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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Initiative</title>
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	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
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		<title>Das Ende der Wehrpflicht (X)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
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		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bündnis unter Federführung der GSoA hat die Initiative «JA zur Aufhebung der Wehrpflicht» bei der Bundeskanzlei eingereicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="" width="162" height="181" /></a>Das breite Bündnis unter der Federführung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (<a href="http://www.gsoa.ch/" target="_blank">GSoA</a>) hat heute die Initiative «JA zur Aufhebung der Wehrpflicht» mit 107&#8217;280 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.</div>
<p>Die Schweiz hat nun also die Chance, dem <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">internationalen Trend</a> zu folgen und das Zwangssöldnertum zu beenden. Die Initiative war auch innenpolitisch dringend nötig, denn die so genannte «Wehrgerechtigkeit» ist längst nur noch Mythos: Nur noch 30 Prozent der Stellungspflichtigen absolvieren den Militärdienst bis zum Schluss.</p>
<p>Die Initiative berührt nur Artikel 59 der Bundesverfassung, der die Dienstpflicht regelt. Nicht tangiert ist Artikel 58, in dem festgehalten ist, dass die Schweiz eine Armee hat und dass diese nach dem Milizprinzip organisiert ist. Die Abschaffung der Wehrpflicht führt also zu einer Freiwilligenarmee, wie sie beispielsweise auch vom ehemaligen ETH-Militärakademiedozenten Karl Haltiner befürwortet wird (<a href="http://www.ssn.ethz.ch/content/download/1041/4099/file/20080916_Freiwilligenmiliz.pdf" target="_blank">PDF</a>).</p>
<p>In den letzten anderthalb Jahren – seit Abschaffung der Gewissensprüfung – haben sich immer mehr junge Menschen für den Zivildienst als sinnvollen Dienst mit gesellschaftlichem Nutzen entschieden. Der Zivildienst ist heute jedoch lediglich als Ersatzdienst konzipiert und ist somit unsinnigerweise weder Frauen noch dienstuntauglichen Männern zugänglich. Durch die Initiative würde deshalb nebst der Freiwilligenarmee auch ein freiwilliger Zivildienst geschaffen, welcher der ganzen Bevölkerung offen steht.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an die 107&#8217;280 UnterzeichnerInnen und an die unermüdlichen SammlerInnen, die – im Gegensatz zu denjenigen anderer Initiativkomitees – selbstredend ohne Honorierung auf die Strasse gingen.</p>
<p><small><br />
02.12.2011 <a href="http://kyriacou.ch/2011/12/das-ende-der-wehrpflicht-ix/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IX)</a><br />
24.11.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/11/das-ende-der-wehrpflicht-viii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VIII)</a><br />
07.07.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/07/das-ende-der-wehrpflicht-vii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VII)</a><br />
13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)</a><br />
29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<title>Berner Polizei: Mit Rambo-Methoden gegen die Demokratie</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 17:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Als «fröhlich, friedlich, farbig» betitelte die Berner Zeitung das Strassenmusikfestival Buskers, welches am vergangenen Donnerstag in Bern seinen Anfang nahm. Das dürften freilich Aktivisten der GSoA nicht bestätigen können. Sie sammelten am Freitag in der Berner Innenstadt für ihre Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Sie taten dies wie zumeist in einer kleinen Gruppe und führten nebst Klemmbrettchen mit Unterschriftenbögen auch ein Einkaufswägelchen als mobiles Büro mit. Sie waren nicht die einzige nichtstaatliche Organisation, die sich an dem Tag in der Berner Altstadt an die Bevölkerung richtete. Da es in den Berner Gassen einige enge Stellen gibt, bat das Buskers-Organisationskomitee nach Aussagen der Co-Organisatorin Christine Wyss, die Polizei, dafür besorgt zu sein, dass sich die diversen Sammelaktivitäten besser auf die weitläufigen Plätze verteilten.
Die Polizei schien dem Ordnungsbegehren nur zu gerne nachzukommen. Ein Team rückte aus und erteilte den GSoA-ten mit einer «Verfügung», den einer der Polizisten handschriftlich auf einen leeren Briefumschlag gekritzelt hatte, mit, dass für sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als «fröhlich, friedlich, farbig» <a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Das-Buskers-ist-froehlich-friedlich--farbig-und-fast-ausverkauft/story/10902249" target="_blank">betitelte</a> die Berner Zeitung das Strassenmusikfestival <a href="http://www.buskersbern.ch/de" target="_blank">Buskers</a>, welches am vergangenen Donnerstag in Bern seinen Anfang nahm. Das dürften freilich Aktivisten der GSoA nicht bestätigen können. Sie sammelten am Freitag in der Berner Innenstadt für ihre Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Sie taten dies wie zumeist in einer kleinen Gruppe und führten nebst Klemmbrettchen mit Unterschriftenbögen auch ein Einkaufswägelchen als mobiles Büro mit. Sie waren nicht die einzige nichtstaatliche Organisation, die sich an dem Tag in der Berner Altstadt an die Bevölkerung richtete. Da es in den Berner Gassen einige enge Stellen gibt, bat das Buskers-Organisationskomitee nach Aussagen der Co-Organisatorin Christine Wyss, die Polizei, dafür besorgt zu sein, dass sich die diversen Sammelaktivitäten besser auf die weitläufigen Plätze verteilten.</p>
<p>Die Polizei schien dem Ordnungsbegehren nur zu gerne nachzukommen. Ein Team rückte aus und erteilte den GSoA-ten mit einer «Verfügung», den einer der Polizisten handschriftlich auf einen leeren Briefumschlag gekritzelt hatte, mit, dass für sie per sofort ein Sammelverbot in der ganzen Stadt Bern gälte.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gsoa-verfuegung.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-large wp-image-4634" title="gsoa-verfuegung" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gsoa-verfuegung-739x1024.jpg" alt="" width="532" height="737" /></a></p>
<p>Die GSoA-Aktivisten verzichteten darauf auf ihr Einkaufswägelchen, machten den anwesenden Polizisten aber klar, dass das Sammeln von Unterschriften durch Einzelpersonen oder kleine Gruppen auf öffentlichem Grund ein Grundrecht sei, welches von zahlreichen Gerichten bekräftigt worden sei und nicht einfach per Verfügung ausser Kraft gesetzt werden könne. Einer der Sammler fuhr deshalb mit seiner Tätigkeit fort, worauf er an Ort und Stelle verhaftet und abgeführt wurde. Stefan Dietiker, Sekretär der GSoA Bern begleitete ihn. Auf dem Posten mussten sich beide nackt ausziehen, eine Begründung dafür erhielten sie nicht.</p>
<p>Das Verhalten der Berner Polizei war klar rechtswidrig, daran gibt es nichts zu deuteln. Erst 2009 hatte das Bundesgericht die langjährige Rechtspraxis bestätigt: Unterschriftensammeln von Einzelpersonen oder kleinen Gruppen auf öffentlichem Grund stellt keinen gesteigerten Gemeingebrauch dar und ist deshalb ohne Bewilligung erlaubt (<a href="http://www.polyreg.ch/i/informationen/bgeleitentscheide/Band_135_2009/BGE_135_I_302.html" target="_blank">BGE 135 I 302</a>) und zur Gewährung der politischen Rechte essentiell:</p>
<blockquote><p>Es wird angenommen, dass bereits die Anordnung einer Bewilligungspflicht einen Grundrechtseingriff bedeutet […]. Zur Garantie der politischen Rechte gemäss Art. 34 Abs. 1 BV im Allgemeinen sowie der Initiativ- und Referendumsrechte im Besondern (auf Bundesebene nach Art. 136 Abs. 2 BV) gehört auch das Sammeln von Unterschriften, das weitgehend auf die Benützung von öffentlichem Grund angewiesen ist.</p></blockquote>
<p>Das Bundesgericht bestätigte mit diesen Worten einen Entscheid des St. Galler Verwaltungsgerichts, welches Sammelverbote beziehungsweise Bewilligungszwänge der Stadt St. Gallen für illegal erklärt hatte – die Stadt hatte den Entscheid trotz klarer Ausgangslage ans Bundesgericht weitergezogen.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass die Berner Regierung – rotgrün hält vier der sieben Sitze, die Polizeidirektion ist in FDP-Hand – schleunigst ihr Polizeicorps entsprechend schult und der erzwungene Strip disziplinarisch geahndet wird. Der Polizeieinsatz war gemäss Christine Wyss auch nicht im Sinn der Bunkers-Veranstalter. Sie verurteilte den Einsatz in der erfolgten Form in einem Telefongespräch klar.</p>
<p><small><a href="http://gsoa.ch/medien/01825/unterschriftensammler-waehrend-dem-buskers-festiva/">Medienmitteilung der GSoA</a></small></p>
<p><small></small></p>
<p><small>01.09.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/09/stadtpolizisten-greifen-illegal-in-gamma-abstimmung-ein/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Stadtpolizisten greifen illegal in Gamma-Abstimmung ein</a><br />
21.02.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/02/gsoa-erfolg-fur-die-politischen-rechte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">GSoA-Erfolg für die politischen Rechte</a><br />
12.02.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/02/das-neue-zurcher-polizeigesetz-schlecht-fur-die-bevolkerung-schlecht-fur-die-polizei/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das neue Zürcher Polizeigesetz – schlecht für die Bevölkerung, schlecht für die Polizei</a></small></p>
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		<title>Die verquere Logik der Ecopop-Initianten</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 14:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern präsentierten zwei Vertreter von Ecopop ihre Initiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» dem Vorstand der Grünen Schweiz. Grund genug, den Initiativtext und die Argumente der Initianten einmal unter die Lupe zu nehmen. Ecopop – ausgeschrieben Ecologie et Population – versteht sich als Umweltorganisation und zeigt sich besorgt, dass der Ressourcenverbrauch in der Schweiz wie auch weltweit zu hoch ist. Sie konstatiert, dass die Umweltbelastung von drei Faktoren bestimmt wird: dem Konsumverhalten pro Kopf, der Anzahl Menschen und den angewandten Technologien. So weit so unspektakulär.

Ecopop sieht sich – das verrät ihr Name – als «einzige Umweltschutzorganisation in der Schweiz, die sich im Moment mit dem Faktor Bevölkerung ernsthaft auseinandersetzt». Entsprechend setzt sie mit ihrer Initiative ausschliesslich beim Faktor Bevölkerungszahl an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern präsentierten zwei Vertreter von <a href="http://www.ecopop.ch" target="_blank">Ecopop</a> ihre <a href="http://www.ecopop.ch/joomla15/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=319&amp;Itemid=330&amp;lang=de" target="_blank">Initiative</a> «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» dem Vorstand der Grünen Schweiz. Grund genug, den Initiativtext und die Argumente der Initianten einmal unter die Lupe zu nehmen. Ecopop – ausgeschrieben <em>Ecologie et Population</em> – versteht sich als Umweltorganisation und zeigt sich besorgt, dass der Ressourcenverbrauch in der Schweiz wie auch weltweit zu hoch ist. Sie <a href="http://www.ecopop.ch/joomla15/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=56&amp;Itemid=27&amp;menucat=ÜBER+ECOPOP&amp;lang=de" target="_blank">konstatiert</a>, dass die Umweltbelastung von drei Faktoren bestimmt wird: dem Konsumverhalten pro Kopf, der Anzahl Menschen und den angewandten Technologien. So weit so unspektakulär.</p>
<p>Ecopop sieht sich – das verrät ihr Name – als «einzige Umweltschutzorganisation in der Schweiz, die sich im Moment mit dem Faktor Bevölkerung ernsthaft auseinandersetzt». Entsprechend setzt sie mit ihrer Initiative ausschliesslich beim Faktor Bevölkerungszahl an:</p>
<blockquote><p><strong>Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl</strong></p>
<p><sup>1</sup> Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.</p>
<p><sup>2</sup> Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.</p>
<p><sup>3</sup> Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.</p>
<p><sup>4</sup> Er darf keine völkerrechtlichen Verträge abschliessen, die gegen die Bestimmungen dieses Artikels verstossen oder Massnahmen verhindern oder erschweren, die zur Erreichung der Ziele dieses Artikels geeignet sind.</p></blockquote>
<p>Die Initianten stellen im ersten Absatz einen Zusammenhang zwischen dem weltweiten Bevölkerungswachstum und der Nettomigration in die Schweiz her. Sie hoffen, den Migrationsdruck auf die Schweiz durch bessere Familienplanung in Entwicklungsländern reduzieren zu können. So argumentierten auch die beiden Vertreter Dieter Steiner und Andreas Thommen bei ihrem Gastauftritt bei den Grünen. Ein Blick auf <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/01.html" target="_blank">online erhältliche Daten des Bundesamtes für Statistik</a> zeigt aber, dass die Zuname der ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz hauptsächlich eine Folge europäischer Binnenmigration ist:</p>
<div id="attachment_4478" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ausländische-Wohnbevölkerung-der-CH-nach-Kontinenten.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4478  " title="ausländische Wohnbevölkerung der CH nach Kontinenten" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ausländische-Wohnbevölkerung-der-CH-nach-Kontinenten.png" alt="ausländische Wohnbevölkerung der CH nach Kontinenten" width="590" height="377" /></a><p class="wp-caption-text">ausländische Wohnbevölkerung der CH nach Kontinenten (eigene Grafik basierend auf Daten des Bundesamtes für Statistik)</p></div>
<p>Es gibt selbstredend gute Gründe, in Entwicklungsländern Projekte für Familienplanung zu unterstützen, die Nettozuwanderung in die Schweiz wird ein solches Engagement aber kaum beeinflussen.</p>
<p>Auch in einem anderen Punkt irren die Ecopop-Vertreter: Dieter Steiner erklärte während der Präsentation, die Bevölkerungszahl stehe als Einflussfaktor auf den Ressourcenverbrauch an erster Stelle. Das ist – wie ich bereits dem Duo Gilli/Girod <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-zersiedelung-der-schweiz-ist-hausgemacht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">entgegnete</a> – nachweislich falsch. So nahm beispielsweise die Zahl der immatrikulierten Fahrzeuge zwischen 1980 und 2008 um 94% zu, die Bevölkerung wuchs im selben Zeitraum «nur» um 22%.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Motorfahrzeuge-und-Wohnbevölkerung.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-2191" title="Motorfahrzeuge und Wohnbevölkerung" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Motorfahrzeuge-und-Wohnbevölkerung.png" alt="" width="567" height="294" /></a></p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wohnfläche-pro-Kopf-nach-Nationalität.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-2204 alignright" title="Wohnfläche pro Kopf nach Nationalität" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wohnfläche-pro-Kopf-nach-Nationalität.png" alt="" width="261" height="220" /></a></p>
<p>Auch beim Wohnflächenverbrauch ist nicht die Nettozuwanderung der primäre Faktor für die stete Zunahme sondern das beständige Ansteigen der pro Kopf beanspruchten Fläche. Von 1980 bis 2000 hat diese von 30 auf 41 m2 zugenommen. Augenfällig dabei ist, dass dass Schweizer im Schnitt deutlich mehr Raum beanspruchen als Ausländer und die durchschnittliche Flächenzunahme im Vergleichszeitraum bei Schweizern weitaus stärker war als bei Ausländern.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wohnfläche-pro-Kopf-nach-Nationalität.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"></a></p>
<p>Die Initiative präsentiert in Sachen Ressourcenverbrauch reine Scheinlösungen. Es gibt keinen Grund sie zu unterstützen.</p>
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		<item>
		<title>Das Ende der Wehrpflicht (VII)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Faktisch ist die Wehrpflicht zu einem Steuereintreibungsprogramm des Bundes verkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gsoa.ch/themen/wehrpflicht/01503/am-6-juli-gehts-los/"><img class="alignright size-full wp-image-3353" title="untauglich: Wehrpflicht" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/GSoA_Visual_Wehrpflicht_D_thumb_300x600.jpg" alt="untauglich: Wehrpflicht" width="200" height="223" /></a>Nun ist sie also lanciert, die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. Nicht zum ersten Mal erzwingt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine vertiefte Debatte zu einem Thema, das längst auf die politische Traktandenliste gehörte, von Parteien und anderen Verbänden aber bestenfalls niederschwellig diskutiert wird.</p>
<p>Dabei zeichnete sich seit geraumer Zeit ab, dass auch die Schweiz an der Debatte nicht vorbei kommt. Nicht nur, weil die überwiegende Mehrheit der Länder Europas die Wehrpflicht abgeschafft hat (siehe Karte im <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Beitrag vom 13.06.2010</a>) sondern auch weil die so genannte «Wehrgerechtigkeit» auch in der Schweiz längst nicht mehr gegeben ist und die Armee längst keine Volksarmee ist. Wer nicht hin will, leistet heute keinen Militärdienst mehr. Und die Armee ist froh um die angeblichen «Drückeberger» — sie kann von einem Jahrgang Schweizer Männern ohnehin nur noch rund einen Drittel aufnehmen. Auch der Zivildienst kann nicht annähernd genügend Beschäftigungsprogramme bieten, um den Mythos einer real existierenden allgemeinen Dientpflicht aurecht halten zu können.</p>
<p>Faktisch ist die Wehrpflicht zu einem Steuereintreibungsprogramm des Bundes verkommen, da alle, die untauglich sind, Pflichtersatz leisten müssen, selbst Teilinvalide bestrafte der Bund bisher für ihre Untauglichkeit mit Zwangsabgaben. Der lange Kampf eines mutigen Diabetikers machte ihm im vergangenen Jahr allerdings einen <a href="http://www.humanrights.ch/home/de/Schweiz/Europa/EGMR/CH-Faelle-dok/idcatart_8761-content.html?zur=1050">Strich durch die Rechnung</a>: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die Praxis für rechtswidrig.</p>
<p>Der Systemfehler kann nur auf eine Art behoben werden: Durch die Abschaffung der Wehrpflicht. Also, <a href="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2010/07/Bogen_Wehrpflicht_deutsch_2_1.pdf">unterschreibt</a>!</p>
<p><small>13.06.2010 <a href="http://kyriacou.ch/2010/06/das-ende-der-wehrpflicht-vi/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (VI)<br />
</a>29.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/das-ende-der-wehrpflicht-v/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende Der Wehrpflicht (V)</a><br />
16.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/das-ende-der-wehrpflicht-iv/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (IV)</a><br />
05.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-iii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (III)</a><br />
03.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/das-ende-der-wehrpflicht-ii/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht (II)</a><br />
06.01.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/01/das-ende-der-wehrpflicht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Das Ende der Wehrpflicht</a></small></p>
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		<item>
		<title>Kampfjets stürzen definitiv schon vor der Beschaffung ab</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
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		<description><![CDATA[Abgestürzt sind sie schon alle, der Eurofighter, der Gripen und der Rafale – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.

Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «Sauladens Armee», will die Beschaffung neuer Kampfflieger stoppen. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte Moratoriumsfrist abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgestürzt sind sie schon alle, der <a href="http://www.abovetopsecret.com/forum/thread193779/pg1">Eurofighter</a>, der <a href="http://www.defence.pk/forums/military-photos-multimedia/31222-belly-landing-gripen-today.html#post443668">Gripen</a> und der <a href="http://www.ladepeche.fr/article/2008/01/10/424957-Le-crash-du-Rafale-du-a-une-desorientation-spatiale-du-pilote-indique-l-enquete.html">Rafale</a> – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_2486" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-2486  " title="Eurofighter-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/eurofighter_crash.png" alt="Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter" width="175" height="114" /><p class="wp-caption-text">Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2485 " title="Gripen-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gripen_crash.png" alt="Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2484" class="wp-caption alignnone" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2484 " title="Rafale-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/rafale_crash.png" alt="Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Sauladen-Armee-und-der-Eiertanz-der-SVP/story/11511887">Sauladens Armee</a>», will die Beschaffung neuer Kampfflieger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Maurers-Trick-im-Poker-um-neue-Kampfjets/story/18233977">stoppen</a>. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/blog/">Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge</a>» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/buendnis/">Moratoriumsfrist</a> abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.</p>
<p><small>04.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/keine-chance-fur-neue-kampfflugzeuge-update/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Keine Chance für neue Kampflugzeuge</a></p>
<p>(für Bildquellen siehe verlinkte Artikel)</small></p>
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		<title>Überflüssig und untauglich: Die EDU-Initiativen gegen die Sterbehilfe</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 10:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EDU]]></category>
		<category><![CDATA[EVP]]></category>
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		<category><![CDATA[Sterbehilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun sind sie also hochoffiziell zustande gekommen, die beiden kantonalzürcherischen Initiativen, mit denen die EDU die Sterbehilfe in die Illegalität abdrängen will. Verstärkung fand die Partei der Gottesfürchtigen bei einzelnen EVP- und SVP-Vertretern, die in den Initiativkomitees Einsitz nehmen.

Die eine Initiative richtet sich gegen den so genannten «Sterbetourismus». In Form einer allgemeinen Anregung verlangen die Initianten folgendes:

Der Kanton Zürich erlässt rechtliche Bestimmungen, welche jegliche Beihilfe zum Selbstmord an Personen ohne mindestens einjährigen Wohnsitz im Kanton Zürich (Sterbetourismus) nicht gestatten und unter Strafe stellen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1305 alignright" title="Die EDU will Exit und Dignitas in die Illegalität abdrängen" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/anti_sterbehilfe.png" alt="Die EDU will Exit und Dignitas in die Illegalität abdrängen" width="178" height="178" /><br />
Nun sind sie also hochoffiziell zustande gekommen, die beiden kantonalzürcherischen Initiativen, mit denen die EDU die Sterbehilfe in die Illegalität abdrängen will. Verstärkung fand die Partei der Gottesfürchtigen bei einzelnen EVP- und SVP-Vertretern, die in den Initiativkomitees Einsitz nehmen.</p>
<p>Die eine Initiative richtet sich gegen den so genannten «Sterbetourismus». In Form einer allgemeinen Anregung verlangen die Initianten folgendes:</p>
<blockquote><p>Der Kanton Zürich erlässt rechtliche Bestimmungen, welche jegliche Beihilfe zum Selbstmord an Personen ohne mindestens einjährigen Wohnsitz im Kanton Zürich (Sterbetourismus) nicht gestatten und unter Strafe stellen.</p></blockquote>
<p>Diese erste Initiative richtet sich klar gegen Dignitas, die im Gegensatz zu Exit auch im Ausland wohnhafte Personen in den Tod begleitet. Exit verzichtet nach eigener Darstellung primär aus Kapazitätsgründen darauf, Personen aus dem Ausland zu betreuen. Der Dignitas-Gründer Ludwig Minelli sieht die Sache aber grundsätzlicher:</p>
<blockquote><p>Wenn wir einer Frau mit metastasierendem Brustkrebs in Kreuzlingen im Kanton Thurgau helfen, welches könnten dann die Gründe sein, den Hilferuf einer Frau mit gleicher Krankheit in der Nachbarstadt Konstanz, auf deutschem Gebiet, abzuweisen? Wenn aber Konstanz «Ja», warum dann London, Paris oder Hong Kong «Nein»?</p></blockquote>
<p>Der real existierende Sterbetourismus in die Schweiz hat dazu geführt, dass sowohl in Deutschland wie auch in Grossbritannien eine öffentliche und politische Debatte zum Thema eingesetzt hat und in beiden Ländern in absehbarer Zeit mit einer auch juristischen Gutheissung der Sterbehilfe zu rechnen ist.</p>
<p>Es ist selbstredend dennoch legitim zu fragen, ob tatsächlich eine kleine Organisation im Kanton Zürich für die Behebung der Missstände in anderen Ländern besorgt sein soll. Nur: Die Initiative wird nicht einmal diese Debatte anstossen, geschweige denn gesetzliche Beschränkungen durchsetzen können. Eine derartige Beschränkung würde klar gegen höheres Recht verstossen. Das scheinen auch die Initianten zu wissen, denn sonst hätten sie wohl nicht die Form der allgemeinen Anregung gewählt. Worum es den Initianten in Wirklichkeit geht, legen sie mit ihrer zweiten Initiative offen:</p>
<p>Sie wollen den Kanton Zürich zu einer Standesinitiative zwingen, um in Bern folgendes zu vertreten:</p>
<blockquote><p>Der Bund wird beauftragt, jede Art von Verleitung oder Beihilfe zum Selbstmord unter Strafe zu stellen.</p></blockquote>
<p>Konkret wollen die Initianten, dass <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a115.html">Artikel 115 des Strafgesetzbuches</a> keine Ausnahmen mehr zulässt. Heute lautet dieser Artikel wie folgt:</p>
<blockquote><p>Wer aus selbstsüchtigen Beweggründen jemanden zum Selbstmorde verleitet oder ihm dazu Hilfe leistet, wird, wenn der Selbstmord ausgeführt oder versucht wurde, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></blockquote>
<p>Die Initianten schlagen ganz konkret vor, die drei Worte «aus selbstsüchtigen Beweggründen» zu streichen. Jegliche Suizidunterstützung würde damit strafbar, auch wenn sie ausschliesslich auf Wunsch und im Interesse der sterbewilligen Person erbracht wird. Die Tätigkeit von Exit und Dignitas würde also in die Illegalität abgedrängt. Die Beweggründe der Initianten sind ganz klar religiös motiviert, wie sie mit Verweis auf ein «Ethik-Papier» (<a href="http://savelife.ch/Aktive_Sterbehilfe_Ethik-Institut_FTA.pdf">PDF</a>) aus dem Hause der evangelikal ausgerichteten «Freien Theologischen Universität Gießen» offenlegen. Darin steht unter anderem:</p>
<blockquote><p>Nach christlichem Verständnis ist das Leben außerdem ein anvertrautes Geschenk Gottes, mit dem der Mensch verantwortlich umgehen soll. Gott hält als Schöpfer und Erfinder des Lebens sowohl dessen Anfang (Psalm 119,73; 139,13-16) als auch dessen Ende (Psalm 90,3; Prediger 7,17; Matthäus 6,27) in Händen und misst dem Leben eine jeweils individuelle Spanne zu. Sogar über den Tod hinaus sorgt er sich um seine Geschöpfe (Johannes 3,16). Der Mensch ist nach christlichem Verständnis zwar keine willenlose Marionette. Er darf und soll sein Leben selbstständig gestalten, aber immer in der Verantwortung vor Gott seinem Schöpfer.</p></blockquote>
<p>Die Initianten lehnen also das Selbstbestimmungsrecht des Menschen ab. Solange sie religiöse Unterwerfung nur sich selbst auferlegen, ist wenig dagegen einzuwenden. Dass sie ihren Verhaltenskodex anderen aufzwingen wollen, ist hingegen mehr als nur ärgerlich. Sowohl Exit wie auch Dignitas betonen, dass nur eine Minderheit derjenigen Personen, die sich bei ihnen über die Möglichkeiten einer Sterbebegleitung informieren, eine solche tatsächlich auch in Anspruch nehmen. <strong>Das Wissen, im Zweifelsfall auf würdevolle Art sein Leben beenden zu können, stärkt viele also in ihrem Lebenswillen.</strong> Eigentlich müssten daran auch christliche Fundamentalisten ihre wahre Freude haben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Steilvorlage für Bündner Ethik-Initiative? Berliner sagen klar «Nein» zu «Pro-Reli»</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 14:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin hat entschieden: Der 2005 im Bundesland eingeführte Ethkunterricht wird nicht ausgehebelt. Das vorwiegend christlich zusammengesetzte Komitee «Pro Reli» wollte via Volksbegehren eine Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht erzwingen. Die Berliner liessen sich aber nicht durch die Pro-Kampagne mit Prominenten beirren, an der unter anderem der Gesichtsvermieter (Jauch über Jauch) und Wahl-Potsdamer (und somit in dieser Sache nicht Stimmberechtigte) Günther Jauch beteiligt war.
611’422 Ja-Stimmen &#8211; ein Viertel der Stimmberechtigten &#8211; und die Mehrheit an der Urne hätten die Befürworter benötigt. Beide Zielvorgaben wurden klar verfehlt. Nur 346’119 BerlinerInnen unterstützten das Volksbegehren. Aufgrund der tiefen Stimmbeteiligung machte das zwar immerhin 48.5% der UrnengängerInnen aus, doch das Ergebnis ist nur scheinbar knapp. Bereits im Vorfeld wurde vorausgesagt, dass ein Vertel der Stimmberechtigten ein unerreichbares Ziel sein würde. Aufgrund dieser Hürde im Abstimmungsverfahren konnten die Gegner auch zu Hause bleiben. Sieht man einmal von der tiefen Stimmbeteiligung ab, tut sich allerdings ein überwunden geglaubter Graben auf: Die Westberliner, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin hat entschieden: Der 2005 im Bundesland eingeführte Ethkunterricht wird nicht ausgehebelt. Das vorwiegend christlich zusammengesetzte Komitee «Pro Reli» wollte via Volksbegehren eine Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht erzwingen. Die Berliner liessen sich aber nicht durch die Pro-Kampagne mit Prominenten beirren, an der unter anderem der Gesichtsvermieter (Jauch über Jauch) und Wahl-Potsdamer (und somit in dieser Sache nicht Stimmberechtigte) Günther Jauch beteiligt war.</p>
<p>611’422 Ja-Stimmen &#8211; ein Viertel der Stimmberechtigten &#8211; und die Mehrheit an der Urne hätten die Befürworter benötigt. Beide Zielvorgaben wurden klar verfehlt. Nur 346’119 BerlinerInnen unterstützten das Volksbegehren. Aufgrund der tiefen Stimmbeteiligung machte das zwar immerhin 48.5% der UrnengängerInnen aus, doch das Ergebnis ist nur scheinbar knapp. Bereits im Vorfeld wurde vorausgesagt, dass ein Vertel der Stimmberechtigten ein unerreichbares Ziel sein würde. Aufgrund dieser Hürde im Abstimmungsverfahren konnten die Gegner auch zu Hause bleiben. Sieht man einmal von der tiefen Stimmbeteiligung ab, tut sich allerdings ein überwunden geglaubter Graben auf: Die Westberliner, die sich an die Urne bemühten, sagten mehrheitlich ja, im Ostteil der Stadt war die Ablehnung deutlich.</p>
<p><img style="border: initial none initial;" src="http://kyriacou.ch/files/272352_1_pro_reli_nein_bezirke.jpg" alt="272352_1_Pro_Reli_Nein_Bezirke" width="478" height="457" /><br />
<span style="font-size: 11px; font-weight: bold;">Quelle:</span> <span style="font-size: 11px; font-weight: bold;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/hermes/cme1,272352.html">tagesspiegel.de</a></span></p>
<p>Die Befürworter gingen übrigens <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_21014196.phphttp://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/detail_dpa_21014196.php">gerichtlich</a> gegen den Berliner Senat vor, weil er mit Staatsmitteln für ein «Nein» warb. Dass die Pro-Kampagne unter anderem mit<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0417/berlinbrandenburg/0019/index.html">Kirchensteuern</a> finanziert wurde, störte die Kläger hingegen offensichtlich nicht.</p>
<p>Im Gegensatz zum geplanten Zürcher Schulfach «Religion und Kultur» werden im Berliner Ethik-Unterricht nicht nur Grundzüge der am meisten verbreiteten Religionen vermittelt sondern auch weltlich-humanistische Werte. Aus diesem Grund ist es in der Tat sinnvoll, dass alle SchülerInnen einer Klasse als Gemeinschaft denselben Unterricht besuchen. Die von den Pro-Reli-Vertretern angestrebte Segregation hätte die Zielsetzungen des Fachs unterlaufen.</p>
<p>Genau um dieselbe Entscheidung geht es am 17. Mai im Kanton Graubünden. Die von den Juso lancierte <a href="http://www.ethik-initiative.ch/">Ethik-Initiative</a> will, dass künftig zwei Stunden Ethikunterricht angeboten werden, die den zumeist konfessionell getrennten Religionsunterricht ablösen sollen. Die Initiative gewinnt laufend an <a href="http://www.ethik-initiative.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=62&amp;Itemid=75&amp;lang=de">Unterstützung</a>: Die Jungfreisinnigen, die SP und die Unia haben alle die Ja-Parole herausgegeben. Unterstützt wird die Initiative auch von der Freidenker-Vereinigung und einem Lehrerkomitee.</p>
<p>Dass das heutige Modell &#8211; ein obligatorischer Religionsunterricht mit Abmeldemöglichkeit &#8211; nicht mehr zeitgemäss ist, hat auch der Regierungsrat erkannt, der mit dem Gegenvorschlag «1+1» einen Mitelweg postuliert: Eine gemeinsame Ethikstunde für alle und eine Stunde Religionsunterricht, die wie bisher von den Kirchen organisiert wird. Die halbe Stundenzahl halbiert aber die Probleme nicht, wie Reta Caspar in der Mai-Ausgabe des «frei denken.» schreibt. Die Segregation würde nicht aufgehoben, zudem ist das Modell nur für die Oberstufe vorgesehen. In der Unterstufe soll sich nach den Vorstellungen des Regierungsrates nichts ändern.</p>
<p>Letztlich entscheiden die Bündner am 17. Mai also zwischen einem Auslaufmodell und einem erprobten, welches in Berlin eben von der Bevölkerung unterstützt wurde. Es ist zu hoffen, dass sie diese Steilvorlage aus dem Norden verwerten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Cédric Wermuth (Juso): Weniger rauchen, mehr lesen!</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/08/cedric-wermuth-juso-weniger-rauchen-mehr-lesen/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Juso]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Juso wirbt für die Annahme der Hanf-Initiative, und das ist gut so. Die Initiative will den Besitz und den Konsum von Cannabis legalisieren, ebenso den Anbau der Hanfpflanze für den Eigenbedarf. Weiter soll ein limitierter Handel zugelassen und die Produktion geregelt werden. Die sinnlose Verfolgung von Hanfkonsumenten kann damit beendet werden. Dem Jugendschutz soll mittels Werbeverbot und (per Gesetz zu bestimmenden) weiteren Massnahmen Rechnung getragen werden.
In einem Interview mit 20 Minuten präsentiert JUSO-Präsident Cédric Wermuth deren Kampagne und liefert dabei völlig unnötigerweise den Gegnern Munition, indem er aufzeigt, wie schlecht informiert er ist: Zu den Risiken eines regelmässigen Cannabis-Konsums sagt er:
Ein kausaler Zusammenhang etwa zwischen Schizophrenie und Hanfkonsum konnte noch keine Studie nachweisen.
Cédric, das ist nicht nur ungrammatisch, das ist Unsinn. Dass Personen, die unter Schizophrenie leiden, überdurchschnittlich häufig starke Cannabiskonsumenten sind oder waren, ist schon seit Jahren bekannt. Weniger klar blieb lange, ob eine bestimmte Vorprägung sowohl die Schizophrenieanfälligkeit wie auch die Neigung zu starkem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Juso wirbt für die Annahme der <a rel="self" href="http://www.hanfinitiative.ch/">Hanf-Initiative</a>, und das ist gut so. Die Initiative will den Besitz und den Konsum von Cannabis legalisieren, ebenso den Anbau der Hanfpflanze für den Eigenbedarf. Weiter soll ein limitierter Handel zugelassen und die Produktion geregelt werden. Die sinnlose Verfolgung von Hanfkonsumenten kann damit beendet werden. Dem Jugendschutz soll mittels Werbeverbot und (per Gesetz zu bestimmenden) weiteren Massnahmen Rechnung getragen werden.</p>
<p>In einem <a rel="self" href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/31651968">Interview mit 20 Minuten</a> präsentiert JUSO-Präsident Cédric Wermuth deren Kampagne und liefert dabei völlig unnötigerweise den Gegnern Munition, indem er aufzeigt, wie schlecht informiert er ist: Zu den Risiken eines regelmässigen Cannabis-Konsums sagt er:</p>
<blockquote><p>Ein kausaler Zusammenhang etwa zwischen Schizophrenie und Hanfkonsum konnte noch keine Studie nachweisen.</p></blockquote>
<p>Cédric, das ist nicht nur ungrammatisch, das ist Unsinn. Dass Personen, die unter Schizophrenie leiden, überdurchschnittlich häufig starke Cannabiskonsumenten sind oder waren, ist schon seit Jahren bekannt. Weniger klar blieb lange, ob eine bestimmte Vorprägung sowohl die Schizophrenieanfälligkeit wie auch die Neigung zu starkem Cannabiskonsum erhöht oder ob die psychoaktiven Wirkstoffe der Hanfpflanze als ein eigentlicher Auslöser der Krankheit in Frage kommen.</p>
<p>Es ist intensiv geforscht worden in diesem Bereich &#8211; und da Cannabiskonsum in vielen Ländern weit verbreitet ist, gibt es zahlreiche Studien, die auf grossen Datenmengen basieren. Die Befunde lassen keine andere Interpretation mehr zu, als dass starker Cannabiskonsum das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, signifikant erhöht. Dies gilt insbesondere für Jugendliche (für junge Männer stärker als für junge Frauen) und für Personen, bei denen familiär eine Psychoseanfälligkeit vorhanden ist.</p>
<p>Die Initiative will die Hüterrolle des Staates zurückbinden und es jedem einzelnen und jeder einzelnen überlassen, ob und wie viel er oder sie konsumieren mag. Dieser Aufruf zu mehr Selbstverantwortung wird politisch erfreulich breit getragen. Selbstverantwortlich handeln kann aber nur, wer informiert ist. Medizinschen Unsinn zu erzählen, weil es der eigenen Kampagne dienlich scheint, ist unverantwortlich. Zum einen, weil die Aufklärung über die Risiken ein wichtiges Anliegen der Initiative ist, aber auch, weil solche Verharmlosungen die Initiative viel eher gefährden als ein redlicher Umgang mit Fakten.</p>
<p><small>Ein paar Links zum Thema (alles englischsprachige Quellen, sorry):<br />
<a href="http://www.schizophrenia.com/prevention/streetdrugs.html">http://www.schizophrenia.com/prevention/streetdrugs.html</a><br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319402?dopt=Abstract">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319402?dopt=Abstract</a><br />
<a href="http://www.abc.net.au/rn/allinthemind/stories/2006/1605866.htm">http://www.abc.net.au/rn/allinthemind/stories/2006/1605866.htm</a><br />
<a href="http://lib.bioinfo.pl/pmid:18519827">http://lib.bioinfo.pl/pmid:18519827</a><br />
<a href="http://lib.bioinfo.pl/pmid:18473254">http://lib.bioinfo.pl/pmid:18473254</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne Leitplanken für Gemeindeordnung der Stadt Zürich</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/06/grune-leitplanken-fur-gemeindeordnung-der-stadt-zurich/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/06/grune-leitplanken-fur-gemeindeordnung-der-stadt-zurich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
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		<category><![CDATA[UmverkehR]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Zürich braucht Leitplanken für eine umweltfreundlichere Politik. Dies bekräftigten die Grünen vor zweieinhalb Jahren bei der Lancierung der kommunalen Volksinitiative «Umweltschutz konkret». In einem Zweckartikel sollte die Stadt verpflichtet werden, Sorge zu den natürlichen Lebensgrundlagen zu tragen. Um die Energiewende zu beschleunigen, verlangte die Initiative zudem den künftigen Verzicht auf den Bezug von Atomstrom und den Abstoss der städtischen Atomkraftwerkbeteiligungen.
Einstieg in den Atomaausstieg
Die Initiative wird nun zurückgezogen, wie ihre Urheber heute mitteilen. Nicht, dass die Umweltprobleme gelöst wären. Aber der stadträtliche Gegenvorschlag deckt sich weitgehend mit den energiepolitischen Forderungen der Initiative. Das Erreichen der 2000-Watt-Gesellschaft ist als verbindliches Ziel definiert und der Atomausstieg geschieht gestaffelt im Rahmen auslaufender Verträge innert zwanzig Jahren. Die zuständige Gemeinderatskommission beschloss zusätzlich, 2050 als Ziel für die Reduktion des CO2-Ausstosses auf eine Tonne pro Kopf und Jahr festzulegen.
Der breite Konsens in der Kommission &#8211; neben den Grünen stimmten auch SP, CVP und FDP für die Vorlage &#8211; lässt erahnen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Zürich braucht Leitplanken für eine umweltfreundlichere Politik. Dies bekräftigten die Grünen vor zweieinhalb Jahren bei der Lancierung der kommunalen Volksinitiative «<a rel="self" href="http://www.gruenezuerich.ch/Umweltschutz_konkret.675.0.html">Umweltschutz konkret</a>». In einem Zweckartikel sollte die Stadt verpflichtet werden, Sorge zu den natürlichen Lebensgrundlagen zu tragen. Um die Energiewende zu beschleunigen, verlangte die Initiative zudem den künftigen Verzicht auf den Bezug von Atomstrom und den Abstoss der städtischen Atomkraftwerkbeteiligungen.</p>
<h3>Einstieg in den Atomaausstieg</h3>
<p>Die Initiative wird nun zurückgezogen, wie ihre Urheber heute <a rel="self" href="http://www.gruenezuerich.ch/Single_View.30.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=2104&amp;tx_ttnews[backPid]=313&amp;cHash=c77253cdc2">mitteilen</a>. Nicht, dass die Umweltprobleme gelöst wären. Aber der stadträtliche Gegenvorschlag deckt sich weitgehend mit den energiepolitischen Forderungen der Initiative. Das Erreichen der 2000-Watt-Gesellschaft ist als verbindliches Ziel definiert und der Atomausstieg geschieht gestaffelt im Rahmen auslaufender Verträge innert zwanzig Jahren. Die zuständige Gemeinderatskommission beschloss zusätzlich, 2050 als Ziel für die Reduktion des CO<sub>2</sub>-Ausstosses auf eine Tonne pro Kopf und Jahr festzulegen.</p>
<p>Der breite Konsens in der Kommission &#8211; neben den Grünen stimmten auch SP, CVP und FDP für die Vorlage &#8211; lässt erahnen, dass der Gegenvorschlag an der Urne eine klare Mehrheit finden wird. (Der <a rel="self" href="http://kyriacou.ch/2008/06/ruth-genner-verfehlt-absolutes-mehr-–-in-schwamendingen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">grosse Erfolg von Ruth Genner</a> am vergangenen Wahlsonntag ist ein zusätzliches Signal.)</p>
<h3>Städteinitiative nun umso wichtiger</h3>
<p>In einem Bereich wurde der Gegenvorschlag jedoch abgespeckt: Die verkehrspolitischen Ziele der Initiative wurden nicht aufgenommen. Doch dieses Manko kompensiert die noch laufende Städte-Initiative von umverkehR (<a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/assets/staedteinitiative.pdf">PDF</a>) vollumfänglich. Umso wichtiger, dass für sie fleissig gesammelt wird. <a rel="self" href="http://doodle.ch/participation.html?pollId=u77mphb9crqnxttv">Hier</a> kann man sich zum Mithelfen eintragen.</p>
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		<title>Volksinitiative will Bahnengpass zwischen Winterthur und Zürich beheben</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 11:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[VCS]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wäre es Sache des Regierungsrates, für adäquate Verkehrsinfrastruktur zu sorgen. Da aber das Gremium aber eher verwalten als vorsehen will, wurde unter Federführung des VCS die kantonalzürcherische Volksinitiative Schienen für Zürich lanciert.
Wer hin und wieder im Zug zwischen Zürich und Winterthur unterwegs ist, hat es sicher schon selbst bemerkt: Die Strecke ist ein Nadelöhr, Kompositionen fahren in Effretikon fast immer mit stark reduziertem Tempo. Das Trassee wird von der S12 benutzt, ist aber zeitgleich Teil der West-Ost-Hauptachse für den Langstrecken- und den Güterverkehr. Gerade im S-Bahn-Verkehr ist in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum zu erwarten, die heutige Infrastruktur kann die zusätzliche Nachfrage aber definitiv nicht mehr aufnehmen.
Mittels Volksabstimmung soll deshalb ein Rahmenkredit von 520 Millionen Franken für die Erweiterung der Strecke Hürleistein bei Effretikon bis Winterthur von zwei auf vier Gleise bewilligt werden. Ein Teil dieser Summe dürfte nachträglich über Bundesbeiträge mitfinanziert werden. Zum Vergleich: Zwei neue Autobahnspuren würden 1.6 Milliarden Franken kosten &#8211; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wäre es Sache des Regierungsrates, für adäquate Verkehrsinfrastruktur zu sorgen. Da aber das Gremium aber eher verwalten als vorsehen will, wurde unter Federführung des VCS die kantonalzürcherische Volksinitiative <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.schienen-fuer-zuerich.ch/">Schienen für Zürich</a> lanciert.</p>
<p>Wer hin und wieder im Zug zwischen Zürich und Winterthur unterwegs ist, hat es sicher schon selbst bemerkt: Die Strecke ist ein Nadelöhr, Kompositionen fahren in Effretikon fast immer mit stark reduziertem Tempo. Das Trassee wird von der S12 benutzt, ist aber zeitgleich Teil der West-Ost-Hauptachse für den Langstrecken- und den Güterverkehr. Gerade im S-Bahn-Verkehr ist in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum zu erwarten, die heutige Infrastruktur kann die zusätzliche Nachfrage aber definitiv nicht mehr aufnehmen.</p>
<p>Mittels Volksabstimmung soll deshalb ein Rahmenkredit von 520 Millionen Franken für die Erweiterung der Strecke Hürleistein bei Effretikon bis Winterthur von zwei auf vier Gleise bewilligt werden. Ein Teil dieser Summe dürfte nachträglich über Bundesbeiträge mitfinanziert werden. Zum Vergleich: Zwei neue Autobahnspuren würden 1.6 Milliarden Franken kosten &#8211; jedoch nur die halbe zusätzliche Kapazität erzeugen.</p>
<p>Deshalb: Den <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.schienen-fuer-zuerich.ch/media/download/Schienen-fuer-Zuerich-Online.pdf">Initiativbogen</a> rasch ausdrucken, einsenden und einschicken.</p>
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