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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Im Mai in Deutschland: zwei hochkarätige Skeptiker- und Atheistenkonferenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 07:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland finden nächsten Monat gleich zwei Konferenzen statt, die sich an Personen richten, die davon ausgehen, dass es in der Welt mit rechten Dingen zugeht.
Vom 18. bis 20. Mai findet in Berlin die sechste Weltkskeptikerkonferenz statt. Wer am Zürcher Denkfest teilnehmen konnte, darf sich freuen, Eugenie Scott, Samantha Stein, Edzard Ernst, Luigi Garlaschelli und Holm Hümmler wieder zu sehen. 19 weitere Referentinnen und Referenten aus zehn Ländern widmen sich dem Kreationismus, der Alternativmedizin und Pseudowissenschaften in der Schule und der Gesellschaft.
Die wohl bekanntesten Vortragenden sind James Randi (USA), Bühnenzauberer und unermüdlicher Bekämpfer von Quacksalbern aller Art, Simon Singh, britischer Bestseller-Autor und Rebecca Watson (USA), Gründerin des Skepchick-Blogs.
Noch bis zum 14. April ist das Ticket für die Gesamtveranstaltung für €270 statt €310 erhältlich.
Nur eine Woche später findet in Köln die diesjährige European Atheists Convention statt. Rebecca Watson wird auch da auftreten. Weitere bekannte Vortragende sind Michael Schmidt-Salomon, der ebenfalls am Denkfest zu sehen war, die bangladeschische Ärztin und Menschenrechtsaktivistin Taslima Nasrin, der Philosoph Joachim Kahl ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland finden nächsten Monat gleich zwei Konferenzen statt, die sich an Personen richten, die davon ausgehen, dass es in der Welt mit rechten Dingen zugeht.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/worldskeptics.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-6055 alignleft" style="margin-right: 6px;" title="worldskeptics" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/worldskeptics.jpg" alt="" width="200" height="282" /></a>Vom 18. bis 20. Mai findet in Berlin die sechste <strong><span style="color: #339966;"><a href="http://www.worldskeptics.org/" target="_blank">Weltkskeptikerkonferenz</a></span></strong> statt. Wer am Zürcher <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Denkfest</a> teilnehmen konnte, darf sich freuen, <strong>Eugenie Scott</strong>, <strong>Samantha Stein</strong>, <strong>Edzard Ernst</strong>, <strong>Luigi Garlaschelli</strong> und <strong>Holm Hümmler</strong> wieder zu sehen. 19 weitere Referentinnen und Referenten aus zehn Ländern widmen sich dem Kreationismus, der Alternativmedizin und Pseudowissenschaften in der Schule und der Gesellschaft.</p>
<p>Die wohl bekanntesten Vortragenden sind <strong>James Randi</strong> (USA), Bühnenzauberer und unermüdlicher Bekämpfer von Quacksalbern aller Art, <strong>Simon Singh, </strong>britischer Bestseller-Autor und <strong>Rebecca Watson</strong> (USA), Gründerin des <a href="http://www.skepchick.org/" target="_blank">Skepchick-Blogs</a>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Noch bis zum 14. April ist das Ticket für die Gesamtveranstaltung für €270 statt €310 erhältlich.</span></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignright" src="http://www.ibka.org/files/koeln12.png" alt="Die atheistische Perspektive: national, regional, global. Köln, 25.-27.Mai 2012" width="248" height="187" />Nur eine Woche später findet in Köln die diesjährige <span style="color: #339966;"><strong><a href="http://www.ibka.org/tagung2012" target="_blank">European Atheists Convention</a></strong></span> statt. <strong>Rebecca Watson</strong> wird auch da auftreten. Weitere bekannte Vortragende sind <strong>Michael Schmidt-Salomon</strong>, der ebenfalls am Denkfest zu sehen war, die bangladeschische Ärztin und Menschenrechtsaktivistin <strong>Taslima Nasrin</strong>, der Philosoph <strong>Joachim Kahl</strong> (D), der Biologe und Wissenschaftsblogger PZ<strong> Myers</strong> und der Walliser Freidenker <strong>Valentin Abgottspon</strong>.</p>
<p>19 Referentinnen und Referenten hat die Kölner Tagung insgesamt zu bieten. Die Tickets kosten €130.</p>
<p><small>Die weiteren Vortragenden in Berlin: der Medizinstatistiker <strong>Gerd Antes</strong> (D), die promovierte Erziehungswissenschafterin <strong>Anila Asghar </strong>(USA), der Humanökologe <strong>Johan Braeckman</strong> (B), der Evolutionsbiologe <strong>Dittmar Graf</strong> (D), die pensionierte Ärztin und Wissenschaftsredaktorin <strong>Harriet Hall</strong> (USA), der Wissenschaftsphilosoph <strong>Sven Ove Hansson</strong> (S), der emeritierte Psychologieprofessor und ehemalige Bühnenzauberer <strong>Ray Hyman</strong> (USA), den Statistiker <strong>Walter Krämer</strong> (D), der Palliativmediziner <strong>Benedikt Matenaer</strong> (D), der Wissenschaftsjournalist <strong>Chris Mooney</strong> (USA), der Software-Entwickler <strong>Simon Perry</strong> (UK), der eine Browser-Erweiterung zum Schreiben von Online-Beschwerden entwickelte, der <strong>Journalist Massimo</strong> Polidoro (I),, die indische Frauenrechtlerin <strong>Gita Sahgal</strong>, (UK), die Autorin des <a href="http://freethoughtblogs.com/tokenskeptic/token-skeptic-podcast/" target="_blank">Token Skeptic-Podcasts</a> <strong>Kylie Sturgess</strong> (AUS), der Direktor des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen <strong>Jürgen Windeler</strong> (D) und der Wissenschaftsjournalist <strong>Tomasz Witkowski</strong> (PL)</small></p>
<p><small>Die weiteren Vortragenden in Köln: die beiden Co-Präsidenten der US-Amerikanischen Freedom from Religion Foundation <strong>Dan Barker</strong> und <strong>Annie Laurie Gaylor</strong>, der Buchautor und Spezialist zu Kirchenfinanzierungen <strong>Carsten Frerk</strong> (D), der Vorsitzende von Atheist Ireland <strong>Michael Nugent</strong>, der Pressereferent der Giordano Bruno Stiftung <strong>Philipp Möller</strong> (D), der Autor von «Schatten über Europa» <strong>Rolf Bergmeier</strong>, der wissenrockt.de-Blogger <strong>Lukas Mihr</strong> (D), der Literaturwissenschafter und Alibi-Verleger <strong>Gunnar Schedel</strong> (D), der Psychologe und Sachbuchautor <strong>Colin Goldner</strong> (D), der nigerianische Menschenrechtsaktivist <strong>Leo Igwe</strong> (D), die Präsidentin der Atheist Alliance International <strong>Tanya Smith</strong> (AUS), die Politikerin und Juristin <strong>Ingrid Matthäus-Maier</strong> (D) und die türkischdeutsche Journalistin und Publizistin <strong>Arzu Toker</strong>.</small></p>
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		<title>Schüsslersalz-Offensive bei Coop – Profit vor Konsumentenschutz</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 17:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Schüssler]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut 11 Jahren mischt Coop gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Galenica den Schweizer Apothekenmarkt auf. Coop Vitality heisst die gemeinsame Tochter, für die Coop als Fernziel 100 Filialen angibt. Im Jahr 2010 bescherten die damals 42 Filialen den Eignern einen Bruttoertrag von 123 Millionen Franken. Inzwischen ist das Verkaufsnetz auf 47 Filialen angewachsen.
Coop ist bereits mit den Töchtern Import-Parfumerie und The Body Shop eine grosse Nummer im Bereich Parfümerie und Kosmetika. Nun zeigt sich Coop offenbar entschlossen, auch im Alternativmedizinmarkt eine Führungsrolle zu übernehmen, und Coop Vitality bildet dafür die Plattform. Und: Coop scheint dabei Profitstreben klar höher zu gewichten als den Konsumentenschutz.
Feilgeboten werden nicht nur Pflanzenheilmittel sondern offensiv auch wirkungsfreie Produkte wie Homöopathika und Schüssler-Salze. Für letztere läuft aktuell eine Marketinglawine. Dafür spannt sie mit dem Glaubuli-Hersteller Omida und Walter Käch zusammen. Dieser tourt als teurer Jakob quer durch die Schweiz und preist Schüsslersalze gegen so ziemlich jedes akute und chronische Leiden an, das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gut 11 Jahren mischt Coop gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen <a href="http://www.galenica.com" target="_blank">Galenica</a> den Schweizer Apothekenmarkt auf. <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/69193948/Lde/index.html" target="_blank">Coop Vitality</a> heisst die gemeinsame Tochter, für die Coop als Fernziel 100 Filialen angibt. Im Jahr 2010 bescherten die damals 42 Filialen den Eignern einen Bruttoertrag von 123 Millionen Franken. Inzwischen ist das Verkaufsnetz auf 47 Filialen angewachsen.</p>
<p>Coop ist bereits mit den Töchtern Import-Parfumerie und <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/coop_uebernimmt_schweizer_body-shop-laeden_1.5849559.html" target="_blank">The Body Shop</a> eine grosse Nummer im Bereich Parfümerie und Kosmetika. Nun zeigt sich Coop offenbar entschlossen, auch im Alternativmedizinmarkt eine Führungsrolle zu übernehmen, und Coop Vitality bildet dafür die Plattform. Und: Coop scheint dabei Profitstreben klar höher zu gewichten als den Konsumentenschutz.</p>
<p>Feilgeboten werden nicht nur Pflanzenheilmittel sondern offensiv auch wirkungsfreie Produkte wie Homöopathika und Schüssler-Salze. Für letztere läuft aktuell eine Marketinglawine. Dafür spannt sie mit dem Glaubuli-Hersteller <a href="http://www.omida.ch/" target="_blank">Omida</a> und Walter Käch zusammen. Dieser <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/71635578/Lde/index.html#anker71635582" target="_blank">tourt</a> als teurer Jakob quer durch die Schweiz und preist Schüsslersalze gegen so ziemlich jedes akute und chronische Leiden an, das ihm oder dem Publikum in den Sinn kommt. Und er bewirbt dabei auch die Omida-Zuckerkügelchen, seine eigene Schüssler-Fibel, sein Schüssler-Beratungstelefon (Minutenpreis CHF 3.50) und seine unter dem Namen santénatur erscheinenden eigenen Präparate. Gestern fand im Kongresshaus ein erster Vortrag von Käch im Rahmen seiner kleinen von Coop organisierten <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/71635578/Lde/index.html#anker71635582" target="_blank">Tournee</a> statt. Dazu und zu den Schüssler-Salzen folgt ein separater Blogeintrag. Fürs erste nur so viel: Es gibt keinerlei Studien, welche die angepriesenen Wirkungen der Schüssler-Salze belegen.</p>
<p>Für heute soll Coops Rolle im Vordergrund stehen. Nach der Veranstaltung angesprochen auf die Frage, ob sie keine Bedenken habe, als grosser Player im Markt Produkte anzubieten, für welche es keine anerkannte Wirknachweise gäbe und die Kunden darüber nicht zu informieren, meinte Vitality-Geschäftsführerin Doris Schwizer, nein, denn sie verwende Schüssler-Salze selbst mit Erfolg. Wer diese als <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/von-gauklern-scharlatanen-und-scheinwissenschaftlern/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Scharlatanerie</a> bezeichne, müsse schon beweisen, dass sie wirkungslos seien. Auf die ernüchternden Untersuchungen des Komplementärmedizinforschers Edzard Ernst hingewiesen, antwortete Schwizer, dann müsse man ja auch auf Homöopathie verzichten, damit täte man für die Menschen aber sehr viel schlechtes. Und man würde die Präparate ja niemandem aufzwingen.</p>
<p>Letzteres trifft selbstredend zu, doch Coop und ihre Verbündeten suggerieren einen Nutzen, den derlei Präparate schlicht nicht haben, es werden frohgemut Heilsversprechen gemacht, für die es keinerlei Evidenz gibt. Die Konsumenten werden in keiner Form darauf hingewiesen, dass die Produkte im besten Fall über den Placebo-Effekt wirken. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass dies im Einklang mit dem im firmeneigenen Leitbild (<a href="http://www.coop.ch/pb/site/uebercoop/get/documents/coop_main/elements/ueber/zahlen_fakten/leitbild/documents/leitbild_pyramide-de.pdf" target="_blank">PDF</a>) formulierten Anspruch «Wir sind führend in der Konsumenteninformation» stehen soll.</p>
<div id="attachment_5825" class="wp-caption alignnone" style="width: 484px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Coop-Leitbild.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5825" title="Auszug Coop-Leitbild" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Coop-Leitbild.jpg" alt="Auszug Coop-Leitbild" width="474" height="474" /></a><p class="wp-caption-text">Auszug Coop-Leitbild</p></div>
<p>Nachtrag 03.03.2012: Marko Kovic hat sich auf dem <a href="http://www.skeptiker-blog.ch/2012/03/schussler-salze-bei-coop-das-lukrative.html" target="_blank">skeptiker-blog.ch</a> dem Thema ebenfalls angenommen.</p>
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		<title>A Universe from Nothing – zu Lawrence Krauss’ neuestem Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 23:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lawrence Krauss]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso ist nicht nichts? Und (wie) konnte unser Universum aus dem (scheinbaren) Nichts entstehen? Derlei Fragen ging der Astrophysiker Lawrence Krauss am letztjährigen Denkfest nach. Nun ist ein Buch von ihm zum Thema erschienen: A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather than Nothing. Eine kurze Einführung ins Thema auf der Basis seines Denkfest-Vortrags.
Von nichts kommt nichts – diese kreationistische Grundannahme klingt für die meisten wohl intuitiv plausibel. Doch die moderne Physik legt nahe, dass vielmehr der bereits von Plato und Aristoteles postulierte Plenismus der Sache näher kommt. Gemäss dieser naturphilosophischen Theorie existiert das reine Nichts nicht. Aristoteles vermutete eine naturgegebene «Abscheu vor dem Vakuum». Die Quantenphysik geht von einem Vakuum aus, welches voller virtueller Teilchen ist, die spontan zu existieren beginnen und ebenso wieder verschwinden können.
Doch nicht nur das: Quantenmechanik und allgemeine Relativitätstheorie implizieren, so Krauss, dass so nicht nur Partikel sondern Raum entstehen und vergehen kann. Das Nichts ist also hochgradig instabil. Und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X"><img class="size-full wp-image-5304 alignright" title="krauss_universe_from_nothing" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/krauss_universe_from_nothing.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a>Wieso ist nicht nichts? Und (wie) konnte unser Universum aus dem (scheinbaren) Nichts entstehen? Derlei Fragen ging der Astrophysiker Lawrence Krauss am letztjährigen <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Denkfest</a> nach. Nun ist ein Buch von ihm zum Thema erschienen: <em><a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X" target="_blank">A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather than Nothing.</a></em> Eine kurze Einführung ins Thema auf der Basis seines Denkfest-Vortrags.</strong></p>
<p>Von nichts kommt nichts – diese kreationistische Grundannahme klingt für die meisten wohl intuitiv plausibel. Doch die moderne Physik legt nahe, dass vielmehr der bereits von Plato und Aristoteles postulierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plenismus" target="_blank">Plenismus</a> der Sache näher kommt. Gemäss dieser naturphilosophischen Theorie existiert das reine Nichts nicht. Aristoteles vermutete eine naturgegebene «Abscheu vor dem Vakuum». Die Quantenphysik geht von einem Vakuum aus, welches voller virtueller Teilchen ist, die spontan zu existieren beginnen und ebenso wieder verschwinden können.</p>
<p>Doch nicht nur das: Quantenmechanik und allgemeine Relativitätstheorie implizieren, so Krauss, dass so nicht nur Partikel sondern Raum entstehen und vergehen kann. Das Nichts ist also hochgradig instabil. Und der scheinbar leere Raum ist auch nicht massenlos, er macht mehr als neun Zehntel der Masse eines Protons aus.</p>
<p>Das zunehmende Verständnis über die Zusammensetzung des Universums belegt unsere im Grunde bedeutungslose Rolle darin: Das All besteht gemäss des aktuellen kosmologischen Standardmodells zu rund drei Vierteln aus so genannt dunkler Energie und zu über einem Fünftel aus dunkler Materie. Die Materie, aus der Galaxien, Sterne, Planeten und alles Leben besteht, macht nur wenige Prozente des Universums aus. Die Idee einer auf den Menschen ausgerichteten Schöpfung scheint schon deshalb wenig plausibel. Zudem lässt sich vorhersagen, dass die Leuchtkraft der Sonne – ein durchschnittlicher gelber Zwerg der Milchstrasse – in zwei Milliarden Jahren so stark zugenommen haben wird, dass die Erdoberfläche unwirtliche 100°C betragen wird. Ein paar Milliarden Jahre später wird die Sonne als roter Riese die Erdkruste zum Schmelzen bringen.</p>
<p>Die Lage ist noch weit drastischer: Es steht – zumindest aus Sicht eines Forschers, der sich für astronomische Zeiträume interessiert – insgesamt schlecht ums Universum. Seine Dichte nimmt seit dem Big Bang beständig ab, denn die Expansionskraft der dunklen Energie übersteigt nach und nach die Wirkung der Gravitationskraft. Die fortlaufende Expansion führt dazu, dass das beobachtbare Universum geringer wird, dann nämlich, wenn das Auseinanderdriften die Lichtgeschwindigkeit übersteigt. Ein Beobachter in 100 Milliarden Jahren wird nichts ausserhalb seiner eigenen Galaxie erkennen können – und damit zwingend von der irrigen Annahme ausgehen, die noch vor hundert Jahren als wissenschaftlicher Konsens galt: dass das Universum statisch sei und nur aus unserer eigenen Galaxie bestehe.</p>
<p>Die gute Nachricht ist laut Krauss, dass wir in einer sehr speziellen Zeit leben: der einzigen Zeit, in der wir durch Beobachtung verifizieren können, dass wir in einer sehr speziellen Zeit leben.</p>
<p>Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich, u.a. im <a href="http://astore.amazon.de/freidenken-21/detail/145162445X" target="_blank">Online-Store der Freidenker</a>.</p>
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		<title>Stradivari vs neue Geigen: Wieso es mehr Doppelblindtests braucht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei schlechtem Licht können Profigeiger eine Stradivari nicht von Geigen neuer Bauart unterscheiden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5213" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/stradivari.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5213    " style="margin-left: 4px; margin-right: 4px;" title="Stradivari (Bild: Håkan Svensson/wikipedia)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/stradivari.jpg" alt="Stradivari (Bild: Håkan Svensson/wikipedia)" width="253" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Stradivari (Bild: Håkan Svensson/wikipedia)</p></div>
<p>Seit gestern macht eine bemerkenswerte Untersuchung die Runde: Ein Forscherteam um die Pariser Akustikerin <a href="http://www.lam.jussieu.fr/Membres/Fritz/index.html">Claudia Fritz</a> fand heraus, dass Profigeiger in einer Doppelblind-Versuchsanordnung eine Stradivari nicht von Geigen neuer Bauart unterscheiden können und letzteren sogar den Vorzug geben.</p>
<p>Leider ist der <a href="http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1114999109">Fachartikel bei PNAS</a> noch nicht online verfügbar, einige Details der Versuchsanordnung können deshalb noch nicht nachgelesen werden. So wie z.B. im Blog <em>Not Exactly Rocket Science</em> <a href="http://blogs.discovermagazine.com/notrocketscience/2012/01/02/violinists-can’t-tell-the-difference-between-stradivarius-violins-and-new-ones/#more-6124">berichtet</a> wird, dürfte die Studie aber methodisch einwandfrei sein. An einem hochrangigen, internationalen <a href="http://www.violin.org/">Geigerwettbewerb</a> überzeugten die Forscher sechs teilnehmende Violinisten, ihre Instrumente für ein Experiment zur Verfügung zu stellen – drei moderne Geigen sowie zwei Stradivari und eine Guarneri. Letztere haben zusammen einen Marktwert von über zehn Millionen US Dollar, mehr als hundert mal so viel wie die drei jungen Geigen.</p>
<p>Im Labor liessen sie dann 21 Berufsmusiker diese sechs Instrumente spielen und bewerten. Der Versuchsraum war nur knapp beleuchtet und die Versuchsteilnehmer trugen Schutzbrillen, die ihre Sicht einschränkten. Das Kinnstück aller Geigen wurde mit einem Tupfer Parfum versehen, um zu verhindern, dass die Geiger von ihrem Geruchssinn beeinflusst würden.</p>
<p>In einer ersten Versuchsanordnung wurden den Musikern Geigen paarweise von Assistenten ausgehändigt, die hinter einer Abschirmung standen, ebenfalls Schutzbrillen trugen und selbst nicht wussten, welche Instrumente ihnen von den Forschern überreicht wurden – eine klassische Doppelblindanordnung, bei der weder die Versuchsteilnehmer noch diejenigen Personen, welche die Anweisungen geben beziehungsweise den zu untersuchenden Gegenstand «verabreichen», wissen, wann was getestet wird. Die Musiker durften jedes Mal die beiden Instrumente je eine Minute lang spielen und mussten dann angeben, welchem Instrument sie den Vorzug gaben. Was sie nicht wussten: sie bekamen jeweils ein antikes und ein neues Instrument zusammen ausgehändigt.</p>
<p>In einer zweiten Versuchsanordnung wurden alle sechs Instrumente in zufälliger Reihenfolge ausgebreitet und die Teilnehmer durften insgesamt 20 Minuten darauf spielen und die sechs Geigen nach Klangfarbe, Ansprache, Spielbarkeit und Tragfähigkeit bewerten. Ausserdem konnten sie angeben, welches der sechs Instrumente sie am liebsten nach Hause nehmen würden.</p>
<p>Die Ergebnisse waren frappant: Beim ersten Test gaben die Teilnehmer insgesamt ebenso oft einem neuen Instrument den Vorzug wie einem alten. Es gab nur einen Ausreisser: Eine der beiden Stradivari wurde überzufällig selten ausgewählt. Diese kam auch beim zweiten Test am schlechtesten weg. Am meisten Zuspruch erhielt eine der drei neuen Geigen. Insgesamt wollten nur 8 der 21 Teilnehmer (38%) eines der alten Instrumente mit nach Hause nehmen.</p>
<p><strong>Wichtigkeit der Doppelblindstudien</strong></p>
<p>Die Studie zeigt exemplarisch, wie wichtig Doppelblindstudien sind. Man stelle sich vor, die alten Geigen wären ein neues Medikament. Die neuen Geigen wären die Kontrollsubstanz (ein bestehendes Präparat oder ein Placebo). Es zeigte sich klar, dass das neue Medikament nicht signifikant besser war als das Kontrollpräparat – im Gegenteil.</p>
<p>Es scheint bei einer Stradivari wie bei einem Homöopathikum der Fall zu sein, dass nicht das «Präparat» selbst sondern der Glaube an dessen Wirkung den Unterschied ausmacht.</p>
<p>Für einen Berufsmusiker mag es nachvollziehbare Gründe geben, auf eine Stradivari zu setzen: Er weiss vielleicht, in wessen Händen sie früher war, an welchen Konzerten sie schon zum Einsatz gekommen war oder welche Aufnahmen mit ihr gemacht wurden. Solche nostalgische und persönliche Gründe mögen den Erwerb und den Einsatz rechtfertigen, auch wenn sich die erhoffte spezifische Wirkung (b.B. bessere Klangfarbe) als Mythos entpuppt.</p>
<p>In der Medizin kann aber der Glaube an eine nicht gegebene spezifische Wirkung zu fatalen Fehlschlüssen führen. Es reicht deshalb nicht, die Wirksamkeit eines Präparats über Kundenzufriedenheitsbefragungen zu ermitteln, etwas worauf insbesondere Alternativ«mediziner» immer wieder mit Verbissenheit bestehen.</p>
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		<title>Zeit abzutreten, Ralph Eichler [update]</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ETH]]></category>

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		<description><![CDATA[Ralph Eichler wurde Ende Mai 2007 zum Präsident der ETH Zürich gekürt –unter sehr besonderen Umständen: Der von der ETH-eigenen Vorbereitungskommission zur Wahl vorgeschlagene Neurobiologe Martin Schwab hatte seine Kandidatur im letzen Moment zurückgezogen, es wurde ihm wohl wegen einer fehlerhaften Grafik in einer 1998 erschienenen Publikation ein Strick gedreht – trotz der noch im selben Jahr in derselben Zeitschrift publizierten Berichtigung. Daraufhin zauberte der ETH-Rat Ralph Eichler aus dem Hut, der zuvor noch als Kandidat nicht reüssiert hatte – und selbst Teil der Findungskommission gewesen war. Die NZZ zeigte sich ob des Verfahrens und der Nomination damals sichtlich irritiert:
Das Vorgehen des ETH-Rats bleibt indessen etwas sonderbar. Nach Monaten der Suche, der Interviews und Assessments durch eine hochkarätige Kommission wird ohne weitere Konsultation ein vorher ausgeschiedener Kandidat gekürt.
Ralph Eichler, Nuklearphysiker und Direktor des Paul Scherer-Instituts (PSI) musste im Gegensatz zu Schwab und Mitbewerbern der ersten Runde keine Anhörungen durch Professoren über sich ergehen lassen und keine Assessments überstehen. So musste ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4865" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ETHZ.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4865 " style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" title="ETHZ (Bild: ZachT/Wikipedia.org)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ETHZ-300x300.jpg" alt="ETHZ (Bild: ZachT/Wikipedia.org)" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">ETHZ (Bild: ZachT/Wikipedia.org)</p></div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Eichler" target="_blank">Ralph Eichler</a> wurde Ende Mai 2007 zum Präsident der ETH Zürich gekürt –unter sehr besonderen Umständen: Der von der ETH-eigenen Vorbereitungskommission zur Wahl vorgeschlagene Neurobiologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_E._Schwab" target="_blank">Martin Schwab</a> hatte seine Kandidatur im letzen Moment zurückgezogen, es wurde ihm wohl wegen einer fehlerhaften Grafik in einer 1998 erschienenen Publikation ein Strick gedreht – trotz der noch im selben Jahr in derselben Zeitschrift publizierten <a href="http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/news/schwabklarstellung.html" target="_blank">Berichtigung</a>. Daraufhin zauberte der ETH-Rat Ralph Eichler aus dem Hut, der zuvor noch als Kandidat nicht reüssiert hatte – und selbst Teil der Findungskommission gewesen war. Die NZZ zeigte sich ob des Verfahrens und der Nomination damals sichtlich <a href="http://www.nzz.ch/2007/05/25/il/newzzF2520TPH-12.html" target="_blank">irritiert</a>:</p>
<blockquote><p>Das Vorgehen des ETH-Rats bleibt indessen etwas sonderbar. Nach Monaten der Suche, der Interviews und Assessments durch eine hochkarätige Kommission wird ohne weitere Konsultation ein vorher ausgeschiedener Kandidat gekürt.</p></blockquote>
<p>Ralph Eichler, Nuklearphysiker und Direktor des Paul Scherer-Instituts (PSI) musste im Gegensatz zu Schwab und Mitbewerbern der ersten Runde keine Anhörungen durch Professoren über sich ergehen lassen und keine Assessments überstehen. So musste er auch nicht erklären, wieso es unter seiner Amtsführung im PSI geschehen konnte, dass beim Rückbau des nuklearen Forschungsreaktors Diorit die Asbestbelastung negiert wurde und wieso zwei beteiligte Mitarbeiter entlassen worden waren, die ihren Vorgesetzten auf die Gefahren hingewiesen hatten (siehe <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ed035c9b-80c2-4b5e-b33d-1fd09639bcdc" target="_blank">10 vor 10-Bericht</a> vom 30. Mai 2007).</p>
<p>Unter Eichlers Leitung wurden – so <a href="http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/101222_Wiederwahl_Ralph_Eichler_mm" target="_blank">ETH Life</a> – neue  strategische Schwerpunkte gesetzt: Klimawandel, Energie, Risiko, Ernährung, Gesundheit. Im vergangenen September wurde Eichler für eine zweite Amtszeit bis Ende 2014 als ETH-Präsident bestätigt und die neue Energiestrategie der ETH vorgestellt: Angestrebt wird die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen auf  eine Tonne-CO2 pro Kopf und Jahr. Erreicht werden soll dies «mit Effizienzsteigerung, erneuerbarer Energie und Elektrifizierung».</p>
<p>Kurz vor seinem Amtsantritt hatte die ETH <a href="http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/070321-gruener-strom" target="_blank">beschlossen</a>, nur noch <del>wenigstens rund 2% ihres Stromverbrauchs von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich als</del> (Korrektur: siehe Update) Ökostrom zu beziehen. Die Ankündigung Eichlers schien also bestens zur bereits eingeschlagenen Energiestrategie zu passen und sie liess hoffen, die ETH wolle die Schweiz zurück an die Spitze der Innovatoren im Energiebereich führen, zu der sie in den 1980er Jahren einst gehört hatte.</p>
<p>Doch Eichler fühlt sich offenbar mehr seiner eigenen Vergangenheit verpflichtet und will die ETH ebenso zu einem energiepolitischen Retrokurs zwingen. Die ETH hat Anfang Jahr beschlossen, die Mehrkosten für den Ökostrom nicht mehr tragen zu wollen. Anfang Oktober wurde dies bekannt und nun regt sich Widerstand: Studierende haben sich auf Facebook formiert (Gruppe <a href="http://www.facebook.com/groups/oekostrom.fuer.eth/" target="_blank">ETH zurück zum</a> Ökostrom Seite <a href="http://www.facebook.com/pages/ETH-erneuerbar/310620028952046" target="_blank">ETH erneuerbar</a>) und der Tages-Anzeiger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-ETH-kehrt-zum-Atomstrom-zurueck--Studenten-sind-empoert/story/23318926" target="_blank">berichtet</a>, dass auch Professoren den Schritt für falsch halten, sich aber aus Angst um Forschungsbeiträge nicht getrauen, aufzubegehren.</p>
<p>Eichler argumentiert rein ökonomisch, währenddem der Kauf von Öostrom im Jahr 2007 noch programmatisch begründet wurde: <em>«Die Umwelt liegt uns am Herzen. Der EKZ Naturstrom blue ist ein hochwertiges ökologisches Naturprodukt, welches unseren hohen Ansprüchen entspricht»</em>, liess sich damals der Leiter der ETH-Abteilung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt, Bernhard Pellascio, im ETH Life zitieren.</p>
<p><del>Der einzig richtige Schritt wäre gewesen, den Anteil Ökostrom kontinuierlich zu erhöhen.</del> Unter Ralph Eichler scheint die ETH die Energiewende nicht hinzukriegen. Es ist also Zeit für Eichler, abzutreten. Nächstes Jahr wird er 65, das ermöglicht ihm einen unpolitischen Abgang – und gibt der ETH die Chance, nicht noch bis 2014 Energiepolitik für die Vergangenheit betreiben zu müssen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Update 07.11.2011, 23:09</span><span style="color: #ff0000;">:</span> Die Studierenden, die sich gegen den Kurswechsel wehren, haben eine <a href="http://www.petitiononline.ch/petition/petition-fuer-strom-aus-erneuerbaren-energien-an-der-eth-zuerich/80" target="_blank">Online-Petition</a> aufgeschaltet. Die Petition berichtigt übrigens eine wichtige Aussage in der Ursprungsversion des obigen Texts: Die ETH bezog bis Ende letzten Jahres 100% Strom aus erneuerbaren Quellen. Der Entscheid zum Bezug der rund 2% Naturemade-Strom bei den EKZ, über den ETH Life im März 2007 berichtet hatte, bezog sich nur auf die ETH-Aussenstellen. In der Stadt Zürich hatte die ETH vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich bereits Ökostrom bezogen. Dies bestätigte auf Anfrage Nicole Jennifer Seitz, Mitinitiantin des Protests.</p>
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		<title>Wissenschaft topaktuell am Denkfest: LHC, Immunbioengineering und Gehirnsimulation</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 08:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Denkfest]]></category>
		<category><![CDATA[FreidenkerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Denkfest, welches vom 8. bis 11. September im Volkshaus Zürich über die Bühne geht, rückt langsam näher. Zeit, in einer kleinen Serie die einzelnen Programmpunkte vorzustellen.

Zum Auftakt eine Übersicht der «Wissenschaft topaktuell»-Vorträge. Von Freitag bis Sonntag, also vom 9. bis zum 11. September, stellen jeweils nach der Mittagspause drei prominente, in der Schweiz tätige ForscherInnen ihr Spezialgebiet vor.

Ueli Straumann ist Ordinarius für Experimentalphysik an der Universität Zürich. Er vertritt die schweizerischen Wissenschaftler im Cern-Rat und ist Vorsitzender des Collaboration Boards des Large Hadron Collider-Experiments LHCb am Cern.

Ueli Straumann erklärt Begriffe wie Quarks, Leptonen, Antimaterie und Higgs und geht der Frage nach, wo die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis über den Aufbau der Materie und des beobachtbaren Universums liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Denkfest</a>, welches vom 8. bis 11. September im Volkshaus Zürich über die Bühne geht, rückt langsam näher. Zeit, in einer kleinen Serie die einzelnen Programmpunkte vorzustellen.</p>
<p>Zum Auftakt eine Übersicht der «Wissenschaft topaktuell»-Vorträge. Von Freitag bis Sonntag, also vom 9. bis zum 11. September, stellen jeweils nach der Mittagspause drei prominente, in der Schweiz tätige ForscherInnen ihr Spezialgebiet vor.</p>
<p><img id="carousel_async_page57_34" class="imageStyle alignright" style="margin-top: 2px; margin-right: 8px; margin-bottom: 2px; margin-left: 0px;" src="http://www.denkfest.ch/de/speakers/files/ueli-straumann.jpg" alt="" width="148" height="153" /><strong><a href="www.physik.uzh.ch/groups/straumann/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Ueli Straumann</a></strong> ist Ordinarius für Experimentalphysik an der Universität Zürich. Er vertritt die schweizerischen Wissenschaftler im Cern-Rat und ist Vorsitzender des Collaboration Boards des Large Hadron Collider-Experiments LHCb am Cern.</p>
<p>Ueli Straumann erklärt Begriffe wie Quarks, Leptonen, Antimaterie und Higgs und geht der Frage nach, wo die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis über den Aufbau der Materie und des beobachtbaren Universums liegen.</p>
<p><img id="carousel_async_page57_14" class="imageStyle alignleft" style="margin-top: 2px; margin-right: 8px; margin-bottom: 2px; margin-left: 0px;" src="http://www.denkfest.ch/de/speakers/files/felix-schu0308rmann.jpg" alt="" width="148" height="153" />Der Physiker <strong><a href="bluebrain.epfl.ch/page-58950-en.html#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Felix Schürmann</a></strong> interessiert sich für die verschiedenen Bauformen elektronischer Datenverarbeitung. Er arbeitet aktuell als hauptverantwortlicher Projektleiter des Blue Brain Projects der EPF Lausanne, welches versucht, das Gehirn zu entschlüsseln.</p>
<p>Felix Schürmann zeigt auf, wie im Blue Brain-Projekt das Funktionieren des Gehirns erforscht wird und wie das Projekt Neurowissenschaftlern und Medizinforschern als Werkzeug dienen soll.</p>
<p><img id="carousel_async_page57_25" class="imageStyle alignright" style="margin-top: 2px; margin-right: 8px; margin-bottom: 2px; margin-left: 0px;" src="http://www.denkfest.ch/de/speakers/files/melody-swartz.jpg" alt="" width="148" height="153" /><strong><a href="people.epfl.ch/melody.swartz#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Melody Swartz</a></strong> ist Professorin am Institut für Bioengineering der EPF Lausanne (CH). Ihr Labor erforscht das lymphatische System und wie dieses aktiv Immunreaktionen und Krebsmetastase reguliert. Als Mitglied der Schweizer Systembiologie-Initiative SystemsX setzt sie auf interdisziplinäre Zusammenarbeit.</p>
<p>Melody Swartz gibt in ihrem Vortrag einen Überblick zu Trends in Immunobioengineering.</p>
<p>Das alleine sind doch schon drei gute Gründe, am Denkfest teilzunehmen. Das genaue Programm ist <a href="http://www.denkfest.ch/de/program/program.html" target="_blank">hier</a> zu sehen. Und Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.ticketino.com/Default.aspx?id=28&amp;eventid=5183&amp;lang=de" target="_blank">hier</a>. Und zur Feier des Tages gibt&#8217;s mit dem Promo-Code <strong>LPR55A4</strong> 10% Rabatt auf alle Tickets.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Löwen, Vollmond und Bullshit in wissenschaftlichen Artikeln</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 17:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Team um den Löwenforscher Craig Packer wagt sich ans Thema evolutionäre Psychologie. Das Ergebnis ist mehr als zweifelhaft. Problematischer ist allerdings, dass völlig unsinnige Behauptungen den Review-Prozess überstehen und unbesehen von fremden Redaktionen übernommen werden.
Gemäss Packer et al (2011) wurden in Tansania zwischen 1988 und 2009 über 1000 Menschen von Löwen angegriffen. Hinweise darüber, unter welchen Bedingungen Raubkatzenübergriffe besonders wahrscheinlich oder besonders unwahrscheinlich sind, sind für die Lokalbevölkerung also von hohem Wert.
Packer und seine Co-Autoren brachten in der Vergangenheit diverse Einflussfaktoren ins Spiel. So legte Craig selbst nahe, dass ein hohes Aufkommen von Buschschweinen die Wahrscheinlichkeit von Löwenangriffen auf Menschen erhöhe. Der Zusammenhang scheint in der Tat schlüssig: Buschschweine machen sich in Siedlungsnahen Gebieten gerne über Felder her. Um sie zu vertreiben, schlafen Bauern oftmals im Freien – und werden so zuweilen Opfer von Löwen, für die Buschschweine eine beliebte Nahrung sind.
Und Hadas Kushnir brachte zwei weitere Thesen ins Spiel: Sie vermutet, dass sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4573" class="wp-caption alignright" style="width: 305px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/lion.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4573 " style="margin: 5px;" title="Bild: Falense/Wikipedia" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/lion.jpg" alt="Bild: Falense/Wikipedia" width="295" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Falense/Wikipedia</p></div>
<p>Ein Team um den Löwenforscher Craig Packer wagt sich ans Thema evolutionäre Psychologie. Das Ergebnis ist mehr als zweifelhaft. Problematischer ist allerdings, dass völlig unsinnige Behauptungen den Review-Prozess überstehen und unbesehen von fremden Redaktionen übernommen werden.</p>
<p>Gemäss Packer <em>et al</em> (2011) wurden in Tansania zwischen 1988 und 2009 über 1000 Menschen von Löwen angegriffen. Hinweise darüber, unter welchen Bedingungen Raubkatzenübergriffe besonders wahrscheinlich oder besonders unwahrscheinlich sind, sind für die Lokalbevölkerung also von hohem Wert.</p>
<p>Packer und seine Co-Autoren brachten in der Vergangenheit diverse Einflussfaktoren ins Spiel. So legte Craig selbst nahe, dass ein hohes Aufkommen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buschschwein" target="_blank">Buschschweinen</a> die Wahrscheinlichkeit von Löwenangriffen auf Menschen erhöhe. Der Zusammenhang scheint in der Tat schlüssig: Buschschweine machen sich in Siedlungsnahen Gebieten gerne über Felder her. Um sie zu vertreiben, schlafen Bauern oftmals im Freien – und werden so zuweilen Opfer von Löwen, für die Buschschweine eine beliebte Nahrung sind.</p>
<p>Und Hadas Kushnir brachte <a href="http://www.fieldstudies.org/pages/5582_hadas_kushnir.cfm" target="_blank">zwei weitere Thesen ins Spiel</a>: Sie vermutet, dass sich unter Löwen eine Verhaltensänderung abzeichnet: Erwachsene Tiere würden neuerdings Jungtiere gezielt im Jagen von Menschen unterrichten. Sie nennt dazu auch einen möglichen Grund: Wenn durch Fluten der Lebensraum der Löwen eingegrenzt wird, verschwinden Beutetiere und sie stossen zwangsweise häufiger in von Menschen bewohnte Gebiete vor.</p>
<p>Nun aber wollen Craig <em>et al</em> einen weiteren Einflussfaktor ausgemacht haben: Den Mondstand. Gemäss ihres diesen Monat auf PLoS ONE <a href="http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0022285#pone.0022285-Owens1" target="_blank">veröffentlichten Artikels</a> greifen Löwen Menschen überaus häufig in den Nächten nach Vollmond  an:</p>
<blockquote><p>Hourly attack rates were 2–4 times higher in the first 10 days after the full moon (when the moon does not rise until after sunset) than in the 10-day period before the full moon (when the moon is 30–100% illuminated and above the horizon at sunset).</p></blockquote>
<p>Aus dieser Beobachtung schliessen die Autoren nun folgendes:</p>
<blockquote><p>The darkest hours in the early evening are restricted to the weeks following the full moon, and lions are hungriest immediately after the bright evenings of the second quarter. Although we are safest from lion attacks during well-lit nights, the <em>full</em> moon accurately indicates that the risks of lion predation will increase dramatically in the coming days. Thus the full moon is not dangerous in itself but is instead a portent of the darkness to come.</p></blockquote>
<p>Craig <em>et al</em> führen in ihrem Artikel aus, dass Löwen nach einem Vollmond am hungrigsten seien – mutmasslich, weil sie in hellen Nächsten beim Jagen weniger erfolgreich sind – so, dass die Gefahr eines Angriffs auf Menschen dann eben besonders hoch sei. (Ob die Menschen allenfalls selbst nach den sichereren hellen Nächten selbst fahrlässiger agieren, wird nicht ausgeführt.)</p>
<p>Die Autoren schlagen vor, dass der Mond vielleicht deshalb als Ankündiger von Gefahren einen so hohen Stellenwert in vielen Mythen erlangt hat. Um dies dramaturgisch zu unterlegen, schreiben sie <em>«lions were once the most widely distributed mammal in the world»</em> und verweisen als Quelle auf einen Artikel von <a href="http://www.plosgenetics.org/article/info:doi/10.1371/journal.pgen.1000251" target="_blank">Agostinho Antunes</a> <em>et al</em> aus dem Jahr 2008. Dort allerdings steht nichts dergleichen sondern dies:</p>
<blockquote><p>Lions occupied Europe and by the Late Pleistocene (~130,000–10,000 years ago) lions had the greatest intercontinental distribution for a <strong>large land mammal</strong> (excluding man), ranging from Africa into Eurasia and the Americas. (meine Hervorhebung)</p></blockquote>
<p>Auch dies ist nach neueren Erkenntnissen unrichtig. Der Amerikanische Löwe scheint stammesgeschichtlich <a href="http://tandfprod.literatumonline.com/doi/abs/10.1671/039.029.0314" target="_blank">kein echter Löwe</a> zu sein, und der eurasische Löwe hat es vermutlich nie über die Beringstrasse nach Amerika geschafft – im Gegensatz zum <a href="http://www.iucnredlist.org/apps/redlist/details/3746/0/full" target="_blank">Wolf</a>. Und Nager wie Hase und Maus waren als spätere Kulturfolger noch erfolgreicher im Erobern von Kontinent um Kontinent.</p>
<p>Die verfälschende Zitierweise wurde von den PLoS-Reviewern nicht bemerkt und bereits findet sich die Behauptung, «Löwen waren einst die am weitesten verbreiteten Säugetiere der Erde» in einem Bericht auf dem <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13713-2011-07-22.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29" target="_blank">Scinexx-Portal</a> von Springer. Und dort gibt man bei der Interpretation gleich noch eins drauf: Schrieben Craig <em>et al</em> noch, dass ihre Daten helfen könnten, zu erklären, wieso der Vollmond Thema von unzähligen Mythen und falschen Vorstellungen sei – sie verweisen auf mehrere Studien, die einen Zusammenhang von Vollmond und ungewöhnlichem Verhalten verneinen – heisst es be Springer nur noch, die beobachtete Gefahrenzunahme, könnte erklären, «warum in vielen Kulturen und Mythen der Vollmond eine so wichtige Rolle als Unglücksbote spielt.»</p>
<p>Bei Grenzwissenschaft aktuell wird noch weiter <a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/07/studie-belegt-lowen-angriffslustiger.html" target="_blank">konfabuliert</a>:</p>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">Die Ergebnisse der Studie stützen somit auch jene These, nach der nachaktive Raubtiere eine wichtige Rolle in der menschlichen Evolution gespielt hatten, in dem sie den Drang nach sicheren nächtlichen Unterkünften und der Kontrolle des Feuers schürten.</div>
</blockquote>
<p>Diese These wird von Craig <em>et al</em> einleitend vorgebracht, doch ihre Untersuchung sagt dazu im Grunde nichts aus. Denn ein Schutzbedürfnis dürften unsere Vorfahren völlig unabhängig davon gehabt haben, ob die Verteilung von Löwenangriffen innerhalb einer Mondphase tatsächlich schwankt oder nicht.</p>
<p>Grenzwissenschaft aktuell muss natürlich keinen Qualitätsansprüchen genügen. Aber von PLoS und sciencexx würde ich mir etwas mehr Skeptizismus wünschen&#8230;</p>
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		<title>Kirchenglocken wecken im Kanton Zürich jede Nacht 110’000 mal auf</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 19:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenglocken]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon die lange Dankesliste machte es klar: Es war ein ambitiöses Projekt, welches Mark Brink von der Abteilung Public &#38; Organizational Health der ETH Zürich initiiert hatte: Wissenschaftlich sauber sollte ermittelt werden, wie gross oder klein die Beeinträchtigungen durch nächtliches Kirchenglockengeläut für die Nachbarschaft sind.
Gestern Abend präsentierte er an der ETH erstmalig seine Befunde – und er konnte glaubhaft machen, dass die Studie, die in Zusammenarbeit mit Fachpersonen der EMPA und des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin entstand, weit verlässlichere Daten liefert als die Gutachten und Meinungsumfragen, auf die sich Betroffene, Behörden- und Kirchenvertreter bisher weitgehend abstützten.
Brink basierte seine Studie auf Körperreaktionen: Die Forscher massen Hirnaktivitätsmuster, Augenbewegungen und Muskelspannungen von Personen, die maximal 200 Meter von einer von insgesamt neun ausgewählten Kirchen aus dem Kanton Zürich wohnen. Die 15 Frauen und 12 Männer konnten sich je während einer Nacht an die Prozedur gewöhnen, anschliessend wurde drei Nächte lang Daten gesammelt. Der Lärmpegel der Glockenschläge wurde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon die lange Dankesliste machte es klar: Es war ein ambitiöses Projekt, welches <a href="http://www.poh.ethz.ch/people/brink" target="_blank">Mark Brink</a> von der Abteilung <a href="http://www.poh.ethz.ch/" target="_blank">Public &amp; Organizational Health</a> der ETH Zürich initiiert hatte: Wissenschaftlich sauber sollte ermittelt werden, wie gross oder klein die Beeinträchtigungen durch nächtliches Kirchenglockengeläut für die Nachbarschaft sind.</p>
<p>Gestern Abend präsentierte er an der ETH erstmalig seine Befunde – und er konnte glaubhaft machen, dass die Studie, die in Zusammenarbeit mit Fachpersonen der <a href="http://www.empa.ch/" target="_blank">EMPA</a> und des <a href="http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-1754/2380_read-3753/" target="_blank">Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin</a> entstand, weit verlässlichere Daten liefert als die Gutachten und Meinungsumfragen, auf die sich Betroffene, Behörden- und Kirchenvertreter bisher weitgehend abstützten.</p>
<p>Brink basierte seine Studie auf Körperreaktionen: Die Forscher massen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie" target="_blank">Hirnaktivitätsmuster</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrookulografie" target="_blank">Augenbewegungen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromyografie" target="_blank">Muskelspannungen</a> von Personen, die maximal 200 Meter von einer von insgesamt neun ausgewählten Kirchen aus dem Kanton Zürich wohnen. Die 15 Frauen und 12 Männer konnten sich je während einer Nacht an die Prozedur gewöhnen, anschliessend wurde drei Nächte lang Daten gesammelt. Der Lärmpegel der Glockenschläge wurde immer doppelt gemessen: an der Aussenseite des halboffenen bzw. angelehnten Schlafzimmerfensters und im Rauminnern, wobei für die Auswertungen letztere Messung, also die jeweilige Lautstärke am Ohr, verwendet wurde.</p>
<p>Die schlafphysiologischen Messungen wurden daraufhin auf Muster so genannter Aufwachreaktionen (AWR) untersucht. Diese Übergänge von einer Schlaf- in eine Wachphase müssen nicht zum vollständigen Erwachen führen und man erinnert sich am nächsten Morgen auch nicht zwingend an sie. AWR können sowohl durch innere Auslöser wie Harndrang oder Träume hervorgerufen werden wie auch durch äussere – nebst Geräuschen kann dies beispielsweise Licht oder ein Luftzug sein. Eine Herausforderung für die Untersucher war, Aufwachreaktionen, die Glockenschlägen zuzuordnen waren und spontane Reaktionen auseinanderzuhalten. Die mutmasslichen anderweitig bedingten AWR wurden von der Gesamtzahl der Beobachtungen abgezogen.</p>
<p>Auch andere mögliche Quellen von Verfälschungen wurden mit grosser Sorgfalt vermieden: Aufgrund von Fragebogen wurde sichergestellt, dass die Teilnehmenden sich nicht einseitig aus deklarierten Kirchenkritikern oder Glockengegnern zusammensetzten – die Messungen zeigten zudem, dass die Einstellung zum nächtlichen Läuten auf die physiologischen Reaktionen keinen Einfluss hatte. Die Daten von dreien der ursprünglich 30 Teilnehmenden schlisesslich wurden nicht in die Auswertungen einbezogen, weil sie im Schlaf unter Atemaussetzern litten oder als starke Schnarcher ebenfalls ungewöhnliche Schlafmuster zeigten.</p>
<p>1738 Lärmereignisse wurden insgesamt gemessen – rund 22 pro Person und Nacht. Die ausgelösten Aufwachreaktionen wurden zunächst in Relation zur maximalen Lautstärke gesetzt, denn diese und nicht etwa die Dauer eines Geräuschs scheint gemäss früheren Studien die Aufwachwahrscheinlichkeit am deutlichsten zu beeinflussen.</p>
<p><strong>Je lauter ein Geräusch desto eher wird man davon wach</strong></p>
<p>Hier zeigte sich ein erstaunlich robustes Bild: Je lauter das Geläut, desto häufiger wird dadurch jemand geweckt. Klar ersichtlich ist, dass bereits Geräusche von rund 35dB das Schlafverhalten stören:</p>
<div id="attachment_4350" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwachreaktionen_Brink.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4350" title="Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwachreaktionen_Brink.jpg" alt="Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken" width="581" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken (eigene Grafik basierend auf den präsentierten Daten)</p></div>
<p>Aus den gesammelten Daten entwickelten Brink und seine Koautoren schliesslich ein Modell, mit dem sich prognostizieren lässt, wie stark nächtliches Kirchengeläut den Schlaf der Anwohner beeinträchtigt. Dabei wurde grosser Wert darauf gelegt, modulierende Faktoren zu berücksichtigen, so wurde der Hintergrundgeräuschpegel der jeweiligen Schlafzimmer ebenso in die Berechnungen einbezogen wie die jeweils bereits verstrichene Schlafzeit, denn die Aufwachwahrscheinlichkeit nimmt zu je ausgeschlafener man ist. Wissen über die verschiedenen Schlafphasen, die Schlafgewohnheiten der Bevölkerung und die Siedlungsdichte wurde ebenso berücksichtigt.</p>
<div id="attachment_4344" class="wp-caption alignright" style="width: 318px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Glockenschläge_Brink.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4344    " title="Klar, wer im reformierten Kanton Zürich den Ton angibt" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Glockenschläge_Brink.jpg" alt="Klar, wer im reformierten Kanton Zürich den Ton angibt" width="308" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Nächtliches Kirchengeläut - es scheint klar, wer im Kt Zürich den Ton angibt</p></div>
<p><strong>Vor allem reformiertes Läuten</strong></p>
<p>Das Modell wurde schliesslich mit den vorhandenen Informationen über das Läuten der Kirchen im Kanton Zürich gefüttert – diese Zahlen sind für sich alleine durchaus interessant: Es sind vor allem reformierte Kirchen, die nachts durchläuten, die allermeisten katholischen Kirchen bleiben in der Nacht stumm – ein Abbild der Machtverteilung, wie ein Zuhörer gestern sarkastisch bemerkte.</p>
<p><strong>Ernst zu nehmendes Umweltproblem</strong></p>
<p>Die Hochrechnung auf den Kanton Zürich zeigt, dass das nächtliche Kirchengeläut ein ernst zu nehmendes Umweltproblem ist: Rund 110&#8217;000 Aufwachreaktionen lösen die Zürcher Kirchenglocken Nacht für Nacht aus. Und knapp 25&#8217;000 Personen zeigen wegen der Kirchenglocken pro Nacht mehr als eine AWR.</p>
<p>Brink liess sein Modell den Effekt von zwei möglichen Massnahmen rechnen: Eine Nachtruhe für Kirchenglocken von 0 bis 8 Uhr würde die Aufweckreaktionen um 90% reduzieren und die Zahl der Personen mit mehr als einer AWR pro Nacht ginge auf die Wunschzahl Null zurück. Eine allgemeine Dämmung der Glocken um 5dB würde die Zahl der nächtlichen AWR auf rund die Hälfte reduzieren. Die Anzahl Personen mit mehr als einer AWR pro Nacht ginge so auf rund 1500 zurück. Die Politik ist also gefordert.</p>
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		<title>Tim Minchins «Storm Movie» nun online</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 17:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Storm]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Minchin]]></category>

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		<description><![CDATA[Angekündigt wurde sie im vor über einem Jahr, die Zeichentrickfassung von Tim Minchins Beat Poem «Storm», in dem er von einem Abendessen bei Freunden erzählt, bei dem er sich erst widerwillig, dann mit zunehmendem Genuss und Alkoholpegel auf einen Disput mit einer attraktiven Vollblutesoterikerin einlässt.

Im vergangenen Oktober, am Skeptikerfestival «TAM London», wurde erstmals eine Vorversion gezeigt. Die offizielle Premiere feierte die Filmfassung von Storm dann im November am Encounters International Film Festival im Englischen Bristol. Seit heute ist sie nun auch online zu sehen. Viel Vergnügen!

Produziert wurde Storm Movie von Tracy King, die auch TAM London verantwortet. Die künstlerische Leitung lag in den Händen von Dan C  Turner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Angekündigt</a> wurde sie im vor über einem Jahr, die Zeichentrickfassung von Tim Minchins Beat Poem «Storm», in dem er von einem Abendessen bei Freunden erzählt, bei dem er sich erst widerwillig, dann mit zunehmendem Genuss und Alkoholpegel auf einen Disput mit einer attraktiven Vollblutesoterikerin einlässt.</p>
<p>Im vergangenen Oktober, am Skeptikerfestival «TAM London», wurde erstmals eine Vorversion gezeigt. Die offizielle Premiere feierte die <a href="http://www.stormmovie.net/" target="_blank">Filmfassung von Storm</a> dann im November am <a href="http://www.encounters-festival.org.uk/" target="_blank">Encounters International Film Festival</a> im Englischen Bristol. Seit heute ist sie nun auch online zu sehen. Viel Vergnügen!</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2011/04/tim-minchins-storm-movie-nun-online/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Produziert wurde Storm Movie von Tracy King, die auch TAM London verantwortet. Die künstlerische Leitung lag in den Händen von Dan C  Turner.</p>
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		<title>Denkfest Zürich – vom 8. bis 11. September vier Tage Wissenschaft, kritisches Denken und intelligente Unterhaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 06:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt anmelden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4020  alignright" style="margin-left: 9px;" title="Denkfest - jetzt anmelden" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Eventlogo-blog4.png" alt="Denkfest - jetzt anmelden" width="225" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.frei-denken.ch/" target="_blank">Schweizer FreidenkerInnen</a> organisieren vom 8. bis 11. September ein viertägiges <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Wissensfestival</a> mit 30 Referentinnen und Referenten aus drei Kontinenten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es beginnt am Donnerstagnachmittag, dem 8. September, mit Workshops für Lehrpersonen und Wissenschaftsblogger. Am Abend tritt der Kabarettist und studierte Physiker <a href="http://www.vince-ebert.de/docs/aktuelles/" target="_blank">Vince Ebert</a> auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Freitag bis Sonntag gibt&#8217;s jeden Tag ein Referat zu toppaktueller Wissenschaft &#8211; präsentiert werden die <a href="http://lhcb.web.cern.ch/lhcb/" target="_blank">LHC-Projekte am Cern</a>, das <a href="http://bluebrain.epfl.ch/" target="_blank">Blue Brain Project</a> der ETH Lausanne das Thema <a href="http://swartz-lab.epfl.ch/" target="_blank">Immunobioengineering</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Freitagmorgen werden zudem erfolgreiche Ansätze zur Vermittlung von wissenschaftlichem Denken an Kinder im Schulalter gezeigt. Am Nachmittag gibt&#8217;s einen Vortragsblock mit dem Titel «kritischer Blick auf Therapien». Am Samstag werden erst religiöse Verlautbarungen kritisch beleuchtet, am Nachmittag folgen Vorträge zur «Psychologie seltsamer Überzeugungen». Und am Sonntagmorgen stehen Verschwörungstheorien auf dem Programm, selbstredend kommt zehn Jahre danach auch 9/11 zur Sprache.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Abschluss bildet ein Podiumsgespräch mit dem Titel «kritisches Denken richtig gemacht: die Gratwanderung zwischen Skeptizismus und dem Leugnen von Fakten».</p>
<p style="text-align: justify;">Zu sehen und hören sind am Denkfest 30 Referentinnen und Referenten aus drei Kontinenten, unter anderem <strong><a href="http://www.schmidt-salomon.de/homepage.htm" target="_blank">Michael Schmidt-Salomon</a></strong>, der Kosmologe <strong><a href="http://krauss.faculty.asu.edu/" target="_blank">Lawrence Krauss</a></strong> («The Science of Star Trek»), die Anthropologin und Kämpferin gegen Kreationismus an US-Amerikanischen Schulen <strong><a href="http://ncse.com/about/speakers#scott" target="_blank">Eugenie Scott</a></strong>, der Präsident der Indian Rationalist Association, <strong><a href="http://www.rationalistinternational.net/home/sanal_edamaruku.htm" target="_blank">Sanal Edamaruku</a></strong>, GWUP-Präsident <strong><a href="http://www.gwup.org/component/content/article/760-wiw-amardeo-sarma" target="_blank">Amardeo Sarma</a></strong> und <strong><a href="http://beingwrongbook.com/author" target="_blank">Kathryn Schulz</a></strong>, Autorin von «Being Wrong: Adventures in the Margin of Error».</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referate finden ungefähr je hälftig auf Deutsch und Englisch statt und werden jeweils simultan in die andere Sprache übersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Details zum Programm Programm und den ReferentInnen findet man auf <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank"><strong>www.denkfest.ch</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Science-SlammerInnen gesucht!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstagabend gibt&#8217;s ein Conference Dinner mit integriertem Science Slam. Wer ein eigenes Forschungsthema in maximal zehn Minuten vorstellen mag, soll sich melden bei info@denkfest.ch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Promo zum Start des Ticketverkaufs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Ticketverkauf hat eben erst begonnen. <span style="color: #ff0000;"><strong>Für kurze Zeit gibt&#8217;s CHF 40 Rabatt auf den Frühbuchertarif</strong></span>: Der Festivalpass kostet CHF 230 (ca. €180) statt 270, bzw. CHF 190 (€148) statt 230 für Studierende. <strong>Im Ticketpreis inbegriffen sind Pausen- und Mittagsverpflegung und ein Ticket für den Zürcher Nahverkehr während der ganzen vier Tage.</strong> Für Personen mit schmalen Reisebudget organisieren wir Privatübernachtungen. Einfach ein Mail an couchsurfing@denkfest.ch senden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;">Für die LeserInnen dieses Blogs, die bis hierhin ausgeharrt haben, gibt&#8217;s gleich noch einmal CHF 10 Rabatt</span>. Einfach Promo-Code T278A7s beim Kauf eines Festivalpasses oder Code T7L4HF4 für einen Studentenpass eingeben.</p>
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