als Indiz für eine gemeinsame Vergangenheit. Heute dominieren molekulargenetische Analysen: Je grösser die Übereinstimmung von Gensequenzen, als desto näher verwandt gelten zwei Arten. Analysiert man Daten einer grösserer Menge von Arten, lassen sich Stammbäume erstellen, deren Verästelungen aufzeigen, in welcher Reihenfolge neue Arten aus gemeinsamen Vorfahren entstanden.</p>
<p>Genau hier setzt das Microsoft-Patent an. Der erste Anspruch bezieht sich auf den Schutz folgender «Errungenschaft»:</p>
<blockquote><p>A method of generating biomolecular patterns comprising:</p>
<ul>
<li>receiving a plurality of sequences across a plurality of species, each of these sequences including monomers;</li>
<li>mapping at least a portion of the plurality of sequences to an evolutionary tree, the evolutionary tree including a plurality of nodes corresponding to the sequences in a hierarchical arrangement;</li>
<li>identifying a plurality of positions in the sequences as occurring in at least a predetermined number of sequences in the plurality of sequences;</li>
<li>counting evolutionary events in each of the identified plurality of positions at each identified node in the evolutionary tree; and</li>
<li>identifying related positions based on the counting.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>In einer für Patentanträge typisch kryptischen Sprache wird beschrieben, was ein heute längst etabliertes Verfahren ist: Nukleinsäuren werden in ihren Bestandteilen untersucht  und daraus Verwandschaftsgrade berechnet und in der Form von Baumstrukturen festgehalten. Seit dem Bekanntwerden des Patentantrags herrscht bei Wissenschaftern helle Aufregung, denn auch aus den neunzehn weiteren «claims» des Patents geht nicht wirklich hervor, worin die microsoftsche Innovation liegen soll. Die Zeitschrift Science <a href="http://www.sciencemag.org.libezproxy.open.ac.uk/cgi/content/full/325/5941/664">zitiert</a> (leider kein freier Zugang) den Phylogenetiker William Piel wie folgt:</p>
<blockquote><p>«This patent is written<sup> </sup>in such broad language that it appears to swallow up any activity<sup> </sup>that involves understanding biodiversity through phylogenetics.»</p></blockquote>
<p>Es ist zu hoffen, dass der Antrag abgeschmettert wird. Andernfalls droht dasselbe wie in der Informatik: Die Behinderung von Innovation durch Trivialpatente.</p>
<p><small>(via <a href="http://www.theregister.co.uk/2009/08/21/microsoft_evolutionary_tree_patent_application/">The Register</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Finally: kyriacou.ch goes WordPress</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 23:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war überfällig: Das Blog ist nun WordPress-basiert und kommt in einer Mischform von Magazin- und Blog-Format daher – etwas, was das Mac-basierte Tool Rapidweaver nicht ermöglicht. (Rapidweaver ist durchaus eine gute Wahl, um auf die Schnelle einfache, statische Websites zu erstellen. Als Blogging-Werkzeug kann es aber mit WordPress definitiv nicht mithalten, nicht zuletzt, weil es kein wirkliches Content-Management-System ist.

Für die technisch Interessierten: Das neue Design basiert auf dem Theme «arthemia» von Michael Jubel Hutagalung und zwar in der von Julia Seeliger «grün gestrichenen», d.h. für Reinhard Bütikofer massgeschneiderten Version...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war überfällig: Das Blog ist nun WordPress-basiert und kommt in einer Mischform von Magazin- und Blog-Format daher – etwas, was das Mac-basierte Tool Rapidweaver nicht ermöglicht. (Rapidweaver ist durchaus eine gute Wahl, um auf die Schnelle einfache, statische Websites zu erstellen. Als Blogging-Werkzeug kann es aber mit WordPress definitiv nicht mithalten, nicht zuletzt, weil es kein wirkliches Content-Management-System ist.</p>
<p>Für die technisch Interessierten: Das neue Design basiert auf dem Theme «<a href="http://michaelhutagalung.com/2008/05/arthemia-magazine-blog-wordpress-theme-released/">arthemia</a>» von <a href="http://michaelhutagalung.com/">Michael Jubel Hutagalung</a> und zwar in der von <a href="http://julia-seeliger.de/">Julia Seeliger</a> «<a href="http://julia-seeliger.de/die-schone-grune-gottin-arthemia/">grün gestrichenen</a>», d.h. für <a href="http://reinhardbuetikofer.de/">Reinhard Bütikofer</a> massgeschneiderten Version.</p>
<p>Die alten Beiträge sind nun alle in WordPress vorhanden, nicht aber die Kommentare. Wenn möglich, werden diese auch noch integriert. Vorerst bleiben sie aber aussen vor. Geändert haben leider auch die Permalinks, vielleicht, vielleicht schaff ich&#8217;s, bei den wichtigsten Artikeln automatische Weiterleitungen einzubauen.</p>
<p>Kommentare zum neuen Layout sind ausdrücklich erwünscht! Herzlichen Dank.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von der Trivialisierung des Dozentenberufs und der Weisheit der Massen &#8211; Eindrücke vom Blogcamp 4</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/03/von-der-trivialisierung-des-dozentenberufs-und-der-weisheit-der-massen-eindrucke-vom-blogcamp-4/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/03/von-der-trivialisierung-des-dozentenberufs-und-der-weisheit-der-massen-eindrucke-vom-blogcamp-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Blogcamp4]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[Business as usual beim vierten Blogcamp, welches gestern in der ETH Zürich über die Bühne ging: Blogwerk-Gründer Peter Hogenkamp sorgte als Conférencier &#8211; unterstützt durch zahlreiche Helfer &#8211; dafür, dass der Tag den Selbstorganisationsansprüchen einer Unconference wie auch dem helvetischen Ordnungsdrang gerecht wurde. Hauptinhalt bildeten wie immer Vorträge der Teilnehmenden, die in parallelen Slots abgehalten wurden &#8211; so kam eine breites Themenangebot zusammen, zwang aber die Teilnehmenden Auswahlen zu treffen.
Im ersten Block hörte ich Dorian Selz zu, der erzählte, wie er und sein Team bei der Gründung von local.ch vorgegangen waren. Sie setzten auf die Scrum-Methode, die darauf fokussiert ist, laufend kleine, überschaubare Arbeitspakete zu definieren, welche in typischerweise zwei bis vier Wochen dauernden Zyklen, so genannten «Sprints», realisiert werden. An kurzen, täglichen Sitzungen, den «daily scrums», wird gegenseitig informiert, was erledigt ist, woran jeder arbeitet und was allenfalls das Weiterkommen behindert. Spannend war, dass bei local.ch der scrum-Ansatz nicht nur für die technische Realisierung sondern auch für die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 162px"><img title="BlogCamp4" src="http://kyriacou.ch/files/blogcamp4.png" alt="BlogCamp4" width="152" height="43" /><p class="wp-caption-text">BlogCamp4</p></div>
<p>Business as usual beim vierten Blogcamp, welches gestern in der ETH Zürich über die Bühne ging: <a href="http://blogwerk.com/">Blogwerk</a>-Gründer Peter Hogenkamp sorgte als Conférencier &#8211; unterstützt durch zahlreiche Helfer &#8211; dafür, dass der Tag den Selbstorganisationsansprüchen einer <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Unconference">Unconference</a></em> wie auch dem helvetischen Ordnungsdrang gerecht wurde. Hauptinhalt bildeten wie immer Vorträge der Teilnehmenden, die in parallelen Slots abgehalten wurden &#8211; so kam eine breites Themenangebot zusammen, zwang aber die Teilnehmenden Auswahlen zu treffen.</p>
<p>Im ersten Block hörte ich <a rel="self" href="http://dorian.freeflux.net/blog/">Dorian Selz</a> zu, der erzählte, wie er und sein Team bei der Gründung von local.ch vorgegangen waren. Sie setzten auf die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scrum_(development)">Scrum-Methode</a>, die darauf fokussiert ist, laufend kleine, überschaubare Arbeitspakete zu definieren, welche in typischerweise zwei bis vier Wochen dauernden Zyklen, so genannten «Sprints», realisiert werden. An kurzen, täglichen Sitzungen, den «daily scrums», wird gegenseitig informiert, was erledigt ist, woran jeder arbeitet und was allenfalls das Weiterkommen behindert. Spannend war, dass bei local.ch der scrum-Ansatz nicht nur für die technische Realisierung sondern auch für die unternehmerische Entscheidungsfindung zur Anwendung kam, offenbar mit klarem Erfolg.</p>
<p>Im zweiten Slot stand ich mit einer kurzen Rückschau auf den <a href="http://www.bila-blog.ch/">bila-blog</a> selbst vor einem kleinen, aber interessierten Publikum, welches wohlwollende Rückmeldungen auf das ungeplante Projekt und dessen Umsetzung gab &#8211; und die Schlussfolgerungen der beteiligten BloggerInnen teilte: Das Projekt hätte viel früher lanciert werden müssen und es hätte mehr Effort gebraucht, um zu besserer medialer Aufmerksamkeit zu kommen. (<a href="http://www.michael-jaeger.ch/">Michael Jäger</a>, der den Blog in gefälliger Art innert einer Woche aus dem Boden gestampft hatte, musste leider grippehalber als Ko-Vortragender passen.)</p>
<p>Zum Auftakt am Nachmittag präsentierte <a href="http://frankcalberg.blogspot.com/">Frank Calberg</a> seine Ideen, wie Unterricht 2.0 auszusehen hätte: In kleinen Gruppen organisiert, partizipativ und mit dem Anspruch, dass die Lernenden möglichst selbst auch als Lehrende auftreten. Dies scheint sich in den Management-Kursen, die Frank anbietet, zu bewähren. Bei der Frage nach der Skalierbarkeit, z.B. für Uni-Vorlesungen, die Hunderte von Studierenden anlocken, blieben seine Vorschläge allerdings unbefriedigend. Der Vorschlag, kleine Lern-Teams zu bilden, ohne kundzutun, wie dies ohne dem fünf- oder zehnfachen an Ausbildnern zu bewerkstelligen ist, ist nicht wirklich hilfreich. Als grotesk muss sein Vorschlag abgetan werden, dass beispielsweise im Bereich der Neurowissenschaften Studenten in Gruppen ein Buch zu einem Thema, welches sie erlernen müssen, herausgeben könnten und dann der Verkaufserfolg auf Amazon als Indiz dafür genommen wird, ob sie ihre Sache gut gemeistert haben. Es scheint, dass Frank mit wissenschaftlicher Lehre wenig vertraut ist und sich auch nicht bewusst ist, dass es Disziplinen gibt, bei denen es anders als bei der Managementlehre tatsächlich relevant ist, dass Studienabgänger nicht nur einen bunten Titel haben sondern einen Plan von ihrem Fach (und ja, ich habe auch während einiger Jahre Kürsli besucht, um Teil der <strong>M</strong>ediocre <strong>B</strong>ut <strong>A</strong>rrogant-Szene sein zu können.)</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><img title="Crowds: mad or wise?" src="http://kyriacou.ch/files/mackay.jpg" alt="Crowds: mad or wise?" width="130" height="187" /><p class="wp-caption-text">Crowds: mad or wise?</p></div>
<p>Den letzten Teil bestritt Blogwerker <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://blog.ronniegrob.com/">Ronnie Grob</a>, der aufzuzeigen versuchte, wie Blogger zur «Weisheit der Massen» beitragen können. In seinem gleichnamigen <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Wisdom_of_Crowds">Buch</a>postuliert James Surowiecki, dass Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit, Dezentralisierung und intelligente Aggregation von Wissen kollektive Weisheit erzeugen. Für Ronnie bedeutet dies, dass sich Blogger eigene Meinungen leisten und Quellen hinterfragen und glaubwürdig auftreten müssen &#8211; also beispielsweise eher keine bezahlten Blogaufträge annehmen und ganz sicher nicht die Grenze zwischen eigenen Meinungen und Bezahlaufträgen verwischen, so wie es gewisse <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #336633;" rel="self" href="http://www.welti.ch/weblog/">PR-Blogger</a>tun. Offen blieb aber, ob vorhandene Meinungsvielfalt tatsächlich verhindert, dass sich die Masse so benimmt, wie es Charles Mackay bereits 1841 in seinem Buch «<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Extraordinary_Popular_Delusions_and_the_Madness_of_Crowds">Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds</a>» beschrieben hatte: Als Herde, die immer wieder und geradezu lustvoll kolossale kollektive Fehlentscheide trifft. Mackay analysierte in seinem Buch Spekulationsblasen wie diejenige der 1630er Jahre mit <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Tulpenmanie">Tulpenzwiebeln</a>, Quacksalbereien und Scharlatanerie sowie religiös oder politisch motivierte Hexenjagden oder Idiotien wie Vorschriften zur Haartracht (Ja, das Buch kam tatsächlich schon vor 168 Jahren heraus&#8230;) Ronnie empfahl Surowiecki zur Lektüre, ich zusätzlich Mackay &#8211; der Meinungsvielfalt wegen<img style="border: initial none initial;" src="http://www.kyriacou.ch/rw_common/plugins/blog/smiley_smile.png" border="0" alt="Happy" width="21" height="21" /></p>
<p>Bei allen vier Beiträgen kamen lebhafte Debatten mit dem Publikum zu Stande &#8211; so wie es an BarCamps sein sollte. Natürlich durfte das Bier danach nicht fehlen. In der Commihalle plauderte ich vor allem mit blogverzeichnis.ch-, blog.ch- und krz.ch-Besitzer <a href="http://patrick.price.ch/">Patrick C. Price</a>, David vom <a href="http://substanz.skroll.ch/">Substanz-Blog</a> sowie mit <a href="http://beizzweinull.wordpress.com/author/maczuerich/">Gerald</a>, <a href="http://flashfrog.wordpress.com/">Diana</a> und <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #336633;" rel="self" href="http://marahuepft.wordpress.com/">Mara</a> von der <a rel="self" href="http://beizzweinull.wordpress.com/">Beizzweinull</a> (die alle halbanonym bloggen und hier deshalb nur mit Vornamen erwähnt sind).</p>
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		<title>Willkommen zurück, Internet-Explorer-Nutzer</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beitrag vom 27. 02. 2009 war offenbar unverdaubar, zumindest für den Internet-Explorer-Parser. Mea culpa. Ursache waren eine fehlerhafte DOCTYPE-Definition und die Verwendung des &#60;embed&#62;-Tags beim Einbinden der Youtube-Videos.
Diese Webseite ist mit Rapidweaver erstellt, einem Programm für Mac OS X, zu welchem eine ansehnliche Vorlagenbibliothek existiert. Plugins erweitern die Funktionalität, so ermöglicht beispielsweise das Pluskit die einfache Verwendung des lightbox-Effekts zur Vergrösserung von eingebetteten Bildern.
Leider funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten nicht immer einwandfrei, wie die ungültige DOCTYPE-Definition XHTML 1.0f zeigte. Offenbar haben auch andere ähnlich leidvolle Erfahrungen gemacht, deshalb sei hier kurz wiedergegeben, was Abhilfe schafft:

Youtube-Videos auf W3C-konforme Art einbinden.
In den allgemeinen Seiten-Einstellungen (general page info) der (unsichtbaren) Pluskit-Seite als Ausgabeformat ‘default’ wählen.

So wird tatsächlich gültiger XHTML-Code erzeugt. Internet-Explorer-Nutzer können also wieder mitlesen.
Für das schnelle Erstellen von statischen Webseiten ist Rapidweaver ganz passabel, als Blogging-Tool war es aber definitiv die falsche Wahl. Aber nach einigen hundert Beiträgen wäre eine Migration nach WordPress mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a>Beitrag</a> vom 27. 02. 2009 war offenbar unverdaubar, zumindest für den Internet-Explorer-Parser. Mea culpa. Ursache waren eine fehlerhafte DOCTYPE-Definition und die Verwendung des &lt;embed&gt;-Tags beim Einbinden der Youtube-Videos.</p>
<p>Diese Webseite ist mit Rapidweaver erstellt, einem Programm für Mac OS X, zu welchem eine ansehnliche Vorlagenbibliothek existiert. Plugins erweitern die Funktionalität, so ermöglicht beispielsweise das Pluskit die einfache Verwendung des lightbox-Effekts zur Vergrösserung von eingebetteten Bildern.</p>
<p>Leider funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten nicht immer einwandfrei, wie die ungültige DOCTYPE-Definition <span style="font: normal normal normal 11px/normal Courier, mono;">XHTML 1.0f</span> zeigte. Offenbar haben <a href="http://www.mactechnews.de/forum/thread.html?id=271620">auch</a> <a href="http://www.realmacsoftware.com/forums/index.php/forums/viewthread/11723/">andere</a> ähnlich leidvolle Erfahrungen gemacht, deshalb sei hier kurz wiedergegeben, was Abhilfe schafft:</p>
<ol>
<li>Youtube-Videos auf <a href="http://www.netbuilders.org/programming/embed-youtube-videos-w3c-compliance-946.html">W3C-konforme Art einbinden</a>.</li>
<li>In den allgemeinen Seiten-Einstellungen (general page info) der (unsichtbaren) Pluskit-Seite als Ausgabeformat ‘default’ wählen.</li>
</ol>
<p><a href="http://validator.w3.org/check?uri=http%3A%2F%2Fwww.kyriacou.ch%2F&amp;charset=%28detect+automatically%29&amp;doctype=XHTML+1.0+Transitional&amp;group=0&amp;user-agent=W3C_Validator%2F1.606"><img class="alignright" title="validator.w3.org" src="http://kyriacou.ch/files/valid-xhtml10.png" alt="" width="88" height="31" /></a>So wird tatsächlich gültiger XHTML-Code erzeugt. Internet-Explorer-Nutzer können also wieder mitlesen.</p>
<p>Für das schnelle Erstellen von statischen Webseiten ist Rapidweaver ganz passabel, als Blogging-Tool war es aber definitiv die falsche Wahl. Aber nach einigen hundert Beiträgen wäre eine Migration nach WordPress mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>There&#8217;s probably no limit &#8211; Businserate selbst gemacht</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 06:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort zum Sonntag
Was im vergangenen Juni als verwegene Idee begonnen hatte, ist zum weltumspannenden Phänomen geworden. Der Aufruf der Guardian-Kolumnistin Ariane Sherine, Geld zu spenden, um Londoner Busse mit einem säkularen Inserat zu schmücken, fand unerwartete Resonanz: 5500 britische Pfund hatte man sich als Sammelziel gesetzt, vor wenigen Tagen wurde die Grenze von 150’000 Pfund überschritten. Seit Januar sind nun in ganz Grossbritannien (mit Ausnahme von &#8211; wen wundert’s? &#8211; Nordirland) Busse mit dem Slogan «There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.» unterwegs. Und bereits hat die Atheist Bus Campaign Nachahmer in Spanien, Kanada, den USA und anderswo gefunden.
Seit der Lancierung gab es immer wieder mal Debatten, welches der passendste Slogan sei. Es wurden dabei auch weitaus weniger zurückhaltende Variantenvorgeschlagen. Egal ob man’s lieber subtil oder überdeutlich mag, dank des Bus Slogan Generators kann nun jeder seine eigenen Businserate gestalten &#8211; zumindest virtuell:

Der Generator lässt sich natürlich auch verwenden, um weitaus weltlichere Autoritäten anzuzweifeln (Nein, Nicht-Informatiker müssen diesen Slogan nicht verstehen):

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></p>
<p>Was im vergangenen Juni als verwegene Idee begonnen hatte, ist zum weltumspannenden Phänomen geworden. Der <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/jun/20/transport.religion">Aufruf</a> der Guardian-Kolumnistin Ariane Sherine, Geld zu spenden, um Londoner Busse mit einem säkularen Inserat zu schmücken, fand unerwartete Resonanz: 5500 britische Pfund hatte man sich als Sammelziel gesetzt, vor wenigen Tagen wurde die Grenze von 150’000 Pfund <a href="http://www.justgiving.com/atheistbus">überschritten</a>. Seit Januar sind nun in <a href="http://www.atheistbus.org.uk/bus-locations/">ganz Grossbritannien</a> (mit Ausnahme von &#8211; wen wundert’s? &#8211; Nordirland) Busse mit dem <a href="http://www.atheistbus.org.uk/busphotos/DSC_0016.JPG">Slogan</a> <em>«There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.»</em> unterwegs. Und bereits hat die <a href="http://www.atheistbus.org.uk/">Atheist Bus Campaign</a> Nachahmer in <a href="http://www.busateo.org/">Spanien</a>, <a href="http://atheistbus.ca/">Kanada</a>, den <a href="http://www.whybelieveinagod.org/">USA</a> und anderswo gefunden.</p>
<p>Seit der Lancierung gab es immer wieder mal Debatten, welches der passendste Slogan sei. Es wurden dabei auch weitaus <a href="http://richarddawkins.net/article,3567,n,n">weniger zurückhaltende Varianten</a>vorgeschlagen. Egal ob man’s lieber subtil oder überdeutlich mag, dank des <a href="http://ruletheweb.co.uk/b3ta/bus/?s1=THIS+SPACE&amp;s2=INTENTIONALLY&amp;s3=LEFT+BLANK.">Bus Slogan Generators</a> kann nun jeder seine eigenen Businserate gestalten &#8211; zumindest virtuell:</p>
<p><img style="border: initial none initial;" title="There's probably no pope. Now stop crossing yourself and enjoy thy neighbour" src="http://kyriacou.ch/files/bus.jpg" alt="" width="474" height="319" /></p>
<p>Der Generator lässt sich natürlich auch verwenden, um weitaus weltlichere Autoritäten anzuzweifeln (Nein, Nicht-Informatiker müssen diesen Slogan nicht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Codd%27s_12_rules">verstehen</a><span style="font-size: 13px;">)</span>:</p>
<p><img style="border: initial none initial;" title="there's probably no Codd. Now stop organizing your data and enjoy the chaos" src="http://kyriacou.ch/files/there0027s-probably-no-codd.png" alt="" width="366" height="62" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Philippe Welti, PR-Blogger und Stoehlker-Mitarbeiter geht unter die Spammer</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/02/philippe-welti-pr-blogger-und-stoehlker-mitarbeiter-geht-unter-die-spammer/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 06:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend trudelte ein seltsames Mail ein. Ein Tami Welti lud zu einer Facebook-Gruppe ein, die kommerzielle Ferien in Portugal anpreist. Der Absender gehört nicht etwa zu meinen Facebook-«Freunden». Nein, der mir unbekannte Sender bediente sich eines Tricks, um via Facebook einen Massenversand an nicht verlinkte Personen zu schreiben. Er nutzte gleich hundertfach die Möglichkeit, dass man aus Facebook heraus Personen auch über ihre email-Adresse kontaktieren kann:
Beim Anschauen der Gruppe wurde sofort klar, wie ich in den Adressverteiler kam. Der eigentliche Urheber ist das einzig andere Mitglied dieser Gruppe, Philippe Welti, PR-Blogger und Stoehlker-Mitarbeiter. Dieser Welti ist auch Inhaber der Domain, mit dem sich das Fereinresort auf dem Web präsentiert. Welti kam einzig und allein zu meiner email-Adresse weil ich ihm vor einem halben Jahr mal auf ein technisches Problem bei seinem Blog hingewiesen hatte. Das war der einzige Kontakt zwischen uns. Als Freipass zum Spammen &#8211; dazu noch über eine Drittperson und via Facebook ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend trudelte ein seltsames Mail ein. Ein Tami Welti lud zu einer Facebook-Gruppe ein, die kommerzielle Ferien in Portugal anpreist. Der Absender gehört nicht etwa zu meinen Facebook-«Freunden». Nein, der mir unbekannte Sender bediente sich eines Tricks, um via Facebook einen Massenversand an nicht verlinkte Personen zu schreiben. Er nutzte gleich hundertfach die Möglichkeit, dass man aus Facebook heraus Personen auch über ihre email-Adresse kontaktieren kann:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 498px"><img title="102 mal Spam via Facebook: So macht Stoehlker-Mitarbeiter Philippe Welti Werbung für sein Familienunternehmen " src="http://kyriacou.ch/files/welti-spam-007c-to-reply-pg-11-excerpt.png" alt="102 mal Spam via Facebook: So macht Stoehlker-Mitarbeiter Philippe Welti Werbung für sein Familienunternehmen " width="488" height="222" /><p class="wp-caption-text">102 mal Spam via Facebook: So macht Stoehlker-Mitarbeiter Philippe Welti Werbung für sein Familienunternehmen </p></div>
<p>Beim Anschauen der Gruppe wurde sofort klar, wie ich in den Adressverteiler kam. Der eigentliche Urheber ist das einzig andere Mitglied dieser Gruppe, Philippe Welti, PR-Blogger und Stoehlker-Mitarbeiter. Dieser Welti ist auch Inhaber der Domain, mit dem sich das Fereinresort auf dem Web präsentiert. Welti kam einzig und allein zu meiner email-Adresse weil ich ihm vor einem halben Jahr mal auf ein technisches Problem bei seinem Blog hingewiesen hatte. Das war der einzige Kontakt zwischen uns. Als Freipass zum Spammen &#8211; dazu noch über eine Drittperson und via Facebook &#8211; war dies sicher nicht gedacht. Ein Kommentar, den ich gestern auf seinem Blog abgesetzt hatte, mit der Aufforderung, dies künftig zu unterlassen, verschwand in Windeseile. Welti, der sein Blog mit der Catchline <em>«Medien und Kommunikation: Verstehen, was ist»</em> versehen hat, will offenbar beim Fernmeldegesetz selbiges auf die harte Tour erreichen.</p>
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		<title>Feindbilderökonomie: Es gibt nur noch pädophile Terroristen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 19:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt scheint momentan ungewöhnlich verworren und nur noch schwer zu verstehen. Dass erst die Teilverstaatlichung der Bankenwelt den Kapitalismus so richtig zum Erblühen bringt, steht jedenfalls noch nicht in den Lehrbüchern.
Umso trostvoller, dass anderweitig Komplexität reduziert wird. Die staatlichen Allüberwacher brauchen fortan nur noch ein einziges Feindbild zu bemühen: Pädophile Terroristen. Die «Times» berichtet, dass islamische Terroristen ihre Angriffspläne am liebsten auf Pädophilen-Websites verstecken. Mittels Steganografie &#8211; dem Anreichern von Bilddaten mit fürs Auge unsichtbaren aber mittels Software auslesbaren Botschaften &#8211; werden geheime Informationen auf Kinderporno-Sites untergebracht. So jedenfalls die Annahme der Kriminologen, nachdem bei mehreren Personen, gegen die Razzien wegen Teilnahme an terroristischen Gruppierungen liefen, Tausende oder gar Zehntausende solcher Bilder gefunden wurden.
Der Bericht zeigt durch tiefgründige Analyse, dass sich die Täterprofile von Terroristen und Pädophilen frappant ähneln:
Another area investigators will want to explore is the similarity between the personalities of paedophiles and terrorists. “If they are going out, a lot of time is spent ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt scheint momentan ungewöhnlich verworren und nur noch schwer zu verstehen. Dass erst die Teilverstaatlichung der Bankenwelt den Kapitalismus so richtig zum Erblühen bringt, steht jedenfalls noch nicht in den Lehrbüchern.</p>
<p>Umso trostvoller, dass anderweitig Komplexität reduziert wird. Die staatlichen Allüberwacher brauchen fortan nur noch ein einziges Feindbild zu bemühen: Pädophile Terroristen. Die «Times» <a rel="self" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article4959002.ece">berichtet</a>, dass islamische Terroristen ihre Angriffspläne am liebsten auf Pädophilen-Websites verstecken. Mittels Steganografie &#8211; dem Anreichern von Bilddaten mit fürs Auge unsichtbaren aber mittels Software auslesbaren Botschaften &#8211; werden geheime Informationen auf Kinderporno-Sites untergebracht. So jedenfalls die Annahme der Kriminologen, nachdem bei mehreren Personen, gegen die Razzien wegen Teilnahme an terroristischen Gruppierungen liefen, Tausende oder gar Zehntausende solcher Bilder <a rel="self" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article4958674.ece">gefunden</a> wurden.</p>
<p>Der Bericht zeigt durch tiefgründige Analyse, dass sich die Täterprofile von Terroristen und Pädophilen frappant ähneln:</p>
<blockquote><p>Another area investigators will want to explore is the similarity between the personalities of paedophiles and terrorists. “If they are going out, a lot of time is spent by going to the mosque or going off to internet cafés,” the source said.</p></blockquote>
<p>Die entdeckte Verbindung wird von der Politik mit Interesse wahrgenommen. Beide Parteivertreter, welche die Times zitiert, Labour-Vertreter <a rel="self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Dismore">Andrew Dismore</a> und die Tory-Frau <a rel="self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pauline_Neville-Jones">Pauline Neville-Jones</a>, sprechen den Erkenntnissen von Scotland Yard grosse Bedeutung zu. Schliesslich sind sie beide verlässliche Terroristen-Jäger. Dismore stimmte brav für den Irak-Krieg und die Labourschen Überwachungsgesetze, die in Grossbritannien unter dem Namen «anti-terrorism laws» eingeführt wurden &#8211; aber selbstredend gegen eine parlamentarische Untersuchung des Irakkrieges. Und Neville-Jones war Verwaltungsrätin beim staatseigenen Rüstungskonzern, <a rel="self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/QinetiQ">QinetiQ</a>, der am Irakkrieg verdiente.</p>
<p>Und die politischen Schlussfolgerungen? Nun, fürs Erste steht im Bericht nur dies:</p>
<blockquote><p>Experts say that the advancement in encryption technology is outpacing the authorities’ abilities to monitor suspected terrorists and paedophiles.</p></blockquote>
<p>Die Lösung dürfte die sein, die Grossbritannien seit geraumer Zeit mit Verve verfolgt: <em>Wenn Überwachung nicht reicht, braucht’s mehr Überwachung.</em> Aber das steht wohl erst morgen in der Zeitung. Schliesslich wollen derlei Botschaften mit Bedacht vermittelt werden. Dank der neuen Feindbildökonomie dürfte es etwas einfacher geworden sein.</p>
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