<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Judentum</title>
	<atom:link href="http://kyriacou.ch/tag/judentum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kyriacou.ch</link>
	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 06:54:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Virtuelle Realität nach jüdischer Art</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2011/05/virtuelle-realitat-nach-judischer-art/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2011/05/virtuelle-realitat-nach-judischer-art/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=4228</guid>
		<description><![CDATA[Inzwischen ist es weltberühmt, das Foto aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.

Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen "Di Tzeitung" sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und Audrey Tomason (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).

Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt - von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig.

Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen ist es weltberühmt, das <a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/5680724572/sizes/m/in/photostream/" target="_blank">Foto</a> aus dem «Situation Room» – es erreichte fast jede Ecke des Planeten.</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/situation_room.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-medium wp-image-4229" style="margin-left: 5px;" title="Situation Room picture" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/situation_room-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Fast jede Ecke: Die sensiblen Leser der ultra-orthodoxen jüdischen &#8220;<span style="text-decoration: line-through;">Der Tzsitung</span>Di Tzeitung&#8221; sollten nicht mit der irritierenden Bildbotschaft konfrontiert werden, dass Frauen Politik machen, und dies erst noch auf höchster Regierungsstufe. Die Männerversteher auf der in Brooklyn NY beheimateten Redaktion entfernten deshalb Aussenministerin Hillary Clinton und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Audrey_Tomason" target="_blank">Audrey Tomason</a> (die Frau bei der Türe mit der schönen Berufsbezeichnung «Director for Counterterrorism for the National Security Council»).</p>
<p>Das Ergebnis sah dann wie folgt aus: (Quelle: <span style="color: #0000ee;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://theantitzemach.blogspot.com/2011/05/blog-post_04.html" target="_blank">theantitzemach.blogspot.com</a></span></span>)</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/tzitung.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignnone size-full wp-image-4232" title="Gephotoshoppte Version aus «Der Tzitung»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/tzitung.jpg" alt="" width="580" height="382" /></a></p>
<p>Die Zeitung findet sich in «bester orthodoxer Gesellschaft»: Im Dezember 2008 hatte das Magazin «Mishpacha» Laura Bush von einer Aufnahme aus der Küche des Weissen Hauses entfernt &#8211; von ihr blieb nur die Spiegelung auf dem Tisch übrig:</p>
<div id="attachment_4249" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_with_Laura_Bush.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4249       " title="Rabbis mit Laura Bush" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_with_Laura_Bush-300x193.jpg" alt="Original: georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/ releases/2008/12/images/20081215-5_p121508jb-0009-515h.html" width="268" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Original: georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/ releases/2008/12/images/20081215-5_p121508jb-0009-515h.html</p></div>
<div id="attachment_4240" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_without_Laura_Bush.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-4240     " title="Rabbis ohne Laura Bush" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Rabbis_without_Laura_Bush-300x180.jpg" alt="Fälschung: www.flickr.com/photos/akiva/3142401888/sizes/m/in/photostream/" width="294" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Fälschung: www.flickr.com/photos/akiva/3142401888/sizes/m/in/photostream/</p></div>
<p style="text-align: left;">Auch israelische Politikerinnen wurden schon aus Bildern entfernt, um traute Männerrunden nicht zu verunstalten (oben das Original, die Ersatzköpfe im unteren Bild stammen von zwei Randfiguren, die nur auf dem Original zu sehen sind):</p>
<div id="attachment_4269" class="wp-caption alignnone" style="width: 572px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Israeli_govt_2009.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4269  " title="Eine der vielen Netanyahu-Regierungen" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Israeli_govt_2009.jpg" alt="Quelle: israelitybites.blogspot.com/2009/04/ultra-orthodox-cropping-cabinet-photo.html" width="562" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: israelitybites.blogspot.com/2009/04/ultra-orthodox-cropping-cabinet-photo.html</p></div>
<p>Ultraorthodoxe halten es für eine Verletzung der weiblichen Sittlichkeit, Frauen abzubilden. Journalistischer Berufsethos hingegen hat unter den Meshugoyim offenbar keinerlei Bedeutung. Auch dann nicht, wenn – wie im Fall des Situation Room-Bildes – die Nutzungsbestimmungen eine Manipulation des Bildes ausdrücklich untersagen. Aber was kümmern die Religioten schon weltliche Regeln?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2011/05/virtuelle-realitat-nach-judischer-art/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Welt verstehen — heute mit Robert Heymann, Voodoo-Chemiker</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Junk Science]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=3327</guid>
		<description><![CDATA[Robert Heymann ist bekennender Tora-Fan. Nicht einfach aus religiöser Überzeugung, nein seine Ehrfurcht vor den Büchern Mose gilt vor allem auch den «Passagen mit ihren praktischen Dingen», wie er im Interview mit «d&#8217;Region» bekennt. Als Beispiel führt er den «Chukat»-Abschnitt an, in dem eine Kuh — nicht irgendeine, sondern eine tadellose rotfarbene — geopfert wird, um ihre Asche zur Reinigung zu verwenden:
Das ist die Verordnung, die der Herr erlässt: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausführen und sie vor seinen Augen schlachten. Der Priester Eleasar nimmt mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und spritzt damit siebenmal gegen die Vorderseite des Offenbarungszeltes. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. Der Priester nimmt Zedernholz, Ysop ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/p_252_150_8B96A826-C80C-46AD-9919-525A62E09A2D.jpeg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="alignright size-full" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/p_252_150_8B96A826-C80C-46AD-9919-525A62E09A2D.jpeg" alt="" /></a>Robert Heymann ist bekennender Tora-Fan. Nicht einfach aus religiöser Überzeugung, nein seine Ehrfurcht vor den Büchern Mose gilt vor allem auch den «Passagen mit ihren praktischen Dingen», wie er im <a href="http://www.dregion.ch/artikel/44270">Interview</a> mit «d&#8217;Region» bekennt. Als Beispiel führt er den «Chukat»-Abschnitt an, in dem eine Kuh — nicht irgendeine, sondern eine tadellose rotfarbene — geopfert wird, um ihre Asche zur Reinigung zu verwenden:</p>
<blockquote><p>Das ist die Verordnung, die der Herr erlässt: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausführen und sie vor seinen Augen schlachten. Der Priester Eleasar nimmt mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und spritzt damit siebenmal gegen die Vorderseite des Offenbarungszeltes. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. Der Priester nimmt Zedernholz, Ysop und Karmesin und wirft alles in das Feuer, in dem die Kuh verbrannt wird. Dann wäscht der Priester seine Kleider, badet seinen Körper in Wasser und kehrt nachher ins Lager zurück; der Priester bleibt aber bis zum Abend unrein. Derjenige, der die Kuh verbrannt hat, wäscht seine Kleider und badet seinen Körper in Wasser; er bleibt aber bis zum Abend unrein. Ein reiner Mann sammelt die Asche der Kuh und legt sie an einen reinen Ort außerhalb des Lagers. Sie wird für die Gemeinde der Israeliten zur Zubereitung des Reinigungswassers aufbewahrt. Es ist ein Sündopfer.</p></blockquote>
<p>Für Heymann ist dies ein Beweis der Weisheit der alten Schriften, da schliesslich auch heute Asche zur Seifenherstellung verwendet werde. Heymann im O-Ton:</p>
<blockquote><p>«Also hatten bereits unsere Vorfahren in der Wüste die Kenntnis, dass man durch Verwendung von Seife sich reinigen und damit schlimme Krankheiten und Seuchen vermeiden kann.»</p></blockquote>
<p>Diese «Beweisführung» forderte den Biochemiker Andreas Lamanda heraus, dessen auf Facebook publizierte Kommentar ich hiere gerne wiedergebe:</p>
<blockquote><p>Der Autor (viele glauben, dass es Gott selber war, oder direkt durch Gott inspiriert aufgeschrieben wurde) demonstriert nur eines, dass er von Chemie nicht den leisesten Schimmer hatte. Bäume nehmen aus dem Boden das natürlich vorkommende Kalium (K) auf. Die bei der Verbrennung entstehende Holzasche enthält Kaliumkarbonat (K2CO3) welches in Wasser Kalilauge (KOH) bildet, die als waschaktive Substanz funktioniert. Die Kuh die beim opfern mit verbrennt, verschwindet zu 99% als gasförmiges Wasser, CO2, N20, SO2 und div. anderen Gasen. Von den Knochen bleibt das Kalzium plus andere Mineralien, welche die am Schluss erhalten Waschlösung allenfalls verunreinigen. “Gottes“ Anweisung ist also gleich in mehrfacher Hinsicht unlogisch:</p>
<p>1. Überlebenstechnisch: Die Leute, welche ganz offensichtlich unter Lebensmittelknappheit gelitten haben, verbrennen auch noch wertvolle Ressourcen</p>
<p>2. Wirtschaftlich: Der Bauer verbrennt ein wertvolles Tier</p>
<p>3. Ethisch: völlig unnötige Tötung eines Lebewesens</p>
<p>4. Chemisch: Die Thora/Bibel beschreibt die Herstellung von Kalilauge (nicht Seife). Die Anweisung ein Tier zu verbrennen zur Herstellung dieser Lauge ist völliger Blödsinn.</p>
<p>5. Medizinisch: Unsere Bibel/Thora lesenden Vorfahren hatten keinen Schimmer davon wie Krankheiten übertragen werden. Wer einen Toten berührt, wird nicht notwendigerweise krank. Wer aber einen anderen Menschen anhustet, überträgt damit Viren oder Bakterien. Gott hätte also wesentlich pragmatischer vorgehen und die simple Anweisung geben können, man solle einander nicht direkt ins Gesicht husten. Vermutlich hätte er damit Millionen von Menschenleben gerettet.</p>
<p>6. Geschichtlich 1: Unsere Vorfahren welche die Thora oder Bibel gelesen haben wussten ganz offensichtlich nicht was eine Seife ist. (Sie kannten nur Pottasche). Die Sumerer hingegen kannten die chemisch korrekte Seifenherstellung vor mehr als 5500 Jahren und haben diese beschreiben. Die Sumerer wussten, dass man die aus Asche gewonnene KOH mit Oel oder Fett verseifen kann und damit ein wesentlich besseres Wasch- und Desinfektionsmittel erhält, nämlich Schmierseife. Man fragt sich unwillkürlich weshalb an anderen Orten schon Seife hergestellt wird aber der allmächtige und allwissende Gott eine Prozedur in ein heiliges Buch schreiben lässt, die schon zu biblischer Zeit veraltet war. Gott war chemisch nicht gerade bewandert, wie es den Anschein hat.</p>
<p>7. Geschichtlich 2: Anstatt ob so bizarrer Anweisung ehrfürchtig zu Staunen, würde man diese heute besser richtig stellen. Das einzig für mich erstaunliche ist, dass solche Sachen immer noch in der Thora/Bibel stehen und von der breiten Masse immer noch nicht verstanden werden. Dabei kommt die Seifenherstellung doch im Kapitel Chemie für Anfänger vor (Niveau Primarschule). Gott war ganz offensichtlich nie in der Primarschule, denn es hätte durchaus gereicht die Asche eines Holzfeuers in Wasser zu lösen. Die Kuh hätte noch viele Jahre Milch geben können und als feiner Braten im Teller eine sinnvollere Bestimmung gehabt, denn als Brandopfer für einen Gott.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/06/die-welt-verstehen-heute-mit-robert-heymann-voodoo-chemiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pakistanische Christen machen Drahtzieher des Minarettverbots aus: Die jüdische Lobby</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2010/01/pakistanische-christen-machen-drahtzieher-des-minrettverbots-aus/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2010/01/pakistanische-christen-machen-drahtzieher-des-minrettverbots-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=2703</guid>
		<description><![CDATA[<b>Das Wort zum Sonntag</b>

Eine pakistanische Gruppe von Christen, der Christian Progressive Movement (CPM), organisierte diese Woche eine Demo gegen das Schweizer Minarettverbot, wie die englischsprachige pakistanische Zeitung «The Nation» berichtet.

<i>Addressing the gathering, Chairperson CPM Naila J Dayal said that the decision of Switzerland was condemnable and shameful. She said that it was the fundamental right of the minority to enjoy its religious freedom anywhere in the world.</i>

Was auf den ersten Blick nach religionsübergreifender Solidarität (und allenfalls dem berechtigten Vertreten eigener Minderheiteninteressen vor Ort) klingt, nimmt aber schnell eine ungemütliche Wende:

<i>She alleged that the Jewish lobby was behind this heinous exercise, adding that the aforementioned lobby wants conflict between Muslims and Christians for its vested interests.</i>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></p>
<p>Eine pakistanische Gruppe von Christen, der <a href="http://cpmpakistan.com">Christian Progressive Movement</a> (CPM), organisierte diese Woche eine Demo gegen das Schweizer Minarettverbot, wie die englischsprachige pakistanische Zeitung «The Nation» <a href="http://www.nation.com.pk/pakistan-news-newspaper-daily-english-online/Regional/Islamabad/13-Jan-2010/Christians-protest-Swiss-minaret-ban">berichtet</a>.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class="size-medium wp-image-2706  " style="margin-left: 5px;" title="Naila J Dayal" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Naila-J-Dayal-201x300.jpg" alt="Naila J Dayal" width="181" height="270" /><p class="wp-caption-text">Naila J Dayal</p></div>
<blockquote><p>Addressing the gathering, Chairperson CPM Naila J Dayal said that the decision of Switzerland was condemnable and shameful. She said that it was the fundamental right of the minority to enjoy its religious freedom anywhere in the world.</p></blockquote>
<p>Was auf den ersten Blick nach religionsübergreifender Solidarität (und allenfalls dem berechtigten Vertreten eigener Minderheiteninteressen vor Ort) klingt, nimmt aber schnell eine ungemütliche Wende:</p>
<blockquote><p>She alleged that the Jewish lobby was behind this heinous exercise, adding that the aforementioned lobby wants conflict between Muslims and Christians for its vested interests.</p></blockquote>
<p>Man könnte nun Naila J Dayal – auf der CPM-Website als «the most passionate, energetic and visionary lady in entire Christian community» (sic!) <a href="http://cpmpakistan.com/about_us.php">bezeichnet</a> – als Spinnerin abtun. Karl Pfeifer vermutet in «d<a href="http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&amp;Param_Kat=33&amp;Param_RB=45&amp;Param_Red=12655">ie Jüdische</a>» aber, dass derlei antisemitischer Populismus bei Christen in islamischen Ländern System hat:</p>
<blockquote><p>Viele Christen im Nahen Osten glauben ein Wundermittel gefunden zu haben, mit dem sie der Verfolgung entgehen können. Wenn sie gegen Juden hetzen oder eine «jüdische Lobby» für alles Mögliche in der Welt verantwortlich machen.</p></blockquote>
<div>Der CPM agiert auch als Partei und betreibt immer wieder mal <a href="http://www.zimbio.com/pictures/gKDURqovKbV/Political+Parties+Campaigning+Ahead+National/iE48M-rT55k">Wahlkampf</a>. Vielleicht dient die peinliche Übung in allererster Linie dem Stimmenfang.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2010/01/pakistanische-christen-machen-drahtzieher-des-minrettverbots-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vergesst Hände waschen und impfen &#8211; Schweinegrippe wird jetzt weggebetet</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/08/vergesst-handewaschen-und-impfen-schweinegrippe-wird-jetzt-weggebetet/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2009/08/vergesst-handewaschen-und-impfen-schweinegrippe-wird-jetzt-weggebetet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=1544</guid>
		<description><![CDATA[Hygienemassnahmen und Impfstoffe gegen das Schweinegrippevirus  H1N1 haben ausgedient. Eine Gruppe israelischer Gesundheitsvorsorgespezialisten hat ein grundlegend neues Abwehrverfahren entwickelt, wie die BBC berichtet:
About 50 religious leaders circled over the country on Monday, chanting prayers and blowing the horns called &#8220;shofars&#8221;.
The flight&#8217;s aim was &#8220;to stop the pandemic so people will stop dying from it,&#8221; Rabbi Yitzhak Batzri was quoted as saying in Yedioth Aharanot newspaper.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hygienemassnahmen und Impfstoffe gegen das Schweinegrippevirus  H1N1 haben ausgedient. Eine Gruppe israelischer Gesundheitsvorsorgespezialisten hat ein grundlegend neues Abwehrverfahren entwickelt, wie die BBC <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/8196807.stm">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>About 50 religious leaders circled over the country on Monday, chanting prayers and blowing the horns called &#8220;shofars&#8221;.</p>
<p>The flight&#8217;s aim was &#8220;to stop the pandemic so people will stop dying from it,&#8221; Rabbi Yitzhak Batzri was quoted as saying in Yedioth Aharanot newspaper.</p></blockquote>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2009/08/vergesst-handewaschen-und-impfen-schweinegrippe-wird-jetzt-weggebetet/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2009/08/vergesst-handewaschen-und-impfen-schweinegrippe-wird-jetzt-weggebetet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Maulkorb für Igel und Ferkel</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/03/kein-maulkorb-fur-igel-und-ferkel/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/03/kein-maulkorb-fur-igel-und-ferkel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 16:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=384</guid>
		<description><![CDATA[«Nun ist es gewissermaßen „amtlich&#8221;: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen.» So beginnt die Mitteilung des Humanistischen Pressedienstes zum Entscheid der deutschen Bundesprüfstelle, das Kinderbuch «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott? fragte das kleine Ferkel» nicht zu verbieten. Buchhandlungen und Kinderzimmer werden in Deutschland also nicht zu Tabuzonen für Religionskritik.
Es ist zu hoffen, dass das Familienministerium, welches den Zensurierungsantrag gestellt hatte, künftig auf solcherlei unnötigen Aktivismus verzichtet.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>«Nun ist es gewissermaßen „amtlich&#8221;: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen.</em>» So beginnt die <a href="http://hpd-online.de/node/4035">Mitteilung</a> des Humanistischen Pressedienstes zum Entscheid der deutschen Bundesprüfstelle, das Kinderbuch «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott? fragte das kleine Ferkel» <em>nicht</em> zu verbieten. Buchhandlungen und Kinderzimmer werden in Deutschland also nicht zu Tabuzonen für Religionskritik.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass das Familienministerium, welches den <a rel="self" href="http://kyriacou.ch/2008/02/when-pigs-fly-vom-uberraschenden-erfolg-eines-religionskritischen-kinderbuches/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Zensurierungsantrag</a> gestellt hatte, künftig auf solcherlei unnötigen Aktivismus verzichtet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/03/kein-maulkorb-fur-igel-und-ferkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>When Pigs fly &#8211; vom überraschenden Erfolg eines religionskritischen Kinderbuches</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/02/when-pigs-fly-vom-uberraschenden-erfolg-eines-religionskritischen-kinderbuches/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/02/when-pigs-fly-vom-uberraschenden-erfolg-eines-religionskritischen-kinderbuches/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 15:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=290</guid>
		<description><![CDATA[Kinderbüchern haftet oft der Ruf an, sie seien reichlich moraltriefend, müssten mindestens so sehr erzieherisch wertvoll wie unterhaltsam sein. Als Beispiel möge Der Regenbogenfisch lernt teilen dienen. Den Anspruch, Kinder in die richtigen Bahnen zu leiten, haben sicherlich auch religiös ausgerichtete Kinderbücher. Solche sind in der aktuellen Amazon-Bestenliste in dieser Kategorie mit so erbauend klingenden Titeln vertreten wie «Ich bin das Licht, Komm freu Dich mit mir», «Du bist einmalig» oder «Ich will dir was erzählen, lieber Gott. Mit Kindern beten ist schön».
Man könnte leicht zynisch schlussfolgern, Kindern wird aus erzieherischen Gründen das selber Denken abgenommen. Dabei gibt es sehr wohl Kinder, die sich dieses Recht frech herausnehmen wollen &#8211; wie es im besten aller Kinderbücher anschaulich dokumentiert ist:
&#8220;Thinking again?&#8221; the Duchess asked, with another dig of her sharp little chin.&#8221;I&#8217;ve a right to think,&#8221; said Alice sharply, for she was beginning to feel a little worried.&#8221;Just about as much right,&#8221; said the Duchess, &#8220;as pigs have to fly&#8230;.&#8221;
So sehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderbüchern haftet oft der Ruf an, sie seien reichlich moraltriefend, müssten mindestens so sehr erzieherisch wertvoll wie unterhaltsam sein. Als Beispiel möge <em><a rel="self" href="http://www.amazon.de/Regenbogenfisch-Malbuch-Geschichte-glitzernden-Stickern/dp/3314011970">Der Regenbogenfisch lernt teilen</a></em> dienen. Den Anspruch, Kinder in die richtigen Bahnen zu leiten, haben sicherlich auch religiös ausgerichtete Kinderbücher. Solche sind in der aktuellen <a rel="self" href="http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/280773/ref=pd_ts_b_nav">Amazon-Bestenliste</a> in dieser Kategorie mit so erbauend klingenden Titeln vertreten wie <em>«Ich bin das Licht, Komm freu Dich mit mir»</em>, <em>«Du bist einmalig»</em> oder <em>«Ich will dir was erzählen, lieber Gott. Mit Kindern beten ist schön»</em>.<br />
Man könnte leicht zynisch schlussfolgern, Kindern wird aus erzieherischen Gründen das selber Denken abgenommen. Dabei gibt es sehr wohl Kinder, die sich dieses Recht frech herausnehmen wollen &#8211; wie es im besten aller Kinderbücher anschaulich dokumentiert ist:</p>
<blockquote><p>&#8220;Thinking again?&#8221; the Duchess asked, with another dig of her sharp little chin.&#8221;I&#8217;ve a right to think,&#8221; said Alice sharply, for she was beginning to feel a little worried.&#8221;Just about as much right,&#8221; said the Duchess, &#8220;as pigs have to fly&#8230;.&#8221;</p></blockquote>
<p>So sehr wie Schweine ein Recht zum Fliegen haben, wird also der kleinen Alice im Wunderland beschienen, habe sie ein Recht zu denken.</p>
<p>Den armen Schweinen wird ja neuerdings nicht nur das Recht zum Fliegen abgesprochen, Piglet wurde aus <a rel="self" href="http://www.foxnews.com/story/0,2933,200909,00.html">dem türkischen Fernsehen verbannt</a>, die drei kleinen Schweinchen will man <a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/die_politisch_unkorrekten_drei_kleinen_schweinchen_religious_tolerance_gone_bananas.html">aus britischen Schulzimmer aussperren</a>. Und nun soll es eben einem deutschsprachigen Ferkel <a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/der_schweinischen_zensur_zweiter_teil.html">an den Kragen gehen</a>.</p>
<p>Doch dieses lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Drei Tage nach dem Antrag des deutschen Familienministeriums, das religionskritische Kinderbuch <a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">«Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?</a><a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">»</a> <a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">fragte das kleine Ferkel</a> zu verbieten, ist dieses in der deutschsprachigen <a rel="self" href="http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/ref=sv_b_2">Bücher-Bestsellerliste</a> von amazon.de auf <span style="color: #f80008;">Platz 1</span> gelandet.</p>
<p>Die Schweine lassen lassen sich also das Fliegen nicht nehmen. Und die Kinder nicht das Denken. Das ist gut so. Dem Familienministerium kann man für die Beihilfe zu dieser Klärung eigentlich nur dankbar sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/02/when-pigs-fly-vom-uberraschenden-erfolg-eines-religionskritischen-kinderbuches/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der schweinischen Zensur zweiter Teil</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/01/der-schweinischen-zensur-zweiter-teil/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/01/der-schweinischen-zensur-zweiter-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 11:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=288</guid>
		<description><![CDATA[Schweine aus der Welt der Kinderbücher bedrohen die Zivilisation offenbar mit System. Erst letzte Woche Woche musste die staatliche britische Agentur für Lerntechnologie eine CD von einem Wettbewerb verbannen. Hatten es die Autoren doch gewagt, ihre Lern-Software auf der anstössigen Geschichte der drei kleinen Schweinchen zu basieren.
Nun mussten aus Gründen des Jugendschutzes auch deutsche Ordnungshüterinnen einschreiten, gegen ein Ferkel, das obszöne Fragen stellt, z.B. «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?» Das Familienministerium möchte das religionskritische Kinderbuch des Schriftstellers Michael Schmidt-Salomon und des Illustrators Helge Nyncke auf den Index setzen, es also für Kinder und Jugendliche so unzugänglich machen wie harte Pornographie und Nazi-Literatur.
Der Verlag und die humanistische Bruno Giordani-Stiftung haben nun eine Aktion &#8220;Rettet das Kleine Ferkel&#8221; gestartet.
 
Doch die Unterschriftenaktion greift eigentlich zu kurz. Denn neu ist der Trend nicht. Bereits 2006 hatte das staatliche türkische Fernsehen Winnie the Poohverbannt wegen dessen enger Beziehung zu Piglet.
Es braucht wohl eine grössere Gegenbewegung. save-the-piglets.com vielleicht?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweine aus der Welt der Kinderbücher bedrohen die Zivilisation offenbar mit System. Erst letzte Woche Woche musste die staatliche britische Agentur für Lerntechnologie eine CD von einem Wettbewerb <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/die_politisch_unkorrekten_drei_kleinen_schweinchen_religious_tolerance_gone_bananas.html">verbannen</a>. Hatten es die Autoren doch gewagt, ihre Lern-Software auf der anstössigen Geschichte der drei kleinen Schweinchen zu basieren.</p>
<p>Nun mussten aus Gründen des Jugendschutzes auch deutsche Ordnungshüterinnen einschreiten, gegen ein Ferkel, das obszöne Fragen stellt, z.B. «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?» Das Familienministerium möchte das religionskritische Kinderbuch des Schriftstellers Michael Schmidt-Salomon und des Illustrators Helge Nyncke auf den Index setzen, es also für Kinder und Jugendliche so unzugänglich machen wie harte Pornographie und Nazi-Literatur.</p>
<p>Der Verlag und die humanistische Bruno Giordani-Stiftung haben nun eine Aktion &#8220;<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.ferkelbuch.de/">Rettet das Kleine Ferkel</a>&#8221; gestartet.</p>
<p><a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" href="http://www.ferkelbuch.de/" target="_blank"><img style="border: initial none initial;" src="http://www.kyriacou.ch/assets/rettet_das_kleine_ferkel.png" border="0" alt="" /> </a></p>
<p>Doch die Unterschriftenaktion greift eigentlich zu kurz. Denn neu ist der Trend nicht. Bereits 2006 hatte das staatliche türkische Fernsehen Winnie the Pooh<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.foxnews.com/story/0,2933,200909,00.html">verbannt</a> wegen dessen enger Beziehung zu Piglet.</p>
<p>Es braucht wohl eine grössere Gegenbewegung. save-the-piglets.com vielleicht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/01/der-schweinischen-zensur-zweiter-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die politisch unkorrekten drei kleinen Schweinchen &#8211; religious tolerance gone bananas</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/01/die-politisch-unkorrekten-drei-kleinen-schweinchen-religious-tolerance-gone-bananas/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/01/die-politisch-unkorrekten-drei-kleinen-schweinchen-religious-tolerance-gone-bananas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 22:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=272</guid>
		<description><![CDATA[Seit anfangs Dezember 2007 wissen wir, dass eine falsche Namensgebung für einen Teddybären schon Grundlage genug sein kann, um den ach so heiligen Frieden unter den Religionen zu gefährden.
Juroren der staatlichen britischen Agentur für Lerntechnologie (Becta) haben nun noch weitere bösartige Provokateure aus der Welt der Kinder entdeckt: Die drei kleinen Schweinchen.



Bild BBC / Shoo Fly Verlag


Eine elektronisches Buch, das dieses Märchen zum Inhalt hatte, wurde von einem Wettbewerb ausgeschlossen, da es «kulturell problematisch» sei («the use of pigs raises cultural issues» ). Die CD, die zuvor bereits mehrfach prämiert worden war, könne der muslimischen Gemeinschaft nicht empfohlen werden.
Höchste Zeit also, britische Werke zu verbieten, die seit Jahrzehnten durch die Omnipräsenz von Schweinen religiösen Hass in den Kinderstuben verbreiten: allen voran die Muppet Show und Winnie the Pooh und Animal Farm sowieso.
(via humanistischer Pressedienst und BBC)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit anfangs Dezember 2007 wissen wir, dass eine <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" title="Blog:Von ungläubigen Teddybären und Eselsweisheiten" rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/von_unglaeubigen_teddybaeren_und_eselsweisheiten.html">falsche Namensgebung für einen Teddybären</a> schon Grundlage genug sein kann, um den ach so heiligen Frieden unter den Religionen zu gefährden.</p>
<p>Juroren der staatlichen britischen Agentur für Lerntechnologie (<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://about.becta.org.uk/display.cfm?page=1616">Becta</a>) haben nun noch weitere bösartige Provokateure aus der Welt der Kinder entdeckt: Die drei kleinen Schweinchen.</p>
<div>
<dl style="text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; -webkit-border-top-right-radius: 3px 3px; -webkit-border-top-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-right-radius: 3px 3px; width: 183px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="Bild BBC / Shoo Fly Verlag" src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry94_1.jpg" alt="title=" width="173" height="130" /></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Bild BBC / Shoo Fly Verlag</dd>
</dl>
</div>
<p>Eine elektronisches Buch, das dieses Märchen zum Inhalt hatte, wurde von einem Wettbewerb ausgeschlossen, da es «kulturell problematisch» sei <em>(«the use of pigs raises cultural issues» )</em>. Die <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.shooflypublishing.co.uk/product.php?id=13">CD</a>, die zuvor bereits mehrfach prämiert worden war, könne der muslimischen Gemeinschaft nicht empfohlen werden.</p>
<p>Höchste Zeit also, britische Werke zu verbieten, die seit Jahrzehnten durch die Omnipräsenz von Schweinen religiösen Hass in den Kinderstuben verbreiten: allen voran die <em>Muppet Show</em> und <em>Winnie the Pooh</em> und <em>Animal Farm</em> sowieso.</p>
<p>(via <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://hpd-online.de/node/3675">humanistischer Pressedienst</a> und <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/education/7204635.stm">BBC</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/01/die-politisch-unkorrekten-drei-kleinen-schweinchen-religious-tolerance-gone-bananas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Als hätte die Aufklärung nie stattgefunden &#8211; zum vorgeschlagenen Lehrplan &#8216;Religion und Kultur&#8217;</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2006/11/als-hatte-die-aufklarung-nie-stattgefunden-zum-vorgeschlagenen-lehrplan-religion-und-kultur/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2006/11/als-hatte-die-aufklarung-nie-stattgefunden-zum-vorgeschlagenen-lehrplan-religion-und-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 07:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=134</guid>
		<description><![CDATA[Der Kantonsrat machte am 26. September 2005 Druck: Die Motion, welche einen obligatorischen Unterricht über Geschichten und Bräuche der am meisten verbreiteten Religionen forderte, wurde für dringlich erklärt. Grund für die Hektik war in erster Linie die eingereichte Initiative zum Erhalt der biblischen Geschichte. Den Motionärinnen schien es unsinnig, an einem religionsübergreifenden Lehrplan zu werken, ohne zu wissen, ob in Folge eines möglichen Volksentscheides nur mehr christliche Heilslehre vermittelt werden dürfte.
Nun hat der Bildungsrat seinen Lehrplanvorschlag (PDF) präsentiert, welcher als indirekter Gegenvorschlag zur Bibelinitiative zu sehen ist. VertreterInnen der dominanten Religionen, die sich zu Rundtischgesprächen treffen, wurden in die Erarbeitung einbezogen &#8211; aber eben nur die. Was nun &#8211; wenig überraschenderweise &#8211; im Vorschlag völlig fehlt, ist eine Würdigung weltlicher Aspekte.
Man mag ja befürworten, dass eine solche Auslegeordnung von Glaubens- und Wertesystemen präsentiert wird. Und es lässt sich vielleicht auch rechtfertigen, dass dies schon (in stufengerechter Form) in den Primarschulunterricht integriert wird.
Es kann aber nicht sein, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kantonsrat machte am 26. September 2005 Druck: Die <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="external" href="http://www.kantonsrat.zh.ch/Internet/Protokolle/PDOC/Pdoc2005/120.pdf" target="_blank">Motion</a>, welche einen obligatorischen Unterricht über Geschichten und Bräuche der am meisten verbreiteten Religionen forderte, wurde für dringlich erklärt. Grund für die Hektik war in erster Linie die eingereichte Initiative zum Erhalt der biblischen Geschichte. Den Motionärinnen schien es unsinnig, an einem religionsübergreifenden Lehrplan zu werken, ohne zu wissen, ob in Folge eines möglichen Volksentscheides nur mehr christliche Heilslehre vermittelt werden dürfte.</p>
<p>Nun hat der Bildungsrat seinen Lehrplanvorschlag (<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" href="http://www.bildungsdirektion.zh.ch/internet/bi/de/BR/BRB_2006.SubContainerList.SubContainer1.ContentContainerList.0036.DownloadFile.pdf">PDF</a>) präsentiert, welcher als indirekter Gegenvorschlag zur Bibelinitiative zu sehen ist. VertreterInnen der dominanten Religionen, die sich zu Rundtischgesprächen treffen, wurden in die Erarbeitung einbezogen &#8211; aber eben nur die. Was nun &#8211; wenig überraschenderweise &#8211; im Vorschlag völlig fehlt, ist eine Würdigung weltlicher Aspekte.</p>
<p>Man mag ja befürworten, dass eine solche Auslegeordnung von Glaubens- und Wertesystemen präsentiert wird. Und es lässt sich vielleicht auch rechtfertigen, dass dies schon (in stufengerechter Form) in den Primarschulunterricht integriert wird.</p>
<p>Es kann aber nicht sein, dass in unserer weitgehend säkularisierten Gesellschaft nun den Kindern der Eindruck gegeben wird, dass Religion zwingend zum Leben eines jeden Einzelnen gehört. Wenn ein solcher Lehrplan dazu verwendet werden soll, gegenseitige Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis zu vermitteln, muss auch klar sein, dass es völlig normal ist, sich dem Religiösen zu entziehen und trotzdem ein anständiger Mensch zu sein, der z.B. moralisch handeln kann auch ohne Angst vor einem Fegefeuer oder aus reiner Gottesgefälligkeit.</p>
<p>Selbstverständlich kann ein Lehrer in einer solchen Stunde keine philosophischen Fragen angehen, aber so zu tun, als hätte unser Kulturraum nie eine Aufklärung durchgemacht, ist unerhört. Dieser Entwurf bedarf einer Überarbeitung &#8211; und dazu sind gefälligst Personen einzubeziehen, die befähigt sind, ein humanistisches Verständnis einzubringen. Ein runder Tisch, der ausschliesslich aus den Religionen besteht, die hier am lautstärksten um Aufmerksamkeit buhlen, ist dazu offenbar nicht in der Lage.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2006/11/als-hatte-die-aufklarung-nie-stattgefunden-zum-vorgeschlagenen-lehrplan-religion-und-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

