<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Andreas Kyriacou über Manches</title>
	<atom:link href="http://kyriacou.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kyriacou.ch</link>
	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jul 2010 09:40:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Steinigungen aus der ersten Reihe? ARD und ZDF planen Kooperation mit iranischem Staatsfernsehen</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/07/steinigungen-aus-der-ersten-reihe/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/07/steinigungen-aus-der-ersten-reihe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 09:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3365</guid>
		<description><![CDATA[Vor einem Jahr protestierten ARD und ZDF gegen die iranische Zensur und gegen die Repressalien, denen ihre Mitarbeiter ausgesetzt waren. Und noch in diesem Februar störte das Mullah-Regime den Satellitenempfang der beiden deutschen Staatskanäle.
Doch nun soll Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrschen. ARD und ZDF luden den CEO des iranischen Staatsfernsehens (IRIB), Ezzatollah Zarghami, ein, um über Kooperationen zu diskutieren. Von Zarghami, der letzten Sommer die Erschiessung der friedlichen Demonstrantin Neda Agha-Soltan als Lügengeschichte von BBC und CNN bezeichnet hatte, hiess es im vergangenen September, er sei seines Amtes enthoben worden, doch gemäss dem englischsprachigen IRIB-Portal übt er das Amt aktuell wieder aus.
Der frühere Revolutionswächter Zarghami musste sich offenbar nicht mit zweitrangigen Vertretern von ARD und ZDF zufriedengeben, nein es waren gleich die Intendanten, welche die Kooperation ankündigten. In einem Video vom Treffen ist zudem der ARD-Auslandchef Theo Koll zu sehen. Es geht also wohl kaum nur um den Austausch von seichten Spielfilmen.
Wer nicht möchte, dass man bei ARD und ZDF dereinst bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr protestierten ARD und ZDF <a href="http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/ARD-und-ZDF-protestieren-gegen-Zensur-im-Iran-id36510.html">gegen die iranische Zensur</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/ich-waere-gerne-geblieben/1543214.html">gegen die Repressalien</a>, denen ihre Mitarbeiter ausgesetzt waren. Und noch in diesem Februar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=d_ZGmrLEh48">störte</a> das Mullah-Regime den Satellitenempfang der beiden deutschen Staatskanäle.</p>
<p>Doch nun soll Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrschen. ARD und ZDF luden den CEO des iranischen Staatsfernsehens (IRIB), Ezzatollah Zarghami, ein, um über Kooperationen zu diskutieren. Von Zarghami, der letzten Sommer die Erschiessung der friedlichen Demonstrantin Neda Agha-Soltan als Lügengeschichte von BBC und CNN bezeichnet hatte, hiess es im vergangenen September, er sei <a href="http://www.thenewestdeal.org/2009/09/head-iranian-state-television-sacked.html">seines Amtes enthoben</a> worden, doch gemäss dem <a href="http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=134081&amp;sectionid=351020105">englischsprachigen IRIB-Portal</a> übt er das Amt aktuell wieder aus.</p>
<div id="attachment_3366" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-3366 " title="Ezzatollah Zarghami freut sich über die Unterstützung aus dem Westen" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/iran-ard-zdf-propaganda.jpg" alt="iran-ard-zdf-propaganda" width="320" height="216" /><p class="wp-caption-text">Ezzatollah Zarghami freut sich über die Unterstützung aus dem Westen</p></div>
<p>Der <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&amp;sid=a6btiOq7DxNY">frühere Revolutionswächter</a> Zarghami musste sich offenbar nicht mit zweitrangigen Vertretern von ARD und ZDF zufriedengeben, nein es waren gleich die Intendanten, welche die Kooperation ankündigten. In einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_tUyt72nWaM">Video</a> vom Treffen ist zudem der ARD-Auslandchef Theo Koll zu sehen. Es geht also wohl kaum nur um den Austausch von seichten Spielfilmen.</p>
<p>Wer nicht möchte, dass man bei ARD und ZDF dereinst bei Steinigungen in der ersten Reihe sitzen kann, soll doch den Aufruf des Menschenrechtsaktivisten Lutz Bucklitsch befolgen (<a href="http://www.facebook.com/notes/lutz-bucklitsch/aufruf-protest-gegen-ard-und-zdf-bitte-weiterleiten-und-unterstutzen/411437946670">Facebook-Link</a>) und die Intendanten anschreiben. (Alternativ kann man auch die Online-Kontaktseiten von <a href="http://www.ard.de/home/kontakt/-/id=6424/w13kxy/index.html">ARD</a> und <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,5243427_kid:187640,00.html">ZDF</a> verwenden.)</p>
<p><small>Weitere Blogs zum Thema:<br />
<a href="http://englishtogerman.wordpress.com/2010/07/10/aufruf-protest-gegen-ard-und-zdf-bitte-weiterleiten-und-unterstutzen/">englishtogerman.wordpress.com</a><a href="http://homylafayette.blogspot.com/2010/07/regimes-propagandist-welcomed-by-two.html"></a><a href="http://homylafayette.blogspot.com/2010/07/regimes-propagandist-welcomed-by-two.html"><br />
homylafayette.blogspot.com</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/07/steinigungen-aus-der-ersten-reihe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Wehrpflicht (VII)</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3352</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist sie also lanciert, die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Nicht zum ersten Mal erzwingt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine vertiefte Debatte zu einem Thema, das längst auf die politische Traktandenliste gehörte, von Parteien und anderen Verbänden aber bestenfalls niederschwellig diskutiert wird.
Dabei zeichnete sich seit geraumer Zeit ab, dass auch die Schweiz an der Debatte nicht vorbei kommt. Nicht nur, weil die überwiegende Mehrheit der Länder Europas die Wehrpflicht abgeschafft hat (siehe Karte im Beitrag vom 13.06.2010) sondern auch weil die so genannte «Wehrgerechtigkeit» auch in der Schweiz längst nicht mehr gegeben ist und die Armee längst keine Volksarmee ist. Wer nicht hin will, leistet heute keinen Militärdienst mehr. Und die Armee ist froh um die angeblichen «Drückeberger» — sie kann von einem Jahrgang Schweizer Männern ohnehin nur noch rund einen Drittel aufnehmen. Auch der Zivildienst kann nicht annähernd genügend Beschäftigungsprogramme bieten, um den Mythos einer real existierenden allgemeinen Dientpflicht aurecht halten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gsoa.ch/themen/wehrpflicht/01503/am-6-juli-gehts-los/"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="untauglich: Wehrpflicht" width="200" height="223" /></a>Nun ist sie also lanciert, die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Nicht zum ersten Mal erzwingt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine vertiefte Debatte zu einem Thema, das längst auf die politische Traktandenliste gehörte, von Parteien und anderen Verbänden aber bestenfalls niederschwellig diskutiert wird.</p>
<p>Dabei zeichnete sich seit geraumer Zeit ab, dass auch die Schweiz an der Debatte nicht vorbei kommt. Nicht nur, weil die überwiegende Mehrheit der Länder Europas die Wehrpflicht abgeschafft hat (siehe Karte im <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Beitrag vom 13.06.2010</a>) sondern auch weil die so genannte «Wehrgerechtigkeit» auch in der Schweiz längst nicht mehr gegeben ist und die Armee längst keine Volksarmee ist. Wer nicht hin will, leistet heute keinen Militärdienst mehr. Und die Armee ist froh um die angeblichen «Drückeberger» — sie kann von einem Jahrgang Schweizer Männern ohnehin nur noch rund einen Drittel aufnehmen. Auch der Zivildienst kann nicht annähernd genügend Beschäftigungsprogramme bieten, um den Mythos einer real existierenden allgemeinen Dientpflicht aurecht halten zu können.</p>
<p>Faktisch ist die Wehrpflicht zu einem Steuereintreibungsprogramm des Bundes verkommen, da alle, die untauglich sind, Pflichtersatz leisten müssen, selbst Teilinvalide bestrafte der Bund bisher für ihre Untauglichkeit mit Zwangsabgaben. Der lange Kampf eines mutigen Diabetikers machte ihm im vergangenen Jahr allerdings einen <a href="http://www.humanrights.ch/home/de/Schweiz/Europa/EGMR/CH-Faelle-dok/idcatart_8761-content.html?zur=1050">Strich durch die Rechnung</a>: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die Praxis für rechtswidrig.</p>
<p>Der Systemfehler kann nur auf eine Art behoben werden: Durch die Abschaffung der Wehrpflicht. Also, <a href="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2010/07/Bogen_Wehrpflicht_deutsch_2_1.pdf">unterschreibt</a>!</p>
<p><small>13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)<br />
</a>29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Welt verstehen — heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3327</guid>
		<description><![CDATA[Robert Heymann ist bekennender Tora-Fan. Nicht einfach aus religiöser Überzeugung, nein seine Ehrfurcht vor den Büchern Mose gilt vor allem auch den «Passagen mit ihren praktischen Dingen», wie er im Interview mit «d&#8217;Region» bekennt. Als Beispiel führt er den «Chukat»-Abschnitt an, in dem eine Kuh — nicht irgendeine, sondern eine tadellose rotfarbene — geopfert wird, um ihre Asche zur Reinigung zu verwenden:
Das ist die Verordnung, die der Herr erlässt: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausführen und sie vor seinen Augen schlachten. Der Priester Eleasar nimmt mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und spritzt damit siebenmal gegen die Vorderseite des Offenbarungszeltes. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. Der Priester nimmt Zedernholz, Ysop ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/p_252_150_8B96A826-C80C-46AD-9919-525A62E09A2D.jpeg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/p_252_150_8B96A826-C80C-46AD-9919-525A62E09A2D.jpeg" alt="" /></a>Robert Heymann ist bekennender Tora-Fan. Nicht einfach aus religiöser Überzeugung, nein seine Ehrfurcht vor den Büchern Mose gilt vor allem auch den «Passagen mit ihren praktischen Dingen», wie er im <a href="http://www.dregion.ch/artikel/44270">Interview</a> mit «d&#8217;Region» bekennt. Als Beispiel führt er den «Chukat»-Abschnitt an, in dem eine Kuh — nicht irgendeine, sondern eine tadellose rotfarbene — geopfert wird, um ihre Asche zur Reinigung zu verwenden:</p>
<blockquote><p>Das ist die Verordnung, die der Herr erlässt: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausführen und sie vor seinen Augen schlachten. Der Priester Eleasar nimmt mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und spritzt damit siebenmal gegen die Vorderseite des Offenbarungszeltes. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. Der Priester nimmt Zedernholz, Ysop und Karmesin und wirft alles in das Feuer, in dem die Kuh verbrannt wird. Dann wäscht der Priester seine Kleider, badet seinen Körper in Wasser und kehrt nachher ins Lager zurück; der Priester bleibt aber bis zum Abend unrein. Derjenige, der die Kuh verbrannt hat, wäscht seine Kleider und badet seinen Körper in Wasser; er bleibt aber bis zum Abend unrein. Ein reiner Mann sammelt die Asche der Kuh und legt sie an einen reinen Ort außerhalb des Lagers. Sie wird für die Gemeinde der Israeliten zur Zubereitung des Reinigungswassers aufbewahrt. Es ist ein Sündopfer.</p></blockquote>
<p>Für Heymann ist dies ein Beweis der Weisheit der alten Schriften, da schliesslich auch heute Asche zur Seifenherstellung verwendet werde. Heymann im O-Ton:</p>
<blockquote><p>«Also hatten bereits unsere Vorfahren in der Wüste die Kenntnis, dass man durch Verwendung von Seife sich reinigen und damit schlimme Krankheiten und Seuchen vermeiden kann.»</p></blockquote>
<p>Diese «Beweisführung» forderte den Biochemiker Andreas Lamanda heraus, dessen auf Facebook publizierte Kommentar ich hiere gerne wiedergebe:</p>
<blockquote><p>Der Autor (viele glauben, dass es Gott selber war, oder direkt durch Gott inspiriert aufgeschrieben wurde) demonstriert nur eines, dass er von Chemie nicht den leisesten Schimmer hatte. Bäume nehmen aus dem Boden das natürlich vorkommende Kalium (K) auf. Die bei der Verbrennung entstehende Holzasche enthält Kaliumkarbonat (K2CO3) welches in Wasser Kalilauge (KOH) bildet, die als waschaktive Substanz funktioniert. Die Kuh die beim opfern mit verbrennt, verschwindet zu 99% als gasförmiges Wasser, CO2, N20, SO2 und div. anderen Gasen. Von den Knochen bleibt das Kalzium plus andere Mineralien, welche die am Schluss erhalten Waschlösung allenfalls verunreinigen. “Gottes“ Anweisung ist also gleich in mehrfacher Hinsicht unlogisch:</p>
<p>1. Überlebenstechnisch: Die Leute, welche ganz offensichtlich unter Lebensmittelknappheit gelitten haben, verbrennen auch noch wertvolle Ressourcen</p>
<p>2. Wirtschaftlich: Der Bauer verbrennt ein wertvolles Tier</p>
<p>3. Ethisch: völlig unnötige Tötung eines Lebewesens</p>
<p>4. Chemisch: Die Thora/Bibel beschreibt die Herstellung von Kalilauge (nicht Seife). Die Anweisung ein Tier zu verbrennen zur Herstellung dieser Lauge ist völliger Blödsinn.</p>
<p>5. Medizinisch: Unsere Bibel/Thora lesenden Vorfahren hatten keinen Schimmer davon wie Krankheiten übertragen werden. Wer einen Toten berührt, wird nicht notwendigerweise krank. Wer aber einen anderen Menschen anhustet, überträgt damit Viren oder Bakterien. Gott hätte also wesentlich pragmatischer vorgehen und die simple Anweisung geben können, man solle einander nicht direkt ins Gesicht husten. Vermutlich hätte er damit Millionen von Menschenleben gerettet.</p>
<p>6. Geschichtlich 1: Unsere Vorfahren welche die Thora oder Bibel gelesen haben wussten ganz offensichtlich nicht was eine Seife ist. (Sie kannten nur Pottasche). Die Sumerer hingegen kannten die chemisch korrekte Seifenherstellung vor mehr als 5500 Jahren und haben diese beschreiben. Die Sumerer wussten, dass man die aus Asche gewonnene KOH mit Oel oder Fett verseifen kann und damit ein wesentlich besseres Wasch- und Desinfektionsmittel erhält, nämlich Schmierseife. Man fragt sich unwillkürlich weshalb an anderen Orten schon Seife hergestellt wird aber der allmächtige und allwissende Gott eine Prozedur in ein heiliges Buch schreiben lässt, die schon zu biblischer Zeit veraltet war. Gott war chemisch nicht gerade bewandert, wie es den Anschein hat.</p>
<p>7. Geschichtlich 2: Anstatt ob so bizarrer Anweisung ehrfürchtig zu Staunen, würde man diese heute besser richtig stellen. Das einzig für mich erstaunliche ist, dass solche Sachen immer noch in der Thora/Bibel stehen und von der breiten Masse immer noch nicht verstanden werden. Dabei kommt die Seifenherstellung doch im Kapitel Chemie für Anfänger vor (Niveau Primarschule). Gott war ganz offensichtlich nie in der Primarschule, denn es hätte durchaus gereicht die Asche eines Holzfeuers in Wasser zu lösen. Die Kuh hätte noch viele Jahre Milch geben können und als feiner Braten im Teller eine sinnvollere Bestimmung gehabt, denn als Brandopfer für einen Gott.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Wehrpflicht (VI)</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 06:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3315</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist die Diskussion also auch in Deutschland nicht mehr zu bremsen: Heiko Maas, Chef der saarländischen SPD, unterstützt den Vorschlag des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Wehrpflicht abzuschaffen oder auszusetzen. Maas geht damit auf Distanz zu seiner Partei, die sich offiziell noch immer nicht recht von der Linie ihrer beiden Ex-Verteidigungsminister Scharping und Struck emanzipieren mag und seit drei Jahren die Mogelpackung «freiwillige Wehrpflicht» propagiert. Doch die Wehrpflichtkritiker in der SPD – die JUSO fordert die Abschaffung seit zehn Jahren – dürften der Führungsriege nun Beine machen, damit ihre Partei nicht die letzte ist, welche die heilige Kuh auf sie Schlachtbank führen will.
Die FDP forderte bereits vor einem Jahr, dass die Wehrpflicht ausgesetzt werde, Linke und Grüne stehen sowieso für deren Abschaffung ein. Es dürfte also eine breite Koalition der Vernunft dafür sorgen, dass Deutschland dem europäischen Trend folgt: Litauen hat seit Juli 2009 eine Freiwilligenarmee, Schweden seit diesem Jahr und nächstes Jahr wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Diskussion also auch in Deutschland nicht mehr zu bremsen: Heiko Maas, Chef der saarländischen SPD, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700341,00.html">unterstützt</a> den Vorschlag des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Wehrpflicht abzuschaffen oder auszusetzen. Maas geht damit auf Distanz zu seiner Partei, die sich offiziell noch immer nicht recht von der Linie ihrer beiden Ex-Verteidigungsminister Scharping und Struck emanzipieren mag und seit drei Jahren die Mogelpackung «<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-parteitag_aid_137327.html">freiwillige Wehrpflicht</a>» propagiert. Doch die Wehrpflichtkritiker in der SPD – die JUSO fordert die Abschaffung <a href="http://www.rp-online.de/politik/Jusos-wollen-Wehrpflicht-abschaffen_aid_248969.html">seit zehn Jahren</a> – dürften der Führungsriege nun Beine machen, damit ihre Partei nicht die letzte ist, welche die heilige Kuh auf sie Schlachtbank führen will.</p>
<p>Die FDP <a href="http://www.freiewelt.net/nachricht-1554/fdp:-wehrpflicht-aussetzen.html">forderte</a> bereits vor einem Jahr, dass die Wehrpflicht ausgesetzt werde, Linke und Grüne stehen sowieso für deren Abschaffung ein. Es dürfte also eine breite Koalition der Vernunft dafür sorgen, dass Deutschland dem europäischen Trend folgt: Litauen hat seit Juli 2009 eine Freiwilligenarmee, Schweden seit diesem Jahr und nächstes Jahr wird voraussichtlich Serbien folgen.</p>
<div id="attachment_3317" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-3317 " title="Wehrpflicht in Europa Stand 2010" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wehrpflicht-in-Europa_2010.png" alt="Wehrpflicht in Europa Stand 2010" width="576" height="434" /><p class="wp-caption-text">Wehrpflicht in Europa Stand 2010</p></div>
<p>Und die Schweiz? Die wird dem europäischen Trend ebenfalls folgen, dank der <a href="http://www.gsoa.ch/themen/wehrpflicht/">Initiative der GSoA</a>, die im Juli lanciert wird.</p>
<p><small> 29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Echo aus der Zürcher Bevölkerung: Das Kongresshaus nach Oerlikon!</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/06/echo-aus-der-zurcher-bevolkerung-das-kongresshaus-nach-oerlikon/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/06/echo-aus-der-zurcher-bevolkerung-das-kongresshaus-nach-oerlikon/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3291</guid>
		<description><![CDATA[Die Blutauffrischung im Zürcher Stadtrat macht sich bemerkbar: Stadtpräsidentin Corine Mauch und der neue Hochbauvorstand André Odermatt liessen gestern die Bevölkerung an der Planung des neuen Kongresshausstandortes teilhaben. Diese bedankte sich mit dem Vorschlag, die Standortwahl noch einmal auszuweiten.
«Echoraum» wurde der Anlass genannt &#8211; und das Einholen des Echos bildete denn auch nach den Einführungsvoten den Hauptteil des Abends. In je drei Gesprächsrunden setzten sich die insgesamt rund 120 Teilnehmenden zu viert bis sechst an Tische und tauschten sich über die von der Stadt evaluierten Standorte aus: das Areal an der Geroldstrasse, den Carparkplatz vis-à-vis dem Hauptbahnhof, das Seeufer in der Enge und das Kasernenareal. Anschliessend wurden die so gesammelten Erkenntnisse, Befindlichkeiten und Empfehlungen an den Stadtrat wurden in einer gemeinsamen Schlussrunde vorgetragen. Von den vier Standorten schwang das Gebiet Geroldstrasse am Abend klar obenaus, wenn auch Quartiervertreter eine Beschleunigung der Veredelung des Quartiers als bedeutendes Risiko ansehen. Erstaunlich wenig wurde zum Kasernenareal verlaubart, offenbar gilt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blutauffrischung im Zürcher Stadtrat macht sich bemerkbar: Stadtpräsidentin Corine Mauch und der neue Hochbauvorstand André Odermatt liessen gestern die Bevölkerung an der Planung des neuen Kongresshausstandortes teilhaben. Diese bedankte sich mit dem Vorschlag, die Standortwahl noch einmal auszuweiten.</p>
<p>«Echoraum» wurde der Anlass genannt &#8211; und das Einholen des Echos bildete denn auch nach den Einführungsvoten den Hauptteil des Abends. In je drei Gesprächsrunden setzten sich die insgesamt rund 120 Teilnehmenden zu viert bis sechst an Tische und tauschten sich über die von der Stadt evaluierten Standorte aus: das Areal an der Geroldstrasse, den Carparkplatz vis-à-vis dem Hauptbahnhof, das Seeufer in der Enge und das Kasernenareal. Anschliessend wurden die so gesammelten Erkenntnisse, Befindlichkeiten und Empfehlungen an den Stadtrat wurden in einer gemeinsamen Schlussrunde vorgetragen. Von den vier Standorten schwang das Gebiet Geroldstrasse am Abend klar obenaus, wenn auch Quartiervertreter eine Beschleunigung der Veredelung des Quartiers als bedeutendes Risiko ansehen. Erstaunlich wenig wurde zum Kasernenareal verlaubart, offenbar gilt längst die Erkenntnis, dass das sicherste vorzeitige Aus für jedes Bauprojekt ist, dafür den Standort Kasernenwiese vorzuschlagen. Beim Standort Enge hielten sich Befürworter und Skeptiker etwa die Waage, doch auch dieser Standort wurde bestenfalls zweitrangig diskutiert. Am meisten Argwohn löste der von Patrick Gmür (Amt für Städetebau) als «Eingangstor zum Kreis 5» bezeichnete Standort Carparkplatz aus. Bei den Mitdiskutierenden überwogen klar die Befürchtungen, dass sich ein derartiger Neubau nicht ins Quartiergefüge einbetten liesse.</p>
<div id="attachment_3293" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3293 " title="Ein Mantel um die Rennbahn? (Bild: wikipedia/velosoph)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rennbahn1.jpg" alt="Ein Mantel um die Rennbahn? (Bild: wikipedia/velosoph)" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ein Mantel um die Rennbahn? (Bild: wikipedia/velosoph)</p></div>
<p>Wohl nicht eigentlich vorgesehen war, dass an vielen Tischen intensiv über die Frage diskutiert wurde, wie weit denn eigentlich Zürichs Zentrum reiche und ob die Vorstellung, dass ein Standort unbedingt in Gehdistanz zu Hauptbahnhof und Innenstadt liegen müsse, nicht überholt sei. Mehrfach wurde der Raum Zürich Nord ins Spiel gebracht, der bereits die Messe, das Hallenstadion, das Theater 11 und weitere Kultur- und Sportstätten beherbergt und auch schon bestens mit Hotelangeboten versorgt ist. Vor wenigen Tagen hatte der Quartierverein Oerlikon ein Kongresszentrum verbunden mit einer Ummantelung der offenen Rennbahn <a href="http://www.lokalinfo.ch/zuerich-nord/artikel/detail/article/109/ein-kongress.html">vorgeschlagen</a>. Ich kann dazu nur sagen: meine Rede! In einem Blog-Beitrag vom Januar 2009 mit dem Titel «Zürich endlich grossräumiger denken» <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/zurich-endlich-grossraumiger-denken/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">schrieb</a> ich folgendes:</p>
<blockquote><p>Wer der Meinung ist, Zürich müsse in zig Disziplinen mit London, Barcelona oder Berlin mithalten können, soll bitte nicht Städteplanung wie in Lugano, Baden oder Biel betreiben.</p></blockquote>
<p>Sowohl Corine Mauch wie auch André Odermatt schienen sichtlich Gehör zu haben für die Rückmeldungen aus der Bevölkerung, beide versprachen in ihrem Schlusswort, sowohl die Befürchtungen zu den von der Stadt präsentierten Vorschlägen wie auch den Wunsch nach einer erneuten Ausweitung der Standortevaluation ernst zu nehmen. Und auch eine weitere Botschaft kam bei ihnen an: dass die Stadt beim Kongresshaus 2.0 die Führungsrolle übernehmen und nicht erneut ein intransparentes «public private partnership»-Projekt vorlegen solle. Der am Abend abwesende Finanzvorstand wird hierzu wohl noch umlernen müssen&#8230;</p>
<p><small>12. 01.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/zurich-endlich-grossraumiger-denken/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Zürich endlich grosszräumiger denken</a><br />
11.09.2008 <a href="http://www.kyriacou.ch/assets/psz.32.013.pdf">Zürich endlich grossräumiger denken</a> (Beitrag im P.S. &#8211; PDF)</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/06/echo-aus-der-zurcher-bevolkerung-das-kongresshaus-nach-oerlikon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gary Glitter wirbt jetzt für den Islam</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/06/gary-glitter-wirbt-jetzt-fur-den-islam/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/06/gary-glitter-wirbt-jetzt-fur-den-islam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3277</guid>
		<description><![CDATA[In Grossbritannien ist eine Werbekampagne angelaufen, mit der gezeigt werden soll, dass der Kampf für Frauenrechte, der Schutz der Umwelt und andere wichtige gesellschaftliche Anliegen nicht nur kompatibel zum Islam sind sondern sich ureigentlich auf die Lehren Mohammeds zurückführen lassen.
Hinter der Plakat- und Online-Kampagne «Inspired by Muhammad» steht die Exploring Islam Foundation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, «misconceptions surrounding Islam and Muslims» entgegenzutreten.
Zur Zeit hängen drei Motive an Londoner Bushaltestellen und in U-Bahnstationen, unter anderem eines mit dem Konterfei der ehemaligen MTV-Frontfrau Kristiane Backer. Weitere Plakate mit Prominenten sind geplant. kyriacou.ch gelang es, an zwei noch unveröffentlichte Entwürfe der beauftragten Werbeagentur zu kommen. Auch sie zeigen, wie vielseitig die Inspiration durch Mohammed ausfallen kann.


22.02.2009: Agentur C will Gläubige mit neuen Plakaten aufrütteln
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-3279" title="cristiane_backer" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/cristiane_backer1-200x300.jpg" alt="cristiane_backer" width="200" height="300" />In Grossbritannien ist eine Werbekampagne angelaufen, mit der gezeigt werden soll, dass der Kampf für Frauenrechte, der Schutz der Umwelt und andere wichtige gesellschaftliche Anliegen nicht nur kompatibel zum Islam sind sondern sich ureigentlich auf die Lehren Mohammeds zurückführen lassen.</p>
<p>Hinter der Plakat- und Online-Kampagne «<a href="http://www.inspiredbymuhammad.com/">Inspired by Muhammad</a>» steht die <a href="http://www.eifoundation.net/faq.html">Exploring Islam Foundation</a>, welche sich zum Ziel gesetzt hat, «misconceptions surrounding Islam and Muslims» entgegenzutreten.</p>
<p>Zur Zeit hängen drei Motive an Londoner Bushaltestellen und in U-Bahnstationen, unter anderem eines mit dem Konterfei der ehemaligen MTV-Frontfrau Kristiane Backer. Weitere Plakate mit Prominenten sind geplant. kyriacou.ch gelang es, an zwei noch unveröffentlichte Entwürfe der beauftragten Werbeagentur zu kommen. Auch sie zeigen, wie vielseitig die Inspiration durch Mohammed ausfallen kann.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3280" title="Gary Glitter believes" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Gary-Glitter.png" alt="Gary Glitter" width="460" height="288" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3285" title="pierre vogel believes" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/pierre-vogel-i-believe-in-stoning1.png" alt="pierre vogel - i believe in stoning" width="461" height="289" /></p>
<p><small>22.02.2009: <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/agentur-c-will-glaubige-mit-neuen-plakaten-aufrutteln/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Agentur C will Gläubige mit neuen Plakaten aufrütteln</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/06/gary-glitter-wirbt-jetzt-fur-den-islam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Fliegenattrappen zum Beweisstück werden &#8211; die bizarre Welt des Kreationisten Harun Yahya</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/05/wenn-fliegenattrappen-zum-beweisstuck-werden-die-bizarre-welt-des-kreationisten-harun-yahya/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/05/wenn-fliegenattrappen-zum-beweisstuck-werden-die-bizarre-welt-des-kreationisten-harun-yahya/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Harun Yahya]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kreationismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3255</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Un spectacle comique gratuite, une blage&#8221; nannte gemäss Le Temps eine Besucherin die Werbeveranstaltung des türkischen Kreationisten Adnan Oktar vorgestern in Lausanne. Schabernack ist es in der Tat, was Oktar, der lieber unter seinem &#8220;Künstlernamen&#8221; Harun Yahya auftritt, zu bieten hat.
So vergleicht er in seinem &#8220;Atlas of Creation&#8221; das Fossil einer aalartigen Kreatur mit dem angeblichen Foto eines zeitgenössischen Aals, um darzulegen, dass sich die Ordnung der aalartigen Fische (Anguilliformes) über Millionen von Jahren nicht verändert habe. Dummerweise ist das abgebildete Tier allerdings eine Schlange&#8230; An anderer Stelle bringt er Schlangen- und Seesterne durcheinander. Beide gehören zu den Stachelhäutern und sind nebeneinander wunderbares Anschauungsmaterial für real existierende Evolution &#8211; die Existenz des Seesterns stellt hingegen definitiv keinen Beweis für das unveränderte Auftreten von Schlangensternen über einen Zeitraum von 200 Millionen Jahren dar, wie uns Märchenonkel Oktar glauben machen will.
Das wohl skurrilste Argument aus der Urfassung des Buchs stellt aber wohl seine Schwurbelei zu Köcherfliegen dar. Auch zu dieser Ordnung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Un spectacle comique gratuite, une blage&#8221; nannte gemäss <a href="http://m.letemps.ch/Page/Uuid/f2ec5ce2-6888-11df-9af4-51d16ae6ba2b/Harun_Yahya_le_grand_absent">Le Temps </a>eine Besucherin die Werbeveranstaltung des türkischen Kreationisten Adnan Oktar vorgestern in Lausanne. Schabernack ist es in der Tat, was Oktar, der lieber unter seinem &#8220;Künstlernamen&#8221; Harun Yahya auftritt, zu bieten hat.</p>
<p>So vergleicht er in seinem &#8220;Atlas of Creation&#8221; das Fossil einer aalartigen Kreatur mit dem angeblichen Foto eines zeitgenössischen Aals, um darzulegen, dass sich die Ordnung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anguilliformes">aalartigen Fische</a> (<em>Anguilliformes</em>) über Millionen von Jahren nicht verändert habe. Dummerweise ist das abgebildete Tier allerdings eine Schlange&#8230; An anderer Stelle bringt er <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlangensterne">Schlangen-</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seesterne">Seesterne </a>durcheinander. Beide gehören zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stachelh%C3%A4uter">Stachelhäutern</a> und sind nebeneinander wunderbares Anschauungsmaterial für real existierende Evolution &#8211; die Existenz des Seesterns stellt hingegen definitiv keinen Beweis für das unveränderte Auftreten von Schlangensternen über einen Zeitraum von 200 Millionen Jahren dar, wie uns Märchenonkel Oktar glauben machen will.</p>
<div id="attachment_3254" class="wp-caption alignright" style="width: 373px"><img class="size-full wp-image-3254 " title="Eine göttliche Fliegenattrappe" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/yahya-hook-fly.jpg" alt="yahya-hook-fly" width="363" height="126" /><p class="wp-caption-text">Eine göttliche Fliegenattrappe</p></div>
<p>Das wohl skurrilste Argument aus der Urfassung des Buchs stellt aber wohl seine Schwurbelei zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Köcherfliegen">Köcherfliegen</a> dar. Auch zu dieser Ordnung erzählt Oktar, dass sie sich während Millionen von Jahren nicht verändert habe. Das angebliche moderne Gegenstück zu den abgebildeten in Bernstein eingeschlossenen Köcherfliegen bildet ein kunstvoll angefertigter <strong>Köder zum Fliegenfischen </strong>- geklaut von der <a href="http://www.grahamowengallery.com/fishing/more-fly-tying.html">Webseite</a> seines Herstellers Graham Owen.</p>
<p>Einige dieser komprimittierender Bilder sind aus der aktuellen Fassung seines Werks entfernt worden. Die morgige Veranstaltung in Zürich &#8211; 21 Uhr im Kongresshaus &#8211; dürfte dennoch so manchen Lacher zu bieten haben. Sie ist also durchaus einen Besuch wert&#8230;</p>
<p><small><strong>Andere Blogger zum Thema<br />
</strong>09.01.2008 Forbidden Music &#8211; <a href="http://forbiddenmusic.wordpress.com/2008/01/09/atlas-of-creation-by-harun-yahya/">Atlas of Creation by Harun Yahya</a><br />
06.07.2008 Richard Dawkins &#8211; <a href="http://richarddawkins.net/articles/2833">Venomous snakes, Slippery Eels and Harun Yahya</a><br />
26.02.2009 Irtiqa &#8211; <a href="http://sciencereligionnews.blogspot.com/2009/02/evolution-of-harun-yahyas-atlas-of.html">The evolution of Harun Yahya&#8217;s &#8220;Atlas of Creation&#8221;</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/05/wenn-fliegenattrappen-zum-beweisstuck-werden-die-bizarre-welt-des-kreationisten-harun-yahya/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Narrenpriesterduell (I): Sheich Abdul Mohsin al-Abaican vs Bischof Klaus Küng</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/05/das-narrenpriesterduell-i-sheich-abdul-mohsin-al-abaican-vs-bischof-klaus-kung/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/05/das-narrenpriesterduell-i-sheich-abdul-mohsin-al-abaican-vs-bischof-klaus-kung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 07:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3242</guid>
		<description><![CDATA[Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.
Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof Klaus Küng (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater Abdul Mohsin al-Abaican (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.
Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften Vorschlag, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.
Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen schlägt vor, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend ab Glas!). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3243" title="al-Abaican-Küng" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/al-Abaican-Küng.png" alt="al-Abaican-Küng" width="222" height="144" />Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.</p>
<p>Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof <strong>Klaus Küng</strong> (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater <strong>Abdul Mohsin al-Abaican</strong> (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.</p>
<p>Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften <a href="http://derstandard.at/1271377296217/St-Poeltner-Dioezesanbischof-Kueng-Homosexuelle-Netzwerke-in-der-Kirche">Vorschlag</a>, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.</p>
<p>Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen <a href="http://gulfnews.com/news/gulf/saudi-arabia/saudi-scholar-s-fatwa-wades-into-controversy-1.630494">schlägt vor</a>, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend <em>ab Glas!</em>). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene Kinder zum Teil der Familie der Frau werden lassen – womit selbstredend jeder sexuelle Kontakt verboten bliebe.Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/05/das-narrenpriesterduell-i-sheich-abdul-mohsin-al-abaican-vs-bischof-klaus-kung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Comic entlarvt Impfkritiker als Betrüger</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/05/comic-entlarvt-impfkritiker-als-betruger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/05/comic-entlarvt-impfkritiker-als-betruger/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 13:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3235</guid>
		<description><![CDATA[Brandneu sind die Enthüllungen um den dubiosen Impfkritiker Andrew Wakefield nicht, die inhaltliche Vorarbeit hatte vor allem der britische Investigativjournalist Brian Deer geleistet.
1998 hatte Wakefield im renommierten medizinischen Fachjournal «The Lancet» die These aufgestellt, kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Impfungen seien die wahrscheinliche Ursache für das Auftreten von Autismus bei zwölf untersuchten Kindern. Was angesichts der schmalen Datenbasis anfänglich lediglich nach voreiliger Schlussfolgerung aussah, entwickelte sich nach und nach zum Skandal und im Februar dieses Jahres zum Rückzug des Artikels durch die Lancet-Redaktion.
Deer hatte aufgezeigt, dass die im Londoner Royal Free Hospital gesammelten Daten die Schlussfolgerungen von Wakefield gar nicht zuliessen, dass dieser von einem US-Amerikanischen Anwalt dafür bezahlt worden war, Fakten zu liefern, die eine Sammelklage gegen Hersteller von MMR-Kombi-Impfungen ermöglichen sollte und dass Wakefield selbst ein Patent für Masern-Einzelimpfungen eingereicht hatte.
Der britische Künstler Darrly Cunningham erzählt die Skandalgeschichte nun in der Form eines 15-seitigen Comics. Sehr zu empfehlen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brandneu sind die Enthüllungen um den dubiosen Impfkritiker Andrew Wakefield nicht, die inhaltliche Vorarbeit hatte vor allem der britische Investigativjournalist Brian Deer <a href="http://briandeer.com/solved/solved.htm">geleistet</a>.</p>
<p>1998 hatte Wakefield im renommierten medizinischen Fachjournal «The Lancet» die These aufgestellt, kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Impfungen seien die wahrscheinliche Ursache für das Auftreten von Autismus bei zwölf untersuchten Kindern. Was angesichts der schmalen Datenbasis anfänglich lediglich nach voreiliger Schlussfolgerung aussah, entwickelte sich nach und nach zum Skandal und im Februar dieses Jahres zum Rückzug des Artikels durch die Lancet-Redaktion.</p>
<p>Deer hatte aufgezeigt, dass die im Londoner Royal Free Hospital gesammelten Daten die Schlussfolgerungen von Wakefield gar nicht zuliessen, dass dieser von einem US-Amerikanischen Anwalt dafür bezahlt worden war, Fakten zu liefern, die eine Sammelklage gegen Hersteller von MMR-Kombi-Impfungen ermöglichen sollte und dass Wakefield selbst ein Patent für Masern-Einzelimpfungen eingereicht hatte.</p>
<p>Der britische Künstler Darrly Cunningham erzählt die Skandalgeschichte nun in der Form eines <a href="http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/05/facts-in-case-of-dr-andrew-wakefield.html">15-seitigen Comics</a>. Sehr zu empfehlen!</p>
<div id="attachment_3236" class="wp-caption alignnone" style="width: 577px"><a href="http://darryl-cunningham.blogspot.com/2010/05/facts-in-case-of-dr-andrew-wakefield.html"><img class="size-full wp-image-3236 " title="Wakefield Scam - Auszug aus dem Comic von Darryl Cunningham" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/wakefield_scam.jpg" alt="Wakefield Scam - Auszug aus dem Comic von Darryl Cunningham" width="567" height="544" /></a><p class="wp-caption-text">Auszug aus dem Comic «The Facts In The Case Of Dr. Andrew Wakefield» von Darryl Cunningham</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/05/comic-entlarvt-impfkritiker-als-betruger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heute ist «Everybody draw Mohammed day»! [update 2: Facebook-Gruppe wieder online]</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/05/heute-ist-%c2%abeverybody-draw-mohammed-day%c2%bb-update-facebook-gruppe-wieder-onlin/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/05/heute-ist-%c2%abeverybody-draw-mohammed-day%c2%bb-update-facebook-gruppe-wieder-onlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3223</guid>
		<description><![CDATA[Die Idee für den heutigen Tag stammt – wie im Beitrag vom 26. April erwähnt – von der Cartoonistin Molly Norris. Auslöser waren die Drohungen islamischer Extremisten gegen die Southpark-Macher, welche Mohammed in einem Bärenkostüm abgebildet hatten. «Water down the pool of targets» ist ihr Ziel – eine Vielzahl an Zeichnungen soll sicherstellen, dass Gewaltandrohungen nicht weiter zu Zensur und Selbstzensur führen, so wie bei Comedy Central, welche die strittige Southpark-Episode eiligst in der Versenkung verschwinden liess.
Die Facebook-Grupp zur Kampagne hat aktuell rund 75&#8242;000 Fans und laufend werden Zeichnungen online gestellt. Manches ist unbedarftes Gekritzel, einiges kein bisschen lustig, aber viele ZeichnerInnen gehen lustvoll und gekonnt mit dem Aufruf um.
Möge der Tag dazu führen, dass Meinungen mit Bleistiften statt mit Bombengürteln vertreten werden!
Update: 14:11 Uhr: Es sieht so aus, als ob die Facebook-Gruppe gelöscht worden ist. Wohl eher nicht von deren Erstellern. 1:0 für die Religiotie.  
Update 2: 18:38 Uhr: Sie scheint zurück, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee für den heutigen Tag stammt – wie im <a href="http://kyriacou.ch/2010/04/zeichnet-1000-mohammed-karikaturen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Beitrag vom 26. April</a> erwähnt – von der Cartoonistin Molly Norris. Auslöser waren die Drohungen islamischer Extremisten gegen die Southpark-Macher, welche Mohammed in einem Bärenkostüm abgebildet hatten. «<em>Water down the pool of targets»</em> ist ihr Ziel – eine Vielzahl an Zeichnungen soll sicherstellen, dass Gewaltandrohungen nicht weiter zu Zensur und Selbstzensur führen, so wie bei Comedy Central, welche die strittige Southpark-Episode eiligst in der Versenkung verschwinden liess.</p>
<p>Die <a href="http://www.facebook.com/pages/Everybody-Draw-Mohammed-Day/121369914543425">Facebook-Grupp zur Kampagne</a> hat aktuell rund 75&#8242;000 Fans und laufend werden Zeichnungen online gestellt. Manches ist unbedarftes Gekritzel, einiges kein bisschen lustig, aber viele ZeichnerInnen gehen lustvoll und gekonnt mit dem Aufruf um.</p>
<p><strong>Möge der Tag dazu führen, dass Meinungen mit Bleistiften statt mit Bombengürteln vertreten werden!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Update: 14:11 Uhr: Es sieht so aus, als ob die Facebook-Gruppe gelöscht worden ist. Wohl eher nicht von deren Erstellern. 1:0 für die Religiotie. <img src='http://kyriacou.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Update 2: 18:38 Uhr: Sie scheint zurück, die Facebook-Gruppe. Wieso sie zeitweilig unerreichbar war, bleibt unklar.</span></strong></p>
<div id="attachment_3224" class="wp-caption alignright" style="width: 547px"><img class="size-full wp-image-3224 " title="mohammed doesn't mind people drawing him...he rather enjoys it, actually - Zeichnung: Gisela Beer" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/everybody_draw_mohammed_gisela_beer.jpg" alt="Zeichnung: Gisela Beer" width="537" height="542" /><p class="wp-caption-text">mohammed doesn&#39;t mind people drawing him...he rather enjoys it, actually - Zeichnung: Gisela Beer</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><br />
</strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/05/heute-ist-%c2%abeverybody-draw-mohammed-day%c2%bb-update-facebook-gruppe-wieder-onlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
