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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; GSoA</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>GSoA kündigt Referendum gegen Kampfflieger und Sparmassnahmen an</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 17:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aller Voraussicht nach wird das Parlament in der kommenden Session ein Sparpaket beschliessen, das die Erhöhung des Militärbudgets ermöglichen soll. Hauptkostentreiber ist der geplante Kauf von Kampfjets.
Die GSoA hat heute an ihrer Vollversammlung beschlossen, gegen einen solchen Entscheid das Referendum zu ergreifen. Für die Anwesenden war klar, dass der Kauf unnötig und finanziell nicht verkraftbar ist. (Zur Erinnerung: Alleine wegen ihres F/A-18-Bestands hat die Schweiz ein Mehrfaches an Kampfjets pro 1000km2 Landesfläche als beispielsweise Österreich, Finnland oder Schweden, das der Schweiz seine Gripen verhökern möchte.)
Rolf Lindahl der schwedischen Friedensorganisation Swedish Peace and Arbitration Society berichtete von den absurden Bemühungen schwedischer Diplomaten und Königshausvertreter, bei jeder unpassenden Gelegenheit, den Flieger zu propagieren. Unter anderem verband man im Jahr 2003 die Gratulationsbotschaft an Luiz Lula da Silva, der neu als brasilianischer Präsident gewählt worden war, mit dem Hinweis auf den Gripen. Brasilien wies im Antwortschreiben darauf hin, dass Brasilien ein Hunger-, nicht aber ein Rüstungsproblem habe, das man anpacken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aller Voraussicht nach wird das Parlament in der kommenden Session ein Sparpaket beschliessen, das die Erhöhung des Militärbudgets ermöglichen soll. Hauptkostentreiber ist der geplante Kauf von Kampfjets.</p>
<p>Die GSoA hat heute an ihrer Vollversammlung beschlossen, gegen einen solchen Entscheid das Referendum zu ergreifen. Für die Anwesenden war klar, dass der Kauf unnötig und finanziell nicht verkraftbar ist. (<a href="http://kyriacou.ch/2008/08/keine-chance-fur-neue-kampfflugzeuge-update/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">Zur Erinnerung</a>: Alleine wegen ihres F/A-18-Bestands hat die Schweiz ein Mehrfaches an Kampfjets pro 1000km2 Landesfläche als beispielsweise Österreich, Finnland oder Schweden, das der Schweiz seine Gripen verhökern möchte.)</p>
<div id="attachment_6166" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gripen_monument.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class=" wp-image-6166   " style="margin-left: 5px;" title="Monument, das an den Gripen-Crash von 1993 erinnert" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gripen_monument-300x300.jpg" alt="Monument, das an den Gripen-Crash von 1993 erinnert" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Monument, das an den Gripen-Crash von 1993 erinnert</p></div>
<p>Rolf Lindahl der schwedischen Friedensorganisation <a href="http://www.svenskafreds.se/english/" target="_blank">Swedish Peace and Arbitration Society</a> berichtete von den absurden Bemühungen schwedischer Diplomaten und Königshausvertreter, bei jeder unpassenden Gelegenheit, den Flieger zu propagieren. Unter anderem verband man im Jahr 2003 die Gratulationsbotschaft an Luiz Lula da Silva, der neu als brasilianischer Präsident gewählt worden war, mit dem Hinweis auf den Gripen. Brasilien wies im Antwortschreiben darauf hin, dass Brasilien ein Hunger-, nicht aber ein Rüstungsproblem habe, das man anpacken wolle&#8230;</p>
<p>Lindahl betonte, dass der Gripen für sein Land eine grosse volkswirtschaftliche Last darstelle, die dieses mit Exporten zu mildern suche. Verkaufserfolge führten aber letztlich nur zu neuen Abhängigkeiten, da diese weitere Investitionen erzwinge. Lindahl bekräftigte, dass es deshalb auch in Schweden bedeutenden Widerstand gegen einen Gripen-Deal mit der Schweiz gäbe. Ein Ablehnen des Sparpakets und des Rüstungsprogramms hilft also nicht nur der Schweiz sondern auch dem Land, mit der diese nicht selten verwechselt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle: Mats Halldin/Wikipedia: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Accidents_and_incidents_involving_the_JAS_39_Gripen" target="_blank">Accidents and incidents involving the JAS 39 Gripen</a></p>
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		<title>Das Ende der Wehrpflicht (X)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bündnis unter Federführung der GSoA hat die Initiative «JA zur Aufhebung der Wehrpflicht» bei der Bundeskanzlei eingereicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="" width="162" height="181" /></a>Das breite Bündnis unter der Federführung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (<a href="http://www.gsoa.ch/" target="_blank">GSoA</a>) hat heute die Initiative «JA zur Aufhebung der Wehrpflicht» mit 107&#8217;280 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.</div>
<p>Die Schweiz hat nun also die Chance, dem <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">internationalen Trend</a> zu folgen und das Zwangssöldnertum zu beenden. Die Initiative war auch innenpolitisch dringend nötig, denn die so genannte «Wehrgerechtigkeit» ist längst nur noch Mythos: Nur noch 30 Prozent der Stellungspflichtigen absolvieren den Militärdienst bis zum Schluss.</p>
<p>Die Initiative berührt nur Artikel 59 der Bundesverfassung, der die Dienstpflicht regelt. Nicht tangiert ist Artikel 58, in dem festgehalten ist, dass die Schweiz eine Armee hat und dass diese nach dem Milizprinzip organisiert ist. Die Abschaffung der Wehrpflicht führt also zu einer Freiwilligenarmee, wie sie beispielsweise auch vom ehemaligen ETH-Militärakademiedozenten Karl Haltiner befürwortet wird (<a href="http://www.ssn.ethz.ch/content/download/1041/4099/file/20080916_Freiwilligenmiliz.pdf" target="_blank">PDF</a>).</p>
<p>In den letzten anderthalb Jahren – seit Abschaffung der Gewissensprüfung – haben sich immer mehr junge Menschen für den Zivildienst als sinnvollen Dienst mit gesellschaftlichem Nutzen entschieden. Der Zivildienst ist heute jedoch lediglich als Ersatzdienst konzipiert und ist somit unsinnigerweise weder Frauen noch dienstuntauglichen Männern zugänglich. Durch die Initiative würde deshalb nebst der Freiwilligenarmee auch ein freiwilliger Zivildienst geschaffen, welcher der ganzen Bevölkerung offen steht.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an die 107&#8217;280 UnterzeichnerInnen und an die unermüdlichen SammlerInnen, die – im Gegensatz zu denjenigen anderer Initiativkomitees – selbstredend ohne Honorierung auf die Strasse gingen.</p>
<p><small><br />
02.12.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/12/das-ende-der-wehrpflicht-ix/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IX)</a><br />
24.11.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VIII)</a><br />
07.07.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VII)</a><br />
13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)</a><br />
29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<title>Das Ende der Wehrpflicht (IX)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 09:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[You read it here first]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tat ist vollbracht: Die GSoA hat für ihre Initiative Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht 129'000 Unterschriften gesammelt.

Das Volk wird also darüber abstimmen können, ob die Schweiz dem europäischen Trend folgen soll - und ob die volkswirtschaftlichen Kosten der Wehrpflicht von vier Milliarden Franken pro Jahr eingespart werden sollen.

Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk an die Nation!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="" width="200" height="223" /></a>Die Tat ist vollbracht: Die GSoA hat für ihre Initiative <a href="http://gsoa.ch/themen/wehrpflicht/" target="_blank"><em>Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht</em> </a>129&#8217;000 Unterschriften gesammelt.</p>
<p>Das Volk wird also darüber abstimmen können, ob die Schweiz <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">dem europäischen Trend</a> folgen soll &#8211; und ob die volkswirtschaftlichen Kosten der Wehrpflicht von vier Milliarden Franken pro Jahr eingespart werden sollen.</p>
<p>Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk an die Nation!</p>
<p><small>You read it here frst! </small></p>
<p><small><br />
24.11.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VIII)</a><br />
07.07.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VII)</a><br />
13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)</a><br />
29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<title>Das Ende der Wehrpflicht (VII)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Faktisch ist die Wehrpflicht zu einem Steuereintreibungsprogramm des Bundes verkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gsoa.ch/themen/wehrpflicht/01503/am-6-juli-gehts-los/"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="untauglich: Wehrpflicht" width="200" height="223" /></a>Nun ist sie also lanciert, die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Nicht zum ersten Mal erzwingt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine vertiefte Debatte zu einem Thema, das längst auf die politische Traktandenliste gehörte, von Parteien und anderen Verbänden aber bestenfalls niederschwellig diskutiert wird.</p>
<p>Dabei zeichnete sich seit geraumer Zeit ab, dass auch die Schweiz an der Debatte nicht vorbei kommt. Nicht nur, weil die überwiegende Mehrheit der Länder Europas die Wehrpflicht abgeschafft hat (siehe Karte im <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Beitrag vom 13.06.2010</a>) sondern auch weil die so genannte «Wehrgerechtigkeit» auch in der Schweiz längst nicht mehr gegeben ist und die Armee längst keine Volksarmee ist. Wer nicht hin will, leistet heute keinen Militärdienst mehr. Und die Armee ist froh um die angeblichen «Drückeberger» — sie kann von einem Jahrgang Schweizer Männern ohnehin nur noch rund einen Drittel aufnehmen. Auch der Zivildienst kann nicht annähernd genügend Beschäftigungsprogramme bieten, um den Mythos einer real existierenden allgemeinen Dientpflicht aurecht halten zu können.</p>
<p>Faktisch ist die Wehrpflicht zu einem Steuereintreibungsprogramm des Bundes verkommen, da alle, die untauglich sind, Pflichtersatz leisten müssen, selbst Teilinvalide bestrafte der Bund bisher für ihre Untauglichkeit mit Zwangsabgaben. Der lange Kampf eines mutigen Diabetikers machte ihm im vergangenen Jahr allerdings einen <a href="http://www.humanrights.ch/home/de/Schweiz/Europa/EGMR/CH-Faelle-dok/idcatart_8761-content.html?zur=1050">Strich durch die Rechnung</a>: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die Praxis für rechtswidrig.</p>
<p>Der Systemfehler kann nur auf eine Art behoben werden: Durch die Abschaffung der Wehrpflicht. Also, <a href="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2010/07/Bogen_Wehrpflicht_deutsch_2_1.pdf">unterschreibt</a>!</p>
<p><small>13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)<br />
</a>29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<item>
		<title>Das Ende der Wehrpflicht (VI)</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 06:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist die Diskussion also auch in Deutschland nicht mehr zu bremsen: Heiko Maas, Chef der saarländischen SPD, unterstützt den Vorschlag des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Wehrpflicht abzuschaffen oder auszusetzen. Maas geht damit auf Distanz zu seiner Partei, die sich offiziell noch immer nicht recht von der Linie ihrer beiden Ex-Verteidigungsminister Scharping und Struck emanzipieren mag und seit drei Jahren die Mogelpackung «freiwillige Wehrpflicht» propagiert. Doch die Wehrpflichtkritiker in der SPD – die JUSO fordert die Abschaffung seit zehn Jahren – dürften der Führungsriege nun Beine machen, damit ihre Partei nicht die letzte ist, welche die heilige Kuh auf sie Schlachtbank führen will.
Die FDP forderte bereits vor einem Jahr, dass die Wehrpflicht ausgesetzt werde, Linke und Grüne stehen sowieso für deren Abschaffung ein. Es dürfte also eine breite Koalition der Vernunft dafür sorgen, dass Deutschland dem europäischen Trend folgt: Litauen hat seit Juli 2009 eine Freiwilligenarmee, Schweden seit diesem Jahr und nächstes Jahr wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Diskussion also auch in Deutschland nicht mehr zu bremsen: Heiko Maas, Chef der saarländischen SPD, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700341,00.html">unterstützt</a> den Vorschlag des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Wehrpflicht abzuschaffen oder auszusetzen. Maas geht damit auf Distanz zu seiner Partei, die sich offiziell noch immer nicht recht von der Linie ihrer beiden Ex-Verteidigungsminister Scharping und Struck emanzipieren mag und seit drei Jahren die Mogelpackung «<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-parteitag_aid_137327.html">freiwillige Wehrpflicht</a>» propagiert. Doch die Wehrpflichtkritiker in der SPD – die JUSO fordert die Abschaffung <a href="http://www.rp-online.de/politik/Jusos-wollen-Wehrpflicht-abschaffen_aid_248969.html">seit zehn Jahren</a> – dürften der Führungsriege nun Beine machen, damit ihre Partei nicht die letzte ist, welche die heilige Kuh auf sie Schlachtbank führen will.</p>
<p>Die FDP <a href="http://www.freiewelt.net/nachricht-1554/fdp:-wehrpflicht-aussetzen.html">forderte</a> bereits vor einem Jahr, dass die Wehrpflicht ausgesetzt werde, Linke und Grüne stehen sowieso für deren Abschaffung ein. Es dürfte also eine breite Koalition der Vernunft dafür sorgen, dass Deutschland dem europäischen Trend folgt: Litauen hat seit Juli 2009 eine Freiwilligenarmee, Schweden seit diesem Jahr und nächstes Jahr wird voraussichtlich Serbien folgen.</p>
<div id="attachment_3317" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-3317 " title="Wehrpflicht in Europa Stand 2010" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wehrpflicht-in-Europa_2010.png" alt="Wehrpflicht in Europa Stand 2010" width="576" height="434" /><p class="wp-caption-text">Wehrpflicht in Europa Stand 2010</p></div>
<p>Und die Schweiz? Die wird dem europäischen Trend ebenfalls folgen, dank der <a href="http://www.gsoa.ch/themen/wehrpflicht/">Initiative der GSoA</a>, die im Juli lanciert wird.</p>
<p><small> 29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<title>Kampfjets stürzen definitiv schon vor der Beschaffung ab</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgestürzt sind sie schon alle, der Eurofighter, der Gripen und der Rafale – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.

Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «Sauladens Armee», will die Beschaffung neuer Kampfflieger stoppen. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte Moratoriumsfrist abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgestürzt sind sie schon alle, der <a href="http://www.abovetopsecret.com/forum/thread193779/pg1">Eurofighter</a>, der <a href="http://www.defence.pk/forums/military-photos-multimedia/31222-belly-landing-gripen-today.html#post443668">Gripen</a> und der <a href="http://www.ladepeche.fr/article/2008/01/10/424957-Le-crash-du-Rafale-du-a-une-desorientation-spatiale-du-pilote-indique-l-enquete.html">Rafale</a> – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_2486" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-2486  " title="Eurofighter-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/eurofighter_crash.png" alt="Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter" width="175" height="114" /><p class="wp-caption-text">Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2485 " title="Gripen-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gripen_crash.png" alt="Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2484" class="wp-caption alignnone" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2484 " title="Rafale-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/rafale_crash.png" alt="Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Sauladen-Armee-und-der-Eiertanz-der-SVP/story/11511887">Sauladens Armee</a>», will die Beschaffung neuer Kampfflieger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Maurers-Trick-im-Poker-um-neue-Kampfjets/story/18233977">stoppen</a>. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/blog/">Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge</a>» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/buendnis/">Moratoriumsfrist</a> abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.</p>
<p><small>04.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/keine-chance-fur-neue-kampfflugzeuge-update/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Keine Chance für neue Kampflugzeuge</a></p>
<p>(für Bildquellen siehe verlinkte Artikel)</small></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Farner-Skandal: Ständerat Bruno Frick (CVP) nicht länger tragbar</title>
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		<comments>http://kyriacou.ch/2009/08/farner-skandal-standerat-bruno-frick-cvp-nicht-langer-tragbar/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 08:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CVP]]></category>
		<category><![CDATA[Farner]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Recherchen der Nachrichtensendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens beweisen es: Die Ausspionierung der GSoA war von der PR-Agentur Farner seit Jahren geplant. Ein Strategiepapier der Firma vom November 2005 sieht die Observation von «Aktivisten-Gruppen durch die Agentur» vor. Im Rahmen des Lobbyings gegen gegnerische Vorstösse sieht Farner zudem die «öffentliche Desavouierung» als Stilmittel vor.

Doch nicht nur Polit-Aktivisten stehen im Visier der Firma Farner. Auch «Verdeckte Aufklärung in Verwaltung» (sic!) wird in einem Sofortmassnahmenkatalog vom Februar 2006 empfohlen. Ein besonderes Interesse gilt dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick gab im Tagesschau-Interview freimütig zu, dass es eine Farner-Mitarbeiterin war, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1700" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-1700 " title="Farner-Papier" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Farner-Papier-300x167.png" alt="Farner-Papier" width="270" height="150" /><p class="wp-caption-text">Auszug aus einem Farner-Dokument (Quelle: 10 vor 10)</p></div>
<p><a href="http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/1822934?1250893193">Recherchen</a> der Nachrichtensendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens beweisen es: Die Ausspionierung der GSoA war von der PR-Agentur Farner seit Jahren geplant. Ein Strategiepapier der Firma vom November 2005 sieht die Observation von «Aktivisten-Gruppen durch die Agentur» vor. Im Rahmen des Lobbyings gegen gegnerische Vorstösse sieht Farner zudem die «öffentliche Desavouierung» als Stilmittel vor.</p>
<p><strong>Verdeckte Ermittlung gegen den Staat</strong></p>
<p>Doch nicht nur Polit-Aktivisten stehen im Visier der Firma Farner. Auch «Verdeckte Aufklärung in Verwaltung» (sic!) wird in einem Sofortmassnahmenkatalog vom Februar 2006 empfohlen. Ein besonderes Interesse gilt dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, denn:</p>
<blockquote><p>Das EDA spielt eine wesentliche Rolle in der Praxisverschärfung. Insbesondere steht wohl die Vorsteherin unter Druck ihrer Partei, die auf ein totales Rüstungsexportverbot drängt, was bei der heutigen Rechtslage noch nicht möglich ist.</p>
<p>Zurzeit werden sämtliche Kriegsmaterialexportgesuche von der Vorsteherin persönlich unterschrieben!</p></blockquote>
<p>Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick gab im Tagesschau-Interview freimütig zu, dass es eine Farner-Mitarbeiterin war, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bei der GSoA eingeschlichen hatte, für ihn ist das gewöhnliche «Beobachtung politisch anders denkender».</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2009/08/farner-skandal-standerat-bruno-frick-cvp-nicht-langer-tragbar/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Frick ist Präsident der «Arbeitsgemeinschaft Sicherheit und Wehrtechnik», die von der Firma Farner ins Leben gerufen wurde und vom Farner Bern-Chef Andreas Richner geführt wird. Er amtet zudem als Vizepräsident der ständerätlichen <a href="http://www.parlament.ch/D/ORGANE-MITGLIEDER/KOMMISSIONEN/LEGISLATIVKOMMISSIONEN/KOMMISSIONEN-SIK/Seiten/default.aspx">Sicherheitspolitischen Kommission</a>. Wer die Bespitzelung von politischen Organisationen und Verwaltungsabteilungen für legitim hält, ist in einer derartigen Rolle untragbar. Frick soll zurücktreten, und zwar subito!</p>
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		<title>Besuch bei den Tatsachenverdrehern von Farner</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein leicht verdrehtes Epiktet-Zitat begrüsst einem auf der Webseite der Zürcher PR-Firma Farner:
«Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über die Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.»
Die Firma Farner AG legt also mit bemerkenswerter Redlichkeit offen, dass es ihr nicht um das Vermitteln von Tatsachen geht sondern um Meinungsmache. Klar wird aus der Selbstdarstellung auch, dass bei Farner Fakten immer dann keinen Platz haben, wenn sie im Widerspruch zu Behauptungen stehen, welche im Rahmen von PR-Kampagnen aufgestellt werden sollen.
Wie sehr das verfremdete Stoiker-Zitat das Gebaren der Firma prägt, zeigt sich am aktuellen Schnüffelskandal: Die Firma hatte eine Mitarbeiterin an ein zweitägiges Strategie-Treffen der GSoA geschickt, mit dem klaren Auftrag, an Insider-Information zur aktuellen Kampagne  für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu kommen.
Die Mitarbeiterin hatte sich als Studentin ausgegeben, die im Rahmen ihrer Ausbildung Einblick in aktuelle Polit-Kampagnen erhalten wollte. Sie interessierte sich ausgiebig für die Präsenzliste, die Mitgliederstärke der GSoA, das Abstimmungsbudget und andere Eckwerte der Organisation und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein leicht verdrehtes Epiktet-Zitat begrüsst einem auf der Webseite der Zürcher PR-Firma <a href="http://www.farner.ch/pr/">Farner</a>:</p>
<blockquote><p>«Nicht die Tatsachen, sondern die Meinungen über die Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.»</p></blockquote>
<p>Die Firma Farner AG legt also mit bemerkenswerter Redlichkeit offen, dass es ihr nicht um das Vermitteln von Tatsachen geht sondern um Meinungsmache. Klar wird aus der Selbstdarstellung auch, dass bei Farner Fakten immer dann keinen Platz haben, wenn sie im Widerspruch zu Behauptungen stehen, welche im Rahmen von PR-Kampagnen aufgestellt werden sollen.</p>
<p>Wie sehr das verfremdete Stoiker-Zitat das Gebaren der Firma prägt, zeigt sich am aktuellen Schnüffelskandal: Die Firma hatte eine Mitarbeiterin an ein zweitägiges Strategie-Treffen der GSoA geschickt, mit dem klaren Auftrag, an Insider-Information zur aktuellen Kampagne <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/"> für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten</a> zu kommen.</p>
<p>Die Mitarbeiterin hatte sich als Studentin ausgegeben, die im Rahmen ihrer Ausbildung Einblick in aktuelle Polit-Kampagnen erhalten wollte. Sie interessierte sich ausgiebig für die Präsenzliste, die Mitgliederstärke der GSoA, das Abstimmungsbudget und andere Eckwerte der Organisation und der aktuellen Kampagne.</p>
<p>Schon kurz nach dem besagten Wochenende wurde klar, für wen sie im Einsatz stand (siehe Bericht in der <a href="http://www.netscout.ch/exit.php?url_id=305&amp;entry_id=118">WoZ</a>): Als deren Berichterstatter die Agentin mit den Vorwürfen konfrontierte, erzählte sie eine gut eingeübte Geschichte &#8211; ohne zu wissen, dass ihr Partner den Verdacht bereits bestätigt hatte.</p>
<p>Trotz klarer Faktenlage stritten Farner-Vertreter heute auf Medienanfrage ihre Beteiligung ab. Grund genug also für einen Besuch vor Ort:</p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1670 " title="Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/farner.jpg" alt="Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung" width="560" height="372" /><p class="wp-caption-text">Ein Angebot der Firma Farner: SchnüfflerInnen auf Bestellung</p></div>
<p>Kommunikation mag das Kerngeschäft einer PR-Firma sein, doch Farner zog es vor, sich nicht zu äussern, sie waren nicht einmal bereit, ein Schreiben entgegen zu nehmen. Kommuniziert von Seiten der GSoA wurde deshalb vornehmlich mit Passanten an der Heimadresse der Firma Farner, der Zürcher Oberdorfstrasse. Und diese hatten, das bestätigten der zahlreiche Applaus und lachenden Gesichter, sichtlich Freude an der Aktion &#8211; mit einer einzigen Ausnahme: Eine Verkäuferin des Esoterikladens im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem auch Farner zu Hause ist, wünschte die DemonstrantInnen in nicht eben meditativem Ton zum Teufel.</p>
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		<title>GSoA will erneut Bundesrat stellen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 16:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rücktritt von Samuel Schmid trifft die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) unvorbereitet. Sie verliert mit ihm einen ihrer engagiertesten Lobbyisten. Seit Adolf Ogi war es keinem Bundespolitiker mehr derart überzeugend gelungen, die Sinnlosigkeit der Schweizer Armee breiten Bevölkerungskreisen zu vermitteln.
Schmid überzeugte in sämtlichen Zuständigkeitsbereichen: Er entlarvte das höhere Kader als unfähig, bewies, dass die Armee nicht nur zur Kriegsführung ausserstande ist sondern bereits an einfachen logistischen Aufgaben wie dem Bereitstellen von Unterkünften scheitert und pazifistisch korrekt auf kriegsuntaugliche Ausrüstungensetzt. Zudem schaffte er es wie keiner seiner Vorgänger, die verschiedenen Regionen der Schweiz gegeneinander aufzuwiegeln.
Die GSoA will die KandatInnen für die Nachfolge im VBS einer genauen Prüfung unterziehen, denn aus ihrer Sicht ist klar: «Es muss wieder einer von uns sein.»
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rücktritt von Samuel Schmid trifft die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) unvorbereitet. Sie verliert mit ihm einen ihrer engagiertesten Lobbyisten. Seit Adolf Ogi war es keinem Bundespolitiker mehr derart überzeugend gelungen, die Sinnlosigkeit der Schweizer Armee breiten Bevölkerungskreisen zu vermitteln.</p>
<p>Schmid überzeugte in sämtlichen Zuständigkeitsbereichen: Er <a title="Blog:Traumjob «Überzähliger der Armee»" rel="self" href="http://kyriacou.ch/2008/08/traumjob-«uberzahliger-der-armee»/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">entlarvte</a> das höhere Kader als unfähig, bewies, dass die Armee nicht nur zur Kriegsführung ausserstande ist sondern bereits an einfachen logistischen Aufgaben wie dem Bereitstellen von Unterkünften <a rel="self" href="http://www.blick.ch/news/schweiz/armee-schickt-70-rekruten-heim-103914">scheitert</a> und pazifistisch korrekt auf kriegsuntaugliche Ausrüstungensetzt. Zudem schaffte er es wie keiner seiner Vorgänger, die verschiedenen Regionen der Schweiz <a rel="self" href="http://www.emmen.ch/de/aktuelles/meldungen/2008_08_14_001_testfluege_gripen.php?navanchor=">gegeneinander</a> aufzuwiegeln.</p>
<p>Die GSoA will die KandatInnen für die Nachfolge im VBS einer genauen Prüfung unterziehen, denn aus ihrer Sicht ist klar: «Es muss wieder einer von uns sein.»</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine Chance für neue Kampfflugzeuge [update]</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 21:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Armasuisse ist dieses Halbjahr arg beschäftigt. Das Kompetenzzentrum für Rüstungsbeschaffung und Steuergeldverschleuderung kriegt gleich von drei Kampfjet-Herstellern Besuch. Die Schweden waren schon da, die Franzosen und die Paneuropäer kommen noch. Und alle fliegen sie ihr Handelsgut gleich zu Demonstrationszwecken ein. Gripen, Rafaele und Eurofighter drehen hier bis Ende Jahr alle ihre Runden, werfen testeshalber ein paar Bomben im Alpenraum ab, derweil ihre Vertragshändler im Hintergrund sich gegenseitig abzuschiessen versuchen.
Die ganze Übung dürfte allerdings für die Katz sein: Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen gemäss einer heute vom Blick publizierten repräsentativen Umfrage nichts von neuen Kampfjets für die Luftwaffe wissen &#8211; und dies, obschon der Blick bei den wahren Kosten tief stapelte und nur die eigentlichen Beschaffungskosten erwähnte und nicht etwa die voraussichtlichen Gesamtkosten von rund sechs Milliarden Franken.
Die GSoA vermutete schon lange, dass die Kampfjetvorlage nicht mehrheitsfähig ist. Für ihre vor knapp zwei Monaten gestartete Initiative sind bereits um die 30’000 Unterschriften zusammen gekommen. Der Unterschriftenbogen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Armasuisse ist dieses Halbjahr arg beschäftigt. Das Kompetenzzentrum für Rüstungsbeschaffung und Steuergeldverschleuderung kriegt gleich von drei Kampfjet-Herstellern Besuch. Die Schweden waren schon da, die Franzosen und die Paneuropäer kommen noch. Und alle fliegen sie ihr Handelsgut gleich zu Demonstrationszwecken ein. Gripen, Rafaele und Eurofighter drehen hier bis Ende Jahr alle ihre Runden, werfen testeshalber ein paar Bomben im Alpenraum ab, derweil ihre Vertragshändler im Hintergrund sich gegenseitig abzuschiessen versuchen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><img title="Quelle: blick.ch" src="http://is.blick.ch/img/gen/z/y/HBzyDXsc_Pxgen_rc_160xA,160x205+0+0.gif" alt="Quelle: blick.ch" width="160" height="205" /><p class="wp-caption-text">Quelle: blick.ch</p></div>
<p>Die ganze Übung dürfte allerdings für die Katz sein: Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen gemäss einer heute vom Blick <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.blick.ch/news/schweiz/neue-kampf-flugzeuge-nein-danke--97045">publizierten</a> repräsentativen Umfrage nichts von neuen Kampfjets für die Luftwaffe wissen &#8211; und dies, obschon der Blick bei den wahren Kosten tief stapelte und nur die eigentlichen Beschaffungskosten erwähnte und nicht etwa die voraussichtlichen Gesamtkosten von rund sechs Milliarden Franken.</p>
<p>Die GSoA vermutete schon lange, dass die Kampfjetvorlage nicht mehrheitsfähig ist. Für ihre vor knapp zwei Monaten gestartete <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/">Initiative</a> sind bereits um die 30’000 Unterschriften zusammen gekommen. Der Unterschriftenbogen ist<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/Flugzeuge_Initiativbogen_d.pdf">hier</a> als PDF erhältlich. Wer beim Sammeln mithelfen möchte, findet <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/mitmachen.htm">hier</a> die Kontaktangaben.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> 04.08. 23:47: Michael Jäger sorgt sich um die Luftwaffe an und für sich (s. seinen Kommentar). Dazu ein hoffentlich klärendes Bildchen. Es zeigt die Anzahl Kampfjets pro 1000 km2 Landesfläche der Schweiz und drei weiterer bündnisfreier Staaten in Europa. Die CH-Zahlen basieren auf den F/A-18, die zu ersetzenden Tiger sind nicht eingerechnet. <strong>Wer findet die sechs Unterschiede zwischen der Schweiz und den anderen Staaten?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 477px"><img title="Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche" src="http://kyriacou.ch/files/BIGpage1_blog_entry228_2.jpg" alt="Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche" width="467" height="353" /><p class="wp-caption-text">Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche</p></div>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
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