Blog » Archiv

Artikel mit dem Tag 'Islam'

Gretchenfrage »

[9 Apr 2012 | 7 Kommentare | 1.904 mal angeschaut]
Fünf Haushaltanwendungen für den Koran

Salafisten rund um den in Köln lebenden Palästinenser Abou Nagie wollen jedem Deutschen Haushalt einen Koran schenken.

Die allermeisten Un- und Andersgläubigen dürften auf Anhieb mit dem Geschenk wenig anzufangen wissen. Als Beitrag zur interkulturellen Verständigung hier deshalb fünf haushalttaugliche Anwendungsbeispiele für den Koran.

Beleidigte Leberwurst »

[30 Jan 2012 | 10 Kommentare | 913 mal angeschaut]
Die beleidigte Leberwurst der Woche (2)

Bereits eine Woche nach der Lancierung zeichnet sich ein harter Konkurrenzkampf um die «beleidigte Leberwurst der Woche» ab. So schaffen es beispielsweise die Pius-Brüder, die in Hamburg erfolglos mit einer Demo die Absetzung des Theaterstücks Gólgata Picnic verlangten, nicht aufs Podest – die anderen Bewerbungen waren einfach überzeugender.
Die bronzene Leberwurst geht diese Woche an den Hobby-Autor John Asht. Mit ihm erhält erstmals ein Teilnehmer die Auszeichnung, der sein Beleidigtsein nicht religiös begründet. Asht empörte sich über die Rezension seines 912 Seiten dicken Wälzers Twin-Pryx: Zwillingsbrut durch die Autorin des Buchblogs Bücherzeit. Myriel, wie sich die Rezensentin online nennt, schrieb, wieso sie das Buch nach 90 Seiten zur Seite legte: zahlreiche Ungereimtheiten in der Geschichte und eine schwerfällige Sprache hatten ihr den Lesegenuss verdorben. Asht sprach der Bloggerin jegliche Kompetenz ab und drohte ihr in einem Kommentar mit einer Klage. Sekundiert wurde er dabei von seiner Verlegerin, die in eigenen Kommentaren nachdoppelte und die sofortige Entfernung der Rezension verlangte.
Dies …

Beleidigte Leberwurst »

[22 Jan 2012 | Ein Kommentar | 740 mal angeschaut]
Die beleidigte Leberwurst der Woche (1)

Brandneu auf kyriacou.ch: Die Rubrik «die beleidigte Leberwurst der Woche».

Ab heute werden einmal wöchentlich Personen oder Organisationen gewürdigt, die ihre eigenes Wertesystem bevorzugt dadurch propagieren, indem sie öffentlich mitteilen, dass sie sich durch andere Weltanschauungen beleidigt fühlen. Alle Formen des Beleidigtseins haben Aussichten auf eine Prämierung, besonders chancenreiche sind jedoch Bewerber, die ihre Darbietungen mit Effekthascherei, offenkundiger Bigotterie, Faktenverzerrungen oder Drohungen ausschmücken. Von Bedeutung für die Prämierung ist selbstredend auch der Erfolg der öffentlichen Beleidigtsein-Bekundung.

Schreiten wir also gleich zur allerersten Preisverleihung:

Gretchenfrage »

[13 Jan 2012 | 6 Kommentare | 921 mal angeschaut]
Bülach verhindert IZRS-Extremistenschau

Die Stadt Bülach tritt vom Vertrag mit dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) zurück, die muslimischen Fundamentalisten können ihre eingeladenen Hassprediger also nicht wie geplant am 25. Februar in der Stadthalle Bülach auftreten lassen.

Der Bülacher Stadtrat hat völlig richtig entschieden. Es ist nicht Sache der öffentlichen Hand, solchen Extremisten eine Bühne zu bereiten. Und um versponnene Extremisten handelt es sich, da gibt es nichts zu beschönigen. Der IZRS hat den Bülacher Behörden eine Mogelpackung verkauft und deshalb wird die Stadt schadlos aus dem Vertrag zurücktreten können, auch wenn die beiden IZRS-Cheforganisatoren Naim Cherni und Nicolas Blanko täubelen und mit Klagen drohen. Die Veranstaltung hätte den Titel «Ursprung der Moral» tragen sollen.

Hier eine Zusammenstellung der realen Werte und Ansichten, die die vorgesehenen Referenten propagieren:

Gretchenfrage, Politik »

[3 Nov 2011 | Noch kein Kommentar | 965 mal angeschaut]
Die Welt verstehen – heute mit Mohammed, Analphabet

Es hätte eine besondere Ehre werden sollen. Zur Feier des Wahlerfolgs der islamischen Ennahda in Tunesien brachte die französische Wochenzeitung Charlie Hebdo eine Sondernummer zum Islam heraus und liess niemand geringeren als den Religions- und Unruhestifter Mohammed den Posten des Chefredakteurs übernehmen.

Der journalistische Integrationsversuch der Satirezeitschrift misslang allerdings gründlich. Der Analphabet Mohammed stellte klar, dass er wenig von der Feder als Waffe hielt und bestellte deshalb Anhänger seiner weitaus grobschlächtigeren Kriegskunst in die Redaktion – um ein Uhr morgens und ausgerüstet mit Molotowcocktails. Seine Groupies agierten ganz im Sinn ihres Chefs und setzten die Redaktionsräume kurzerhand in Brand.

Es braucht offenbar noch viele, viele «Everybody draw Mohammed»-Tage, bis die Bombenleger begreifen, dass man auch mit Worten und Bildern seine Meinung zum Ausdruck bringen kann.

Gretchenfrage, Politik »

[30 Sep 2011 | 6 Kommentare | 1.302 mal angeschaut]
Zum Blasphemietag: weg mit Art 261 StGB

Erinnern wir uns: heute vor sechs Jahren veröffentlichte die konservative dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Mohammed-Karikaturen, welche sie bei dänischen Zeichnern in Auftrag gegeben hatte.
Der darauf folgende “Karikaturenstreit” - angeheizt mitunter von zwei dänischen Imamen, welche auf einer Nahostreise die Jyllands Posten-Karikaturen mit anderen Bildern anreicherten und in islamistischen Kreisen rumreichten - löste nicht nur einen unentschuldbaren Gewaltexzess aus, sondern auch langwierige Debatten über Meinungs-, Kunst und Religionsfreiheit.
Die Zeitung und mehrere der Karikaturisten wurden auch Jahre nach der Veröffentlichung bedroht, allen voran Kurt Westergaard, welcher die bekannteste der zwölf Zeichnungen angefertigt hatte.
Es gab da und dort Nachdrucke der Karikaturen, doch viele Redaktionen übten Selbstzensur, mal aus Sorge um die Sicherheit ihrer Belegschaft, mal aus Rücksicht auf so genannt religiöse Gefühle.
Dass religiöse im Gegensatz zu politischen oder anderen weltanschaulichen Standpunkten eine Sonderbehandlung erhalten, hat mitunter mit der Gesetzgebung zu tun. Viele Staaten, auch westliche, kennen Paragrafen, welche Blasphemie unter Strafe stellen. Auch die Schweiz: §261 des Strafgesetzbuchs lautet:
Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit
Wer öffentlich und …

Gretchenfrage »

[13 Jan 2011 | 52 Kommentare | 4.262 mal angeschaut]
Die Ethik des Roger Liebi: Steinigen soll man nur im Gottesstaat

Zum zweiten Mal durfte am vergangenen Samstag Roger Liebi, Wanderprediger des Kreationismus mit treuer Gefolgschaft, auf Einladung der Winterthurer Freidenker einem heterogen zusammengesetzten Publikum seine Weltsicht erklären.
Schöpfungsgeschichten standen – anders als an der Veranstaltung vom September 2009 – diesmal jedoch nicht im Zentrum, sondern die Frage, ob Ethik theologisch oder biologisch und gesellschaftlich zu erklären sei. Auch diesmal wurde das Thema in der Form eines Streitgesprächs beleuchtet, moderiert von Kurt Schmid, Präsident der Winterthurer Freidenker. Liebis Kontrahentin war diesmal die Neurologin und Freidenkerin Maja Strasser.
Maja Strasser führte in die Stufentheorie des moralischen Verhaltens ein und argumentierte, dass moralisches Verhalten zu einem guten Teil erlernt werden müsse, dass aber viele Werte von Gläubigen und Ungläubigen geteilt würden. Roger Liebi versuchte dies damit zu begründen, dass eben auch von Maja Strasser und andere Nichtgläubige von «christlichen» Werten beeinflusst seien. Strasser attestierte er grosszügigerweise, sie sei «keine Gefahr für den Rechtsstaat»…
Liebi aber sieht  in der Gottlosigkeit ein Risiko: Gläubige könnten in ihrem …

Gretchenfrage, Politik »

[31 Dez 2010 | 2 Kommentare | 1.851 mal angeschaut]
Schickt den Möchtegern-Terroristen Larbi Guesmi in die Wüste!

Er schien ein Vorzeigeimmigrant zu sein: Der Tunesier Larbi Guesmi (54) kam vor 18 Jahren als politischer Flüchtling in die Schweiz. Hier setzt er sich seither für die Menschenrechte in seiner alten Heimat ein und forderte dazu auch schon Calmy-Rey und das Uno-Hochkommissariat für Menschenrechte auf, sich für die Freilassung von aus seiner Sicht politischer Gefangenen einzusetzen. Er engagiert sich für humanitäre Hilfe in Palästina und  und präsentiert sich auf französisch als Vermittler zwischen den Kulturen und als moderater Vertreter des Islam.
Doch Guesmi kann – wie 24 heures publik gemacht hat (via 20Min) – auch anders. Auf dem tunesischen Portal alhiwar.net legt er seine Maske ab:
«Sattelt die Pferde, nehmt mit was Ihr könnt an Material und Überzeugungen und vergesst nicht, vergesst nicht, vergesst nicht die heiligen Gürtel, die ehrenwerten Gürtel, die Sprenggürtel für die, die Euch verraten.»
Selbstredend will Guesmi, der auf seine Einbürgerung wartet, das alles gar nicht so wörtlich gemeint haben, gegenüber 24heures lässt …

Gretchenfrage, Politik »

[10 Jun 2010 | Noch kein Kommentar | 2.842 mal angeschaut]
Gary Glitter wirbt jetzt für den Islam

In Grossbritannien ist eine Werbekampagne angelaufen, mit der gezeigt werden soll, dass der Kampf für Frauenrechte, der Schutz der Umwelt und andere wichtige gesellschaftliche Anliegen nicht nur kompatibel zum Islam sind sondern sich ureigentlich auf die Lehren Mohammeds zurückführen lassen.
Hinter der Plakat- und Online-Kampagne «Inspired by Muhammad» steht die Exploring Islam Foundation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, «misconceptions surrounding Islam and Muslims» entgegenzutreten.
Zur Zeit hängen drei Motive an Londoner Bushaltestellen und in U-Bahnstationen, unter anderem eines mit dem Konterfei der ehemaligen MTV-Frontfrau Kristiane Backer. Weitere Plakate mit Prominenten sind geplant. kyriacou.ch gelang es, an zwei noch unveröffentlichte Entwürfe der beauftragten Werbeagentur zu kommen. Auch sie zeigen, wie vielseitig die Inspiration durch Mohammed ausfallen kann.

22.02.2009: Agentur C will Gläubige mit neuen Plakaten aufrütteln

Gretchenfrage, Wissenschaft »

[27 Mai 2010 | Ein Kommentar | 1.556 mal angeschaut]
Wenn Fliegenattrappen zum Beweisstück werden – die bizarre Welt des Kreationisten Harun Yahya

“Un spectacle comique gratuite, une blage” nannte gemäss Le Temps eine Besucherin die Werbeveranstaltung des türkischen Kreationisten Adnan Oktar vorgestern in Lausanne. Schabernack ist es in der Tat, was Oktar, der lieber unter seinem “Künstlernamen” Harun Yahya auftritt, zu bieten hat.
So vergleicht er in seinem “Atlas of Creation” das Fossil einer aalartigen Kreatur mit dem angeblichen Foto eines zeitgenössischen Aals, um darzulegen, dass sich die Ordnung der aalartigen Fische (Anguilliformes) über Millionen von Jahren nicht verändert habe. Dummerweise ist das abgebildete Tier allerdings eine Schlange… An anderer Stelle bringt er Schlangen- und Seesterne durcheinander. Beide gehören zu den Stachelhäutern und sind nebeneinander wunderbares Anschauungsmaterial für real existierende Evolution – die Existenz des Seesterns stellt hingegen definitiv keinen Beweis für das unveränderte Auftreten von Schlangensternen über einen Zeitraum von 200 Millionen Jahren dar, wie uns Märchenonkel Oktar glauben machen will.
Das wohl skurrilste Argument aus der Urfassung des Buchs stellt aber wohl seine Schwurbelei zu Köcherfliegen dar. Auch zu dieser Ordnung …