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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Eigentor</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Ist Blocher noch im Amt?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 17:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blocher]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Single Serving Site gibt zeitnah Auskunft darüber, ob Blocher noch im Amt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Mal klappte es perfekt nach Drehbuch. Ein unter mysteriösen Umständen erhaltener Bankauszug genügte für einen erfolgreichen Schauprozess: Heute steht Bruno Zuppiger definitiv vor dem Aus, das Strafverfahren gegen ihn ist <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/strafverfahren_gegen_zuppiger_eroeffnet_1.14160631.html" target="_blank">angelaufen</a>.</p>
<p>Die privatwirtschaftlichen Vollstrecker Urs Paul Engeler und Roger Köppel könnten deshalb heute einen definitiven und grossen Sieg feiern. Die Fragerei, wer denn Zuppiger – inhaltlich sehr wohl mit gutem Grund – ans Messer geliefert hatte, ist längst abgeflaut.</p>
<p>Stattdessen stehen aber nun der Blattmacher und der tragische Held der Weltwoche beide selbst mit dem Rücken zur Wand da. Derselbe Plot ging ein zweites Mal nicht auf. Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand wird sich halten können. Dabei gab und gibt es sehr wohl berechtigte Fragen zu stellen, beispielsweise, wieso es sein kann, dass die Nationalbank dermassen lasche Insider-Regelungen hat. Und wieso sich das Ehepaar Hildebrand nicht wenigstens zu einem freiwilligen Spekulationsverzicht hatte durchringen können.</p>
<p>Doch zu durchsichtig ist diesmal, dass Hildebrand völlig unabhängig von dessen Privattraderei abgeschossen werden sollte. Und zu klar ist auch, auf wessen schwarzer Liste er steht. Christoph Blocher hatte schon lange eine Kampagne gegen Hildebrand geführt, teils unter eigenem Namen, teils unter Einsatz von Parteisoldaten.</p>
<p>Blocher, der sich immer als Bewahrer des Bankgeheimnisses aufgespielt hatte, ging beim Bundesrat mit Kopien von offensichtlich widerrechtlich beschafften Bankunterlagen hausieren, um seine Mission zu Ende zu führen. Dazu befragt, <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bundesrat_blocher_hildebrand_1.14157928.html" target="_blank">log</a> dabei die Medien faustdick an. So wie er es bereits zuvor bezüglich seiner Rolle bei der Basler Zeitung <a href="http://kyriacou.ch/2011/12/medienvielfalt-wtf/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">getan hatte</a>.</p>
<div id="attachment_5253" class="wp-caption alignleft" style="width: 271px"><a href="http://istblochernochimamt.ch/  "><img class="size-full wp-image-5253   " title="istblochernochmamt.ch" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/istblochernochmamt_screenshot.png" alt="istblochernochmamt.ch" width="261" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">istblochernochmamt.ch</p></div>
<p>Der Grösste Parteienfinancier Aller Zeiten wird mehr und mehr auch für enge Parteifreunde zu einer allzugrossen Hypothek. Und viele haben erkannt: Ohne ihn wird&#8217;s – nicht nur finanziell – hart. Aber mit ihm geht&#8217;s einfach nicht mehr.</p>
<p>Deshalb gibt&#8217;s neu eine <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,621976,00.html">Single Serving Site</a>, die zeitnah Auskunft darüber gibt, ob Blocher noch im Amt ist. Sie heisst folgerichtig und in aller Einfachheit <a href="http://istblochernochimamt.ch/  " target="_blank">istblochernochimamt.ch</a>.</p>
<p><small>Besten Dank an <a rel="me" href="http://olereissmann.de/">Ole Reißmann</a> für die freundliche Genehmigung, bei <a href="http://istwesterwellenochimamt.de/">istwesterwellenochimamt.de</a> abkupfern zu dürfen.</small></p>
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		<title>Neu von Boiron: Streisand C200™</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 00:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der französische Homöopathie-Multi Boiron galt schon immer als innovativ. So sponserte das Unternehmen Forschungsarbeiten von Jacques Beneviste, der 1997 Furore machte mit der Aussage, Antigeninformation via Telefon übertragen zu haben.

Nun setzt setzt Boiron zum definitiven Quantensprung in der Informationsübertragung an: Das Unternehmen stellte diese Tage ein Mittel vor, welches unter strengster Geheimhaltung in ihren eigenen Labors entwickelt worden war. Streisand C200™ lautet ihr jüngstes Produkt – benannt nach der Namensgeberin des gleichnamigen Effekts.

Mit Streisand C200™, dessen Urtinktur aus bei Vollmond gewonnenen Hautschuppen von Barbra Streisand hergestellt wurde, kann die Übertragung von Information fast beliebig potenziert werden. Der Einsatz von zwei bis drei Kügelchen genügt – und schon ist Information, die an einem einzigen Ort entstand und zunächst nur lokal existierte, weltweit verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Homöopathie-Multi <a href="http://www.boiron.com/" target="_blank">Boiron</a> galt schon immer als innovativ. So sponserte das Unternehmen Forschungsarbeiten von Jacques Beneviste, der 1997 Furore machte mit der <a href="http://www.csicop.org/si/show/e-mailed_antigens_and_iridiumrsquos_iridescence/" target="_blank">Aussage</a>, Antigeninformation via Telefon übertragen zu haben.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/boiron_glas_narrow.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4640 alignright" title="Streisand C200" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/boiron_glas_narrow.png" alt="" width="211" height="500" /></a>Nun setzt setzt Boiron zum definitiven Quantensprung in der Informationsübertragung an: Das Unternehmen stellte diese Tage ein Mittel vor, welches unter strengster Geheimhaltung in ihren eigenen Labors entwickelt worden war. Streisand C200™ lautet ihr jüngstes Produkt – benannt nach der Namensgeberin des gleichnamigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt" target="_blank">Effekts</a>.</p>
<p>Mit Streisand C200™, dessen Urtinktur aus bei Vollmond gewonnenen Hautschuppen von Barbra Streisand hergestellt wurde, kann die Übertragung von Information fast beliebig potenziert werden. Der Einsatz von zwei bis drei Kügelchen genügt – und schon ist Information, die an einem einzigen Ort entstand und zunächst nur lokal existierte, weltweit verfügbar.</p>
<p>Das Boiron-Forscherteam entschied, den ersten Feldversuch an einem Blogartikel zu erproben. Sie streuten zwei frisch gepresste Glaubuli auf eine Papierversion des Textes «<a href="http://www.blogzero.it/2011/07/13/omeopatia-mito-e-leggenda-1" target="_blank">Omeopatia: mito e leggenda</a>» des italienischen Bloggers Sammele Riva – und schon setzte die Informationspotentierung ein. Die Aussagen Rivas tauchten beim <em><a href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d5197.extract" target="_blank">British Medical Journal</a></em> auf und bei <a href="http://blog.esowatch.com/?p=3832" target="_blank">Esowatch</a>, im <a href="http://blog.gwup.net/2011/08/17/furchtbare-mutter-und-furchtsame-homoopathen/" target="_blank">GWUP-Blog</a>, bei <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/08/dumm-wie-boironstroh.php" target="_blank">kritisch gedacht</a>, <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/der-homoopathiekonzern-gegen-den-blogger.php" target="_blank">Astrodicticum simplex</a>, <a href="http://delengkal.de/2011/08/boiron-c200-und-der-streisand-effekt/" target="_blank">delengkal</a>, <a href="http://www.fuxblog.de/2011/08/17/boirons-entenleber-lets-go-streisand/" target="_blank">fuxblog</a>, <a href="http://fellowpassenger.de/2011/08/18/boiron-will-gegen-kritiker-von-keiner-entenleber-klagen/" target="_blank">fellowpassenger</a>, <a href="http://www.metalfrankonia.com/2011/08/eat-this-ihr-homoopathen/" target="_blank">metalfrankonia</a>, <a href="http://gelb.net/gelblog/2011/08/17/homoopathiekonzern-gegen-blogger/" target="_blank">gelb.net</a>, <a href="http://www.gulli.com/news/16886-homoeopathie-firma-handelt-sich-durch-zensur-versuch-klage-ein-2011-08-17" target="_blank">gulli</a>, <a href="http://hirnrissblog.blogspot.com/" target="_blank">hinriss</a>, <a href="http://devatrox.de/ein-hauch-von-entenleber/" target="_blank">devatrox</a>, <a href="http://seite360.de/2011/08/17/homoopathie-konzern-boiron-will-blogger-verklagen/" target="_blank">seite360</a> und der <a href="http://lemontreepresse.de/steisand-homoopathie/" target="_blank">lemontreepresse</a> – um nur einige aus dem deutschsprachigen Raum zu nennen.</p>
<p>Verwaltungsratspräsident Thierry Boiron ist sich sicher, der Konkurrenz mit Streisand C200™ mehr als nur eine Nasenlänge voraus zu sein.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2011/08/new-from-boiron-streisand-c200/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Diesen Artikel auf Englisch lesen.</a></p>
<p><small>05.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/70-gruppen-in-25-landern-eine-botschaft-homoopathie-nichts-drin-nichts-dran/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">70 Gruppen in 25 Ländern, eine Botschaft: Homöopathie – nichts drin, nichts dran</a><br />
11.10.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/10/wirtschaftsnobelpreis-fur-die-homoopathie/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Wirtschaftsnobelpreis für die Homöopathie!</a><br />
11.05.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/05/mahlzeit-die-100-leckersten-homoopathischen-mittelchen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Mahlzeit! Die 100 leckersten homöopathischen Mittelchen</a></small></p>
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		<title>Sterbehilfe: Danke für die Steilvorlage, liebe EDU!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das gestrige Signal aus dem Kanton Zürich ist unmissverständlich: An der liberalen Praxis zur Sterbehilfe soll sich nichts ändern.
Die Abfuhr für die evangelikalen Fundamentalisten hätte deutlicher kaum sein können: Ganze 15.5% der Abstimmenden befürworteten die Standesinitiative, welche den Kanton Zürich hätte zwingen sollen, sich auf eidgenössischer Ebene für ein Verbot der Sterbehilfe einzusetzen. Nur wenig mehr (21.6%) unterstützten die Initiative zum Verbot des so genannten Sterbetourismus.
Diese zweite Initiative hätte aus staatsrechtlicher Sicht gar nicht zur Abstimmung gelangen sollen: Sie widerspricht klar übergeordnetem Recht. Das postulierte Verbot der Sterbehilfe für Personen mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons Zürich hätte deshalb unmöglich durchgesetzt werden können.
Politisch erwies es sich nun aber als durchaus nützlich, dass die Stimmberechtigten dennoch dazu Stellung nehmen konnten. Auf Bundesebene wird weiterhin diskutiert, ob es zur Sterbehilfe ein Rahmengesetz brauche. Viele sind der Meinung, dass Artikel 115 des Strafgesetzbuchs genügt, welcher die Beihilfe zum Suizid aus selbstsüchtigen Gründen unter Strafe stellt. Doch es ist bekannt, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4327" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/sterbehilfe_stimmen.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4327" title="Abstimmung zur Sterbehilfe" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/sterbehilfe_stimmen-300x300.jpg" alt="Quelle: www.statistik.zh.ch" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.statistik.zh.ch</p></div>
<p>Das gestrige Signal aus dem Kanton Zürich ist unmissverständlich: An der liberalen Praxis zur Sterbehilfe soll sich nichts ändern.</p>
<p>Die Abfuhr für die evangelikalen Fundamentalisten hätte deutlicher kaum sein können: Ganze 15.5% der Abstimmenden befürworteten die Standesinitiative, welche den Kanton Zürich hätte zwingen sollen, sich auf eidgenössischer Ebene für ein Verbot der Sterbehilfe einzusetzen. Nur wenig mehr (21.6%) unterstützten die Initiative zum Verbot des so genannten Sterbetourismus.</p>
<p>Diese zweite Initiative hätte aus staatsrechtlicher Sicht gar nicht zur Abstimmung gelangen sollen: Sie widerspricht klar übergeordnetem Recht. Das postulierte Verbot der Sterbehilfe für Personen mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons Zürich hätte deshalb unmöglich durchgesetzt werden können.</p>
<p>Politisch erwies es sich nun aber als durchaus nützlich, dass die Stimmberechtigten dennoch dazu Stellung nehmen konnten. Auf Bundesebene wird weiterhin diskutiert, ob es zur Sterbehilfe ein Rahmengesetz brauche. Viele sind der Meinung, dass Artikel 115 des Strafgesetzbuchs genügt, welcher die Beihilfe zum Suizid aus selbstsüchtigen Gründen unter Strafe stellt. Doch es ist bekannt, dass Justizministerin Sommaruga plant, einen neuen Anlauf zu nehmen, nachdem ihre Vorgängerin Widmer-Schlumpf mit den unter ihrer Führung entstandenen zwei rigiden Varianten in der Vernehmlassung Schiffbruch erlitten hatte.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/EDU-Logo_by_ky.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignleft size-medium wp-image-4340" title="EDU - die Kraft, die das Böse will und doch das Gute schafft" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/EDU-Logo_by_ky-300x300.jpg" alt="EDU - die Kraft, die das Böse will und doch das Gute schafft" width="300" height="300" /></a>Dank der gestrigen Zürcher Abstimmung ist nun klar: Ein eidgenössisches Rahmengesetz darf die bewährte liberale Praxis nicht in Frage stellen.</p>
<p>Die EDU entwickelt sich somit zur Kraft, die stets das Böse will, dann gelegentlich aber doch das Gute schafft. Sie sollte dies für sich als Claim beanspruchen.</p>
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		<title>Eine Einführung ins Astroturfing – Gratisunterricht für economiesuisse</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Economiesuisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Atomindustrie gehen die politischen Partner aus: Partei um Partei will nach Fukushima aus dieser Technologie aussteigen. Doch wenn einer gewichtigen Branche kühler Wind entgegen bläst, ist economiesuisse zumeist zuverlässig zur Stelle – so auch diesmal. Der Wirtschaftsverband weiss, dass es einen noch viel schwierigeren Kampf als denjenigen im Bundeshaus zu gewinnen gibt – denjenigen um die öffentliche Meinung. Umfragen zeigen, dass seit dem Desaster in Japan neue AKW-Projekte in der Schweiz keine Chance haben.

Also plante economisuisse, etwas Astroturfing zu betreiben: Der Verband sicherte sich die Domain energiedebatte.ch und richtete auf Facebook eine gleichnamige Seite ein – und deklarierte sie als vom Typ «Gesellschaft/Kultur».


Einer der ersten, der die frisch aufgeschaltete Facebook-Seite entdeckte, war Moritz Zumbühl, CEO von Feinheit und erfahrener Online-Campaigner. Er wollte die noch leere Pinnwand mit Inhalt füllen und fragte nach, ob Economiesuisse nun den Einstieg in die sozialen Medien und den Ausstieg aus der Atomenergie plane...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Atomindustrie gehen die politischen Partner aus: Partei um Partei will nach Fukushima aus dieser Technologie aussteigen. Doch wenn einer gewichtigen Branche kühler Wind entgegen bläst, ist economiesuisse zumeist zuverlässig zur Stelle – so auch diesmal. Der Wirtschaftsverband weiss, dass es einen noch viel schwierigeren Kampf als denjenigen im Bundeshaus zu gewinnen gibt – denjenigen um die öffentliche Meinung. Umfragen zeigen, dass seit dem Desaster in Japan neue AKW-Projekte in der Schweiz keine Chance haben.</p>
<p>Also plante economisuisse, etwas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing" target="_blank">Astroturfing</a> zu betreiben: Der Verband sicherte sich die Domain <a href="http://coolwhois.com/d/energiedebatte.ch" target="_blank">energiedebatte.ch</a> und richtete auf Facebook eine gleichnamige Seite ein – und deklarierte sie als vom Typ «Gesellschaft/Kultur».</p>
<p>Einer der ersten, der die frisch aufgeschaltete Facebook-Seite entdeckte, war Moritz Zumbühl, CEO von <a href="http://feinheit.ch/" target="_blank">Feinheit</a> und erfahrener Online-Campaigner. Er wollte die noch leere Pinnwand mit Inhalt füllen und fragte nach, ob Economiesuisse nun den Einstieg in die sozialen Medien und den Ausstieg aus der Atomenergie plane:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse1.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4298" title="astroturfing_economiesuisse" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse1.png" alt="" width="561" height="304" /></a></p>
<p>Doch es dauerte nicht lange und der Eintrag war wieder verschwunden. Kurze Zeit später wusste Facebook gar nichts mehr von der Seite.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse2.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4301" title="astroturfing_economiesuisse2" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/astroturfing_economiesuisse2.png" alt="" width="561" height="218" /></a></p>
<p>Auch energiedebatte.ch geht nicht online&#8230; Damit dem grössten Wirtschaftsverband ein solcher Rohrkrepierer in Zukunft erspart bleibt, hier eine</p>
<h2>kleine Einführung ins Astroturfing</h2>
<p><span style="font-size: medium;"><span><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></span></strong></span></span></p>
<h3>1) Urheberschaft verschleiern</h3>
<p>Nie, aber auch gar nie eine Domain unter dem eigenen Namen sichern.</p>
<h3>2) Nicht zensurieren</h3>
<p>Das kommt immer schlecht an. Stattdessen kritische Beiträge durch zahlreiche Gegenvoten ins Leere laufen lassen. Selbstredend darf man Diskutanten erfinden. Je mehr, desto besser.</p>
<h3>3) Sich nicht erwischen lassen</h3>
<p>Das A und O des Astroturfing. Sobald rauskommt, dass eine scheinbar neutrale Plattform von Interessensvertretern betrieben wird, wird aus der Aktion ein Eigentor.</p>
<p>So, diese ersten 15 Minuten Beratung waren gratis. Jede weitere Mithilfe erfolgt zu marktüblichen Sätzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hassprediger als Redner an Berner «Kundgebung gegen die Islamhetze»? [Update 3]</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/12/hassprediger-als-redner-an-berner-kundgebung-gegen-die-islamhetze/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/12/hassprediger-als-redner-an-berner-kundgebung-gegen-die-islamhetze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Landauf, landab finden Kundgebungen statt, bei denen Personen ihr Bedauern über die Annahme des Minarettverbots bekunden, so auch am kommenden Samstag in Bern: Auf Facebook wird zur «Kundgebung gegen die Islamhetze» aufgerufen, die von 12 bis 15 Uhr auf dem Bundesplatz über die Bühne gehen soll. Gastredner ist der deutsche Konvertit Pierre Vogel, der sich auch Abu Hamza nennt.
Der Ex-Profi-Boxer liess sich bei den Wahhabiten in Mekka zum Prediger ausbilden und missioniert seither fleissig bei der deutschen Jugend. Er vertritt eine fundamentalistische Position, wettert gegen Homosexualität und gegen das Unterrichten von Evolutionslehre in der Schule und verlangt von Organisatoren, dass an Veranstaltungen Männer und Frauen getrennt werden.
Und er erklärt die Verschleierung der Frau zur Pflicht (siehe Video). Geradezu grotesk mutet es deshalb an, dass die Demo auch als Solidaritätsbekundung für Sura al-Shawk dienen soll, die sich das Recht erkämpfen will, beim Basketballspielen ihr Kopftuch zu tragen.
Mit gutem Grund haben in Deutschland «terre des femmes» und andere ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2460" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><img class="size-full wp-image-2460  " title="Pierre Vogel" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/pierre_vogel.png" alt="Pierre Vogel: Erklärt die Verschleierung der Frau zur Pflicht" width="246" height="216" /><p class="wp-caption-text">Pierre Vogel: Erklärt die Verschleierung der Frau zur Pflicht</p></div>
<p>Landauf, landab finden Kundgebungen statt, bei denen Personen ihr Bedauern über die Annahme des Minarettverbots bekunden, so auch am kommenden Samstag in Bern: Auf Facebook wird zur «<a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=222057926030&amp;amp;ref=share">Kundgebung gegen die Islamhetze</a>» aufgerufen, die von 12 bis 15 Uhr auf dem Bundesplatz über die Bühne gehen soll. Gastredner ist der deutsche Konvertit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Vogel">Pierre Vogel</a>, der sich auch Abu Hamza nennt.</p>
<p>Der Ex-Profi-Boxer liess sich bei den Wahhabiten in Mekka zum Prediger ausbilden und missioniert seither fleissig bei der deutschen Jugend. Er vertritt eine fundamentalistische Position, wettert gegen Homosexualität und gegen das Unterrichten von Evolutionslehre in der Schule und verlangt von Organisatoren, dass an Veranstaltungen Männer und Frauen getrennt werden.</p>
<p>Und er erklärt die Verschleierung der Frau zur <strong>Pflicht</strong> (siehe Video). Geradezu grotesk mutet es deshalb an, dass die Demo auch als Solidaritätsbekundung für Sura al-Shawk dienen soll, die sich das <strong>Recht</strong> erkämpfen will, beim Basketballspielen ihr Kopftuch zu tragen.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2009/12/hassprediger-als-redner-an-berner-kundgebung-gegen-die-islamhetze/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Mit gutem Grund haben in Deutschland «terre des femmes» und andere Organisationen gegen Auftritte Pierre Vogels <a href="http://europenews.dk/de/node/3724">protestiert</a>. Der Organisator der Berner Kundgebung, Naim Cherni, sieht keinerlei Probleme und will «unseren bruder sicherlich nicht ausladen». Da bleibt nur noch die Hoffnung, dass dieser Anlass keinerlei Unterstützung durch Parteien oder andere Organisationen erhält und das Publikum ausbleibt&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> <span style="color: #ff0000;">Sura Al-Shawk geht auf Distanz zu den Organisatoren</span>. Dies hat sie hier als Kommentar und auf ihrer Kampagnen-Seite klar gestellt.</p>
<blockquote><p>Die neusten Berichte über die Anwesenheit von Sura Al-Shawk an einer Kundgebung vom kommenden Samstag (12.12.09) weisen wir wehement zurück. Sura Al-Shawk distanziert sich ausdrücklich von den weitgehend extremen Aussagen Pierre Vogels! Weitere Informationen auf http://www.sura-spielt-mit.ch</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> 20 Minuten <a href="http://www.20min.ch/news/bern/story/30996324">greift das Thema auf</a>. Und zitiert Daniel Vischer, der heute mit anderen Rednern an der Zürcher Kundgebung zum Tag der Menschenrechte (siehe Bild unten) spricht:</p>
<blockquote><p>«Das ist eine unnötige Provokation.» Die Aktion habe aber «nichts mit der realen Welt der Muslime in der Schweiz zu tun».</p></blockquote>
<p>Genau. Und deshalb verdient die Berner Veranstaltung keine Unterstützung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2476" title="Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Zürich" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/buerkliplatz_demo.jpg" alt="Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Zürich" width="521" height="365" /></p>
<p><strong style="font-weight: bold;">Nachtrag 3:</strong> Es ist inzwischen bekannt. Gegen Vogel wurde eine <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/einreisesperre_fuer_islam-prediger_vogel_1.4151381.html">Einreisesperre verhängt</a>, er soll gemäss <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/basel/hassprediger-gestoppt-135597">Medienberichten</a> gestern Nacht dennoch versucht haben, in Basel über die Grenze zu kommen. Der von Newspictures <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/basel/hassprediger-gestoppt-135597">fotografierte</a> Bartträger, der am Zoll angehalten wurde, ist aber mit Sicherheit nicht Pierre Vogel. Entweder hat ein Bildredaktor den falschen aus der einreisenden Gruppe abgebildet oder der angebliche Grenzübertritt war eine Finte&#8230;</p>
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		<title>Ta gueule, Dani Cohn-Bendit!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 08:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es besteht kein Zweifel: Die Mehrheit derjenigen, die am vergangenen Sonntag abstimmten, hat uns nicht nur einen unsinnigen Verfassungszusatz eingebrockt sondern auch einen, der zusammen mit der Gottesanrufung in der Präambel reichlich ungemütlich klingt:
«Im Namen Gottes des Allmächtigen [...] Der Bau von Minaretten ist verboten.»
Es besteht für mich kein Zweifel: Diese einzige Referenz auf das Baurecht, diese interreligiöse Wettbewerbsverzerrung, dieser Stellvertretersatz gehört nicht in die Verfassung und er soll daraus wieder entfernt werden. Der einzige Weg dazu führt über eine Volksabstimmung. Die Forderung nach einem «revote» darf deshalb durchaus gestellt werden. Und da darf sich gerne auch Dani Cohn-Bendit einreihen.
Nur: Der Cohn&#8217;sche Plan, den er der Zeitung Le Temps verrät und welcher das Umdenken bei den Ja-SagerInnen herbei führen soll, zeugt von einer unglaublichen Arroganz und von einer gefährlich demokratiefeindlichen Haltung:
La plus formidable des ripostes – mais je rêve – serait que les plus riches des pays musulmans retirent leur argent des banques suisses. Vider ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es besteht kein Zweifel: Die Mehrheit derjenigen, die am vergangenen Sonntag abstimmten, hat uns nicht nur einen unsinnigen Verfassungszusatz eingebrockt sondern auch einen, der zusammen mit der Gottesanrufung in der Präambel reichlich ungemütlich klingt:</p>
<blockquote><p>«Im Namen Gottes des Allmächtigen [...] Der Bau von Minaretten ist verboten.»</p></blockquote>
<p>Es besteht für mich kein Zweifel: Diese einzige Referenz auf das Baurecht, diese interreligiöse Wettbewerbsverzerrung, dieser Stellvertretersatz gehört nicht in die Verfassung und er soll daraus wieder entfernt werden. Der einzige Weg dazu führt über eine Volksabstimmung. Die Forderung nach einem «revote» darf deshalb durchaus gestellt werden. Und da darf sich gerne auch Dani Cohn-Bendit einreihen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2392" title="Daniel Cohn Bendit" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Daniel_Cohn_Bendit.jpg" alt="Daniel Cohn Bendit" width="269" height="174" />Nur: Der Cohn&#8217;sche Plan, den er der Zeitung Le Temps <a href="http://letemps.ch/Page/Uuid/f8f4a4ea-dec3-11de-801c-518ea5779929|1" target="_blank">verrät</a> und welcher das Umdenken bei den Ja-SagerInnen herbei führen soll, zeugt von einer unglaublichen Arroganz und von einer gefährlich demokratiefeindlichen Haltung:</p>
<blockquote><p>La plus formidable des ripostes – mais je rêve – serait que les plus riches des pays musulmans retirent leur argent des banques suisses. Vider les caisses de la Confédération: voilà ce qu’il faudrait! Que l’Arabie saoudite ou les Emirats arabes unis désertent votre place financière. Voilà ce qui marcherait. On l’a bien vu avec les pressions exercées par le fisc américain dans l’affaire UBS. Si cette votation a des conséquences économiques, alors les Suisses comprendront. [...]</p>
<p>Cette interdiction des minarets, indigne à mes yeux, ne peut pas être ignorée par l’Union. Il faudra poser la question. On ne peut pas continuer les relations bilatérales comme si de rien n’était. Le Parlement européen, doté de nouvelles compétences par le Traité de Lisbonne, devrait d’ailleurs très vite interroger à ce sujet la nouvelle haut représentante de l’UE pour les Affaires étrangères, lors de son échange de vues prévu mercredi avec les eurodéputés. Si elle défend, comme elle le doit, la liberté de religion en Europe, Catherine Ashton doit prendre position contre cette interdiction des minarets en Suisse.</p></blockquote>
<p>Dani Cohn-Bendit will also mit den Ölscheichs und Kriegsgewinnlern im nahen Osten zusammenspannen, um die Schweiz zur Räson zu bringen. Und er diktiert der neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Catherine_Ashton" target="_blank">EU-Aussen- und Sicherheitsvertreterin</a>, dass sie Retorsionsmassnahmen spezifisch gegen die Schweiz ergreifen soll – zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen in EU-Ländern (<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/kirche-mixa-pfeift-auf-kreuz-urteil_aid_453521.html">auch in Deutschland</a>) sich offen weigern, das Kruzifixurteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte anzuerkennen und im Wissen, dass die EU bisher nicht gegen das <a href="des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Kärntner Minarettverbot</a> unternommen hat.</p>
<p>Ach Dani, was für ein peinlicher Antidemokrat ist bloss aus Dir geworden..! Bereits als die Iren «nein» zu Lissabon gestimmt hatten, warst Du <a href="http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/888393.html">sofort zur Stelle</a> und kanzeltest sie als Egoisten ab und fordertest, dass höchstens über kurze Texte, nicht aber über Staatsverträge abgestimmt werden dürfe. Die Iren haben inzwischen ihr «revote» abgehalten – ganz im Sinn eines geeinten Europa – aber erst, als sie Nachbesserungen erreicht hatten, unter anderem in der Neutralitätspolitik. Und wohl wegen der inzwischen dramatischen Wirtschaftskrise im Land. Anzunehmen, dass das «Ja» insgesamt weniger egoistisch war als das vormalige «Nein», ist bizarr.</p>
<p>Mit der Annahme der revidierten Bundesverfassung und dem Versenken der Gesetzesinitiative haben die Schweizerinnen und Schweizer durchaus bewiesen, dass sie bereit sind, überflüssigen Müll aus der Verfassung zu entfernen. Druck von aussen, so wie ihn Dani Cohn-Bendit propagiert, erhöht aber höchstens die Verbohrtheit hierzulande.</p>
<p><small>(via <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Kassen-der-Schweiz-leeren-Das-ist-es-was-man-tun-muesste/story/27587332">Tagi</a>)</small></p>
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		<title>Einheitskasse: Das angebliche «undemokratische Monster» wird mehrheitsfähig</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2007 schien alles noch so einfach: Eine einheitliche Krankenkasse würde Leistungsabbau und einen Prämienschub mit sich bringen, ja sie wäre ein eigentliches «undemokratisches Monster». So lautete die Argumentation der Gegner.

Die massive Propaganda – unter anderem von den Versicherten unfreiwillig über die Krankenkassenprämien bezahlt – verfehlte denn ihr Ziel auch nicht: Bloss 29% der Stimmberechtigten und zwei Kantone sagten am 17. März 2007 «ja» zur «Volksinitiative für eine soziale Einheitskrankenkasse». Die Initianten hatten im Vorfeld vergeblich argumentiert, dass der Scheinwettbewerb unter den Kassen, die in der obligatorischen Grundversicherung ja doch alle nur dieselben Leistungen anbieten konnten, sinnlos und teuer sei. Die Gegner frohlockten noch am Abstimmungssonntag, selbstredend hatte die Vernunft gesiegt, der Weg sein nun frei für eine «bürgerliche Gesundheitspolitik».

Diese sieht – so der «Sonntag» – zwei Prämienanstiegsrunden später offenbar geradezu sozialistisch aus...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2007 schien alles noch so einfach: Eine einheitliche Krankenkasse würde Leistungsabbau und einen Prämienschub mit sich bringen, ja sie wäre ein eigentliches «undemokratisches Monster». So lautete die Argumentation der Gegner.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2161" title="CVP-Nein-Inserat" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/einheitskasse_cvp.jpg" alt="CVP-Nein-Inserat" width="216" height="103" /><img class="alignnone size-full wp-image-2159" title="Cartoon Luzerner Nein-Komitee" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/einheitskasse_luzernercartoon.jpg" alt="Cartoon Luzerner Nein-Komitee" width="175" height="118" /><img class="alignnone size-medium wp-image-2160" title="Logo überparteiliches Nein-Komitee" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/einheitskasse_neinkomitee-300x252.png" alt="Logo überparteiliches Nein-Komitee" width="146" height="122" /></p>
<p>Die massive Propaganda – unter anderem von den Versicherten unfreiwillig <a href="http://www.nzz.ch/2006/09/03/il/articleefrs2_1.57467.html">über die Krankenkassenprämien bezahlt</a> – verfehlte denn ihr Ziel auch nicht: Bloss 29% der Stimmberechtigten und zwei Kantone sagten am <a href="http://www.admin.ch/ch/d/pore/va/20070311/index.html">17. März 2007</a> «ja» zur «Volksinitiative für eine soziale Einheitskrankenkasse». Die Initianten hatten im Vorfeld vergeblich argumentiert, dass der Scheinwettbewerb unter den Kassen, die in der obligatorischen Grundversicherung ja doch alle nur dieselben Leistungen anbieten konnten, sinnlos und teuer sei. Die Gegner frohlockten noch am Abstimmungssonntag, selbstredend hatte die <a href="http://www.nzz.ch/2007/03/12/il/kommentarf03ah_1.126446.html">Vernunft gesiegt</a>, der Weg sein nun frei für eine «<a href="http://www.nzz.ch/2007/03/12/il/articlef03tb_1.126422.html">bürgerliche Gesundheitspolitik</a>».</p>
<p>Diese sieht – <a href="http://www.sonntagonline.ch/index.php?show=news&amp;id=662">so der «Sonntag»</a> – zwei Prämienanstiegsrunden später offenbar geradezu sozialistisch aus. So bekennt beispielsweise die freisinnige Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi: «Bei einer Einheitskasse wären die Verwaltungskosten sicher tiefer.» Offenbar bröckelt der Widerstand im bürgerlichen Lager bis hin zur SVP. Warum denn nicht gleich so?</p>
<p><small>26.12.2006 «<a href="http://kyriacou.ch/2006/12/«ein-undemokratisches-monster»-die-scheindebatte-um-die-einheitskrankenkasse/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Ein undemokratisches Monster» – die Scheindebatte um die Einheitskrankenkasse</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüner Populismus &#8211; zum Migrationspapierchen des Duos Gilli-Girod</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Homöopathin Yvonne Gilli und der Klimaforscher Bastien Girod sind also der Meinung, das Thema «Zuwanderung» gehöre diskutiert. Eigentlich brachte ihr Publicity Stunt nichts Neues, weder inhaltlich noch in der Art, wie sie ihn aufgezogen. Für beide war Migration bisher nicht gerade ein Kernthema, doch es ist durchaus legitim, einzufordern, dass die Grünen das Thema anpacken.
Bloss: Das Thema ist längst auf der Grünen Agenda, am 3. Oktober fand dazu in Bern eine von der Partei organisierte Fachkonferenz (Programm als PDF) statt. Den beiden schien ein Tag Knochenarbeit aber wohl zu anstrengend und die interne Debatte als Plattform zu wenig sexy. Sie zogen es deshalb vor, via Sonntagspresse auf ihr Papierchen aufmerksam zu machen – ein für Bastien übliches Vorgehen. Bereits im August meinte er, zusammen mit Antonio Hodgers der Partei via Sonntagspresse mit einem dünnen Papierchen eine neue Ausrichtung empfehlen zu müssen.
Auch inhaltlich sind ihre Feststellungen bloss alter Wein in alten Schläuchen. Zu den Gründerzeiten der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2132" title="GilliGirod" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GilliGirod.png" alt="GilliGirod" width="194" height="222" />Die <a href="http://kyriacou.ch/2009/05/homoopathie-ist-und-bleibt-scharlatanerie/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Homöopathin</a> Yvonne Gilli und der Klimaforscher Bastien Girod sind also der Meinung, das Thema «Zuwanderung» gehöre diskutiert. Eigentlich brachte ihr Publicity Stunt nichts Neues, weder inhaltlich noch in der Art, wie sie ihn aufgezogen. Für beide war Migration bisher nicht gerade ein Kernthema, doch es ist durchaus legitim, einzufordern, dass die Grünen das Thema anpacken.</p>
<p>Bloss: Das Thema ist längst auf der Grünen Agenda, am 3. Oktober fand dazu in Bern eine von der Partei organisierte Fachkonferenz (<a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/091003_programm_d.pdf#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Programm als PDF</a>) statt. Den beiden schien ein Tag Knochenarbeit aber wohl zu anstrengend und die interne Debatte als Plattform zu wenig sexy. Sie zogen es deshalb vor, via Sonntagspresse auf ihr Papierchen aufmerksam zu machen – ein für Bastien übliches Vorgehen. Bereits im <a href="http://www.bastiengirod.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1260:-ueberlegungen-zur-gruenen-partei-der-schweiz-in-10-jahren-bastien-girod-und-antonio-hodgers-4-august-2009&amp;catid=57:blogs-und-debatten&amp;Itemid=67">August</a> meinte er, zusammen mit Antonio Hodgers der Partei via Sonntagspresse mit einem dünnen Papierchen eine neue Ausrichtung empfehlen zu müssen.</p>
<p>Auch inhaltlich sind ihre Feststellungen bloss alter Wein in alten Schläuchen. Zu den Gründerzeiten der Grünen glaubten ein paar Rechtsnationale, die neue Partei für ihre Sache einspannen zu können. Ihre Botschaft war simpel: «Je mehr Zuwanderung desto mehr Umweltzerstörung.» Ihr Plan ging nicht auf und sie gingen dorthin zurück, wo sie hergekommen waren, zur «Nationalen Aktion für Volk und Heimat», dem Grüppchen, das sich später in «Schweizer Demokraten» umtaufte und heute <a href="http://kyriacou.ch/2008/06/ruth-genner-verfehlt-absolutes-mehr-–-in-schwamendingen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">faktisch tot</a> ist.</p>
<p>Selbstredend führt eine Zunahme der Bevölkerung tendenziell zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch, zu mehr Verkehr, zu mehr Druck auf Erholungsräume. Diese banale Erkenntnis soll keineswegs unter den Tisch gekehrt werden. Man braucht allerdings nur die Bevölkerungsstruktur und die Wohnformen in Küsnacht ZH und Dietikon miteinander zu vergleichen, um zu erkennen, dass andere Faktoren einen ungleich viel grösseren Einfluss haben. Wer dies mutwillig ausblendet und sich dem internen Austausch verweigert, sollte sich vielleicht mal den Knigge von Dieter Nuhr zu Herzen nehmen.</p>
<p><small><strong>Andere Bloggende zum Thema:</strong><br />
Philippe Wampfler: <a href="http://philippe-wampfler.com/2009/10/26/addenda-am-montagabend-das-intellektuellendebattchen-und-bastien-girod/">Addenda am Montagabend – das Intellektuellendebättchen und Bastien Girod<br />
</a>Ruedi Baumann: <a href="http://auswandererblog.blueblog.ch/p1271.html">Einwanderungsstopp?<br />
</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Besuch bei den Tatsachenverdrehern von Farner</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/08/besuch-bei-den-tatsachenverdrehern-von-farner/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein leicht verdrehtes Epiktet-Zitat begrüsst einem auf der Webseite der Zürcher PR-Firma Farner:
«Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über die Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.»
Die Firma Farner AG legt also mit bemerkenswerter Redlichkeit offen, dass es ihr nicht um das Vermitteln von Tatsachen geht sondern um Meinungsmache. Klar wird aus der Selbstdarstellung auch, dass bei Farner Fakten immer dann keinen Platz haben, wenn sie im Widerspruch zu Behauptungen stehen, welche im Rahmen von PR-Kampagnen aufgestellt werden sollen.
Wie sehr das verfremdete Stoiker-Zitat das Gebaren der Firma prägt, zeigt sich am aktuellen Schnüffelskandal: Die Firma hatte eine Mitarbeiterin an ein zweitägiges Strategie-Treffen der GSoA geschickt, mit dem klaren Auftrag, an Insider-Information zur aktuellen Kampagne  für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu kommen.
Die Mitarbeiterin hatte sich als Studentin ausgegeben, die im Rahmen ihrer Ausbildung Einblick in aktuelle Polit-Kampagnen erhalten wollte. Sie interessierte sich ausgiebig für die Präsenzliste, die Mitgliederstärke der GSoA, das Abstimmungsbudget und andere Eckwerte der Organisation und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein leicht verdrehtes Epiktet-Zitat begrüsst einem auf der Webseite der Zürcher PR-Firma <a href="http://www.farner.ch/pr/">Farner</a>:</p>
<blockquote><p>«Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über die Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.»</p></blockquote>
<p>Die Firma Farner AG legt also mit bemerkenswerter Redlichkeit offen, dass es ihr nicht um das Vermitteln von Tatsachen geht sondern um Meinungsmache. Klar wird aus der Selbstdarstellung auch, dass bei Farner Fakten immer dann keinen Platz haben, wenn sie im Widerspruch zu Behauptungen stehen, welche im Rahmen von PR-Kampagnen aufgestellt werden sollen.</p>
<p>Wie sehr das verfremdete Stoiker-Zitat das Gebaren der Firma prägt, zeigt sich am aktuellen Schnüffelskandal: Die Firma hatte eine Mitarbeiterin an ein zweitägiges Strategie-Treffen der GSoA geschickt, mit dem klaren Auftrag, an Insider-Information zur aktuellen Kampagne <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/"> für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten</a> zu kommen.</p>
<p>Die Mitarbeiterin hatte sich als Studentin ausgegeben, die im Rahmen ihrer Ausbildung Einblick in aktuelle Polit-Kampagnen erhalten wollte. Sie interessierte sich ausgiebig für die Präsenzliste, die Mitgliederstärke der GSoA, das Abstimmungsbudget und andere Eckwerte der Organisation und der aktuellen Kampagne.</p>
<p>Schon kurz nach dem besagten Wochenende wurde klar, für wen sie im Einsatz stand (siehe Bericht in der <a href="http://www.netscout.ch/exit.php?url_id=305&amp;entry_id=118">WoZ</a>): Als deren Berichterstatter die Agentin mit den Vorwürfen konfrontierte, erzählte sie eine gut eingeübte Geschichte &#8211; ohne zu wissen, dass ihr Partner den Verdacht bereits bestätigt hatte.</p>
<p>Trotz klarer Faktenlage stritten Farner-Vertreter heute auf Medienanfrage ihre Beteiligung ab. Grund genug also für einen Besuch vor Ort:</p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1670 " title="Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/farner.jpg" alt="Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung" width="560" height="372" /><p class="wp-caption-text">Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung</p></div>
<p>Kommunikation mag das Kerngeschäft einer PR-Firma sein, doch Farner zog es vor, sich nicht zu äussern, sie waren nicht einmal bereit, ein Schreiben entgegen zu nehmen. Kommuniziert von Seiten der GSoA wurde deshalb vornehmlich mit Passanten an der Heimadresse der Firma Farner, der Zürcher Oberdorfstrasse. Und diese hatten, das bestätigten der zahlreiche Applaus und lachenden Gesichter, sichtlich Freude an der Aktion &#8211; mit einer einzigen Ausnahme: Eine Verkäuferin des Esoterikladens im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem auch Farner zu Hause ist, wünschte die DemonstrantInnen in nicht eben meditativem Ton zum Teufel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grosses Polit-Casting: Frauen der Grünen und der SP vs SVP-Männer</title>
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		<comments>http://kyriacou.ch/2009/08/grosses-polit-casting-frauen-von-grunen-und-sp-vs-svp-manner/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 16:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Extraseichtes]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[SP]]></category>
		<category><![CDATA[SVP]]></category>

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		<description><![CDATA[René Kuhn, Luzerner Noch-SVP-Parlamentarier und stolzer Gemahl einer Handtäschli-Frau mit Migrationshintergrund, hat’s also nicht so mit den linken Frauen. Rein optisch gesehen. Doch wie gut kommt sein eigenes Äusseres denn an?

Lassen wir also René Kuhn und einige seiner Parteispänli gegen eine grünrote Frauenauswahl zum Schönheitswettbewerb antreten. Jedes Lager ist mit zehn Mitgliedern aus dem Nationalrat und verschiedenen Stadt- und Kantonsparlamenten vertreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kuhn-rene.ch/">René Kuhn</a>, Luzerner Noch-SVP-Parlamentarier und stolzer Gemahl einer <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Oxana-Kuhn-hilft-ihrem-Gatten-Schweizer-Frauen-sehen-aus-wie-Maenner/story/23844481">Handtäschli-Frau mit Migrationshintergrund</a>, hat&#8217;s also nicht so mit den linken Frauen. Rein optisch gesehen. Doch wie gut kommt sein eigenes Äusseres denn an?</p>
<p>Lassen wir also René Kuhn und einige seiner Parteispänli gegen eine grünrote Frauenauswahl zum Schönheitswettbewerb antreten. Jedes Lager ist mit zehn Mitgliedern aus dem Nationalrat und verschiedenen Stadt- und Kantonsparlamenten vertreten.</p>
<h3>Zehn Parlamentarierinnen der Grünen und der SP</h3>
<div id="attachment_1434" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1434 " title="Ada Marra, Nationalrätin VD (SP)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ada_marra.jpg" alt="Ada Marra" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Ada Marra</p></div>
<div id="attachment_1435" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-thumbnail wp-image-1435 " title="Adèle Thorens, Nationalrätin VD (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/adele_thorens-150x150.jpg" alt="Adèle Thorens" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Adèle Thorens</p></div>
<div id="attachment_ 1432" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1432 " title="Aline Trede, Stadträtin Bern (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/aline_trede.jpg" alt="Aline Trede" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Aline Trede</p></div>
<div id="attachment_ 1444" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1444 " title="Andrea Sprecher, Kantonsrätin Zürich (SP)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/andrea_sprecher.jpg" alt="Andrea Sprecher" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Andrea Sprecher</p></div>
<div id="attachment_ 1433" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1433 " title="Greta Gysin, Gemeinderätin Rovio (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/greta_gysin.jpg" alt="Greta Gysin" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Greta Gysin</p></div>
<div id="attachment_ 1447" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1447 " title="Lucia Tozzi, Gemeinderätin Zürich (SP)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/lucia_tozzi.jpg" alt="Lucia Tozzi" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Lucia Tozzi</p></div>
<div id="attachment_ 1446" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1446 " title="Maya Graf, Nationalrätin BL (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/maya_graf.jpg" alt="Maya Graf" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Maya Graf</p></div>
<div id="attachment_1426" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1426 " title="Mirjam Ballmer, Grossrätin BS (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/mirjam_ballmer.jpg" alt="Mirjam Ballmer" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Mirjam Ballmer</p></div>
<div id="attachment_1458" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1458 " title="Nadine Masshardt, Grossrätin Bern (SP)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/nadine_masshardt.jpg" alt="Nadine Masshardt" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Nadine Masshardt</p></div>
<div id="attachment_ 1432" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1432 " title="Simone Michel, Gemeinderätin Uster (Grüne)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/simone_michel.jpg" alt="Simone Michel" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Simone Michel</p></div>
<h3>Die SVP-Auswahl</h3>
<div id="attachment_1460" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-thumbnail wp-image-1460 " title="Bruno Walliser, Kantonsrat Volketswil" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/bruno_walliser.jpg" alt="Bruno Walliser" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Bruno Walliser</p></div>
<div id="attachment_1468" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1468 " title="Christoph Mörgeli, Nationalrat ZH" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/christoph_moergeli.jpg" alt="Christoph Mörgeli" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Christoph Mörgeli</p></div>
<div id="attachment_ 1463" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1463 " title="Daniel Regli, Gemeinderat Zürich" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/daniel_regli.jpg" alt="Daniel Regli" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Daniel Regli</p></div>
<div id="attachment_ 1467" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1467 " title="Guy Parmelin, Nationalrat VD" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/guy_parmelin.jpg" alt="Guy Parmelin" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Guy Parmelin</p></div>
<div id="attachment_ 1465" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1465 " title="Mauro Tuena, Gemeinderat Zürich" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/mauro_tuena.jpg" alt="Mauro Tuena" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Mauro Tuena</p></div>
<div id="attachment_ 1462" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1462 " title="René Kuhn, Noch-Stadtrat in Luzern" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/rene_kuhn.jpg" alt="René Kuhn" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">René Kuhn</p></div>
<div id="attachment_ 1461" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1461 " title="Roland Borer, Nationalrat SO" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/roland_borer.jpg" alt="Roland Borer" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Roland Borer</p></div>
<div id="attachment_ 1459" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1459 " title="Thomas Fuchs, Grossrat Bern" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/thomas_fuchs.jpg" alt="Thomas Fuchs" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Thomas Fuchs</p></div>
<div id="attachment_1464" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1464 " title="Toni Bortoluzzi, Nationalrat ZH" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/toni_bortoluzzi.jpg" alt="Toni Bortoluzzi" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Toni Bortoluzzi</p></div>
<div id="attachment_1466" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-1466 " title="Toni Brunner, Nationalrat SG" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/toni_brunner.jpg" alt="Toni Brunner" width="108" height="108" /><p class="wp-caption-text">Toni Brunner</p></div>
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