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Artikel mit dem Tag 'Dachschaden'

Gretchenfrage »

[4 Mrz 2012 | Noch kein Kommentar | 631 mal angeschaut]
Sorry, liebe Geschiedene…

Das Wort zum Sonntag

… die Sakramente, die Euch Bischof Huonder verweigern will*, haben auch die Freidenker nicht im Angebot, weltliche Rituale hingegen schon. Und die sind garantiert Huonder-frei.

Anmelden kann man sich unter http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/mitmachen/beitrittserklarung/.

* Wieso Ihr in der katholischen Kirche nicht mehr mitfeiern dürft, erklärte gestern Huonders Lieblingsmessdiener, Vikar Christoph Casetti im Interview mit dem Schweizer Fernsehen:

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[4 Dez 2011 | 4 Kommentare | 982 mal angeschaut]
SP stärkste Schweizer Partei – Zahlenakrobatik im «Sonntag»

Die SP ist seit dem 23. Oktober die stärkste Schweizer Partei, die SVP auf Platz vier zurückgefallen. Dies hat der selbsternannte «Wahlarithmetiker» Stephan Müller errechnet. Im heutigen «Sonntag» führt er in seine Zahlenakrobatik ein.
Die Parteistärke misst sich gemäss Müller nicht etwa am gesamtschweizerischen Wähleranteil oder an der Zahl der insgesamt errungenen Sitze. Nein, ausschlaggebend für die Ermittlung der Rangreihenfolge unter den Parteien soll der Mittelwert der prozentualen Sitzanteile aus National- und Ständerat sein (Spalte «Schnitt (%)» in der Tabelle).
Die Parteistärken gemäss Stephan Müller: Die SP an 1., die SVP an 4. Stelle
Es gibt gute Gründe, die SP als Siegerin der National- und Ständeratswahlen zu sehen: Sie hat als einzige der fünf grössten Parteien nur geringfügig Wähleranteile eingebüsst und sie war es, der der «Sturm aufs Stöckli» gelungen ist. Und sie ist es weitgehend, die bestimmt, wie der Bundesrat in der nächsten Legislatur zusammengesetzt sein wird. Die SVP hingegen ist weit unter ihren grossmaulig deklarierten Wahlzielen geblieben. …

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[24 Nov 2011 | 2 Kommentare | 781 mal angeschaut]
Die Welt verstehen, heute mit Olga Iseppi, Rechenkünstlerin

Die Weltwoche missioniert nicht nur aus eigener Überzeugung, nein sie füllt, wie viele anderen Medien , ihre redaktionellen Seiten auch mit Auftragsarbeiten. Ein solcher erschien in der Ausgabe von heute, zu einem äusserst bewegenden Thema: der Massenheiraterei am vergangenen 11.11.2011.

Das Wochenblatt portraitierte also eins dieser Pärchen, das sicher sein wollte, dass es sich den Hochzeitstag auch in Zukunft wird merken können. Die Braut, Olga Iseppi, erklärt, wieso das Datum auch sonst ungeheuer bedeutungsschwanger war.

«Die Elf gilt in der modernen Numerologie und auch in der Kabbala als Meisterzahl. Sie ist die Summe aus der Eins, der Zahl der Schöpfung und des Willens, und der Zehn, der Zahl des Durchbruchs. Die Zwölf stellt eine vollendete Zahl dar, und in diesem Sinn markiert die Elf mithin den Ausbruch aus einem geschlossenen System.»

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[22 Nov 2011 | 5 Kommentare | 897 mal angeschaut]
Darbellay lässt christliche Tradition wiederaufleben: Homophobie [update]

Die Bibel kennt etliche Stellen, die gleichgeschlechtliche Liebe verdammen. Keinen Interpretationsspielraum lässt Moses in seinem Register von Strafen für schwere Vergehen (3. Moses 20:13):

Und wenn jemand mit einem Mann schläft, wie man mit einer Frau schläft, so haben beide einen Greuel verübt. Sie müssen getötet werden, auf ihnen lastet Blutschuld.

Doch auch der eigentliche Religionsstifter, Paulus, schreibt in seiner Tirade über die Unentschuldbarkeit der Menschen (Römerbrief, 1:27) Klartext:

Ebenso gaben die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau auf und entflammten im Verlangen nacheinander; Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung. [...] Sie kennen zwar die Rechtsordnung Gottes, die sagt, dass, wer es so treibt, den Tod verdient; und doch tun sie es nicht nur, nein, sie beklatschen auch noch, die es so treiben.

Und auch im ersten Brief an Timotheus (8. ff) redet er (beziehungsweise ein Groupie, von dem der Text wohl in Wirklichkeit stammt) Tacheles:

Das Gesetz ist gut, wenn man es in seinem Sinn anwendet, das heisst, wenn man sich bewusst ist, dass das Gesetz nicht den Gerechten betrifft, sondern diejenigen, die das Gesetz noch nicht haben und sich nicht unterordnen: Gottlose und Sünder, Frevler und Ruchlose, Vater- und Muttermörder, Totschläger, solche, die sich der Unzucht hingeben, die mit Männern schlafen.

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[19 Okt 2011 | Ein Kommentar | 1.704 mal angeschaut]
Neue Wahlplakate von FDP und SVP aufgetaucht

Ohne Worte

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[21 Sep 2011 | Ein Kommentar | 967 mal angeschaut]
Reformierte Kirche auf Retro-Kurs

Im März dieses Jahres gewann Michel Müller den Zweikampf um das Präsidium des Zürcher Kirchenrats gegen Andrea Marco Bianco. Es war eine Richtungswahl: Müller wurde vom Synodalverein als Gegenkandidat zu Bianco aufgestellt, welcher von der liberalen Fraktion nominiert worden war. Der Synodalverein sieht sich in der Tradition der bibeltreuen, dogmatischen «positiven Theologie». Vier Wahlgänge waren für den Showdown nötig, Müller erhielt zuletzt 84 der 164 Stimmen.
Der Vizepräsident der Synodalvereins hatte im Vorfeld der Kampfwahl betont, für den Fortbestand der reformierten Kirche sei «eine biblisch-reformatorische Theologie» nötig. Nun scheint klar zu werden, welcher Kurs konkret eingeschlagen werden soll: mit Vollgas zurück in die Vergangenheit.
Der Landbote berichtet heute (Zugang kostenpflichtig) von einem Rugbyspiel, welches das Sportamt Winterthur erst bewilligt und dann kurzfristig unterbunden hatte. Grund: Es hätte am vergangenen Sonntag ausgetragen werden sollen – das war zufällig der eidgenössische Bettag, welcher im Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz des Kantons Zürich einen besonderen Schutz geniesst: Sport-, Tanz- und Kulturversanstaltungen im Freien …

Gretchenfrage »

[11 Jun 2011 | 7 Kommentare | 1.936 mal angeschaut]
The Big Fail: Die ICF-Einladung an Reinhard Bonnke

Die in Zürich entstandene Trendsekte «International Christian Fellowship» hat dreierlei sich ergänzende Kernkompetenzen: Missionieren, Einnahmen generieren und Parties veranstalten. Heute und morgen steht eine Grossveranstaltung an, bei dem es um alle drei Bereiche gleichermassen geht: «The Big 15» heisst ihre Geburtstagsfete im Hallenstadion. Hauptattraktion  ist Reinhard Bonnke, ein höchst dubioser Prediger aus Deutschland, der vornehmlich Afrika missionarisch tätig ist. ICF täte gut daran, die Finger von Bonnke zu lassen!
Der selbst ernannte «Mähdrescher Gottes» liess und lässt sich von Despoten finanzieren und beschützen. Im Bild rechts ist er mit dem liberianischen Ex-Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor zu sehen. Bonnke liess sich auch vom ehemaligen togoischen Militärherrscher Gnassingbé Eyadéma  einladen und nahm vom früheren nigerianischen Militärdiktator Sani Abacha nachweislich eine Grossspende an.
Bonnke inszeniert gerne Wunderheilungen auf der Bühne. Er wurde jedoch längst des Betrugs überführt. Die Zeitschrift «Contending Earnestly for The Faith» der Britischen Pfingstbewegung schrieb über einen Auftritt Bonnkes in Nigeria:
At Bonnke’s rally in Nigeria, 78 miracles …

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[9 Jun 2011 | 9 Kommentare | 1.331 mal angeschaut]
Walliser, gründet doch Euren eigenen Mikrostaat!

Einer Eurer Wortführer, der Alleinunterhalter Oskar Freysinger, hat sich eine neue Massnahme gegen die Überfremdung ausgedacht: Er will die EU-Flagge verbieten. Da er sein Hobbypoeten- und Lehrerhonorar seit 2003 mit den Einnahmen eines Nationalratsmandates aufbessert, artete die Idee selbstredend in einer Motion aus:

Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament möglichst rasch eine Änderung der Bundesverfassung sowie die notwendigen Ergänzungen in den betreffenden Artikeln des Schweizerischen Strafgesetzbuches zu unterbreiten, damit das Hissen oder Aufhängen der EU-Flagge an jedem öffentlichen Gebäude in der Schweiz sowie am Sitz des EU-Botschafters in Bern verboten wird. Dieses Verbot soll sich auch auf die Verwendung jeglicher Form von Schildern, auch von Eingangsschildern an Gebäuden, sowie auf die Verwendung des EU-Logos (12 goldene Pentagramme auf blauem Grund) im Internet usw. erstrecken; Ausnahmen von diesem Verbot sind Empfänge oder Anlässe, an denen Vertreterinnen und Vertreter der EU anwesend sind.

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[5 Jun 2011 | Ein Kommentar | 1.411 mal angeschaut]
Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger

Moritz Leuenberger hat herausgefunden, wer schuld ist am Elend in dieser Welt: Die Heiden sind es! Denn diese trachten nach Essen, Trinken, Kleidern und anderem materiellen. Diese profunde Gesellschaftsanalyse steht natürlich in der Bibel und bot so dem Theologensohn, Altbundesrat und Neu-Implenia-Verwaltungsrat einen praktischen Aufhänger für die Rede, die er gestern am Dresdener Kirchentag hielt.

Der Ökonomie will Leuenberger Werte wie Liebe, Achtung und Respekt entgegenstellen. Dazu brauche es «eine systematische Politik auf der Grundlage des Christentums, die den Menschen zwingt, im Interesse der Schöpfung zu leben».

Dem Laienprediger scheint entgangen, dass die beiden Deutschen Staatskirchen – so die Recherchen von Carsten Frerk aus dem Jahr 2001 – Vermögen von rund 500 Milliarden Euro ihr Eigen nennen und zuweilen recht eigensinnige Vorstellungen von Respekt und Liebe haben.

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[9 Mai 2011 | 14 Kommentare | 2.460 mal angeschaut]
Virtuelle Realität nach jüdischer Art

Inzwischen ist es weltberühmt, das Foto aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.

Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen “Di Tzeitung” sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und Audrey Tomason (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).

Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt – von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig.

Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten.