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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Dachschaden</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Sorry, liebe Geschiedene&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 06:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wort zum Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Huonder]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort zum Sonntag

… die Sakramente, die Euch Bischof Huonder verweigern will*, haben auch die Freidenker nicht im Angebot, weltliche Rituale hingegen schon. Und die sind garantiert Huonder-frei.

Anmelden kann man sich unter http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/mitmachen/beitrittserklarung/.

* Wieso Ihr in der katholischen Kirche nicht mehr mitfeiern dürft, erklärte gestern Huonders Lieblingsmessdiener, Vikar Christoph Casetti im Interview mit dem Schweizer Fernsehen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #008000;"><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></span></p>
<p>&#8230; die Sakramente, die Euch Bischof Huonder verweigern will*, haben auch die Freidenker nicht im Angebot, <a href="http://www.frei-denken.ch/de/dienstleistungen/rituale/" target="_blank">weltliche Rituale</a> hingegen schon. Und die sind garantiert Huonder-frei. Anmelden kann man sich <a href="http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/mitmachen/beitrittserklarung/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Garantiert-keinen-Huonder.gif#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone  wp-image-5853" title="Garantiert keinen Huonder" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Garantiert-keinen-Huonder.gif" alt="" width="585" height="360" /></a></p>
<p>* Wieso Ihr in der katholischen Kirche nicht mehr mitfeiern dürft, erklärte gestern Huonders Lieblingsmessdiener, Vikar Christoph Casetti im Interview mit dem Schweizer Fernsehen:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2012/03/sorry-liebe-geschiedene/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>SP stärkste Schweizer Partei – Zahlenakrobatik im «Sonntag»</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 17:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SP ist seit dem 23. Oktober die stärkste Schweizer Partei, die SVP auf Platz vier zurückgefallen. Dies hat der selbsternannte «Wahlarithmetiker» Stephan Müller errechnet. Im heutigen «Sonntag» führt er in seine Zahlenakrobatik ein.
Die Parteistärke misst sich gemäss Müller nicht etwa am gesamtschweizerischen Wähleranteil oder an der Zahl der insgesamt errungenen Sitze. Nein, ausschlaggebend für die Ermittlung der Rangreihenfolge unter den Parteien soll der Mittelwert der prozentualen Sitzanteile aus National- und Ständerat sein (Spalte «Schnitt (%)» in der Tabelle).
Die Parteistärken gemäss Stephan Müller: Die SP an 1., die SVP an 4. Stelle
Es gibt gute Gründe, die SP als Siegerin der National- und Ständeratswahlen zu sehen: Sie hat als einzige der fünf grössten Parteien nur geringfügig Wähleranteile eingebüsst und sie war es, der der «Sturm aufs Stöckli» gelungen ist. Und sie ist es weitgehend, die bestimmt, wie der Bundesrat in der nächsten Legislatur zusammengesetzt sein wird. Die SVP hingegen ist weit unter ihren grossmaulig deklarierten Wahlzielen geblieben. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SP ist seit dem 23. Oktober die stärkste Schweizer Partei, die SVP auf Platz vier zurückgefallen. Dies hat der selbsternannte «Wahlarithmetiker» Stephan Müller errechnet. Im heutigen «Sonntag» führt er in seine Zahlenakrobatik ein.</p>
<p>Die Parteistärke misst sich gemäss Müller nicht etwa am gesamtschweizerischen Wähleranteil oder an der Zahl der insgesamt errungenen Sitze. Nein, ausschlaggebend für die Ermittlung der Rangreihenfolge unter den Parteien soll der Mittelwert der prozentualen Sitzanteile aus National- und Ständerat sein (Spalte «Schnitt (%)» in der Tabelle).</p>

<table id="wp-table-reloaded-id-2-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-2">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1"></th><th class="column-2">Rang</th><th class="column-3">Sitze NR</th><th class="column-4">in %</th><th class="column-5">Sitze SR</th><th class="column-6">in %</th><th class="column-7">Schnitt (%)</th><th class="column-8">Sitze NR+SR</th><th class="column-9">in %</th><th class="column-10">Wähleranteil</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">SP</td><td class="column-2">1</td><td class="column-3">46</td><td class="column-4">23.0</td><td class="column-5">11</td><td class="column-6">23.9</td><td class="column-7">23.5</td><td class="column-8">57</td><td class="column-9">23.2</td><td class="column-10">18.7</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">CVP</td><td class="column-2">2</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">14.0</td><td class="column-5">13</td><td class="column-6">28.3</td><td class="column-7">21.2</td><td class="column-8">41</td><td class="column-9">16.7</td><td class="column-10">12.3</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">FDP</td><td class="column-2">3</td><td class="column-3">30</td><td class="column-4">15.0</td><td class="column-5">11</td><td class="column-6">23.9</td><td class="column-7">19.5</td><td class="column-8">41</td><td class="column-9">16.7</td><td class="column-10">15.1</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">SVP</td><td class="column-2">4</td><td class="column-3">54</td><td class="column-4">27.0</td><td class="column-5">5</td><td class="column-6">10.9</td><td class="column-7">19.0</td><td class="column-8">59</td><td class="column-9">24.0</td><td class="column-10">26.6</td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<p><strong>Die Parteistärken gemäss Stephan Müller: Die SP an 1., die SVP an 4. Stelle</strong></p>
<p>Es gibt gute Gründe, die SP als Siegerin der National- und Ständeratswahlen zu sehen: Sie hat als einzige der fünf grössten Parteien nur geringfügig Wähleranteile eingebüsst und sie war es, der der «Sturm aufs Stöckli» gelungen ist. Und sie ist es weitgehend, die bestimmt, wie der Bundesrat in der nächsten Legislatur zusammengesetzt sein wird. Die SVP hingegen ist weit unter ihren grossmaulig deklarierten Wahlzielen geblieben. Und sie wird ihr eigentliches Wahlziel, Eveline Widmer-Schlumpf am 14. Dezember aus dem Bundesrat zu kippen, klar verfehlen.</p>
<p>Dennoch: Müllers Zahlenakrobatik lässt vermuten, dass für den ehemaligen Parlamentarier und <a href="http://www.stephan-mueller-aarau.ch/" target="_blank">Stadtratskandidaten</a> von «Aarau jetzt» das Resultat zu Beginn feststand und er nach einer dazu passenden Rechenmethode suchte.</p>
<p>Inhaltlich macht die Rechnerei schlicht keinen Sinn. Üblicherweise misst man die Stärke einer Partei primär an ihrem Wähleranteil (Spalte ganz rechts). Und da lässt sich der noch immer hohe Anteil an SVP-WählerInnen nicht einfach kleinrechnen. Will man den unmittelbaren Einfluss auf die Bundesratswahlen ermitteln, ist nur der Anteil der Sitze in der Verdingten Bundesversammlung von Belang (2. Spalte von rechts). Das arithmetische Mittel aus Nationalrats- und Ständeratssitzanteil hingegen sagt kaum etwas aus.</p>
<p>Aus den Müllerschen Alternativarithmetik lässt sich eigentlich nur eines ableiten: dass sich der «Sonntag» <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/nein-klara-obermuller-und-evangelische-allianz-eine-ruckkehr-des-religiosen-ist-nicht-auszumachen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">schon wieder</a> um höhere journalistische Qualität hätte bemühen sollen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Welt verstehen, heute mit Olga Iseppi, Rechenkünstlerin</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weltwoche missioniert nicht nur aus eigener Überzeugung, nein sie füllt, wie viele anderen Medien , ihre redaktionellen Seiten auch mit Auftragsarbeiten. Ein solcher erschien in der Ausgabe von heute, zu einem äusserst bewegenden Thema: der Massenheiraterei am vergangenen 11.11.2011.

Das Wochenblatt portraitierte also eins dieser Pärchen, das sicher sein wollte, dass es sich den Hochzeitstag auch in Zukunft wird merken können. Die Braut, Olga Iseppi, erklärt, wieso das Datum auch sonst ungeheuer bedeutungsschwanger war.

«Die Elf gilt in der modernen Numerologie und auch in der Kabbala als Meisterzahl. Sie ist die Summe aus der Eins, der Zahl der Schöpfung und des Willens, und der Zehn, der Zahl des Durchbruchs. Die Zwölf stellt eine vollendete Zahl dar, und in diesem Sinn markiert die Elf mithin den Ausbruch aus einem geschlossenen System.»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltwoche missioniert nicht nur aus eigener Überzeugung, nein sie füllt, wie viele anderen Medien , ihre redaktionellen Seiten auch mit Auftragsarbeiten. Ein solcher erschien in der Ausgabe von heute, zu einem äusserst bewegenden Thema: der Massenheiraterei am vergangenen 11.11.2011.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Olga-Iseppi.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-4974" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Olga Iseppi" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Olga-Iseppi.png" alt="" width="219" height="226" /></a>Das Wochenblatt <a href="http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=543210">portraitierte</a> also eins dieser Pärchen, das sicher sein wollte, dass es sich den Hochzeitstag auch in Zukunft wird merken können. Die Braut, Olga Iseppi, erklärt, wieso das Datum auch sonst ungeheuer bedeutungsschwanger war.</p>
<blockquote><p>«Die Elf gilt in der modernen Numerologie und auch in der Kabbala als Meisterzahl. Sie ist die Summe aus der Eins, der Zahl der Schöpfung und des Willens, und der Zehn, der Zahl des Durchbruchs. Die Zwölf stellt eine vollendete Zahl dar, und in diesem Sinn markiert die Elf mithin den Ausbruch aus einem geschlossenen System.»</p></blockquote>
<p>Ohne zu spekulieren, aus welchem geschlossenen System es ihr gelungen war auszubrechen: Sie beweist, man kann auch heute gänzlich ohne Hinweis auf Quanten oder die Matrix völlig sinnfrei schwurbeln.</p>
<p>Eine Frage aber bleibt: Wie kommt die Weltwoche dazu, so wohlwollend über ein Happening zu berichten, das von der <a href="http://www.economy.sh/index.php?id=10250" target="_blank">Wirtschaftsförderung Schaffhausen</a> finanziert wurde? Die Heirat vor Kamera war nämlich ein Marketinggag der <a href="http://www.google.ch/url?q=http://www.presseportal.ch/de/pm/100021890/100707899/ja-wort-auf-dem-rheinfallfelsen&amp;sa=U&amp;ei=AELOTtuTB7Ta4QS89IA7&amp;ved=0CBAQFjAA&amp;usg=AFQjCNHewKbkLCiItV54OJWn7rt5llCAxg" target="_blank">Kampagne </a>«ein kleines Paradies». Eigentlich müsste das doch gegen Köppels Ordnungsprinzipien verstossen. Dass der Artikel dennoch in dieser Form erschien, muss wohl auch mit der Magie von Zahlen zu tun haben&#8230;</p>
<p><small>03.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-mohammed-analphabet/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet</a><br />
15.06.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/06/die-welt-verstehen-heute-mit-moritz-leuenberger-laienprediger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger<br />
</a>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist<br />
</a>18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown<br />
</a>03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone<br />
</a>14.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, christlicher Ethiker<br />
</a>18.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker<br />
</a>25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission<br />
</a>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard<br />
</a>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger<br />
</a>27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a></small></p>
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		<item>
		<title>Darbellay lässt christliche Tradition wiederaufleben: Homophobie [update]</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/11/darbellay-lasst-christliche-tradition-wiederaufleben-homophobie/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CVP]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bibel kennt etliche Stellen, die gleichgeschlechtliche Liebe verdammen. Keinen Interpretationsspielraum lässt Moses in seinem Register von Strafen für schwere Vergehen (3. Moses 20:13):

Und wenn jemand mit einem Mann schläft, wie man mit einer Frau schläft, so haben beide einen Greuel verübt. Sie müssen getötet werden, auf ihnen lastet Blutschuld.

Doch auch der eigentliche Religionsstifter, Paulus, schreibt in seiner Tirade über die Unentschuldbarkeit der Menschen (Römerbrief, 1:27) Klartext:

Ebenso gaben die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau auf und entflammten im Verlangen nacheinander; Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung. [...] Sie kennen zwar die Rechtsordnung Gottes, die sagt, dass, wer es so treibt, den Tod verdient; und doch tun sie es nicht nur, nein, sie beklatschen auch noch, die es so treiben.

Und auch im ersten Brief an Timotheus (8. ff) redet er (beziehungsweise ein Groupie, von dem der Text wohl in Wirklichkeit stammt) Tacheles:

Das Gesetz ist gut, wenn man es in seinem Sinn anwendet, das heisst, wenn man sich bewusst ist, dass das Gesetz nicht den Gerechten betrifft, sondern diejenigen, die das Gesetz noch nicht haben und sich nicht unterordnen: Gottlose und Sünder, Frevler und Ruchlose, Vater- und Muttermörder, Totschläger, solche, die sich der Unzucht hingeben, die mit Männern schlafen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bibel kennt etliche Stellen, die gleichgeschlechtliche Liebe verdammen. Keinen Interpretationsspielraum lässt Moses in seinem Register von Strafen für schwere Vergehen (<a href="http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/zuercher-bibel/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/3.Mose%2020/anzeige/context/#iv" target="_blank">3. Moses 20</a>:13):</p>
<blockquote><p>Und wenn jemand* mit einem Mann schläft, wie man mit einer Frau schläft, so haben beide einen Greuel verübt. Sie müssen getötet werden, auf ihnen lastet Blutschuld.</p></blockquote>
<p><small>* Frauen sind bei Moses höchstens im Fall der Sodomie selbst handelnde Subjekte. In allen anderen Fällen von verbotener heterosexuellen Liebe (z.B. Ehebruch) ist die Frau immer nur mitgemeint.</small></p>
<p>Doch auch der eigentliche Religionsstifter, Paulus, schreibt in seiner Tirade über die Unentschuldbarkeit der Menschen (<a href="http://www.die-bibel.de/online-bibeln/zuercher-bibel/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/r%C3%B6m/cache/626e02645501206010c6b3b98c07c074/" target="_blank">Römerbrief</a>, 1:27) Klartext:</p>
<blockquote><p>Ebenso gaben die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau auf und entflammten im Verlangen nacheinander; Männer mit Männern bringen Schande über sich und empfangen am eigenen Leib den Lohn für ihre Verirrung. [...] Sie kennen zwar die Rechtsordnung Gottes, die sagt, dass, wer es so treibt, den Tod verdient; und doch tun sie es nicht nur, nein, sie beklatschen auch noch, die es so treiben.</p></blockquote>
<p>Und auch im <a href="http://www.die-bibel.de/online-bibeln/zuercher-bibel/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.tim/cache/322344fdbde0226cfac5b4f2f1396be8/" target="_blank">ersten Brief an Timotheus</a> (8. ff) redet er (beziehungsweise ein Groupie, von dem der Text wohl in Wirklichkeit stammt) Tacheles:</p>
<blockquote><p>Das Gesetz ist gut, wenn man es in seinem Sinn anwendet, das heisst, wenn man sich bewusst ist, dass das Gesetz nicht den Gerechten betrifft, sondern diejenigen, die das Gesetz noch nicht haben und sich nicht unterordnen: Gottlose und Sünder, Frevler und Ruchlose, Vater- und Muttermörder, Totschläger, solche, die sich der Unzucht hingeben, die mit Männern schlafen.</p></blockquote>
<p>Wer also mit mit der Lebensweise homosexueller seine Mühe hat, findet in der Bibel zentrale Stellen, um seine Homophobie zu rechtfertigen (insbesondere, wenn sie sich gegen Männer richtet). In Europa können sich indes auch wertkonservative Christen &#8211; <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5510065,00.html" target="_blank">anders als in Afrika</a> &#8211; kaum mehr für Mordaufrufe gegen Schwule erwärmen.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/CVP_Die_Homphoben.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/CVP_Die_Homphoben.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-medium wp-image-4923" title="CVP_Die_Homphoben" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/CVP_Die_Homphoben-300x240.jpg" alt="" width="168" height="134" /></a>Die antiquierten testamentarischen Moralvorstellungen haben sie aber nicht zwingend überwunden &#8211; wie eine Äusserung von Christophe Darbellay zeigt (<a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Darbellay-provoziert-Homosexuelle-10058572" target="_blank">20 Min</a>). Auf die Frage, ob das Adoptionsrecht auf homosexuelle Paare ausgeweitet werden sollte, meinte Darbellay, er würde das nicht einsehen, nur weil Einzelne das Gesetz umgingen. Und er doppelte mit folgendem Vergleich nach:</p>
<blockquote><p>Wir würden auch nicht plötzlich Kokain legalisieren, weil es eine halbe Million Konsumenten gibt».</p></blockquote>
<p>Ledige Schwule und Lesben , die als amtlich alleinstehende Personen heute ganz legal eine Adoption eingehen, sind für den CVP-Präsidenten also Personen, die das Gesetz umgehen. Ihnen und solchen, die aufgrund ihrer eingetragenen Partnerschaft von diesem Recht heute ausgeschlossen sind, möchte er das nicht zugestehen, wofür sich die CVP als eigentliche Statthalterin sieht: ein Familienleben.</p>
<p>Selbstredend wachsen auch so zunehmend Kinder bei Paaren auf, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben. (Überwiegend handelt es sich dabei um die leiblichen Kinder eines Elternteils. Mehr dazu bei <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/2011/08/08/adoptionsrecht/">konfessionslose.ch</a>) Das aktuelle Verbot verhindert somit nur die rechtliche Besserstellung der faktischen Adoptiveltern, nicht deren Familienrolle.</p>
<p>Darbellay täte gut daran, statt die christliche Tradition der Homophobie wieder aufleben zu lassen, sich auf die niedergeschriebenen Prinzipien seiner Partei zu besinnen. Steht doch im Papier <a href="http://www.cvp.ch/fileadmin/Bund_DE/downloads/positionspapiere/11-01_posp_c_endfassung_d.pdf" target="_blank"><em>Das C im Namen der CVP</em></a>:</p>
<blockquote><p>„C“ steht für die Achtung des Menschen, für eine Würde, die allen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie, Religion, gesellschaftlichem Status oder Leistungsfähigkeit zukommt. Der Respekt vor der Menschenwürde beinhaltet auch eine Absage an jede Form des Sexismus oder Rassismus. [...]</p>
<p>Die Familie ist die Basis unserer Gesellschaft. [...] Der Staat hat ein Interesse daran, dass möglichst viele Menschen gegenseitig und bedingungslos Verantwortung übernehmen. Deshalb dürfen Familien nicht diskriminiert oder gegenüber anderen Lebensformen schlechter gestellt werden. [...]</p>
<p>Das Bekenntnis zur Familie bedeutet nicht, dass wir auch die Gestaltung des Familienlebens vorgeben. Im Gegenteil: Wir gehen davon aus, dass die Familien am besten wissen, welche Lebensform für sie die geeignetste ist und setzen uns deshalb für die Wahlfreiheit hinsichtlich Erwerbsarbeit und Kindererziehung zwischen den Partnern ein.</p></blockquote>
<p>Man kann sich aber stattdessen natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass organisierte Religion unter das Betäubungsmittelgesetz fallen sollte und das darbellaysche Argument weiterspinnen:  <strong><em>Nur weil es Katholiken gibt, muss man Religion nach lange nicht legalisieren&#8230;</em></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Update 23.11. 21:56:</span></strong> Darbellays Koksvergleich machte weltweit die Runde, unter anderem berichtete die <a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/11/22/christophe-darbellay-swiss-politician-homosexuality-drug-use_n_1108073.html" target="_blank">Huffington Post</a>. Die Blogger <a href="http://dimis-welt.blogspot.com/2011/11/lieber-herr-darbellay.html?spref=fb" target="_blank">Dimi</a> und <a href="http://goggiblog.blogspot.com/2011/11/sehr-geehrter-herr-darbellay.html" target="_blank">Remo Conoci</a> sowie der Zürcher SP-Gemeinderat <a href="http://alandavidsangines.blogspot.com/2011/11/ein-offener-brief-christophe-darbellay.html" target="_blank">Alan David Sanginés</a> schrieben Darbellay offene Briefe. Philippe Wampfler empfahl derweilen, Troll Darbellay <a href="http://philippe-wampfler.com/2011/11/22/trolle-auf-der-politischen-buhne/" target="_blank">nicht zu füttern</a>. Darbellay selbst versuchte es auf seiner eigenen Homepage mit einer <a href="http://www.darbellay.ch/adoptionsrecht-von-homosexuellen-paare/" target="_blank">Rechtfertigung</a>. Ein heute Mittag dort platzierter Kommentar wartet noch auf Freischaltung&#8230;</p>
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		<title>Neue Wahlplakate von FDP und SVP aufgetaucht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 17:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen FDP]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Worte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Waffenschieber-wählen-SVP.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-large wp-image-4778" title="Waffenschieber wählen SVP" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Waffenschieber-wählen-SVP-1024x482.jpg" alt="" width="583" height="275" /></a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Clusterbomben-Ja-–-Schutz-vor-Waffengewalt-Nein.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-large wp-image-4799" title="Clusterbomben Ja – Schutz vor Waffengewalt Nein" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Clusterbomben-Ja-–-Schutz-vor-Waffengewalt-Nein-1024x482.jpg" alt="" width="587" height="278" /></a></p>
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		<title>Reformierte Kirche auf Retro-Kurs</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Moralismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Im März dieses Jahres gewann Michel Müller den Zweikampf um das Präsidium des Zürcher Kirchenrats gegen Andrea Marco Bianco. Es war eine Richtungswahl: Müller wurde vom Synodalverein als Gegenkandidat zu Bianco aufgestellt, welcher von der liberalen Fraktion nominiert worden war. Der Synodalverein sieht sich in der Tradition der bibeltreuen, dogmatischen «positiven Theologie». Vier Wahlgänge waren für den Showdown nötig, Müller erhielt zuletzt 84 der 164 Stimmen.
Der Vizepräsident der Synodalvereins hatte im Vorfeld der Kampfwahl betont, für den Fortbestand der reformierten Kirche sei «eine biblisch-reformatorische Theologie» nötig. Nun scheint klar zu werden, welcher Kurs konkret eingeschlagen werden soll: mit Vollgas zurück in die Vergangenheit.
Der Landbote berichtet heute (Zugang kostenpflichtig) von einem Rugbyspiel, welches das Sportamt Winterthur erst bewilligt und dann kurzfristig unterbunden hatte. Grund: Es hätte am vergangenen Sonntag ausgetragen werden sollen &#8211; das war zufällig der eidgenössische Bettag, welcher im Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz des Kantons Zürich einen besonderen Schutz geniesst: Sport-, Tanz- und Kulturversanstaltungen im Freien ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4681" class="wp-caption alignright" style="width: 284px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kirchliches_brett_vor_dem_kopf.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4681  " title="Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kirchliches_brett_vor_dem_kopf.png" alt="Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)" width="274" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Brett vor dem Kopf (aus: Monty Python and the Holy Grail)</p></div>
<p>Im März dieses Jahres gewann Michel Müller den <a href="http://www.reformiert.info/artikel_8077.html" target="_blank">Zweikampf um das Präsidium des Zürcher Kirchenrats</a> gegen Andrea Marco Bianco. Es war eine Richtungswahl: Müller wurde vom Synodalverein als Gegenkandidat zu Bianco aufgestellt, welcher von der liberalen Fraktion nominiert worden war. Der Synodalverein sieht sich in der Tradition der bibeltreuen, dogmatischen «positiven Theologie». <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/michel_mueller_kirchenratspraesident_zuerich_1.9904154.html?ticket=ST-1034435-Hbzg0KpZvlaSrvAhcsLIbBv5PYUzCDYdHKx-20" target="_blank">Vier Wahlgänge</a> waren für den Showdown nötig, Müller erhielt zuletzt 84 der 164 Stimmen.</p>
<p>Der Vizepräsident der Synodalvereins hatte im Vorfeld der Kampfwahl betont, für den Fortbestand der reformierten Kirche sei «eine biblisch-reformatorische Theologie» nötig. Nun scheint klar zu werden, welcher Kurs konkret eingeschlagen werden soll: <strong>mit Vollgas zurück in die Vergangenheit</strong>.</p>
<p>Der Landbote berichtet <a href="http://www.landbote.ch/index.php?eID=tx_vsarticle_pi4&amp;pdfFile=../import/xml/archiv/pdf/11/09/21/lab_210911_2_11.pdf&amp;action=download" target="_blank">heute </a>(Zugang kostenpflichtig) von einem Rugbyspiel, welches das Sportamt Winterthur erst bewilligt und dann kurzfristig unterbunden hatte. Grund: Es hätte am vergangenen Sonntag ausgetragen werden sollen &#8211; das war zufällig der eidgenössische Bettag, welcher im Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetz des Kantons Zürich einen besonderen Schutz geniesst: Sport-, Tanz- und Kulturversanstaltungen im Freien und so manches mehr ist an diesen so genannt hohen Feiertagen verboten.</p>
<p>Dieses zwinglianische Überbleibsel gehört abgeschafft. Zusammen mit vier Mitunterzeichnenden der Nationalratsliste <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp" target="_blank">konfessionslose.ch</a> habe ich vorgestern (und noch vor dem Bekanntwerden des aktuellen Winterthurer Falles) eine <a href="http://www.konfessionslose.ch/wp/2011/09/19/sport-tanz-und-kulturverbot-an-so-genannt-hohen-feiertagen-aufheben/" target="_blank">Einzelinitiative eingereicht</a>, welche die ersatzlose Sterichung des Verbotsparagrafen und die Aufhebung der Unterscheidung zwischen hohen Feiertagen und anderen öffentlichen Ruhetagen fordert.</p>
<p>Auf das Begehren angesprochen plädierte Müller gegenüber dem Landboten dafür «den Schutz des Tages auszubauen». Mit anderen Worten: Die Verbotsliste soll ausgeweitet werden, neu sollen seiner Vorstellung nach auch Veranstaltungen in geschlossenen Räumen untersagt werden. Und weiter:</p>
<blockquote><p>«Der Bettag ist eine Gelegenheit zur Besinnung für alle Religionsgemeinschaften. Lässt man mehr Veranstaltungen zu, wäre das ein Verlust der Kultur des Zusammenlebens.»</p></blockquote>
<p>Es hindert Müller niemanden daran, zur Besinnung zu kommen. Es geht aber nicht an, dass der Staat ihm (und allen anderen bewohnern) dies aufzuzwingen versucht. Die Mitglieder des Zürcher Kantonsrats sind deshalb aufgerufen, die Einzelinitiative zu unterstützen und den Verbotsparagrafen zu streichen.</p>
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		<title>The Big Fail: Die ICF-Einladung an Reinhard Bonnke</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 03:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[ICF]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die in Zürich entstandene Trendsekte «International Christian Fellowship» hat dreierlei sich ergänzende Kernkompetenzen: Missionieren, Einnahmen generieren und Parties veranstalten. Heute und morgen steht eine Grossveranstaltung an, bei dem es um alle drei Bereiche gleichermassen geht: «The Big 15» heisst ihre Geburtstagsfete im Hallenstadion. Hauptattraktion  ist Reinhard Bonnke, ein höchst dubioser Prediger aus Deutschland, der vornehmlich Afrika missionarisch tätig ist. ￼ICF täte gut daran, die Finger von Bonnke zu lassen!
Der selbst ernannte «Mähdrescher Gottes» liess und lässt sich von Despoten finanzieren und beschützen. Im Bild rechts ist er mit dem liberianischen Ex-Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor zu sehen. Bonnke liess sich auch vom ehemaligen togoischen Militärherrscher Gnassingbé Eyadéma  einladen und nahm vom früheren nigerianischen Militärdiktator Sani Abacha nachweislich eine Grossspende an.
Bonnke inszeniert gerne Wunderheilungen auf der Bühne. Er wurde jedoch längst des Betrugs überführt. Die Zeitschrift «Contending Earnestly for The Faith» der Britischen Pfingstbewegung schrieb über einen Auftritt Bonnkes in Nigeria:
At Bonnke&#8217;s rally in Nigeria, 78 miracles ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4447" style="border: 2px solid grey;" title="TheBigFail" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png" alt="" width="558" height="84" /></a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/TheBigFail.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a>Die in Zürich entstandene Trendsekte «International Christian Fellowship» hat dreierlei sich ergänzende Kernkompetenzen: Missionieren, Einnahmen generieren und Parties veranstalten. Heute und morgen steht eine Grossveranstaltung an, bei dem es um alle drei Bereiche gleichermassen geht: «The Big 15» heisst ihre Geburtstagsfete im Hallenstadion. Hauptattraktion  ist Reinhard Bonnke, ein höchst dubioser Prediger aus Deutschland, der vornehmlich Afrika missionarisch tätig ist. ￼ICF täte gut daran, die Finger von Bonnke zu lassen!</p>
<div id="attachment_4454" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Bonnke_und_Taylor.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4454  " style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Bonnke_und_Taylor-300x247.png" alt="Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)" width="270" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Reinhard Bonnke parliert mit Kriegsverbrecher Charles Taylor (Quelle: Bonnkes Buch «Im Feuer Gottes»)</p></div>
<p>Der selbst ernannte «Mähdrescher Gottes» liess und lässt sich von Despoten finanzieren und beschützen. Im Bild rechts ist er mit dem liberianischen Ex-Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor zu sehen. Bonnke liess sich auch vom ehemaligen togoischen Militärherrscher Gnassingbé Eyadéma  einladen und nahm vom früheren nigerianischen Militärdiktator Sani Abacha nachweislich eine Grossspende an.</p>
<p>Bonnke inszeniert gerne Wunderheilungen auf der Bühne. Er wurde jedoch längst des Betrugs überführt. Die Zeitschrift «Contending Earnestly for The Faith» der Britischen Pfingstbewegung <a href="http://www.christian-witness.org/archives/cetf2001/face01.html" target="_blank">schrieb</a> über einen Auftritt Bonnkes in Nigeria:</p>
<blockquote><p>At Bonnke&#8217;s rally in Nigeria, 78 miracles were claimed on stage, but no evidence was found afterwards. Bonnke cursed cancers in the name of Jesus and claimed that those who were blind could now see. The programme then panned to the area below the stage where people from the crowd were being selected as to who could go on stage to testify to healing. There was clear evidence of fakery as most would be participants were barred from the stage. One person who was selected to testify claimed that he was blind and could now see, but it was then shown that he could actually see in the first place.</p></blockquote>
<p>Bei der Veranstaltung wurden 15 Personen zu Tode gedrückt. Die Eltern eines getöteten Kindes, wurden daran gehindert, auf die Bühne zu kommen.</p>
<p>Spätestens seit dem <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=8bd2967b-2172-45c3-b508-fc488fbe093e" target="_blank">Rundschau-Bericht</a> vom 1. Juni musste ICF-Initiant Leo Bigger wissen, wen er nach Zürich eingeladen hatte. Bigger interessiert sich jedoch nur für Bonnkers Wirkung, nicht für die dubiose Person hinter der charismatischen Fassade. Das ist verantwortungslos! The Big Fail wäre für die Geburtstagsparty deshalb der weitaus passendere Name.</p>
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		<title>Walliser, gründet doch Euren eigenen Mikrostaat!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Eurer Wortführer, der Alleinunterhalter Oskar Freysinger, hat sich eine neue Massnahme gegen die Überfremdung ausgedacht: Er will die EU-Flagge verbieten. Da er sein Hobbypoeten- und Lehrerhonorar seit 2003 mit den Einnahmen eines Nationalratsmandates aufbessert, artete die Idee selbstredend in einer Motion aus:

Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament möglichst rasch eine Änderung der Bundesverfassung sowie die notwendigen Ergänzungen in den betreffenden Artikeln des Schweizerischen Strafgesetzbuches zu unterbreiten, damit das Hissen oder Aufhängen der EU-Flagge an jedem öffentlichen Gebäude in der Schweiz sowie am Sitz des EU-Botschafters in Bern verboten wird. Dieses Verbot soll sich auch auf die Verwendung jeglicher Form von Schildern, auch von Eingangsschildern an Gebäuden, sowie auf die Verwendung des EU-Logos (12 goldene Pentagramme auf blauem Grund) im Internet usw. erstrecken; Ausnahmen von diesem Verbot sind Empfänge oder Anlässe, an denen Vertreterinnen und Vertreter der EU anwesend sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/eu_flagge.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-4427" title="eu_flagge" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/eu_flagge.jpg" alt="" width="194" height="132" /></a>Einer Eurer Wortführer, der Alleinunterhalter Oskar Freysinger, hat sich eine neue Massnahme gegen die Überfremdung ausgedacht: Er will die EU-Flagge verbieten. Da er sein Hobbypoeten- und Lehrerhonorar seit 2003 mit den Einnahmen eines Nationalratsmandates aufbessert, artete die Idee selbstredend in einer Motion aus:</p>
<blockquote><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament möglichst rasch eine Änderung der Bundesverfassung sowie die notwendigen Ergänzungen in den betreffenden Artikeln des Schweizerischen Strafgesetzbuches zu unterbreiten, damit das Hissen oder Aufhängen der EU-Flagge an jedem öffentlichen Gebäude in der Schweiz sowie am Sitz des EU-Botschafters in Bern verboten wird. Dieses Verbot soll sich auch auf die Verwendung jeglicher Form von Schildern, auch von Eingangsschildern an Gebäuden, sowie auf die Verwendung des EU-Logos (12 goldene Pentagramme auf blauem Grund) im Internet usw. erstrecken; Ausnahmen von diesem Verbot sind Empfänge oder Anlässe, an denen Vertreterinnen und Vertreter der EU anwesend sind.</p></blockquote>
<p>Freysinger und seine immerhin 15 Mitunterzeichner scheinen nicht zu wissen, dass die Flagge eigentlich <a href="http://europa.eu/abc/symbols/emblem/index_de.htm" target="_blank">diejenige des Europarats ist</a> (dem auch die Schweiz angehört) und erst 1985 auch von der damaligen Europäischen Gemeinschaft übernommen wurde. Selbst bei einem in der Verfassung verankerten Verbot der EU-Flagge könnten Bund, Kantone und Gemeinden munter weiterhin die Europaratsfahne aufhängen&#8230;</p>
<p>Der Nationalrat hat die Motion 10.4068 (<a href="http://www.parlament.ch/d/dokumentation/berichte/uebersicht-ueber-verhandlungen/Documents/ed-pa-verhandlungen-2011-fs-2-d.pdf" target="_blank">PDF</a>) heute mit 52 SVP-Ja zu 129 Nein <a href="http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4819/356855/d_n_4819_356855_356856.htm?DisplayTextOid=356857" target="_blank">versenkt</a> (<a href="http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4819/356855/d_n_4819_356855_357058.htm" target="_blank">PDF</a>). Der Vorstoss war der Ratsmehrheit wohl doch zu unschweizerisch.</p>
<p>Walliser, es gibt für Euch aber einen Ausweg: Gründet einen eigenen Mikrostaat. Ihr müsst keinerlei  internationale Abkommen abschliessen und könnt Grenzen schliessen, Wölfe abknallen, Kruzifixe aufhängen und Flaggen verbieten wie Euch lustig ist. Die Restschweiz würde dabei erst noch <a href="http://www.1815.ch/wallis/aktuell/eine-halbe-milliarde-fuers-wallis-10470.html" target="_blank">pro Jahr eine halbe Milliarde Franken sparen</a>. Unser Dank wäre Euch also sicher, wir würden sogar - in beiderseitigem Interesse - <a href="http://www.wb-online.ch/wallis/aktuell/abgottspon-gelangt-ans-kantonsgericht---27809.html" target="_blank">aufmüpfige politische Flüchtlinge </a>aufnehmen.</p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Moritz Leuenberger hat herausgefunden, wer schuld ist am Elend in dieser Welt: Die Heiden sind es! Denn diese trachten nach Essen, Trinken, Kleidern und anderem materiellen. Diese profunde Gesellschaftsanalyse steht natürlich in der Bibel und bot so dem Theologensohn, Altbundesrat und Neu-Implenia-Verwaltungsrat einen praktischen Aufhänger für die Rede, die er gestern am Dresdener Kirchentag hielt.

Der Ökonomie will Leuenberger Werte wie Liebe, Achtung und Respekt entgegenstellen. Dazu brauche es «eine systematische Politik auf der Grundlage des Christentums, die den Menschen zwingt, im Interesse der Schöpfung zu leben».

Dem Laienprediger scheint entgangen, dass die beiden Deutschen Staatskirchen – so die Recherchen von Carsten Frerk aus dem Jahr 2001 – Vermögen von rund 500 Milliarden Euro ihr Eigen nennen und zuweilen recht eigensinnige Vorstellungen von Respekt und Liebe haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4390" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/moritz_leuenberger.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4390  " title="Moritz Leuenberger" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/moritz_leuenberger-300x300.jpg" alt="Quelle: www.admin.ch/br" width="243" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.admin.ch/br</p></div>
<p>Moritz Leuenberger hat herausgefunden, wer schuld ist am Elend in dieser Welt: Die Heiden sind es! Denn diese trachten nach Essen, Trinken, Kleidern und anderem materiellen. Diese profunde Gesellschaftsanalyse steht natürlich in der Bibel und bot so dem Theologensohn, Altbundesrat und Neu-Implenia-Verwaltungsrat einen praktischen Aufhänger für die Rede, die er gestern am Dresdener Kirchentag <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/moritz_leuenbergers_bergpredigt_in_dresden_1.10815834.html" target="_blank">hielt</a>.</p>
<p>Der Ökonomie will Leuenberger Werte wie Liebe, Achtung und Respekt entgegenstellen. Dazu brauche es «eine systematische Politik auf der Grundlage des Christentums, die den Menschen zwingt, im Interesse der Schöpfung zu leben».</p>
<p>Dem Laienprediger scheint entgangen, dass die beiden Deutschen Staatskirchen – so die <a href="http://www.alibri-buecher.de/product_info.php/info/p30_Carsten-Frerk--Finanzen-und-Vermoegen-der-Kirchen-in-Deutschland.html" target="_blank">Recherchen</a> von Carsten Frerk aus dem Jahr 2001 – Vermögen von rund 500 Milliarden Euro ihr Eigen nennen und zuweilen recht eigensinnige Vorstellungen von Respekt und Liebe haben.</p>
<p>Leuenberger hätte also gut daran getan, seine Moralpredigt direkt an die angeblichen Sachverwalter der christlichen Botschaft zu richten. Dumm nur, dass ihm gemäss NZZ nur rund 350 der angeblich 120&#8217;000 Teilnehmenden des Kirchentags zuhörten.</p>
<p><small>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"> Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist</a><br />
18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown</a><br />
03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen &#8211; heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone</a><br />
14.09.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, Christlicher Ethiker</a><br />
18.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker</a><br />
25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission</a><br />
08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard</a><br />
11.02.2009 <a href="../2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger</a></small><small><br />
27.05.2008 <a href="../2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a> <a href="../2007/07/doris-leuthard-die-geografisch-herausgeforderte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a></small></p>
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		<title>Virtuelle Realität nach jüdischer Art</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen ist es weltberühmt, das Foto aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.

Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen "Di Tzeitung" sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und Audrey Tomason (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).

Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt - von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig.

Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen ist es weltberühmt, das <a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/5680724572/sizes/m/in/photostream/" target="_blank">Foto</a> aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/situation_room.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-medium wp-image-4229" style="margin-left: 5px;" title="Situation Room picture" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/situation_room-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen &#8220;<span style="text-decoration: line-through;">Der Tzsitung</span>Di Tzeitung&#8221; sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Audrey_Tomason" target="_blank">Audrey Tomason</a> (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).</p>
<p>Das Ergebnis sah dann wie folgt aus: (Quelle: <span style="color: #0000ee;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://theantitzemach.blogspot.com/2011/05/blog-post_04.html" target="_blank">theantitzemach.blogspot.com</a></span></span>)</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/tzitung.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4232" title="Gephotoshoppte Version aus «Der Tzitung»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/tzitung.jpg" alt="" width="580" height="382" /></a></p>
<p>Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt &#8211; von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig:</p>
<div id="attachment_4249" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_with_Laura_Bush.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4249       " title="Rabbis mit Laura Bush" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_with_Laura_Bush-300x193.jpg" alt="Original: georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/ releases/2008/12/images/20081215-5_p121508jb-0009-515h.html" width="268" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Original: georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/ releases/2008/12/images/20081215-5_p121508jb-0009-515h.html</p></div>
<div id="attachment_4240" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_without_Laura_Bush.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4240     " title="Rabbis ohne Laura Bush" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_without_Laura_Bush-300x180.jpg" alt="Fälschung: www.flickr.com/photos/akiva/3142401888/sizes/m/in/photostream/" width="294" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Fälschung: www.flickr.com/photos/akiva/3142401888/sizes/m/in/photostream/</p></div>
<p style="text-align: left;">Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten (oben das Original, die Ersatzköpfe im unteren Bild stammen von zwei Randfiguren, die nur auf dem Original zu sehen sind):</p>
<div id="attachment_4269" class="wp-caption alignnone" style="width: 572px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Israeli_govt_2009.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4269  " title="Eine der vielen Netanyahu-Regierungen" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Israeli_govt_2009.jpg" alt="Quelle: israelitybites.blogspot.com/2009/04/ultra-orthodox-cropping-cabinet-photo.html" width="562" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: israelitybites.blogspot.com/2009/04/ultra-orthodox-cropping-cabinet-photo.html</p></div>
<p>Ultraorthodoxe halten es für eine Verletzung der weiblichen Sittlichkeit, Frauen abzubilden. Journalistischer Berufsethos hingegen hat unter den Meshugoyim offenbar keinerlei Bedeutung. Auch dann nicht, wenn – wie im Fall des Situation Room-Bildes – die Nutzungsbestimmungen eine Manipulation des Bildes ausdrücklich untersagen. Aber was kümmern die Religioten schon weltliche Regeln?</p>
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