<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Esoterik</title>
	<atom:link href="http://kyriacou.ch/tag/esoterik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kyriacou.ch</link>
	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 06:54:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Schüsslersalz-Offensive bei Coop – Profit vor Konsumentenschutz</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2012/03/schusslersalz-offensive-bei-coop-profit-vor-konsumentenschutz/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2012/03/schusslersalz-offensive-bei-coop-profit-vor-konsumentenschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 17:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Scharlatanerie]]></category>
		<category><![CDATA[Schüssler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=5823</guid>
		<description><![CDATA[Seit gut 11 Jahren mischt Coop gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Galenica den Schweizer Apothekenmarkt auf. Coop Vitality heisst die gemeinsame Tochter, für die Coop als Fernziel 100 Filialen angibt. Im Jahr 2010 bescherten die damals 42 Filialen den Eignern einen Bruttoertrag von 123 Millionen Franken. Inzwischen ist das Verkaufsnetz auf 47 Filialen angewachsen.
Coop ist bereits mit den Töchtern Import-Parfumerie und The Body Shop eine grosse Nummer im Bereich Parfümerie und Kosmetika. Nun zeigt sich Coop offenbar entschlossen, auch im Alternativmedizinmarkt eine Führungsrolle zu übernehmen, und Coop Vitality bildet dafür die Plattform. Und: Coop scheint dabei Profitstreben klar höher zu gewichten als den Konsumentenschutz.
Feilgeboten werden nicht nur Pflanzenheilmittel sondern offensiv auch wirkungsfreie Produkte wie Homöopathika und Schüssler-Salze. Für letztere läuft aktuell eine Marketinglawine. Dafür spannt sie mit dem Glaubuli-Hersteller Omida und Walter Käch zusammen. Dieser tourt als teurer Jakob quer durch die Schweiz und preist Schüsslersalze gegen so ziemlich jedes akute und chronische Leiden an, das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gut 11 Jahren mischt Coop gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen <a href="http://www.galenica.com" target="_blank">Galenica</a> den Schweizer Apothekenmarkt auf. <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/69193948/Lde/index.html" target="_blank">Coop Vitality</a> heisst die gemeinsame Tochter, für die Coop als Fernziel 100 Filialen angibt. Im Jahr 2010 bescherten die damals 42 Filialen den Eignern einen Bruttoertrag von 123 Millionen Franken. Inzwischen ist das Verkaufsnetz auf 47 Filialen angewachsen.</p>
<p>Coop ist bereits mit den Töchtern Import-Parfumerie und <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/coop_uebernimmt_schweizer_body-shop-laeden_1.5849559.html" target="_blank">The Body Shop</a> eine grosse Nummer im Bereich Parfümerie und Kosmetika. Nun zeigt sich Coop offenbar entschlossen, auch im Alternativmedizinmarkt eine Führungsrolle zu übernehmen, und Coop Vitality bildet dafür die Plattform. Und: Coop scheint dabei Profitstreben klar höher zu gewichten als den Konsumentenschutz.</p>
<p>Feilgeboten werden nicht nur Pflanzenheilmittel sondern offensiv auch wirkungsfreie Produkte wie Homöopathika und Schüssler-Salze. Für letztere läuft aktuell eine Marketinglawine. Dafür spannt sie mit dem Glaubuli-Hersteller <a href="http://www.omida.ch/" target="_blank">Omida</a> und Walter Käch zusammen. Dieser <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/71635578/Lde/index.html#anker71635582" target="_blank">tourt</a> als teurer Jakob quer durch die Schweiz und preist Schüsslersalze gegen so ziemlich jedes akute und chronische Leiden an, das ihm oder dem Publikum in den Sinn kommt. Und er bewirbt dabei auch die Omida-Zuckerkügelchen, seine eigene Schüssler-Fibel, sein Schüssler-Beratungstelefon (Minutenpreis CHF 3.50) und seine unter dem Namen santénatur erscheinenden eigenen Präparate. Gestern fand im Kongresshaus ein erster Vortrag von Käch im Rahmen seiner kleinen von Coop organisierten <a href="http://www.coop.ch/pb/site/vitality/node/71635578/Lde/index.html#anker71635582" target="_blank">Tournee</a> statt. Dazu und zu den Schüssler-Salzen folgt ein separater Blogeintrag. Fürs erste nur so viel: Es gibt keinerlei Studien, welche die angepriesenen Wirkungen der Schüssler-Salze belegen.</p>
<p>Für heute soll Coops Rolle im Vordergrund stehen. Nach der Veranstaltung angesprochen auf die Frage, ob sie keine Bedenken habe, als grosser Player im Markt Produkte anzubieten, für welche es keine anerkannte Wirknachweise gäbe und die Kunden darüber nicht zu informieren, meinte Vitality-Geschäftsführerin Doris Schwizer, nein, denn sie verwende Schüssler-Salze selbst mit Erfolg. Wer diese als <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/von-gauklern-scharlatanen-und-scheinwissenschaftlern/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Scharlatanerie</a> bezeichne, müsse schon beweisen, dass sie wirkungslos seien. Auf die ernüchternden Untersuchungen des Komplementärmedizinforschers Edzard Ernst hingewiesen, antwortete Schwizer, dann müsse man ja auch auf Homöopathie verzichten, damit täte man für die Menschen aber sehr viel schlechtes. Und man würde die Präparate ja niemandem aufzwingen.</p>
<p>Letzteres trifft selbstredend zu, doch Coop und ihre Verbündeten suggerieren einen Nutzen, den derlei Präparate schlicht nicht haben, es werden frohgemut Heilsversprechen gemacht, für die es keinerlei Evidenz gibt. Die Konsumenten werden in keiner Form darauf hingewiesen, dass die Produkte im besten Fall über den Placebo-Effekt wirken. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass dies im Einklang mit dem im firmeneigenen Leitbild (<a href="http://www.coop.ch/pb/site/uebercoop/get/documents/coop_main/elements/ueber/zahlen_fakten/leitbild/documents/leitbild_pyramide-de.pdf" target="_blank">PDF</a>) formulierten Anspruch «Wir sind führend in der Konsumenteninformation» stehen soll.</p>
<div id="attachment_5825" class="wp-caption alignnone" style="width: 484px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Coop-Leitbild.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-5825" title="Auszug Coop-Leitbild" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Coop-Leitbild.jpg" alt="Auszug Coop-Leitbild" width="474" height="474" /></a><p class="wp-caption-text">Auszug Coop-Leitbild</p></div>
<p>Nachtrag 03.03.2012: Marko Kovic hat sich auf dem <a href="http://www.skeptiker-blog.ch/2012/03/schussler-salze-bei-coop-das-lukrative.html" target="_blank">skeptiker-blog.ch</a> dem Thema ebenfalls angenommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2012/03/schusslersalz-offensive-bei-coop-profit-vor-konsumentenschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Welt verstehen, heute mit Olga Iseppi, Rechenkünstlerin</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-olga-iseppi-rechenkunstlerin/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-olga-iseppi-rechenkunstlerin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=4973</guid>
		<description><![CDATA[Die Weltwoche missioniert nicht nur aus eigener Überzeugung, nein sie füllt, wie viele anderen Medien , ihre redaktionellen Seiten auch mit Auftragsarbeiten. Ein solcher erschien in der Ausgabe von heute, zu einem äusserst bewegenden Thema: der Massenheiraterei am vergangenen 11.11.2011.

Das Wochenblatt portraitierte also eins dieser Pärchen, das sicher sein wollte, dass es sich den Hochzeitstag auch in Zukunft wird merken können. Die Braut, Olga Iseppi, erklärt, wieso das Datum auch sonst ungeheuer bedeutungsschwanger war.

«Die Elf gilt in der modernen Numerologie und auch in der Kabbala als Meisterzahl. Sie ist die Summe aus der Eins, der Zahl der Schöpfung und des Willens, und der Zehn, der Zahl des Durchbruchs. Die Zwölf stellt eine vollendete Zahl dar, und in diesem Sinn markiert die Elf mithin den Ausbruch aus einem geschlossenen System.»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltwoche missioniert nicht nur aus eigener Überzeugung, nein sie füllt, wie viele anderen Medien , ihre redaktionellen Seiten auch mit Auftragsarbeiten. Ein solcher erschien in der Ausgabe von heute, zu einem äusserst bewegenden Thema: der Massenheiraterei am vergangenen 11.11.2011.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Olga-Iseppi.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-4974" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Olga Iseppi" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Olga-Iseppi.png" alt="" width="219" height="226" /></a>Das Wochenblatt <a href="http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=543210">portraitierte</a> also eins dieser Pärchen, das sicher sein wollte, dass es sich den Hochzeitstag auch in Zukunft wird merken können. Die Braut, Olga Iseppi, erklärt, wieso das Datum auch sonst ungeheuer bedeutungsschwanger war.</p>
<blockquote><p>«Die Elf gilt in der modernen Numerologie und auch in der Kabbala als Meisterzahl. Sie ist die Summe aus der Eins, der Zahl der Schöpfung und des Willens, und der Zehn, der Zahl des Durchbruchs. Die Zwölf stellt eine vollendete Zahl dar, und in diesem Sinn markiert die Elf mithin den Ausbruch aus einem geschlossenen System.»</p></blockquote>
<p>Ohne zu spekulieren, aus welchem geschlossenen System es ihr gelungen war auszubrechen: Sie beweist, man kann auch heute gänzlich ohne Hinweis auf Quanten oder die Matrix völlig sinnfrei schwurbeln.</p>
<p>Eine Frage aber bleibt: Wie kommt die Weltwoche dazu, so wohlwollend über ein Happening zu berichten, das von der <a href="http://www.economy.sh/index.php?id=10250" target="_blank">Wirtschaftsförderung Schaffhausen</a> finanziert wurde? Die Heirat vor Kamera war nämlich ein Marketinggag der <a href="http://www.google.ch/url?q=http://www.presseportal.ch/de/pm/100021890/100707899/ja-wort-auf-dem-rheinfallfelsen&amp;sa=U&amp;ei=AELOTtuTB7Ta4QS89IA7&amp;ved=0CBAQFjAA&amp;usg=AFQjCNHewKbkLCiItV54OJWn7rt5llCAxg" target="_blank">Kampagne </a>«ein kleines Paradies». Eigentlich müsste das doch gegen Köppels Ordnungsprinzipien verstossen. Dass der Artikel dennoch in dieser Form erschien, muss wohl auch mit der Magie von Zahlen zu tun haben&#8230;</p>
<p><small>03.11.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-mohammed-analphabet/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet</a><br />
15.06.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/06/die-welt-verstehen-heute-mit-moritz-leuenberger-laienprediger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Moritz Leuenberger, Laienprediger<br />
</a>08.05.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/05/die-welt-verstehen-heute-mit-giorgio-girardet-mochtegernjournalist/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Giorgio Girardet, Möchtegernjournalist<br />
</a>18.04.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/04/die-welt-verstehen-heute-mit-ernst-heller-katholischer-clown/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ernst Heller, katholischer Clown<br />
</a>03.02.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/02/die-welt-verstehen-heute-mit-dora-andres-und-jakob-buchler-lugenbarone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Dora Andres und Jakob Büchler, Lügenbarone<br />
</a>14.10.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/09/die-welt-verstehen-heute-mit-agidius-engel-christlicher-ethiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Ägidius Engel, christlicher Ethiker<br />
</a>18.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker<br />
</a>25.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-dieter-aebi-kreationist-mit-einer-mission/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Dieter Aebi, Kreationist mit einer Mission<br />
</a>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard<br />
</a>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_self">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger<br />
</a>27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2011/11/die-welt-verstehen-heute-mit-olga-iseppi-rechenkunstlerin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zehn kleine Gläubige – ein Ostergedicht</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/04/zehn-kleine-glaubige-ein-ostergedicht/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2011/04/zehn-kleine-glaubige-ein-ostergedicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 07:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Extraseichtes]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=4167</guid>
		<description><![CDATA[Zehn kleine Gläubige, die wollten Ostern feiern
Einer liess sich kreuzigen, da waren's nur noch neun.

Neun kleine Gläubige, die waren auf der Wacht
Eine sprang vom Turm, da waren's nur noch acht.

Acht kleine Gläubige, die wollten ihre Nächsten lieben
Einer tat's ohne Kondom, da waren's nur noch sieben.

Sieben kleine Gläubige, die litten an Krebs
Eine trank nur Mistelsaft, da waren's nur noch sechs.

Sechs kleine Gläubige, die verweigerten das Impfen
Einer steckte sich mit Masern an, da waren sie noch zu fünfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/zehn_glaeubige.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-medium wp-image-4169" title="zehn_glaeubige" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/zehn_glaeubige-300x300.png" alt="" width="216" height="216" /></a>Zehn kleine Gläubige, die wollten Ostern feiern<br />
Einer liess sich kreuzigen, da waren&#8217;s nur noch neun.</p>
<p>Neun kleine Gläubige, die waren auf der Wacht<br />
Eine sprang vom Turm, da waren&#8217;s nur noch acht.</p>
<p>Acht kleine Gläubige, die wollten ihre Nächsten lieben<br />
Einer tat&#8217;s ohne Kondom, da waren&#8217;s nur noch sieben.</p>
<p>Sieben kleine Gläubige, die litten an Krebs<br />
Eine trank nur Mistelsaft, da waren&#8217;s nur noch sechs.</p>
<p>Sechs kleine Gläubige, die verweigerten das Impfen<br />
Einer steckte sich mit Masern an, da waren sie noch zu fünfen.</p>
<p>Fünf kleine Gläubige, die redeten in Zungen aus Pläsier<br />
Zu einer kam ein Exorzist, da waren&#8217;s nur noch vier.</p>
<p>Vier kleine Gläubige, die nahmen chinesische Arznei<br />
Eine Packung war kontaminiert, da waren&#8217;s nur noch drei.</p>
<p>Drei kleine Gläubige, die haben zum Beschneiden sich eingereiht<br />
Bei einem ging was schief, da waren sie noch zu zweit.</p>
<p>Zwei kleine Gläubige, die wuschen sich reine<br />
Einer tat&#8217;s am Ganges, da blieb nur noch eine.</p>
<p>Eine kleine Gläubige, die wollte beichten gehn<br />
Der Priester hat anderes vor, so sind&#8217;s bald wieder zehn.</p>
<p><small><em>ky, 22. April 2011</em></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2011/04/zehn-kleine-glaubige-ein-ostergedicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Denkfest Zürich – vom 8. bis 11. September vier Tage Wissenschaft, kritisches Denken und intelligente Unterhaltung</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/03/denkfest-zurich-vom-8-bis-11-september-vier-tage-wissenschaft-kritisches-denken-und-intelligente-unterhaltung/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2011/03/denkfest-zurich-vom-8-bis-11-september-vier-tage-wissenschaft-kritisches-denken-und-intelligente-unterhaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 06:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Denkfest]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3934</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt anmelden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4020  alignright" style="margin-left: 9px;" title="Denkfest - jetzt anmelden" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Eventlogo-blog4.png" alt="Denkfest - jetzt anmelden" width="225" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.frei-denken.ch/" target="_blank">Schweizer FreidenkerInnen</a> organisieren vom 8. bis 11. September ein viertägiges <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank">Wissensfestival</a> mit 30 Referentinnen und Referenten aus drei Kontinenten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es beginnt am Donnerstagnachmittag, dem 8. September, mit Workshops für Lehrpersonen und Wissenschaftsblogger. Am Abend tritt der Kabarettist und studierte Physiker <a href="http://www.vince-ebert.de/docs/aktuelles/" target="_blank">Vince Ebert</a> auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Freitag bis Sonntag gibt&#8217;s jeden Tag ein Referat zu toppaktueller Wissenschaft &#8211; präsentiert werden die <a href="http://lhcb.web.cern.ch/lhcb/" target="_blank">LHC-Projekte am Cern</a>, das <a href="http://bluebrain.epfl.ch/" target="_blank">Blue Brain Project</a> der ETH Lausanne das Thema <a href="http://swartz-lab.epfl.ch/" target="_blank">Immunobioengineering</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Freitagmorgen werden zudem erfolgreiche Ansätze zur Vermittlung von wissenschaftlichem Denken an Kinder im Schulalter gezeigt. Am Nachmittag gibt&#8217;s einen Vortragsblock mit dem Titel «kritischer Blick auf Therapien». Am Samstag werden erst religiöse Verlautbarungen kritisch beleuchtet, am Nachmittag folgen Vorträge zur «Psychologie seltsamer Überzeugungen». Und am Sonntagmorgen stehen Verschwörungstheorien auf dem Programm, selbstredend kommt zehn Jahre danach auch 9/11 zur Sprache.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Abschluss bildet ein Podiumsgespräch mit dem Titel «kritisches Denken richtig gemacht: die Gratwanderung zwischen Skeptizismus und dem Leugnen von Fakten».</p>
<p style="text-align: justify;">Zu sehen und hören sind am Denkfest 30 Referentinnen und Referenten aus drei Kontinenten, unter anderem <strong><a href="http://www.schmidt-salomon.de/homepage.htm" target="_blank">Michael Schmidt-Salomon</a></strong>, der Kosmologe <strong><a href="http://krauss.faculty.asu.edu/" target="_blank">Lawrence Krauss</a></strong> («The Science of Star Trek»), die Anthropologin und Kämpferin gegen Kreationismus an US-Amerikanischen Schulen <strong><a href="http://ncse.com/about/speakers#scott" target="_blank">Eugenie Scott</a></strong>, der Präsident der Indian Rationalist Association, <strong><a href="http://www.rationalistinternational.net/home/sanal_edamaruku.htm" target="_blank">Sanal Edamaruku</a></strong>, GWUP-Präsident <strong><a href="http://www.gwup.org/component/content/article/760-wiw-amardeo-sarma" target="_blank">Amardeo Sarma</a></strong> und <strong><a href="http://beingwrongbook.com/author" target="_blank">Kathryn Schulz</a></strong>, Autorin von «Being Wrong: Adventures in the Margin of Error».</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referate finden ungefähr je hälftig auf Deutsch und Englisch statt und werden jeweils simultan in die andere Sprache übersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Details zum Programm Programm und den ReferentInnen findet man auf <a href="http://www.denkfest.ch/de" target="_blank"><strong>www.denkfest.ch</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Science-SlammerInnen gesucht!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstagabend gibt&#8217;s ein Conference Dinner mit integriertem Science Slam. Wer ein eigenes Forschungsthema in maximal zehn Minuten vorstellen mag, soll sich melden bei info@denkfest.ch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Promo zum Start des Ticketverkaufs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Ticketverkauf hat eben erst begonnen. <span style="color: #ff0000;"><strong>Für kurze Zeit gibt&#8217;s CHF 40 Rabatt auf den Frühbuchertarif</strong></span>: Der Festivalpass kostet CHF 230 (ca. €180) statt 270, bzw. CHF 190 (€148) statt 230 für Studierende. <strong>Im Ticketpreis inbegriffen sind Pausen- und Mittagsverpflegung und ein Ticket für den Zürcher Nahverkehr während der ganzen vier Tage.</strong> Für Personen mit schmalen Reisebudget organisieren wir Privatübernachtungen. Einfach ein Mail an couchsurfing@denkfest.ch senden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;">Für die LeserInnen dieses Blogs, die bis hierhin ausgeharrt haben, gibt&#8217;s gleich noch einmal CHF 10 Rabatt</span>. Einfach Promo-Code T278A7s beim Kauf eines Festivalpasses oder Code T7L4HF4 für einen Studentenpass eingeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2011/03/denkfest-zurich-vom-8-bis-11-september-vier-tage-wissenschaft-kritisches-denken-und-intelligente-unterhaltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Esoterik für Anfänger – Weiterbildung bei SWR3</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/02/esoterik-fur-anfanger-%e2%80%93-weiterbildung-bei-swr3/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2011/02/esoterik-fur-anfanger-%e2%80%93-weiterbildung-bei-swr3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 08:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3917</guid>
		<description><![CDATA[Blogbeiträge, die aus wenig mehr als einem eingebetten Video aus fremder Quelle bestehen, gibt&#8217;s hier nur selten. Doch es ist Zeit für eine löbliche Ausnahme. Diesen Einführungskurs in die Esoterik muss man gesehen haben.
Der SWR3 latenight-Crew gebührt Dank für die Sendung! Ausgestrahlt wurde der Beitrag am 28. Januar. Unklar bleibt, ob man nach Absolvierung dieser Grundausbildung bereits Anrecht auf ein Diplom hat oder ob man erst weitere 87 Sekunden Esoterik für Fortgeschrittene belegen muss.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogbeiträge, die aus wenig mehr als einem eingebetten Video aus fremder Quelle bestehen, gibt&#8217;s hier nur selten. Doch es ist Zeit für eine löbliche Ausnahme. Diesen Einführungskurs in die Esoterik <strong>muss</strong> man gesehen haben.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2011/02/esoterik-fur-anfanger-%e2%80%93-weiterbildung-bei-swr3/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der <a href="http://www.swr3.de/spass/tv/-/id=210440/4lmug4/index.html">SWR3 latenight</a>-Crew gebührt Dank für die Sendung! Ausgestrahlt wurde der Beitrag am 28. Januar. Unklar bleibt, ob man nach Absolvierung dieser Grundausbildung bereits Anrecht auf ein Diplom hat oder ob man erst weitere 87 Sekunden Esoterik für Fortgeschrittene belegen muss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2011/02/esoterik-fur-anfanger-%e2%80%93-weiterbildung-bei-swr3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rückschau auf den «European Skeptics Congress» in Budapest</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/09/ruckschau-auf-den-%c2%abeuropean-skeptics-congress%c2%bb-in-budapest/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/09/ruckschau-auf-den-%c2%abeuropean-skeptics-congress%c2%bb-in-budapest/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 13:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3402</guid>
		<description><![CDATA[Der European Council of Skeptical Organisations (ECSO) organisiert im Schnitt alle zwei Jahre einen Europäischen Skeptiker-Kongress, der diesjährige Kongress ging vom vergangenen Freitag bis Sonntag in Budapest über die Bühne. Eine Rückschau.



Zwei Themenbereiche überwogen: wie Fragestellungen wissenschaftlich sauber untersucht werden können und wie auf allerlei Quacksalbereien reagiert werden soll. Gábor Szabó, Physiker und Rektor der ungarischen Universität Szeged, nahm sich zum Einstieg der Lichttherapie an. Er zeigte auf, dass Zellkulturen verschieden auf unterschiedliche Lichtwellen reagieren und der Effekt mehrerer Frequenzen sich neutralisieren kann. Im weiteren werden Lichtstrahlen von der Haut auf komplexe Art absorbiert und umgelenkt, spezifische Effekte lassen sich dadurch nur sehr schwer erzielen – Erklärungsmodelle für Lichttherapieansätze scheitern somit fast zwangsweise an der Komplexität biologischer Systeme. Das intensive Bemühen die physikalischen und biochemischen Abläufe dennoch im Detail zu verstehen, scheint nichts desto trotz viel versprechend: Zusammen mit Medizinern hat Szabó für Allergiebehandlungen mit Lichtreizen in der Nase erste Erfolge erzielt.

Der belgische Mediziner und Professor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><strong>Der European Council of Skeptical Organisations (ECSO) organisiert im Schnitt alle zwei Jahre einen Europäischen Skeptiker-Kongress, der <a href="http://www.szkeptikus.hu/14th-european-skeptic-congress">diesjährige Kongress</a></strong><strong> ging vom vergangenen Freitag bis Sonntag in Budapest über die Bühne. Eine Rückschau.</strong></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><img class="alignnone size-full wp-image-3403" title="congressbanner" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/congressbanner.jpg" alt="congressbanner" width="569" height="97" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">Zwei Themenbereiche überwogen: wie Fragestellungen wissenschaftlich sauber untersucht werden können und wie auf allerlei Quacksalbereien reagiert werden soll. <strong>Gábor Szabó</strong>, Physiker und Rektor der ungarischen Universität Szeged, nahm sich zum Einstieg der Lichttherapie an. Er zeigte auf, dass Zellkulturen verschieden auf unterschiedliche Lichtwellen reagieren und der Effekt mehrerer Frequenzen sich neutralisieren kann. Im weiteren werden Lichtstrahlen von der Haut auf komplexe Art absorbiert und umgelenkt, spezifische Effekte lassen sich dadurch nur sehr schwer erzielen – Erklärungsmodelle für Lichttherapieansätze scheitern somit fast zwangsweise an der Komplexität biologischer Systeme. Das intensive Bemühen die physikalischen und biochemischen Abläufe dennoch im Detail zu verstehen, scheint nichts desto trotz viel versprechend: Zusammen mit Medizinern hat Szabó für Allergiebehandlungen mit Lichtreizen in der Nase erste Erfolge erzielt.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">Der belgische Mediziner und Professor an der Universität Brüssel <strong>Willem Betz</strong>, der als junger Arzt erst von der Homöopathie angetan war aber rasch merkte, dass ihre Verlautbarungen methodisch sauberen Untersuchungen nicht standhielten, erläuterte, wie auf EU-Ebene die gute Gesetzgebung zum Schutz von Patienten und Konsumenten systematisch aufgeweicht wurde, und nun in Sachen Effizienznachweis ausdrücklich Ausnahmeregelungen für Homöopathie und anthroposophische «Medizin» vorsieht. <strong>Michael Heap</strong>, klinischer und forensischer Psychologe, berichtete von Anzeichen einer Trendwende in Grossbritannien: Die Ärztegesellschaft verlangt nun ausdrücklich die Streichung von Homöopathie aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitssystems. Die öffentliche Meinung beeinflusst haben dürfte die <a href="http://www.1023.org.uk/">ten23-Kampagne</a>, von der <strong>Andy Wilson</strong> von der erst eineinhalb Jahre alten regionalen Skeptikergruppe Merseyside Skeptics berichtete: Mit einem massenweise Schlicken einer «Überdosis» an Glaubuli zeigten sie medienwirksam, dass in homöopathischen Mitteln nichts drin ist.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">Einen weiteren Blick auf Grossbritannien lieferte «Trick or Treatment»-Koautor <strong>Simon Singh</strong>, der aufzeigte, dass die britische Gesetzgebung zum Schutz vor Verleumdung nicht nur für britische Warner vor Quacksalbern eine Gefahr darstellt. Aufgrund eines Artikels im Guardian war Singh von der englischen Chiropraktikervereinigung wegen Verleumdung verklagt worden – sein Vorwurf lautete, dass es keinerlei Nachweis dafür gebe, dass Manipulationen an der Wirbelsäule beispielsweise Ohrinfektionen heilen könnten. Kläger, die in Britannien eine Verleumdung geltend machen, können problemlos Schäden in der Höhe von mehreren Hunderttausend Pfund geltend machen. Besonders absurd ist die Tatsache, dass auch dann in Grossbritannien geklagt werden kann, wenn weder der Kläger noch der Angeschuldigte dort wohnen, was zu einem eigentlichen «Klagetourismus» führt. Die Chiropraktiker haben ihre Klage gegen Singh inzwischen zurückgezogen, die hohe öffentliche Aufmerksamkeit, die der Fall erzeugte, dürfte nun zu dringend nötigen Gesetzesänderungen führen.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">Wie wichtig es ist, auch ausserhalb der Medizin Behauptungen methodisch sauber zu untersuchen, zeigte unter anderem auch die Linguistin <strong>Klára Sándor</strong>, die darlegte, wie volkslinguistische Annahmen über Sprachverwandtschaften schnell zu falschen Vorstellungen über genetische Verwandtschaften von Volksgruppen führen können und – dargelegt unter anderem an Aussagen von Mitgliedern der neuen rechtsnationalen Regierung Ungarns – allzu oft auch Grundlage bieten für Abgrenzung, Diskriminierung und offenen Rassismus. <strong>Luigi Garlaschelli</strong> zeigte, wie experimentell nachgewiesen werden kann, dass der Gesichtsabdruck des Turiner Grabtuchs mit Sicherheit eine bewusste Fälschung war, für die der unbekannte Macher vermutlich zuvor eigens eine Reliefform hergestellt hatte.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">Mit 22 Referenten während insgesamt vier Halbtagen war das Programm leicht überladen und der Frauenanteil unter den Vortragenden war etwas gar gering. Insgesamt ist den Organisatoren aber zu gratulieren: Die meisten Vorträge waren hochkarätig und die Themenvielfalt beeindruckend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/09/ruckschau-auf-den-%c2%abeuropean-skeptics-congress%c2%bb-in-budapest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Storm von Tim Minchin – demnächst auch als Zeichentrickfilm</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 11:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=2596</guid>
		<description><![CDATA[Patrik Etschmayer schrieb im vergangenen September in seiner nachrichten.ch-Kolumne von der Bullshit-Kultur:
«Astrologie, Homöopathie, Wünschelruten, Handauflegen, Akupunktur, Hellseher, Geistheiler, Ufo-Entführungen, Löffelverbiegen und allerlei Religionen. Doch auch in der Klimadiskussion, der Gentechnikdebatte und vielen anderen politischen Themen wird fleissig BS serviert und von der Öffentlichkeit vielfach als Fakt geschluckt, ohne zu bemerken, dass die Argumente die Qualität von Stierexkrementen haben.
Ein Problem bei all diesen Themen ist vielfach, dass es bei einigen Leuten geradezu als Schick gilt, von Naturwissenschaften und deren Methoden keinen blassen Schimmer zu haben und deshalb weiss man auch nicht, wie man es vermeiden kann, sich selbst zu täuschen und die eigenen Sehnsüchte über die Realität zu stellen.»

Man soll es nicht beschönigen: Wissenschafter scheitern leider allzu oft beim Demaskieren des Bullshits. Kunstschaffende scheinen da erfolgreicher zu sein - gerade auch, weil man ihnen zubilligt, die Dinge beim Namen zu nennen. Zum Beispiel Tim Minchin...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patrik Etschmayer schrieb im vergangenen September in seiner <a href="http://www.nachrichten.ch/kolumne/406552.htm">nachrichten.ch-Kolumne</a> von der Bullshit-Kultur:</p>
<blockquote><p>Astrologie, Homöopathie, Wünschelruten, Handauflegen, Akupunktur, Hellseher, Geistheiler, Ufo-Entführungen, Löffelverbiegen und allerlei Religionen. Doch auch in der Klimadiskussion, der Gentechnikdebatte und vielen anderen politischen Themen wird fleissig BS serviert und von der Öffentlichkeit vielfach als Fakt geschluckt, ohne zu bemerken, dass die Argumente die Qualität von Stierexkrementen haben.</p>
<p>Ein Problem bei all diesen Themen ist vielfach, dass es bei einigen Leuten geradezu als Schick gilt, von Naturwissenschaften und deren Methoden keinen blassen Schimmer zu haben und deshalb weiss man auch nicht, wie man es vermeiden kann, sich selbst zu täuschen und die eigenen Sehnsüchte über die Realität zu stellen.</p></blockquote>
<div id="attachment_2598" class="wp-caption alignright" style="width: 128px"><a href="http://www.stormmovie.net:/blog/2010/01/character-preview-tim/#content"><img class="size-medium wp-image-2598     " title="Tim Minchin als Cartoon-Figur" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/tim_minchin-297x300.png" alt="Tim Minchin als Comic-Figur (Quelle: stormmovie.net)" width="118" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Tim Minchin als Cartoon-Figur (Quelle: stormmovie.net)</p></div>
<p>Man soll es nicht beschönigen: Wissenschafter scheitern leider allzu oft beim Demaskieren des Bullshits. Kunstschaffende scheinen da erfolgreicher zu sein &#8211; gerade auch, weil man ihnen zubilligt, die Dinge beim Namen zu nennen.</p>
<p>Einer, der dies auf äusserst vergnügliche Art tut, ist der australisch-britische Liedermacher und Satiriker <a href="http://www.timminchin.com/">Tim Minchin</a>. In seinem <em>beat poem</em> «Storm», welches auf Youtube bereits eine halbe Million mal angeschaut wurde, erzählt er, wie er sich bei einem Abendessen bei Freunden von einer Esoterikerin die Welt erklären lassen muss und so nach und nach die Fassung verliert.</p>
<p>Das Lied wird nun als Zeichentrickfilm verfilmt, heute haben die MacherInnen einen Trailer online gestellt:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Viel Vergnügen! Die Produzentin Tracy King und die beiden Animatoren DC Turner und Fraser Davidson <a href="http://www.stormmovie.net/blog/">bloggen</a> übrigens laufend über die Entstehung des Films. Das ganze neunminütige Lied mit Texteinblendungen gibt&#8217;s ebenfalls auf Youtube zu sehen:</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/01/storm-von-tim-minchin-demnachst-auch-als-zeichentrickfilm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Silvester: Tanz der Scharlatanten und -onkel</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/12/silvester-tanz-der-scharlatanten-und-onkel/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/12/silvester-tanz-der-scharlatanten-und-onkel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 16:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=2552</guid>
		<description><![CDATA[Es ist unvermeidliches Jahresendritual: Scharlatane aller Couleur melden sich zu Wort und machen Scheinprognosen zum neuen Jahr. Ganz vorne in die Reihe stellen sich wie immer die Astrologen. 20 Minuten kann es nicht lassen, für drei dieser Zunft auch noch als Sprachrohr zu dienen.
Es ist ungemein tiefgründig, was die selbsternannten PrognostikerInnen anzukünden haben. Monika Kissling, Scharlatante der Nation, besipielsweise meint: «Es kann im nächsten Jahr zu einer weiteren grösseren Krise kommen. Ein Ende der aktuellen Erholung ist zu erwarten». Caterina Congi, quasi ein Kissling-Spin-Off kann&#8217;s noch unverbindlicher: «Zu Beginn des neuen Jahres ist mit erhöhter Gewaltbereitschaft zu rechnen. Sehr kritisch sind auch die Monate Juni bis August». Und sie hält Streiks, Proteste und Demos für denkbar. Sie erhebt also nicht einmal den Anspruch, dass irgendetwas eintritt, nein, es genügt, dass Ereignisse denkbar sind. Claude Weiss, mit Kissling über den Vorstand des Schweizer Astrolügenbundes ebenfalls verbandelt, bleibt nicht weniger seicht. Zur internationalen Diplomatie meint er: «Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2553" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://plognark.com/?q=node/1129"><img class="size-full wp-image-2553   " title="the stupid it burns" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/thestupiditburns.jpg" alt="Quelle: plognark.com" width="216" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: plognark.com</p></div>
<p>Es ist unvermeidliches Jahresendritual: <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/von-gauklern-scharlatanen-und-scheinwissenschaftlern/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Scharlatane</a> aller Couleur melden sich zu Wort und machen Scheinprognosen zum neuen Jahr. Ganz vorne in die Reihe stellen sich wie immer die Astrologen. 20 Minuten kann es nicht lassen, für drei dieser Zunft auch noch als Sprachrohr zu dienen.</p>
<p>Es ist ungemein tiefgründig, was die selbsternannten PrognostikerInnen anzukünden haben. <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/ein-fall-fur-den-presserat-der-tages-anzeiger-als-werbeplattform/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Monika Kissling</a>, Scharlatante der Nation, besipielsweise meint: <em>«Es kann im nächsten Jahr zu einer weiteren grösseren Krise kommen. Ein Ende der aktuellen Erholung ist zu erwarten</em>». Caterina Congi, quasi ein Kissling-Spin-Off kann&#8217;s noch unverbindlicher: <em>«Zu Beginn des neuen Jahres ist mit erhöhter Gewaltbereitschaft zu rechnen. Sehr kritisch sind auch die Monate Juni bis August»</em>. Und sie hält Streiks, Proteste und Demos für denkbar. Sie erhebt also nicht einmal den Anspruch, dass irgendetwas eintritt, nein, es genügt, dass Ereignisse denkbar sind. Claude Weiss, mit Kissling über den Vorstand des Schweizer Astrolügenbundes ebenfalls verbandelt, bleibt nicht weniger seicht. Zur internationalen Diplomatie meint er:<em> «Die Situation könnte sich sogar noch verschärfen.»</em></p>
<p>Die drei sind natürlich MeisterInnen ihres Fachs. Denn je verbindlicher und messbarer die Prognosen, desto höher die Nichteintretenswahrscheinlichkeit. Einzige Aushilfe bleibt, Jahr für Jahr mit derselben Prognose aufzuwarten – so wie Nikki Pezaro, die im sechsten Anlauf den Tod von Michael Jackson richtig «voraussah». Sonst gab&#8217;s dieses Jahr kaum Treffer, wie Michael Kunkel, Betreiber der Site <a href="http://www.wahrsagercheck.de">wahrsagercheck.de</a> in seiner <a href="http://www.gwup.org/infos/nachrichten/943-obama-lebt-und-nessie-liess-sich-nicht-fangen">Zusammenstellung</a> aufzeigt. Doch bisher hinderte dies die Quacksalber nicht, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, Gratiswerbung für ihre Abzocke lassen sie sich natürlich nicht freiwillig entgehen.</p>
<p>Möge 2010 ein Jahr sein, welches von mehr Rationalität geprägt ist. (Nein das ist keine Prognose, lediglich ein naiver Neujahrswunsch&#8230;)</p>
<p><strong>Einen guten Rutsch allerseits!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2009/12/silvester-tanz-der-scharlatanten-und-onkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsnobelpreis für die Homöopathie!</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/10/wirtschaftsnobelpreis-fur-die-homoopathie/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/10/wirtschaftsnobelpreis-fur-die-homoopathie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 22:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[You read it here first]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=2072</guid>
		<description><![CDATA[Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht ans Homöopathie-Archiv und dessen Archivar  Martin Dinges.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2074" class="wp-caption alignright" style="width: 156px"><img class="size-medium wp-image-2074    " style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px; margin-left: 0px; margin-right: 0px;" title="Hahnemann-Archivar Martin Dinges" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Martin-Dinges-208x300.jpg" alt="Hahnemann-Archivar Martin Dinges (Foto IGM)" width="146" height="210" /><p class="wp-caption-text">Hahnemann-Archivar Martin Dinges (Foto IGM)</p></div>
<p>Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht ans <a href="http://www.igm-bosch.de/f3.htm" target="_blank">Homöopathie-Archiv</a> des Instituts für Geschichte der Medizin (IGM) und dessen heutigen stellvertretenden Leiter und Archivar, Prof. Dr. phil. Martin Dinges. Das Archiv, welches von der Robert-Bosch-Stiftung getragen wird, bewahrt die Nachlässe des Homöopathie-Begründers Samuel Hahnemann und seiner wichtigster Schüler und Nachfolger.</p>
<p>Der Preis wird in Anerkennung des bedeutenden empirischen und theoretischen Beitrags der Homöopathie in den Wirtschaftswissenschaften verliehen, namentlich der Falsifizierung der Hypothese des rationalen Verhaltens von Marktteilnehmern. Beeinflusst von den Parolen der Aufklärung postulierten die Autoren früher ökonomischer Modelle, dass Nachfrager in einem Markt vernunftgetrieben handelten. Mehr als ein Jahrhundert bevor der Sozialwissenschafter Herbert Simon das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begrenzte_Rationalität">eingeschränkten Rationalität</a> einführte, entwickelte Hahnemann sorgfältige Versuchsanordnungen, die aufzeigen sollten, dass der Mensch keinesfalls danach strebt, informiert zu handeln.</p>
<p>Hahnemann entwickelte drei einfach falsifizierbare Thesen und fügte diese zu einer scheinbaren Therapiemethode zusammen. Zunächst schlug er mit der <em>Similis-Regel</em> vor, dass Krankheiten sich mit Substanzen heilen liessen, die unabhängig von der Krankheitsursache bei Gesunden dieselben Symptome hervorriefen wie bei Kranken. Im Weiteren votierte er mit der <em>Simplex-Regel</em> dafür, dass unabhängig vom spezifischen Leiden bei jedem Patienten ein einziges Präparat genüge, um ihn zu kurieren. Und schliesslich formulierte er das <em>Prinzip des Potentierens</em>: Die Wirkung einer Substanz soll mit zunehmender Verdünnung stärker werden.</p>
<p>Hahnemann konnte eindrücklich beweisen, dass charismatisches Auftreten und die Verwendung pseudowissenschaftlichen Jargons – 1824 erschien erstmals sein Werk «Organon der Heilkunst» – genügten, um bei seinen Versuchspersonen rationelles Denken weitgehend ausser Kraft zu setzen. Die rund 5400 an Hahnemann gerichteten Patientenbriefe belegen eindrücklich, dass er auch für die Erklärung von Massenverhalten wichtige empirische Grundlagen schuf; es sollte aber bis 1841 dauern, bis Charles Mackay in seinem Werk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Extraordinary_Popular_Delusions_and_the_Madness_of_Crowds">Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds</a> eine systematische Untersuchung zum Thema veröffentlichte. Nebst <em>«peculiar follies»</em> dokumentierte Mackay auch frühe ökonomische Blasen.</p>
<p>In seinen <a href="http://www.igm-bosch.de/mitarbeiter/dinges_publ.htm" target="_blank">Publikationen</a> belegt Dinges eindrücklich, dass weder Richtungsstreitigkeiten unter den verschiedenen Schulen, die in der Nach-Hahnemannzeit entstanden, noch moderne wissenschaftliche Erkenntnisse die Popularität der Homöopathie beeinträchtigen. Längst ist aufgezeigt, dass in einem typischen homöopathischen Präparat aufgrund der hohen Verdünnung kein einziges Molekül der Ursubstanz vorhanden ist und dass homöopathische Präparate nicht wirksamer als andere Placebo sind.</p>
<p>Wohl bietet auch heute das Börsenverhalten Beweis für die eingeschränkte Rationalität von Marktteilnehmern. Doch zur Illustration der <strong>uneingeschränkten Irrationalität</strong> braucht es die Homöopathie. Es war in der Tat an der Zeit, dies einmal gebührend zu würdigen.</p>
<p>Das Ganze ausnahmsweise auch <a href="http://kyriacou.ch/2009/10/homeopaths-awarded-nobel-prize-in-economic-sciences/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">auf Englisch</a>. You read it here first!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2009/10/wirtschaftsnobelpreis-fur-die-homoopathie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Fall für den Presserat: Der Tages-Anzeiger als Werbeplattform</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/08/ein-fall-fur-den-presserat-der-tages-anzeiger-als-werbeplattform/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/08/ein-fall-fur-den-presserat-der-tages-anzeiger-als-werbeplattform/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 11:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=1113</guid>
		<description><![CDATA[Der Tages-Anzeiger (TA), Hauptorgan des Fastmonopolisten* TA-Media, macht ungehemmt Werbung für die die One-woman-Scharlatanin Monica Kissling. Unter dem Titel «In der Not schauen die Banker in die Sterne» lässt die TA-Journalistin Susanne Loacker, Kissling behaupten, dass sie die Bankenwelt berate, aus Diskretionsgründen aber natürlich nicht mit Namen rausrücken könne...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><em><strong>Hinweis</strong>: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 8.3.09. Ich bin zur Zeit dabei, mein Blog von Rapidweaver nach WordPress zu portieren &#8211; das hätte eigentlich still und heimlich erfolgen sollen&#8230; Dieser Artikel erschien aber wohl im Newsfeed von alten treuen LeserInnen, da ich fälschlicherweise das Tagesdatum nicht aufs ursprüngliche Datum zurückgesetzt hatte. Da die URL sich nun über Twitter verbreitet, bleibt der Artikel nun mit dem heutigen Datum als Publikationsdatum online.</em></small></p>
<p>Der Tages-Anzeiger (TA), Hauptorgan des Fastmonopolisten* TA-Media, macht ungehemmt Werbung für die die One-woman-Scharlatanin Monica Kissling. Unter dem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/In-der-Not-schauen-die-Banker-in-die-Sterne/story/22744064">Titel</a> «In der Not schauen die Banker in die Sterne» lässt die TA-Journalistin Susanne Loacker, Kissling behaupten, dass sie die Bankenwelt berate, aus Diskretionsgründen aber natürlich nicht mit Namen rausrücken könne.</p>
<p><img class="alignright" title="Gratis-Werbung im redaktionellen Teil des Tages-Anzeigers" src="http://kyriacou.ch/files/kissling_werbung.gif" alt="" width="229" height="90" />Das Interview besteht ausschliesslich aus Steilpässen der Journalistin, die es Kissling ermöglichen, ihre Plattitüden völlig unkritisiert von sich zu geben. Angereichert wird die Publi-Reportage mit dem Link auf Kisslings kommerzielle Website und einer Übersicht ihrer «Geschäftstätigkeit».</p>
<p>Dieser Gefälligkeitsbeitrag ist ein klarer Verstoss gegen die Pflichten der JournalistInnen, wie sie der Schweizerische Presserat <a href="http://www.presserat.ch/21690.htm">definiert</a> hat. Punkt zehn besagt:</p>
<blockquote><p>Sie vermeiden in ihrer beruflichen Tätigkeit als Journalistinnen und Journalisten jede Form von kommerzieller Werbung und akzeptieren keinerlei Bedingungen von seiten der Inserenten.</p></blockquote>
<p>Die Online-KommentatorInnen sind ziemlich einhellig der Meinung, dass der Beitrag verantwortungslos ist. Mal schauen, ob es der Presserat auch so sieht. Wir bleiben dran&#8230;</p>
<p><small> <a href="http://kyriacou.ch/2009/01/von-gauklern-scharlatanen-und-scheinwissenschaftlern/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">s.a. 11.01.2009 Von Gauklern, Scharlatanen und Scheinwissenschaftlern</a></small></p>
<p><small> </small></p>
<p><small>* Online erscheint der Artikel zeitgleich bei tagesanzeiger.ch, bazonline.ch, derbund.ch, bernerzeitung.ch und thurgauerzeitung.ch</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2009/08/ein-fall-fur-den-presserat-der-tages-anzeiger-als-werbeplattform/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

