Artikel mit dem Tag 'Die Welt spinnt'
Gretchenfrage »
Die Stadt Bülach tritt vom Vertrag mit dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) zurück, die muslimischen Fundamentalisten können ihre eingeladenen Hassprediger also nicht wie geplant am 25. Februar in der Stadthalle Bülach auftreten lassen.
Der Bülacher Stadtrat hat völlig richtig entschieden. Es ist nicht Sache der öffentlichen Hand, solchen Extremisten eine Bühne zu bereiten. Und um versponnene Extremisten handelt es sich, da gibt es nichts zu beschönigen. Der IZRS hat den Bülacher Behörden eine Mogelpackung verkauft und deshalb wird die Stadt schadlos aus dem Vertrag zurücktreten können, auch wenn die beiden IZRS-Cheforganisatoren Naim Cherni und Nicolas Blanko täubelen und mit Klagen drohen. Die Veranstaltung hätte den Titel «Ursprung der Moral» tragen sollen.
Hier eine Zusammenstellung der realen Werte und Ansichten, die die vorgesehenen Referenten propagieren:
In eigener Sache, Informatik »
Die eben gegründete Kommission zur Entlarvung politischer Taugenichtse (KzEPT, englisch CftUPR*) angelt sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes als Beraterin.
An kompetenten Kandidaten für das gleichermassen ehrwürdige wie verantwortungsvolle Amt mangelte es nicht. Den Ausschlag für die Nomination Kroes’ gab ihre Entscheidung, als zuständige EU-Vizepräsidentin den Wahl-Amerikaner Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg als Berater zum Thema Internetfreiheit zu engagieren.
Doch auch die Tatsache, dass sie sich bei politischen und geschäftlichen Fragestellungen von Astrologen beraten lässt, spricht, so KzEPT-Initiant Andreas Kyriacou, klar für Kroes:
Ich will keine Theoretiker, sondern ein Talent, jemand, der das Taugenichtsdasein aus persönlicher Erfahrung kennt.
Noch hat Kroes der KzEPN gegenüber noch keine Aussage gemacht, wann sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beginnen kann.
* CftUPR: Commission for the Unmasking of political riffraffs. Article in English: kyriacou.ch/2011/12/eu-commissioner-neelie-kroes-to-consult-cftupr/
Stream der Medienkonferenz mit Kroes und Guttenberg
Gretchenfrage, Politik »
Es hätte eine besondere Ehre werden sollen. Zur Feier des Wahlerfolgs der islamischen Ennahda in Tunesien brachte die französische Wochenzeitung Charlie Hebdo eine Sondernummer zum Islam heraus und liess niemand geringeren als den Religions- und Unruhestifter Mohammed den Posten des Chefredakteurs übernehmen.
Der journalistische Integrationsversuch der Satirezeitschrift misslang allerdings gründlich. Der Analphabet Mohammed stellte klar, dass er wenig von der Feder als Waffe hielt und bestellte deshalb Anhänger seiner weitaus grobschlächtigeren Kriegskunst in die Redaktion – um ein Uhr morgens und ausgerüstet mit Molotowcocktails. Seine Groupies agierten ganz im Sinn ihres Chefs und setzten die Redaktionsräume kurzerhand in Brand.
Es braucht offenbar noch viele, viele «Everybody draw Mohammed»-Tage, bis die Bombenleger begreifen, dass man auch mit Worten und Bildern seine Meinung zum Ausdruck bringen kann.
Gretchenfrage »
Das Denkfest, welches vom 8. bis 11. September in Zürich stattfindet, kann mit einer neuen Attraktion aufwarten: Eine Auswahl der diesjährigen Miss USA-Kandidatinnen wird zu Gast sein.
Genau genommen schicken die Kandidatinnen eine Stellvertreterin – und zwar alle dieselbe: Cristina Rad, die auf Youtube unter dem Namen ZOMGitsCriss bloggt.
In ihrem neusten Beitrag nimmt Cristina Rad die Kandidatinnen und ihre Antworten auf die Frage, ob Evolution in der Schule gelehrt werden solle, auf die Schippe und parodiert sie stilecht. Ganz nebenbei kriegen auch noch Bill O’Reilly und Sarah Palin eine Breitseite ab.
Das Video ist weitaus sehenswerter als 51 Miss USA-Anwärterinnen.
Cristina Rad zeigt sich normalerweise nur ihrer eigenen Kamera. Nicht so am Denkfest: Da ist die Rumänin zum Auftakt zu sehen, am Donnerstagabend, dem 8. September, um 18 Uhr – zusammen mit den BloggerInnen Ali Arbia (CH), Florian Freistetter (D), Hayley Stevens (UK), Julia Offe (D), Lars Fischer (D) und Marko Kovic (CH). Sie alle nehmen am Podium zum Thema «Skeptic …
Gretchenfrage, Politik »
Inzwischen ist es weltberühmt, das Foto aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.
Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen “Di Tzeitung” sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und Audrey Tomason (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).
Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt – von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig.
Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten.
Gretchenfrage, Politik »
Er schien ein Vorzeigeimmigrant zu sein: Der Tunesier Larbi Guesmi (54) kam vor 18 Jahren als politischer Flüchtling in die Schweiz. Hier setzt er sich seither für die Menschenrechte in seiner alten Heimat ein und forderte dazu auch schon Calmy-Rey und das Uno-Hochkommissariat für Menschenrechte auf, sich für die Freilassung von aus seiner Sicht politischer Gefangenen einzusetzen. Er engagiert sich für humanitäre Hilfe in Palästina und und präsentiert sich auf französisch als Vermittler zwischen den Kulturen und als moderater Vertreter des Islam.
Doch Guesmi kann – wie 24 heures publik gemacht hat (via 20Min) – auch anders. Auf dem tunesischen Portal alhiwar.net legt er seine Maske ab:
«Sattelt die Pferde, nehmt mit was Ihr könnt an Material und Überzeugungen und vergesst nicht, vergesst nicht, vergesst nicht die heiligen Gürtel, die ehrenwerten Gürtel, die Sprenggürtel für die, die Euch verraten.»
Selbstredend will Guesmi, der auf seine Einbürgerung wartet, das alles gar nicht so wörtlich gemeint haben, gegenüber 24heures lässt …
Gretchenfrage, Wissenschaft »
Joseph Ratzinger, Herrscher über einen kleinen Scheinstaat, der sich beharrlich weigert, die Europäische Menschenrechtskonvention zu unterzeichnen, möchte ihm hörige Theologen mit einem «Nobelpreis» beehren.
«Der Neuevangelisierung mit Hilfe der Theologie Joseph Ratzingers verschreibt sich eine jüngst gegründete vatikanische Stiftung: die “Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger – Benedetto XVI”. Sie möchte zum einen Forschungen zur Ratzinger-Theologie fördern und entsprechende Kongresse abhalten, zum anderen lobt sie einen “Nobelpreis” für Theologie aus.» (Quelle)
Es steht Ratzinger, der in Personalunion zugleich als oberster Propagandaminister des unter Mussolini entstandenen «Staates» amtet, natürlich frei, zur Befriedigung seines eigenen Egos Preise zu verleihen. Solche Geschenke zur Erhaltung von katholischen Männerfreundschaften unter den Nobelpreisen einreihen zu wollen, geht jedoch nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht nicht an.
Alfred Nobel fühlte sich den Naturwissenschaften wie der Aufklärung verbunden. Er war geprägt durch Figuren wie Humboldt, Voltaire und Giordano Bruno, der im Jahr 1600 auf dem Scheiterhaufen gelandet war, weil er Ansichten vertreten hatte, die im Widerspruch zur katholischen Lehre standen. Nobel war …
Politik »
Vor einem Jahr protestierten ARD und ZDF gegen die iranische Zensur und gegen die Repressalien, denen ihre Mitarbeiter ausgesetzt waren. Und noch in diesem Februar störte das Mullah-Regime den Satellitenempfang der beiden deutschen Staatskanäle.
Doch nun soll Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrschen. ARD und ZDF luden den CEO des iranischen Staatsfernsehens (IRIB), Ezzatollah Zarghami, ein, um über Kooperationen zu diskutieren. Von Zarghami, der letzten Sommer die Erschiessung der friedlichen Demonstrantin Neda Agha-Soltan als Lügengeschichte von BBC und CNN bezeichnet hatte, hiess es im vergangenen September, er sei seines Amtes enthoben worden, doch gemäss dem englischsprachigen IRIB-Portal übt er das Amt aktuell wieder aus.
Der frühere Revolutionswächter Zarghami musste sich offenbar nicht mit zweitrangigen Vertretern von ARD und ZDF zufriedengeben, nein es waren gleich die Intendanten, welche die Kooperation ankündigten. In einem Video vom Treffen ist zudem der ARD-Auslandchef Theo Koll zu sehen. Es geht also wohl kaum nur um den Austausch von seichten Spielfilmen.
Wer nicht möchte, dass man bei ARD und ZDF dereinst bei …
Gretchenfrage, Sonderbares »
Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.
Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof Klaus Küng (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater Abdul Mohsin al-Abaican (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.
Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften Vorschlag, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.
Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen schlägt vor, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend ab Glas!). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene …
Gretchenfrage, Politik, Sonderbares »
Die Schweizer Hardcore-Evangelikalen dürfen sich freuen: Sie kriegen Verstärkung – von ihren muslimischen Brüdern. Der türkische Kreationist Adnan Oktar – er tritt für gewöhnlich unter dem Pseudonym Harun Yahya auf – missioniert nun also auch in der Schweiz. Am 28. Mai lädt er seine Groupies ins Zürcher Kongresshaus ein:
Oktar bemüht sich intensiv, seine christlichen Mitstreiter abzuholen: Auf jesuskommtzuruck.com schwurbelt er von der Rückkehr Jesu’ und davon, dass sich Muslime und Christen unter den «wahren moralischen Werten der Religion versammeln» werden. Der Wertekanon, den er propagiert, dürfte das Herz eines jeden EDU-lers höher schlagen lassen:
Es gibt heutzutage eine große Gefahr, die den Zusammenhalt der Gesellschaften auf der Welt bedroht. So wie ein Virus einen menschlichen Körper tötet, bringt diese Gefahr einen schleichenden sozialen Kollaps. Diese Gefahr besteht in der Herabwürdigung solcher moralischer Werte, die eine gesunde Gesellschaft aufrecht erhalten. Homosexualität, Prostitution, vorehelicher und außerehelicher Geschlechtsverkehr, Sexualverbrechen, Pornographie, sexuelle Belästigung und der Anstieg von Geschlechtskrankheiten sind eine Reihe wichtiger Indikationen für den …






