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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Christentum</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Die beleidigte Leberwurst der Woche (5)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beleidigte Leberwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

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		<description><![CDATA[Beinahe sah es so aus, als ob Religionsvertreter den Wettbewerb monopolisieren würden. Doch dank der Bewerbung des Apple-CEO gibt es diese Woche auch einen profanen Preisträger.
Die bronzene Leberwurst holt sich erstmals eine buddhistische Gruppe, und zwar diejenige der Nationaluniversität Singapurs. Diese sah ihren Glauben durch einen missionarischen Flyer der evangelikalen Campus Crusade for Christ verunglimpft, der zur Teilnahme an einer Missionsreise nach Thailand aufrief und klagte, die Destination sei ein Land mit sehr nur wenig wahrer Freude, da der Buddhismus jede Stufe der Gesellschaft durchdringe und pro Jahr nur etwa 100 Personen zum Christentum konvertierten.
Die artig eingestandene Griesgrämigkeit alleine wäre selbstredend noch keine Auszeichnung wert. Doch die buddhistische Gruppe klagte bei der Unileitung gegen die christliche Gruppe, worauf dieser weitere Aktivitäten untersagt wurden. Nicht zuletzt angesichts der im Vergleich zu den Vorwochen mehrheitlich enttäuschend mediokren Eingängen der religiösen Konkurrenz stellt dies für Bronze eine ausreichende Performance dar.
Die silberne Leberwurst geht, wie eingangs erwähnt, an den Apple-CEO ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe sah es so aus, als ob Religionsvertreter den Wettbewerb monopolisieren würden. Doch dank der Bewerbung des Apple-CEO gibt es diese Woche auch einen profanen Preisträger.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/3rd.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft" title="3rd" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/3rd-190x300.jpg" alt="" width="41" height="65" /></a>Die <strong>bronzene Leberwurst</strong> holt sich erstmals eine buddhistische Gruppe, und zwar diejenige der Nationaluniversität Singapurs. Diese sah ihren Glauben durch einen missionarischen Flyer der evangelikalen Campus Crusade for Christ <a href="http://buddhavacana.net/2012/02/17/freedom/" target="_blank">verunglimpft</a>, der zur Teilnahme an einer Missionsreise nach Thailand aufrief und klagte, die Destination sei ein Land mit sehr nur wenig wahrer Freude, da der Buddhismus jede Stufe der Gesellschaft durchdringe und pro Jahr nur etwa 100 Personen zum Christentum konvertierten.</p>
<div id="attachment_5776" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ccc-ad.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5776 " title="Quelle: http://buddhavacana.net/2012/02/17/freedom/" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ccc-ad.jpg" alt="Quelle: http://buddhavacana.net/2012/02/17/freedom/" width="576" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: http://buddhavacana.net/2012/02/17/freedom/</p></div>
<p>Die artig eingestandene Griesgrämigkeit alleine wäre selbstredend noch keine Auszeichnung wert. Doch die buddhistische Gruppe klagte bei der Unileitung gegen die christliche Gruppe, worauf dieser weitere Aktivitäten untersagt wurden. Nicht zuletzt angesichts der im Vergleich zu den Vorwochen mehrheitlich enttäuschend mediokren Eingängen der religiösen Konkurrenz stellt dies für Bronze eine ausreichende Performance dar.</p>
<p><a style="font-weight: bold;" href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/2nd.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-5481 alignleft" title="2nd" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/2nd-190x300.jpg" alt="" width="41" height="65" /></a>Die <strong>silberne Leberwurst</strong> geht, wie eingangs erwähnt, an den Apple-CEO Tim Cook. Er ist sauer auf die New York Times, da diese über ausbeuterische Arbeitsbedingungen in von Apple beauftragten chinesischen Fertigungsbetrieben berichtet hatte. Der CEO verschmähte der Zeitung nicht nur für ein Interview, Apple liess die New York Times auch bei der Präsentation ihrer neuen Betriebssystemversion <a href="http://www.appleinsider.com/articles/12/02/17/new_york_times_gets_gizmodo_treatment_from_apple_after_negative_reports.html" target="_self">aussen vor</a>.</p>
<p><a style="font-weight: bold;" href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/1st.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-medium wp-image-5483" title="1st" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/1st-190x300.jpg" alt="" width="41" height="65" /></a><strong>Die goldene Leberwurst</strong> erhält der US-Amerikanische Schauspieler Ben Stein, bekannt und berüchtigt unter anderem aus dem Kreationisten-Propagandafilm <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Expelled:_No_Intelligence_Allowed" target="_blank">Expelled</a>. Stein klagt gegen Kyocera, der ihn für einen Werbefilm anheuern wollte. Nachdem die Firma aber von dessen Aktivismus als Leugner des vom Menschen beeinflussten Klimawandels Kenntnis nahm, zogen sie ihr Angebot zurück. Stein sieht sich nun aus <a href="http://www.alljewishlinks.com/ben-stein-sues-kyocera-for-religious-discrimination/" target="_blank">religiösen Gründen diskriminiert</a> – er «argumentiert», Gott, nicht der Mensch kontrolliere das Wetter – und klagt auf USD 300&#8217;000 Schadenersatz. <small>(Die Klage wurde bereits im Januar eingereicht, auf Deutsch wurde aber erst letzte Woche darüber <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/us-entertainer-ben-stein-klagt-auf-schadenersatz-skeptische-ansicht-zur-globalen-erwaermung-kostet-ihn-300000-dollar-entgangene-gage/" target="_blank">berichtet</a>, weshalb der Nachnomination stattgegeben wurde.)</small></p>
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		<title>The Big Fail: Die ICF-Einladung an Reinhard Bonnke</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 03:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[ICF]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die in Zürich entstandene Trendsekte «International Christian Fellowship» hat dreierlei sich ergänzende Kernkompetenzen: Missionieren, Einnahmen generieren und Parties veranstalten. Heute und morgen steht eine Grossveranstaltung an, bei dem es um alle drei Bereiche gleichermassen geht: «The Big 15» heisst ihre Geburtstagsfete im Hallenstadion. Hauptattraktion  ist Reinhard Bonnke, ein höchst dubioser Prediger aus Deutschland, der vornehmlich Afrika missionarisch tätig ist. ￼ICF täte gut daran, die Finger von Bonnke zu lassen!
Der selbst ernannte «Mähdrescher Gottes» liess und lässt sich von Despoten finanzieren und beschützen. Im Bild rechts ist er mit dem liberianischen Ex-Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor zu sehen. Bonnke liess sich auch vom ehemaligen togoischen Militärherrscher Gnassingbé Eyadéma  einladen und nahm vom früheren nigerianischen Militärdiktator Sani Abacha nachweislich eine Grossspende an.
Bonnke inszeniert gerne Wunderheilungen auf der Bühne. Er wurde jedoch längst des Betrugs überführt. Die Zeitschrift «Contending Earnestly for The Faith» der Britischen Pfingstbewegung schrieb über einen Auftritt Bonnkes in Nigeria:
At Bonnke&#8217;s rally in Nigeria, 78 miracles ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4447" style="border: 2px solid grey;" title="TheBigFail" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png" alt="" width="558" height="84" /></a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a>Die in Zürich entstandene Trendsekte «International Christian Fellowship» hat dreierlei sich ergänzende Kernkompetenzen: Missionieren, Einnahmen generieren und Parties veranstalten. Heute und morgen steht eine Grossveranstaltung an, bei dem es um alle drei Bereiche gleichermassen geht: «The Big 15» heisst ihre Geburtstagsfete im Hallenstadion. Hauptattraktion  ist Reinhard Bonnke, ein höchst dubioser Prediger aus Deutschland, der vornehmlich Afrika missionarisch tätig ist. ￼ICF täte gut daran, die Finger von Bonnke zu lassen!</p>
<div id="attachment_4454" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Bonnke_und_Taylor.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4454  " style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Bonnke_und_Taylor-300x247.png" alt="Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)" width="270" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)</p></div>
<p>Der selbst ernannte «Mähdrescher Gottes» liess und lässt sich von Despoten finanzieren und beschützen. Im Bild rechts ist er mit dem liberianischen Ex-Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor zu sehen. Bonnke liess sich auch vom ehemaligen togoischen Militärherrscher Gnassingbé Eyadéma  einladen und nahm vom früheren nigerianischen Militärdiktator Sani Abacha nachweislich eine Grossspende an.</p>
<p>Bonnke inszeniert gerne Wunderheilungen auf der Bühne. Er wurde jedoch längst des Betrugs überführt. Die Zeitschrift «Contending Earnestly for The Faith» der Britischen Pfingstbewegung <a href="http://www.christian-witness.org/archives/cetf2001/face01.html" target="_blank">schrieb</a> über einen Auftritt Bonnkes in Nigeria:</p>
<blockquote><p>At Bonnke&#8217;s rally in Nigeria, 78 miracles were claimed on stage, but no evidence was found afterwards. Bonnke cursed cancers in the name of Jesus and claimed that those who were blind could now see. The programme then panned to the area below the stage where people from the crowd were being selected as to who could go on stage to testify to healing. There was clear evidence of fakery as most would be participants were barred from the stage. One person who was selected to testify claimed that he was blind and could now see, but it was then shown that he could actually see in the first place.</p></blockquote>
<p>Bei der Veranstaltung wurden 15 Personen zu Tode gedrückt. Die Eltern eines getöteten Kindes, wurden daran gehindert, auf die Bühne zu kommen.</p>
<p>Spätestens seit dem <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=8bd2967b-2172-45c3-b508-fc488fbe093e" target="_blank">Rundschau-Bericht</a> vom 1. Juni musste ICF-Initiant Leo Bigger wissen, wen er nach Zürich eingeladen hatte. Bigger interessiert sich jedoch nur für Bonnkers Wirkung, nicht für die dubiose Person hinter der charismatischen Fassade. Das ist verantwortungslos! The Big Fail wäre für die Geburtstagsparty deshalb der weitaus passendere Name.</p>
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		<title>Kirchenglocken wecken im Kanton Zürich jede Nacht 110’000 mal auf</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 19:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenglocken]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon die lange Dankesliste machte es klar: Es war ein ambitiöses Projekt, welches Mark Brink von der Abteilung Public &#38; Organizational Health der ETH Zürich initiiert hatte: Wissenschaftlich sauber sollte ermittelt werden, wie gross oder klein die Beeinträchtigungen durch nächtliches Kirchenglockengeläut für die Nachbarschaft sind.
Gestern Abend präsentierte er an der ETH erstmalig seine Befunde – und er konnte glaubhaft machen, dass die Studie, die in Zusammenarbeit mit Fachpersonen der EMPA und des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin entstand, weit verlässlichere Daten liefert als die Gutachten und Meinungsumfragen, auf die sich Betroffene, Behörden- und Kirchenvertreter bisher weitgehend abstützten.
Brink basierte seine Studie auf Körperreaktionen: Die Forscher massen Hirnaktivitätsmuster, Augenbewegungen und Muskelspannungen von Personen, die maximal 200 Meter von einer von insgesamt neun ausgewählten Kirchen aus dem Kanton Zürich wohnen. Die 15 Frauen und 12 Männer konnten sich je während einer Nacht an die Prozedur gewöhnen, anschliessend wurde drei Nächte lang Daten gesammelt. Der Lärmpegel der Glockenschläge wurde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon die lange Dankesliste machte es klar: Es war ein ambitiöses Projekt, welches <a href="http://www.poh.ethz.ch/people/brink" target="_blank">Mark Brink</a> von der Abteilung <a href="http://www.poh.ethz.ch/" target="_blank">Public &amp; Organizational Health</a> der ETH Zürich initiiert hatte: Wissenschaftlich sauber sollte ermittelt werden, wie gross oder klein die Beeinträchtigungen durch nächtliches Kirchenglockengeläut für die Nachbarschaft sind.</p>
<p>Gestern Abend präsentierte er an der ETH erstmalig seine Befunde – und er konnte glaubhaft machen, dass die Studie, die in Zusammenarbeit mit Fachpersonen der <a href="http://www.empa.ch/" target="_blank">EMPA</a> und des <a href="http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-1754/2380_read-3753/" target="_blank">Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin</a> entstand, weit verlässlichere Daten liefert als die Gutachten und Meinungsumfragen, auf die sich Betroffene, Behörden- und Kirchenvertreter bisher weitgehend abstützten.</p>
<p>Brink basierte seine Studie auf Körperreaktionen: Die Forscher massen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie" target="_blank">Hirnaktivitätsmuster</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrookulografie" target="_blank">Augenbewegungen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromyografie" target="_blank">Muskelspannungen</a> von Personen, die maximal 200 Meter von einer von insgesamt neun ausgewählten Kirchen aus dem Kanton Zürich wohnen. Die 15 Frauen und 12 Männer konnten sich je während einer Nacht an die Prozedur gewöhnen, anschliessend wurde drei Nächte lang Daten gesammelt. Der Lärmpegel der Glockenschläge wurde immer doppelt gemessen: an der Aussenseite des halboffenen bzw. angelehnten Schlafzimmerfensters und im Rauminnern, wobei für die Auswertungen letztere Messung, also die jeweilige Lautstärke am Ohr, verwendet wurde.</p>
<p>Die schlafphysiologischen Messungen wurden daraufhin auf Muster so genannter Aufwachreaktionen (AWR) untersucht. Diese Übergänge von einer Schlaf- in eine Wachphase müssen nicht zum vollständigen Erwachen führen und man erinnert sich am nächsten Morgen auch nicht zwingend an sie. AWR können sowohl durch innere Auslöser wie Harndrang oder Träume hervorgerufen werden wie auch durch äussere – nebst Geräuschen kann dies beispielsweise Licht oder ein Luftzug sein. Eine Herausforderung für die Untersucher war, Aufwachreaktionen, die Glockenschlägen zuzuordnen waren und spontane Reaktionen auseinanderzuhalten. Die mutmasslichen anderweitig bedingten AWR wurden von der Gesamtzahl der Beobachtungen abgezogen.</p>
<p>Auch andere mögliche Quellen von Verfälschungen wurden mit grosser Sorgfalt vermieden: Aufgrund von Fragebogen wurde sichergestellt, dass die Teilnehmenden sich nicht einseitig aus deklarierten Kirchenkritikern oder Glockengegnern zusammensetzten – die Messungen zeigten zudem, dass die Einstellung zum nächtlichen Läuten auf die physiologischen Reaktionen keinen Einfluss hatte. Die Daten von dreien der ursprünglich 30 Teilnehmenden schlisesslich wurden nicht in die Auswertungen einbezogen, weil sie im Schlaf unter Atemaussetzern litten oder als starke Schnarcher ebenfalls ungewöhnliche Schlafmuster zeigten.</p>
<p>1738 Lärmereignisse wurden insgesamt gemessen – rund 22 pro Person und Nacht. Die ausgelösten Aufwachreaktionen wurden zunächst in Relation zur maximalen Lautstärke gesetzt, denn diese und nicht etwa die Dauer eines Geräuschs scheint gemäss früheren Studien die Aufwachwahrscheinlichkeit am deutlichsten zu beeinflussen.</p>
<p><strong>Je lauter ein Geräusch desto eher wird man davon wach</strong></p>
<p>Hier zeigte sich ein erstaunlich robustes Bild: Je lauter das Geläut, desto häufiger wird dadurch jemand geweckt. Klar ersichtlich ist, dass bereits Geräusche von rund 35dB das Schlafverhalten stören:</p>
<div id="attachment_4350" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwachreaktionen_Brink.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4350" title="Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Aufwachreaktionen_Brink.jpg" alt="Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken" width="581" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Aufwachwahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Lautstärken (eigene Grafik basierend auf den präsentierten Daten)</p></div>
<p>Aus den gesammelten Daten entwickelten Brink und seine Koautoren schliesslich ein Modell, mit dem sich prognostizieren lässt, wie stark nächtliches Kirchengeläut den Schlaf der Anwohner beeinträchtigt. Dabei wurde grosser Wert darauf gelegt, modulierende Faktoren zu berücksichtigen, so wurde der Hintergrundgeräuschpegel der jeweiligen Schlafzimmer ebenso in die Berechnungen einbezogen wie die jeweils bereits verstrichene Schlafzeit, denn die Aufwachwahrscheinlichkeit nimmt zu je ausgeschlafener man ist. Wissen über die verschiedenen Schlafphasen, die Schlafgewohnheiten der Bevölkerung und die Siedlungsdichte wurde ebenso berücksichtigt.</p>
<div id="attachment_4344" class="wp-caption alignright" style="width: 318px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Glockenschläge_Brink.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4344    " title="Klar, wer im reformierten Kanton Zürich den Ton angibt" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Glockenschläge_Brink.jpg" alt="Klar, wer im reformierten Kanton Zürich den Ton angibt" width="308" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Nächtliches Kirchengeläut - es scheint klar, wer im Kt Zürich den Ton angibt</p></div>
<p><strong>Vor allem reformiertes Läuten</strong></p>
<p>Das Modell wurde schliesslich mit den vorhandenen Informationen über das Läuten der Kirchen im Kanton Zürich gefüttert – diese Zahlen sind für sich alleine durchaus interessant: Es sind vor allem reformierte Kirchen, die nachts durchläuten, die allermeisten katholischen Kirchen bleiben in der Nacht stumm – ein Abbild der Machtverteilung, wie ein Zuhörer gestern sarkastisch bemerkte.</p>
<p><strong>Ernst zu nehmendes Umweltproblem</strong></p>
<p>Die Hochrechnung auf den Kanton Zürich zeigt, dass das nächtliche Kirchengeläut ein ernst zu nehmendes Umweltproblem ist: Rund 110&#8217;000 Aufwachreaktionen lösen die Zürcher Kirchenglocken Nacht für Nacht aus. Und knapp 25&#8217;000 Personen zeigen wegen der Kirchenglocken pro Nacht mehr als eine AWR.</p>
<p>Brink liess sein Modell den Effekt von zwei möglichen Massnahmen rechnen: Eine Nachtruhe für Kirchenglocken von 0 bis 8 Uhr würde die Aufweckreaktionen um 90% reduzieren und die Zahl der Personen mit mehr als einer AWR pro Nacht ginge auf die Wunschzahl Null zurück. Eine allgemeine Dämmung der Glocken um 5dB würde die Zahl der nächtlichen AWR auf rund die Hälfte reduzieren. Die Anzahl Personen mit mehr als einer AWR pro Nacht ginge so auf rund 1500 zurück. Die Politik ist also gefordert.</p>
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		<title>Die Ethik des Roger Liebi: Steinigen soll man nur im Gottesstaat</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal durfte am vergangenen Samstag Roger Liebi, Wanderprediger des Kreationismus mit treuer Gefolgschaft, auf Einladung der Winterthurer Freidenker einem heterogen zusammengesetzten Publikum seine Weltsicht erklären.
Schöpfungsgeschichten standen – anders als an der Veranstaltung vom September 2009 – diesmal jedoch nicht im Zentrum, sondern die Frage, ob Ethik theologisch oder biologisch und gesellschaftlich zu erklären sei. Auch diesmal wurde das Thema in der Form eines Streitgesprächs beleuchtet, moderiert von Kurt Schmid, Präsident der Winterthurer Freidenker. Liebis Kontrahentin war diesmal die Neurologin und Freidenkerin Maja Strasser.
Maja Strasser führte in die Stufentheorie des moralischen Verhaltens ein und argumentierte, dass moralisches Verhalten zu einem guten Teil erlernt werden müsse, dass aber viele Werte von Gläubigen und Ungläubigen geteilt würden. Roger Liebi versuchte dies damit zu begründen, dass eben auch von Maja Strasser und andere Nichtgläubige von «christlichen» Werten beeinflusst seien. Strasser attestierte er grosszügigerweise, sie sei «keine Gefahr für den Rechtsstaat»&#8230;
Liebi aber sieht  in der Gottlosigkeit ein Risiko: Gläubige könnten in ihrem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal durfte am vergangenen Samstag Roger Liebi, Wanderprediger des Kreationismus mit treuer Gefolgschaft, auf Einladung der Winterthurer Freidenker einem heterogen zusammengesetzten Publikum seine Weltsicht erklären.</p>
<p>Schöpfungsgeschichten standen – anders als an der <a href="http://kyriacou.ch/2009/09/kreationistische-scharlatanerie/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Veranstaltung vom September 2009</a> – diesmal jedoch nicht im Zentrum, sondern die Frage, ob Ethik theologisch oder biologisch und gesellschaftlich zu erklären sei. Auch diesmal wurde das Thema in der Form eines Streitgesprächs beleuchtet, moderiert von Kurt Schmid, Präsident der Winterthurer Freidenker. Liebis Kontrahentin war diesmal die Neurologin und Freidenkerin Maja Strasser.</p>
<p>Maja Strasser führte in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stufentheorie_des_moralischen_Verhaltens">Stufentheorie des moralischen Verhaltens</a> ein und argumentierte, dass moralisches Verhalten zu einem guten Teil erlernt werden müsse, dass aber viele Werte von Gläubigen und Ungläubigen geteilt würden. Roger Liebi versuchte dies damit zu begründen, dass eben auch von Maja Strasser und andere Nichtgläubige von «christlichen» Werten beeinflusst seien. Strasser attestierte er grosszügigerweise, sie sei «keine Gefahr für den Rechtsstaat»&#8230;</p>
<p>Liebi aber sieht  in der Gottlosigkeit ein Risiko: Gläubige könnten in ihrem Verhalten an den für sie gültigen religiösen Wertmassstäben gemessen werden, für Personen ohne Gottesglaube fehle diese verbindliche Referenz. Der von ihm erwähnte Rechtsstaat scheint für Liebi als Referenz von untergeordneter Bedeutung. Dies machte er deutlich als er auf die Frage antwortete, ob er sich als guter Christ denn nicht von den grausamen alttestamentarischen Verhaltensvorgaben (beispielsweise «Wer am Sabbat Holz aufliest, den soll man steinigen» – 4 . Mose 15,32) lösen wolle.</p>
<div id="attachment_3646" class="wp-caption alignleft" style="width: 348px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/LiebiBlancho.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-3646 " style="margin: 4px;" title="Roger Liebi und Nicholas Blancho: Brüder im Geiste" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/LiebiBlancho.jpg" alt="" width="338" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Roger Liebi und Nicholas Blancho: Brüder im Geiste</p></div>
<p>Liebi wandte ein, dass Gott diese Regeln nur für einen israelitischen Staat vorgesehen habe. Damit argumentiert er praktisch gleich wie der Konvertit Nicholas Blancho und Präsident des Islamischen Zentralrates der Schweiz, der meinte, steinigen sei ein Wert des Islam, der aber nur von islamischen Staaten zu praktizieren sei.</p>
<p>Liebi wie Blancho leiten ihre Werte von Texten ab, die sie als unveränderliche Wahrheit ansehen und hätten sie die Macht dazu, würden sie wohl darauf bestehen, dass sie zur gesellschaftlichen Norm würden. Republik sei dank fehlt es beiden nicht nur an humanistischen Idealen sondern auch an Macht.</p>
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		<title>Ratzinger: Hände weg vom Nobelpreis!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Joseph Ratzinger, Herrscher über einen kleinen Scheinstaat, der sich beharrlich weigert, die Europäische Menschenrechtskonvention zu unterzeichnen, möchte ihm hörige Theologen mit einem «Nobelpreis» beehren.
«Der Neuevangelisierung mit Hilfe der Theologie Joseph Ratzingers verschreibt sich eine jüngst gegründete vatikanische Stiftung: die &#8220;Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger – Benedetto XVI&#8221;. Sie möchte zum einen Forschungen zur Ratzinger-Theologie fördern und entsprechende Kongresse abhalten, zum anderen lobt sie einen &#8220;Nobelpreis&#8221; für Theologie aus.» (Quelle)
Es steht Ratzinger, der in Personalunion zugleich als oberster Propagandaminister des unter Mussolini entstandenen «Staates» amtet, natürlich frei, zur Befriedigung seines eigenen Egos Preise zu verleihen. Solche Geschenke zur Erhaltung von katholischen Männerfreundschaften unter den Nobelpreisen einreihen zu wollen, geht jedoch nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht nicht an.
Alfred Nobel fühlte sich den Naturwissenschaften wie der Aufklärung verbunden. Er war geprägt durch Figuren wie Humboldt, Voltaire und Giordano Bruno, der im Jahr 1600 auf dem Scheiterhaufen gelandet war, weil er Ansichten vertreten hatte, die im Widerspruch zur katholischen Lehre standen. Nobel war ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3503" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-3503    " title="Amtshöchster Träger der Narrenkappe (Bild: dpa)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ratzinger.jpg" alt="Höchster Träger der Narrenkappe" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Amtshöchster Träger der Narrenkappe (Bild: dpa)</p></div>
<p>Joseph Ratzinger, Herrscher über einen kleinen Scheinstaat, der sich beharrlich weigert, die Europäische Menschenrechtskonvention zu unterzeichnen, möchte ihm hörige Theologen mit einem «Nobelpreis» beehren.</p>
<blockquote><p>«Der Neuevangelisierung mit Hilfe der Theologie Joseph Ratzingers verschreibt sich eine jüngst gegründete vatikanische Stiftung: die &#8220;Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger – Benedetto XVI&#8221;. Sie möchte zum einen Forschungen zur Ratzinger-Theologie fördern und entsprechende Kongresse abhalten, zum anderen lobt sie einen &#8220;Nobelpreis&#8221; für Theologie aus.» (<a href="http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=5329">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Es steht Ratzinger, der in Personalunion zugleich als oberster Propagandaminister des unter Mussolini entstandenen «Staates» amtet, natürlich frei, zur Befriedigung seines eigenen Egos Preise zu verleihen. Solche Geschenke zur Erhaltung von katholischen Männerfreundschaften unter den Nobelpreisen einreihen zu wollen, geht jedoch nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht nicht an.</p>
<p>Alfred Nobel fühlte sich den Naturwissenschaften wie der Aufklärung verbunden. Er war geprägt durch Figuren wie Humboldt, Voltaire und Giordano Bruno, der im Jahr 1600 auf dem Scheiterhaufen gelandet war, weil er Ansichten vertreten hatte, die im Widerspruch zur katholischen Lehre standen. Nobel war <a href="http://nobelprize.org/alfred_nobel/biographical/articles/erlandsson/">angetan</a> von Darwins Evolutionstheorie und war ein ausgeprägter Religionskritiker, der sich ausgiebig mit Auguste Comtes antireligiösen Thesen beschäftigt hatte. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1896 schrieb Nobel das blasphemische Stück <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nemesis_(play)">Nemesis</a>, das beinahe verloren ging, sorgten doch Kirchenvertreter und Familienangehörige dafür, dass fast die ganze Auflage zerstört wurde. (Drei Exemplare blieben jedoch erhalten, so dass es schliesslich im Jahr 2005 <a href="http://www.guardian.co.uk/culture/2005/sep/08/theatre.nobelprize2005">uraufgeführt</a> werden konnte.)</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass Alfred Nobel für Theologen keinen Preis vorgesehen hatte. Das wird auch so bleiben. Nobel sagte übrigens von seiner Zeit, dass nach der Landwirtschaft Humbug der grösste Industriezweig sei. Das stimmt heute natürlich nicht mehr: Die Landwirtschaft hat ihren Platz nicht sichern können&#8230;</p>
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		<title>Das Wallis versucht sich als EMRK-freie Zone</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 17:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wallis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wölfe haben im Wallis eine geringe Überlebensschance. Und auch Umweltschützer wurden schon mehrfach bedroht. Nun versucht man sich eines Vertreters einer weiteren Spezies zu entledigen, die so gar nicht ins katholische Biotop passen will. Die Gemeinde Stalden – ein Vorort von Visp mir gut 1100 Einwohnern – entliess den Oberstufenlehrer Valentin Abgottspon fristlos. Der Grund: Abgottspon hatte sich geweigert, das Kreuz, das er vor geraumer Zeit aus seinem Schulzimmer entfernt hatte, wieder aufzuhängen. Abgottspon weiss sich im Recht, immerhin hatte das Bundesgericht im Jahr 1990 festgehalten, dass Kruzifixe auf Wunsch der Eltern zu entfernen sind. Und im Jahr 2009 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass ein Kruzifixzwang nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zu vereinbaren ist. Abgottspon hatte als Präsident der Walliser Freidenker die kantonale Dienststelle für Unterrichtswesen in einem Schreiben aufgefordert, die Schulleiter an das Bundesgerichtsurteil zu erinnern und bemängelte zudem, dass das Vorbereiten kirchlicher Feste wie Erstkommunion oder Firmung im Werken, Singen und Deutsch die Religionsfreiheit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3428" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3428" title="valentin_abgottspon" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/valentin_abgottspon-300x225.jpg" alt="Velentin Abgottspon, widerrechtlich fristlos entlassen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Velentin Abgottspon, widerrechtlich fristlos entlassen</p></div>
<p>Wölfe haben im Wallis eine geringe Überlebensschance. Und auch Umweltschützer wurden schon mehrfach bedroht. Nun versucht man sich eines Vertreters einer weiteren Spezies zu entledigen, die so gar nicht ins katholische Biotop passen will. Die Gemeinde Stalden – ein Vorort von Visp mir gut 1100 Einwohnern – <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2010/10/fristlose-kundigung-nach-streit-um-kruzifix/">entliess</a> den Oberstufenlehrer Valentin Abgottspon fristlos. Der Grund: Abgottspon hatte sich geweigert, das Kreuz, das er vor geraumer Zeit aus seinem Schulzimmer entfernt hatte, wieder aufzuhängen. Abgottspon weiss sich im Recht, immerhin hatte das Bundesgericht im Jahr 1990 festgehalten, dass Kruzifixe auf Wunsch der Eltern zu entfernen sind. Und im Jahr 2009 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass ein Kruzifixzwang nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zu vereinbaren ist. Abgottspon hatte als Präsident der Walliser Freidenker die kantonale Dienststelle für Unterrichtswesen in einem Schreiben aufgefordert, die Schulleiter an das Bundesgerichtsurteil zu erinnern und bemängelte zudem, dass das Vorbereiten kirchlicher Feste wie Erstkommunion oder Firmung im Werken, Singen und Deutsch die Religionsfreiheit der Schülerinnen und Schüler verletze.</p>
<p>Doch den gewählten Stalder Obertaliban und CVP-Grossrat Egon Furrer kümmern weltliche Gesetze und die Moderne wenig. Dass in der Gemeinde die Zeit anders tickt (und nicht nur die), legt sie in ihrem Webauftritt offen:</p>
<blockquote><p>Bescheidene, archäologische Bodenfunde bezeugen, dass das Vispertal, und damit auch Stalden, schon in vorgeschichtlicher Zeit von Kelten besiedelt gewesen sein muss.</p></blockquote>
<p>Wölfe tun gut daran, das Wallis weiterhin zu meiden. Und auch Umweltschützer werden sich wohl weiterhin in Acht nehmen müssen. Doch die Entlassung Abgottspons wird das Wallis wenigstens in Sachen Gretchenfrage schneller in die Moderne katapultieren, als Furrer und den anderen Gotteskriegern lieb ist. Man darf ihnen — wie zuvor schon der inzwischen abgewählten Zuger CVP-Stadträtin Andrea Sidler, welche die Freidenker-Plakate verbieten wollte — für das Engagement dankbar sein.</p>
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		<title>Das Narrenpriesterduell (I): Sheich Abdul Mohsin al-Abaican vs Bischof Klaus Küng</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 07:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
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		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.
Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof Klaus Küng (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater Abdul Mohsin al-Abaican (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.
Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften Vorschlag, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.
Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen schlägt vor, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend ab Glas!). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3243" title="al-Abaican-Küng" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/al-Abaican-Küng.png" alt="al-Abaican-Küng" width="222" height="144" />Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.</p>
<p>Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof <strong>Klaus Küng</strong> (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater <strong>Abdul Mohsin al-Abaican</strong> (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.</p>
<p>Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften <a href="http://derstandard.at/1271377296217/St-Poeltner-Dioezesanbischof-Kueng-Homosexuelle-Netzwerke-in-der-Kirche">Vorschlag</a>, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.</p>
<p>Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen <a href="http://gulfnews.com/news/gulf/saudi-arabia/saudi-scholar-s-fatwa-wades-into-controversy-1.630494">schlägt vor</a>, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend <em>ab Glas!</em>). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene Kinder zum Teil der Familie der Frau werden lassen – womit selbstredend jeder sexuelle Kontakt verboten bliebe.Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
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		<title>Wieso die Verurteilung des Holocaust-Leugners Richard Williamson richtig und nötig ist</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 14:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10&#8217;000 Euro kosten Bischof Williamson also seine öffentlichen Äusserungen, es habe im Nazi-Deutschland keine Gaskammern gegeben und es seien im zweiten Weltkrieg «nur» 200&#8217;000 bis 300&#8217;000 Juden umgekommen. Bereits 1989 hatte der Pius-Bruder Williams im Rahmen einer Messe im kanadischen Sherbrooke den Holocaust geleugnet. Die gestrige Verurteilung wegen Volksverhetzung durch das Amtsgericht Regensburg erfolgte aber wegen Äusserungen, die er im November 2008 im Rahmen eines Interviews mit schwedischen Fernsehreportern gemacht hatte – am Sitz des Priesterseminars der  Piusbruderschaft im oberpfälzischen Zaitzkofen.
Vereinzelt melden sich Kritiker, die finden, dass solche Äusserungen im Rahmen der Meinungsfreiheit uneingeschränkt zulässig sein sollen und es nicht Aufgabe des Staates sei, Bullshit juristisch zu verurteilen.
Williamson vertritt allerlei Unsinn. Zwei Müsterchen aus seinen Predigten:
For indeed women&#8217;s trousers, as worn today, short or long, modest or immodest, tight or loose, open or disguised (like the &#8220;culottes”), are an assault upon woman&#8217;s womanhood and so they represent a deep-lying revolt against the order willed by God. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2994" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><img class="size-full wp-image-2994    " title="richard_willamson_mit_narrenkappe" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/richard_willamson_mit_narrenkappe.png" alt="Holocaust-Leugner mit Narrenkappe" width="167" height="178" /><p class="wp-caption-text">Holocaust-Leugner mit Narrenkappe</p></div>
<p>10&#8217;000 Euro <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/650/508791/text/">kosten</a> Bischof Williamson also seine öffentlichen Äusserungen, es habe im Nazi-Deutschland keine Gaskammern gegeben und es seien im zweiten Weltkrieg «nur» 200&#8217;000 bis 300&#8217;000 Juden umgekommen. Bereits 1989 hatte der Pius-Bruder Williams im Rahmen einer Messe im kanadischen Sherbrooke den Holocaust geleugnet. Die gestrige Verurteilung wegen Volksverhetzung durch das Amtsgericht Regensburg erfolgte aber wegen Äusserungen, die er im November 2008 im Rahmen eines Interviews mit schwedischen Fernsehreportern gemacht hatte – am Sitz des <a href="http://www.priesterseminar-herz-jesu.de/">Priesterseminars</a> der  Piusbruderschaft im oberpfälzischen Zaitzkofen.</p>
<p>Vereinzelt melden sich Kritiker, die finden, dass solche Äusserungen im Rahmen der Meinungsfreiheit uneingeschränkt zulässig sein sollen und es nicht Aufgabe des Staates sei, Bullshit juristisch zu verurteilen.</p>
<p>Williamson vertritt allerlei Unsinn. Zwei Müsterchen aus seinen Predigten:</p>
<blockquote><p>For indeed women&#8217;s trousers, as worn today, short or long, modest or immodest, tight or loose, open or disguised (like the &#8220;culottes”), are an assault upon woman&#8217;s womanhood and so they represent a deep-lying revolt against the order willed by God. (<a href="http://web.archive.org/web/20080510163105/http://www.sspx.ca/Documents/Bishop-Williamson/September1-1991.htm">September 1991</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>For a sane grasp of woman&#8217;s nature, let me appeal to the Church&#8217;s Common Doctor, St. Thomas Aquinas, distant now by three-quarters of a millennium from our own disturbed times. The three reasons he gives in his Summa Theologiae (2a, 2ae, 177,2) why woman should not teach in Church in public can all be applied to why she should not teach or learn in a public university. Firstly, he says, teaching is for superiors, and women are- not to be superior, but subject, to their men (Gen III,16). Secondly, women stepping up to teach in public can easily inflame men&#8217;s lust (Ecclus IX,11). Thirdly, &#8220;Women are not usually (&#8220;communiter&#8221;) perfect in wisdom&#8221;. <em>(<a href="http://web.archive.org/web/20080511063806/http://www.sspx.ca/Documents/Bishop-Williamson/September1-2001.htm">September 2001)</a></em></p></blockquote>
<p>Sein reaktionäres Weltbild soll Williamson legal vertreten dürfen. Klare Lügen zum 2. Weltkrieg zu verbreiten ist aber eine andere Sache. Es gibt unter Historikern keinen Dissens in der Frage, ob der Holocaust stattgefunden hat. Williamson ist ein Hetzer und er hat das deutsche Recht mit Absicht missachtet. Dass die deutsche Gerichtsbarkeit ihn nun verurteilt hat, kann man ihr nicht anlasten.</p>
<p>Wenn eine selbsternannte Autorität im Zusammenhang mit der «causa Williamson» Kritik verdient, ist es die katholische Kirche. Diese hob im Januar 2009 den 1988 beschlossenen Ausschluss von Williamson und drei anderen Pius-Brüdern auf. Dass ihr CEO, Joseph Ratzinger, sich für einen polternden Holocaust-Leugner ins Zeug legt, sollte deutlich mehr zu denken geben als dass sich ein bairisches Amtsgericht für den Vollzug deutschen Rechts besorgt zeigt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Islamischer Zentralrat und Evangelische Allianz fusionieren zur Union buchtreuer Gläubiger (UbG)</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/04/islamischer-zentralrat-und-evangelische-allianz-fusionieren-zur-union-buchtreuer-glaubiger-ubg/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 06:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Annäherung dank Club-Sendung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2959" class="wp-caption alignright" style="width: 292px"><img class="size-full wp-image-2959   " title="Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gasser_illi.png" alt="Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser" width="282" height="158" /><p class="wp-caption-text">Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser (Bilder sf.tv)</p></div>
<p>Die <a href="http://www.sf.tv/sendungen/club/index.php?docid=20100330">Club-Sendung</a> des Schweizer Fernsehens vom 30. März ermöglichte eine überraschende Annäherung: Die beiden Gäste, Qaasim Illi, Pressesprecher des <a href="http://www.izrs.ch/">Islamischen Zentralrats Schweiz</a> und Wilfried Gasser, Präsident der <a href="http://www.each.ch/">Schweizerischen Evangelischen Allianz</a>, sahen im Nachgang zur Sendung mit dem Titel «Muslime in der Schweiz – wie gefährlich sind Fundamentalisten?» mehr Gemeinsames als Trennendes und schlagen nun ihren jeweiligen Verbänden vor, in einer gemeinsamen Organisation aufzugehen, der <strong>Union buchtreuer Gläubiger</strong> (UGT).</p>
<p>«Wir glauben beide an die wörtliche Deutung unserer heiligen Bücher, lehnen vorehelichen Geschlechtsverkehr und Abtreibungen resolut ab und sehen die Gesellschaft ob der grassierenden Gottlosigkeit in Gefahr», sagte Qaasim Illi, der selbst in einem evangelikalen Umfeld aufgewachsen war, in der gemeinsamen Erklärung.</p>
<p>Wilfried Gasser doppelte nach: Wir mögen in unterschiedlichen Gotteshäusern beten, doch unsere Feinde sind dieselben: die Politiker, die den Einfluss der Religionen immer mehr zurückbinden wollen und die Wissenschafter, die uns die Welt ohne Schöpfergott erklären wollen. Zusammen können wir erreichen, dass die heiligen Bücher endlich wieder zur normativen Kraft in unserer Gesellschaft werden.</p>
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		<item>
		<title>Pakistanische Christen machen Drahtzieher des Minarettverbots aus: Die jüdische Lobby</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/01/pakistanische-christen-machen-drahtzieher-des-minrettverbots-aus/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/01/pakistanische-christen-machen-drahtzieher-des-minrettverbots-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
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		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Das Wort zum Sonntag</b>

Eine pakistanische Gruppe von Christen, der Christian Progressive Movement (CPM), organisierte diese Woche eine Demo gegen das Schweizer Minarettverbot, wie die englischsprachige pakistanische Zeitung «The Nation» berichtet.

<i>Addressing the gathering, Chairperson CPM Naila J Dayal said that the decision of Switzerland was condemnable and shameful. She said that it was the fundamental right of the minority to enjoy its religious freedom anywhere in the world.</i>

Was auf den ersten Blick nach religionsübergreifender Solidarität (und allenfalls dem berechtigten Vertreten eigener Minderheiteninteressen vor Ort) klingt, nimmt aber schnell eine ungemütliche Wende:

<i>She alleged that the Jewish lobby was behind this heinous exercise, adding that the aforementioned lobby wants conflict between Muslims and Christians for its vested interests.</i>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></p>
<p>Eine pakistanische Gruppe von Christen, der <a href="http://cpmpakistan.com">Christian Progressive Movement</a> (CPM), organisierte diese Woche eine Demo gegen das Schweizer Minarettverbot, wie die englischsprachige pakistanische Zeitung «The Nation» <a href="http://www.nation.com.pk/pakistan-news-newspaper-daily-english-online/Regional/Islamabad/13-Jan-2010/Christians-protest-Swiss-minaret-ban">berichtet</a>.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class="size-medium wp-image-2706  " style="margin-left: 5px;" title="Naila J Dayal" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Naila-J-Dayal-201x300.jpg" alt="Naila J Dayal" width="181" height="270" /><p class="wp-caption-text">Naila J Dayal</p></div>
<blockquote><p>Addressing the gathering, Chairperson CPM Naila J Dayal said that the decision of Switzerland was condemnable and shameful. She said that it was the fundamental right of the minority to enjoy its religious freedom anywhere in the world.</p></blockquote>
<p>Was auf den ersten Blick nach religionsübergreifender Solidarität (und allenfalls dem berechtigten Vertreten eigener Minderheiteninteressen vor Ort) klingt, nimmt aber schnell eine ungemütliche Wende:</p>
<blockquote><p>She alleged that the Jewish lobby was behind this heinous exercise, adding that the aforementioned lobby wants conflict between Muslims and Christians for its vested interests.</p></blockquote>
<p>Man könnte nun Naila J Dayal – auf der CPM-Website als «the most passionate, energetic and visionary lady in entire Christian community» (sic!) <a href="http://cpmpakistan.com/about_us.php">bezeichnet</a> – als Spinnerin abtun. Karl Pfeifer vermutet in «d<a href="http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&amp;Param_Kat=33&amp;Param_RB=45&amp;Param_Red=12655">ie Jüdische</a>» aber, dass derlei antisemitischer Populismus bei Christen in islamischen Ländern System hat:</p>
<blockquote><p>Viele Christen im Nahen Osten glauben ein Wundermittel gefunden zu haben, mit dem sie der Verfolgung entgehen können. Wenn sie gegen Juden hetzen oder eine «jüdische Lobby» für alles Mögliche in der Welt verantwortlich machen.</p></blockquote>
<div>Der CPM agiert auch als Partei und betreibt immer wieder mal <a href="http://www.zimbio.com/pictures/gKDURqovKbV/Political+Parties+Campaigning+Ahead+National/iE48M-rT55k">Wahlkampf</a>. Vielleicht dient die peinliche Übung in allererster Linie dem Stimmenfang.</div>
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