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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Rüstungsindustrie</title>
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		<title>Kampfjets stürzen definitiv schon vor der Beschaffung ab</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
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		<description><![CDATA[Abgestürzt sind sie schon alle, der Eurofighter, der Gripen und der Rafale – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.

Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «Sauladens Armee», will die Beschaffung neuer Kampfflieger stoppen. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte Moratoriumsfrist abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgestürzt sind sie schon alle, der <a href="http://www.abovetopsecret.com/forum/thread193779/pg1">Eurofighter</a>, der <a href="http://www.defence.pk/forums/military-photos-multimedia/31222-belly-landing-gripen-today.html#post443668">Gripen</a> und der <a href="http://www.ladepeche.fr/article/2008/01/10/424957-Le-crash-du-Rafale-du-a-une-desorientation-spatiale-du-pilote-indique-l-enquete.html">Rafale</a> – die drei Kampfjettypen, welche die Schweizer Luftwaffe zur Beschaffung evaluiert.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_2486" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-2486  " title="Eurofighter-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/eurofighter_crash.png" alt="Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter" width="175" height="114" /><p class="wp-caption-text">Reibung produziert Wärme - auch beim Eurofighter</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2485 " title="Gripen-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gripen_crash.png" alt="Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Gripen sucht Landebahn - Ziel nur knapp verpasst</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_2484" class="wp-caption alignnone" style="width: 184px"><img class="size-full wp-image-2484 " title="Rafale-Crash" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/rafale_crash.png" alt="Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale" width="174" height="114" /><p class="wp-caption-text">Vor lauter Bäumen nicht zu sehen: der abgestürzte Rafale</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein Absturz steht ihnen nun also auch in der Schweiz bevor – allerdings auf eine ausgesprochen umwelt- und kostengünstige Art: Ueli Maurer, Chef des – so sein politischer Übervater Christoph Blocher – «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Sauladen-Armee-und-der-Eiertanz-der-SVP/story/11511887">Sauladens Armee</a>», will die Beschaffung neuer Kampfflieger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Maurers-Trick-im-Poker-um-neue-Kampfjets/story/18233977">stoppen</a>. Mit gutem Grund: Die Annahme der am 8. Juni dieses Jahres eingereichten <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/blog/">Volksinitiative «gegen neue Kampfflugzeuge</a>» würde eine Neubeschaffung politisch wohl über das Jahr 2019 hinaus – dem Jahr, in dem die in der Initiative festgelegte <a href="http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/buendnis/">Moratoriumsfrist</a> abläuft – verunmöglichen. Mit dem Eingeständnis Maurers, dass die GSoA und ihre Bündnispartner mit ihrer Beschaffungskritik Recht hatten, kann er den Schaden begrenzen. Falls der Gesamtbundesrat auf Maurers Kurs einschwenkt, kann sich das Initiativkomitee einen Rückzug der Initiative überlegen, vorerst gibt es dazu aber noch keinen Grund.</p>
<p><small>04.08.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/08/keine-chance-fur-neue-kampfflugzeuge-update/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Keine Chance für neue Kampflugzeuge</a></p>
<p>(für Bildquellen siehe verlinkte Artikel)</small></p>
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		<title>Internationale Ächtung von Antipersonenminen und Streumunition &#8211; Einzelstaaten machten den Anfang</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die US-Regierung steht unter Druck: International wird gefordert, dass auch die weltgrösste Militärmacht das Abkommen zur Ächtung von Antipersonenminen unterzeichnet, 156 Staaten haben dies bereits getan. Und die Zeichen mehren sich, dass die USA einlenken werden. 1994 trafen sich in Kanada erste Aktivisten, die ein solches Verbot anstrebten. Nur zwei Jahre später rief der damalige Aussenminister, Lloyd Axworthy, zur Unterzeichnung des «Ottawa Treaty» auf. Bereits ein Jahr danach hatten sich 122 Staaten zum Verzicht auf Gebrauch, Lagerung, Handel und Herstellung von Landminen verpflichtetet (zur Geschichte siehe hier).
Auch die zunehmende internationale Ächtung von Streu-Munition geht auf die Initiative eines Einzelstaates zurück: Belgien erliess 2005 ein Verbot für Streumunition. Ein ausgearbeitetes internationales Übereinkommen wurde bisher von 24 Staaten ratifiziert und von 79 weiteren Ländern unterschrieben.
Die beiden Beispiele zeigen: Die Initiative einzelner Länder kann eine grosse Wirkung auf den internationalen Waffenhandel haben. Nun ist es an der Schweiz, immerhin Schirmherrin des Internationalen Roten Kreuzes und Initiantin des Menschenrechtsrats, ein Signal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2368" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-2368    " title="Die Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Abkommens" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/ottawa_treaty.png" alt="Die Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Abkommens" width="210" height="106" /><p class="wp-caption-text">Die Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Abkommens (Bild: Wikimedia Commons/odder)</p></div>
<p>Die US-Regierung steht unter Druck: International wird gefordert, dass auch die weltgrösste Militärmacht das Abkommen zur Ächtung von Antipersonenminen unterzeichnet, 156 Staaten haben dies bereits getan. Und die <a href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/29609520">Zeichen mehren sich</a>, dass die USA einlenken werden. 1994 trafen sich in Kanada erste Aktivisten, die ein solches Verbot anstrebten. Nur zwei Jahre später rief der damalige Aussenminister, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lloyd_Axworthy">Lloyd Axworthy</a>, zur Unterzeichnung des «<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ottawa_Treaty">Ottawa Treaty</a>» auf. Bereits ein Jahr danach hatten sich 122 Staaten zum Verzicht auf Gebrauch, Lagerung, Handel und Herstellung von Landminen verpflichtetet (zur Geschichte siehe <a href="http://www.minesactioncanada.org/index.cfm?fuse=about-us.history">hier</a>).</p>
<p>Auch die zunehmende internationale Ächtung von Streu-Munition geht auf die Initiative eines Einzelstaates zurück: Belgien erliess 2005 ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streumunition">Verbot</a> für Streumunition. Ein ausgearbeitetes internationales Übereinkommen wurde bisher von 24 Staaten ratifiziert und von 79 weiteren Ländern unterschrieben.</p>
<p>Die beiden Beispiele zeigen: Die Initiative einzelner Länder kann eine grosse Wirkung auf den internationalen Waffenhandel haben. Nun ist es an der Schweiz, immerhin Schirmherrin des Internationalen Roten Kreuzes und Initiantin des Menschenrechtsrats, ein Signal zu setzen. Mit einem «Ja» zur <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/">Kriegsmaterialinitiative</a>!</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;"><img class="alignnone" title="kriegsmaterial.ch" src="http://www.kriegsmaterial.ch/site/sites/all/themes/km/Parole.jpg" alt="" width="588" height="71" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica;">
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		<title>Doris Leuthard am Ustertag als Zynikerin der Nation</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 08:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Am gestrigen Ustertag schwadronierte Doris Leuthardals Gastrednerin von Gerechtigkeit.
Der Ustertag ist eine Feier der liberalen Wende im Kanton Zürich – eine direkte Folge der Massendemonstration vom 22. November 1830 in Uster, an der die Vertreter der unterdrückten Landbevölkerung gegen die herrschenden Aristokraten aufbegehrt hatten.
Leuthard stellte – so die Nachrichtenagentur AP – ihr Referat unter das Motto, das am Internationalen Gericht im niederländischen Den Haag prangt: «Wenn du Frieden willst, dann sorge für Gerechtigkeit.» Es sollte allerdings eine reichlich idiosynkratische Form von Gerechtigkeit werden, welche die Christdemokratin dann konkret bewarb.
«Auch Staaten und Regierungen könnten ein Ungerechtigkeitsgefühl auslösen» meinte Leuthard, nur um sofort klar zu stellen, was sie unter «Liberalismus» verstand: «etwa durch Schutzzölle gegenüber unliebsamer Konkurrenz.»
Waffenlieferungen ans Unrechtsregime von Saudiarabien hingegen lösen bei Leuthard bekanntermassen keinerlei Ungerechtigkeitsgefühle hervor – und ihrer Einschätzung nach wohl auch nicht bei der saudischen Bevölkerung. Die versteht sicher, dass sich deren Militärpolizei im Namen eines gerechten Welthandels in der Schweiz mit Waffen eindeckt, um ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2330" title="Mrs Leuthard – Not my president" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/doris_leuthard3__not_my_president.png" alt="Not my president" width="238" height="289" />Am gestrigen Ustertag schwadronierte Doris Leuthardals Gastrednerin von Gerechtigkeit.</p>
<p>Der Ustertag ist eine <a href="http://www.uster.ch/de/portrait/portraitustertag/" target="_blank">Feier der liberalen Wende</a> im Kanton Zürich – eine direkte Folge der Massendemonstration vom 22. November 1830 in Uster, an der die Vertreter der unterdrückten Landbevölkerung gegen die herrschenden Aristokraten aufbegehrt hatten.</p>
<p>Leuthard stellte – <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/18045218">so die Nachrichtenagentur AP</a> – ihr Referat unter das Motto, das am Internationalen Gericht im niederländischen Den Haag prangt: «Wenn du Frieden willst, dann sorge für Gerechtigkeit.» Es sollte allerdings eine reichlich idiosynkratische Form von Gerechtigkeit werden, welche die Christdemokratin dann konkret bewarb.</p>
<p>«Auch Staaten und Regierungen könnten ein Ungerechtigkeitsgefühl auslösen» meinte Leuthard, nur um sofort klar zu stellen, was sie unter «Liberalismus» verstand: «etwa durch Schutzzölle gegenüber unliebsamer Konkurrenz.»</p>
<p>Waffenlieferungen ans Unrechtsregime von Saudiarabien hingegen lösen bei Leuthard bekanntermassen keinerlei Ungerechtigkeitsgefühle hervor – und ihrer Einschätzung nach wohl auch nicht bei der saudischen Bevölkerung. Die versteht sicher, dass sich deren Militärpolizei im Namen eines gerechten Welthandels in der Schweiz mit Waffen eindeckt, um Aufstände unterdrücken zu können.</p>
<p>Und Leuthard missionierte weiter: «Für annähernde Gerechtigkeit auf den Weltmärkten müsse auf die Stärke des Rechts gesetzt werden, sonst gelte Recht des Stärkeren.» Gar grosse Worte für eine Juristin, welche keinerlei Probleme darin sieht, dass das Schweizer Recht bei den Kriegsmaterialexporten <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/siebzig_rechtsprofessoren_kritisieren_leuthard_1.3844020.html">klar missachtet wird</a>.</p>
<p>Es ist wohl gemäss Peter-Prinzip unvermeidlich, dass Leuthard statt ersetzt am 2. Dezember zur Bundespräsidentin gewählt wird. But Mrs Leuthard, let me tell you this:<strong> You are not my President!</strong></p>
<p><small>08.11.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard</a><br />
22.07.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/07/doris-leuthard-die-geografisch-herausgeforderte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Doris Leuthard – die geografisch herausgeforderte</a></small></p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 08:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[CVP]]></category>
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		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Doris Leuthard lebt in einer wundervollen Welt, die leider nur wenig bekannt ist. Höchste Zeit also für einen Ausflug in dieses eigenartige Wunderland der amtierenden Volkswirtschaftsministerin.

In der leuthardschen Welt sind die saudischen Erbmonarchen «vom Volk gewählt». Menschenrechtsverletzungen geschehen dort auch nicht etwa systematisch, so wie im anderen Saudiarabien, über das beispielsweise Amnesty International beständig berichtet. (Dumm nur, dass es doch dieses zweite Saudiarabien ist, welches alleine von Januar bis September 2009 aus der Schweiz Waffenlieferungen für 66 Millionen Franken erhielt.)
Pakistan und Indien sind in der Welt von Doris Leuthard keine eigenständigen Staaten, denn ihr Streit um das Gebiet Kaschmir stellt einen «innerstaatlichen Konflikt» dar, wie sie bereits vor drei Jahren in einem 10-vor-10-Interview erklärte.

Wahrscheinlich ist auch das Indien Doris Leuthards ein ganz anderes als dasjenige, in welchem gemäss der heutigen Ausgabe des «Sonntag» Schweizer Maschinenpistolen in den Händen von Kindersoldaten landeten…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2248" class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><a href="http://www.gsoa.ch/themen/kriegsmaterial-exporte/01038/demokratische-saudi-arabien-und-andere-b/"><img class="size-medium wp-image-2248  " title="Doris Leuthard erklärt die Welt" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Leuthard_Saudis-300x300.png" alt="Doris Leuthard erklärt die Welt" width="231" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: gsoa.ch</p></div>
<p>Doris Leuthard lebt in einer wundervollen Welt, die leider nur wenig bekannt ist. Höchste Zeit also für einen Ausflug in dieses eigenartige Wunderland der amtierenden Volkswirtschaftsministerin.</p>
<p>In der leuthardschen Welt sind die saudischen Erbmonarchen «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-kann-Waffen-liefern/story/21266990">vom Volk gewählt</a>». Menschenrechtsverletzungen geschehen dort auch nicht etwa systematisch, so wie im anderen Saudiarabien, über das beispielsweise Amnesty International <a href="http://www.amnesty.org/en/region/saudi-arabia">beständig berichtet</a>. (Dumm nur, dass es doch dieses zweite Saudiarabien ist, welches alleine von Januar bis September 2009 aus der Schweiz Waffenlieferungen für 66 Millionen Franken erhielt.)</p>
<p>Pakistan und Indien sind in der Welt von Doris Leuthard keine eigenständigen Staaten, denn ihr Streit um das Gebiet Kaschmir stellt einen «innerstaatlichen Konflikt» dar, wie sie bereits vor drei Jahren in einem 10-vor-10-Interview erklärte: <p><a href="http://kyriacou.ch/2009/11/die-welt-verstehen-heute-mit-doris-leuthard/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p style="text-align: center;"><small><strong>Ausschnitt 10-vor-10-Sendung vom <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=ddf8d71a-8c1c-4350-9cd1-92be0c4349ef&amp;referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2F10vor10%2Findex.php%3Fdocid%3D20061215">15. Dezember 2006</a></strong></small></p>
<p>Wahrscheinlich ist auch das Indien Doris Leuthards ein ganz anderes als dasjenige, in welchem gemäss der <a href="http://www.sonntagonline.ch/index.php?show=news&amp;id=668">heutigen Ausgabe des «Sonntag»</a> Schweizer Maschinenpistolen in den Händen von Kindersoldaten landeten&#8230;</p>
<p>Doch nicht nur geografisch unterscheidet sich die Welt von Doris «<a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/22671222">Wir sehen null Indizien für eine Rezession</a>» Leuthard von der unsrigen: An einer Podiumsdiskussion zur <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/site/Die-Initiative/Initiativtext/Initiativtext-mit-Erklaerungen.html">Kriegsmaterialinitiative</a> antwortete sie auf die Frage, wieso trotz Beteuerungen, Pakistan nicht mehr zu beliefern, der Export von 12&#8217;500 Mittelkaliber-Geschossen zugelassen worden war, «Ähm [Pause]. Ersatzteile darf man immer exportieren.» Ob sich wohl das pakistanische Militär beschwerte, dass die Munition beständig kaputt geht, zumeist schon beim ersten Gebrauch?</p>
<p>Die einen mögen froh sein, Doris Leuthard in einer Parallelwelt zu wissen. Diejenigen, die es irgendwie ärgerlich finden, dass sie dennoch für das Volkswirtschaftsdepartement zuständig ist, mögen sie in unsere Welt zurückholen. Wohl am einfachsten geschieht dies mit einem deutlichen «Ja» zur Kriegsmaterialinitiative am 29. November.</p>
<p><small>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger</a><br />
27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a><br />
22.07.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/07/doris-leuthard-die-geografisch-herausgeforderte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Doris Leuthard – die geografisch herausgeforderte</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Farner-Skandal: Ständerat Bruno Frick (CVP) nicht länger tragbar</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 08:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CVP]]></category>
		<category><![CDATA[Farner]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Recherchen der Nachrichtensendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens beweisen es: Die Ausspionierung der GSoA war von der PR-Agentur Farner seit Jahren geplant. Ein Strategiepapier der Firma vom November 2005 sieht die Observation von «Aktivisten-Gruppen durch die Agentur» vor. Im Rahmen des Lobbyings gegen gegnerische Vorstösse sieht Farner zudem die «öffentliche Desavouierung» als Stilmittel vor.

Doch nicht nur Polit-Aktivisten stehen im Visier der Firma Farner. Auch «Verdeckte Aufklärung in Verwaltung» (sic!) wird in einem Sofortmassnahmenkatalog vom Februar 2006 empfohlen. Ein besonderes Interesse gilt dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick gab im Tagesschau-Interview freimütig zu, dass es eine Farner-Mitarbeiterin war, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1700" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-1700 " title="Farner-Papier" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Farner-Papier-300x167.png" alt="Farner-Papier" width="270" height="150" /><p class="wp-caption-text">Auszug aus einem Farner-Dokument (Quelle: 10 vor 10)</p></div>
<p><a href="http://tagesschau.sf.tv/content/view/comments/1822934?1250893193">Recherchen</a> der Nachrichtensendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens beweisen es: Die Ausspionierung der GSoA war von der PR-Agentur Farner seit Jahren geplant. Ein Strategiepapier der Firma vom November 2005 sieht die Observation von «Aktivisten-Gruppen durch die Agentur» vor. Im Rahmen des Lobbyings gegen gegnerische Vorstösse sieht Farner zudem die «öffentliche Desavouierung» als Stilmittel vor.</p>
<p><strong>Verdeckte Ermittlung gegen den Staat</strong></p>
<p>Doch nicht nur Polit-Aktivisten stehen im Visier der Firma Farner. Auch «Verdeckte Aufklärung in Verwaltung» (sic!) wird in einem Sofortmassnahmenkatalog vom Februar 2006 empfohlen. Ein besonderes Interesse gilt dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, denn:</p>
<blockquote><p>Das EDA spielt eine wesentliche Rolle in der Praxisverschärfung. Insbesondere steht wohl die Vorsteherin unter Druck ihrer Partei, die auf ein totales Rüstungsexportverbot drängt, was bei der heutigen Rechtslage noch nicht möglich ist.</p>
<p>Zurzeit werden sämtliche Kriegsmaterialexportgesuche von der Vorsteherin persönlich unterschrieben!</p></blockquote>
<p>Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick gab im Tagesschau-Interview freimütig zu, dass es eine Farner-Mitarbeiterin war, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bei der GSoA eingeschlichen hatte, für ihn ist das gewöhnliche «Beobachtung politisch anders denkender».</p>
<p><a href="http://kyriacou.ch/2009/08/farner-skandal-standerat-bruno-frick-cvp-nicht-langer-tragbar/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Frick ist Präsident der «Arbeitsgemeinschaft Sicherheit und Wehrtechnik», die von der Firma Farner ins Leben gerufen wurde und vom Farner Bern-Chef Andreas Richner geführt wird. Er amtet zudem als Vizepräsident der ständerätlichen <a href="http://www.parlament.ch/D/ORGANE-MITGLIEDER/KOMMISSIONEN/LEGISLATIVKOMMISSIONEN/KOMMISSIONEN-SIK/Seiten/default.aspx">Sicherheitspolitischen Kommission</a>. Wer die Bespitzelung von politischen Organisationen und Verwaltungsabteilungen für legitim hält, ist in einer derartigen Rolle untragbar. Frick soll zurücktreten, und zwar subito!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schweizer Rüstungsindustrie befriedet die Weltmeere</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 03:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Abstimmungskampf zur Kriegsmaterialinititive rollt langsam an. Die Initianten wollen die Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial und so genannten «besonderen militärischen Gütern» untersagen. Ausnahmen sind nur für reine Sport- und Jagdwaffen vorgesehen sowie für «Geräte zur humanitären Entminung». Denn diese basieren teilweise auf Panzerfahrgestellen und werden somit vom «Rüstungskontrollabkommen von Wassenaar» erfasst, einer Liste sämtlicher Güter, die ausschliesslich für militärische Zwecke konzipiert oder abgeändert wurden und in der gleichen Ausführung nicht auch zivil genutzt werden können.
Möglicherweise haben die Initianten (zu denen auch ich gehöre), jedoch das Friedensförderungspotential der Schweizer Rüstungsindustrie unterschätzt.
Dank Schweizer Technologie: Deutsche Marine bleibt im Hafen
Die Kieler Nachrichten vermelden, dass die Deutsche Marine voraussichtlich bis Mitte 2011 auf den Einsatz ihrer fünf neuen Korvetten K130 verzichten muss. Aus den geplanten Abenteuerreisen mit den je 240 Millionen Euro teuren Schiffen nach Libanon und Somalia wird also vorerst nichts. Der Grund: Die Getriebe der Winterthurer Renk-Maag AG &#8211; eine Tochterfirma der Deutschen RENK AG &#8211; müssen wegen Defekten allesamt ausgetauscht werden.

Auslaufverbot ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Schiffe versenken" src="http://kyriacou.ch/files/battleship.gif" alt="" width="101" height="78" />Der Abstimmungskampf zur <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/initiativ/text.htm">Kriegsmaterialinititive</a> rollt langsam an. Die Initianten wollen die Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial und so genannten «besonderen militärischen Gütern» untersagen. Ausnahmen sind nur für reine Sport- und Jagdwaffen vorgesehen sowie für «Geräte zur humanitären Entminung». Denn diese basieren teilweise auf Panzerfahrgestellen und werden somit vom «<a href="http://www.wassenaar.org/controllists/index.html">Rüstungskontrollabkommen von Wassenaar</a>» erfasst, einer Liste sämtlicher Güter, die ausschliesslich für militärische Zwecke konzipiert oder abgeändert wurden und in der gleichen Ausführung nicht auch zivil genutzt werden können.</p>
<p>Möglicherweise haben die Initianten (zu denen auch ich gehöre), jedoch das Friedensförderungspotential der Schweizer Rüstungsindustrie unterschätzt.</p>
<p><strong>Dank Schweizer Technologie: Deutsche Marine bleibt im Hafen</strong></p>
<p>Die Kieler Nachrichten <a href="http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/wirtschaft/?em_cnt=93231">vermelden</a>, dass die Deutsche Marine voraussichtlich bis Mitte 2011 auf den Einsatz ihrer fünf neuen <a href="http://www.luerssen.de/php/ship_de.php?pageid=13227">Korvetten K130</a> verzichten muss. Aus den geplanten Abenteuerreisen mit den je 240 Millionen Euro teuren Schiffen nach Libanon und Somalia wird also vorerst <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1026474/Getriebeschaden-legt-neue-Marine-Korvetten-lahm.html">nichts</a>. Der Grund: Die Getriebe der Winterthurer <a href="http://www.renk-maag.ch/Deutsch/Unternehmen/unternehmen.html">Renk-Maag AG</a> &#8211; eine Tochterfirma der Deutschen <a href="http://www.renk.biz/frameset.php?pub=1">RENK AG</a> &#8211; müssen wegen Defekten allesamt ausgetauscht werden.</p>
<p><img style="border: initial none initial;" src="http://kyriacou.ch/files/watermark.php.jpg" alt="watermark.php" width="473" height="319" /><br />
<small>Auslaufverbot bis 2011 für die Korvetten der Deutschen Marine <small>(Frank Behling/<a href="http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/wirtschaft/?em_cnt=93231&amp;em_art=gallery">kn-online.de</a>)</small></small></p>
<p>Ob es die Initianten verpasst haben, eine Ausnahme vorzusehen für «Komponenten, deren Einbau nachweislich das Funktionieren der damit ausgestatteten Rüstungsgüter verhindern»?</p>
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		<title>Keine Chance für neue Kampfflugzeuge [update]</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 21:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Armasuisse ist dieses Halbjahr arg beschäftigt. Das Kompetenzzentrum für Rüstungsbeschaffung und Steuergeldverschleuderung kriegt gleich von drei Kampfjet-Herstellern Besuch. Die Schweden waren schon da, die Franzosen und die Paneuropäer kommen noch. Und alle fliegen sie ihr Handelsgut gleich zu Demonstrationszwecken ein. Gripen, Rafaele und Eurofighter drehen hier bis Ende Jahr alle ihre Runden, werfen testeshalber ein paar Bomben im Alpenraum ab, derweil ihre Vertragshändler im Hintergrund sich gegenseitig abzuschiessen versuchen.
Die ganze Übung dürfte allerdings für die Katz sein: Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen gemäss einer heute vom Blick publizierten repräsentativen Umfrage nichts von neuen Kampfjets für die Luftwaffe wissen &#8211; und dies, obschon der Blick bei den wahren Kosten tief stapelte und nur die eigentlichen Beschaffungskosten erwähnte und nicht etwa die voraussichtlichen Gesamtkosten von rund sechs Milliarden Franken.
Die GSoA vermutete schon lange, dass die Kampfjetvorlage nicht mehrheitsfähig ist. Für ihre vor knapp zwei Monaten gestartete Initiative sind bereits um die 30’000 Unterschriften zusammen gekommen. Der Unterschriftenbogen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Armasuisse ist dieses Halbjahr arg beschäftigt. Das Kompetenzzentrum für Rüstungsbeschaffung und Steuergeldverschleuderung kriegt gleich von drei Kampfjet-Herstellern Besuch. Die Schweden waren schon da, die Franzosen und die Paneuropäer kommen noch. Und alle fliegen sie ihr Handelsgut gleich zu Demonstrationszwecken ein. Gripen, Rafaele und Eurofighter drehen hier bis Ende Jahr alle ihre Runden, werfen testeshalber ein paar Bomben im Alpenraum ab, derweil ihre Vertragshändler im Hintergrund sich gegenseitig abzuschiessen versuchen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><img title="Quelle: blick.ch" src="http://is.blick.ch/img/gen/z/y/HBzyDXsc_Pxgen_rc_160xA,160x205+0+0.gif" alt="Quelle: blick.ch" width="160" height="205" /><p class="wp-caption-text">Quelle: blick.ch</p></div>
<p>Die ganze Übung dürfte allerdings für die Katz sein: Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen gemäss einer heute vom Blick <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.blick.ch/news/schweiz/neue-kampf-flugzeuge-nein-danke--97045">publizierten</a> repräsentativen Umfrage nichts von neuen Kampfjets für die Luftwaffe wissen &#8211; und dies, obschon der Blick bei den wahren Kosten tief stapelte und nur die eigentlichen Beschaffungskosten erwähnte und nicht etwa die voraussichtlichen Gesamtkosten von rund sechs Milliarden Franken.</p>
<p>Die GSoA vermutete schon lange, dass die Kampfjetvorlage nicht mehrheitsfähig ist. Für ihre vor knapp zwei Monaten gestartete <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/">Initiative</a> sind bereits um die 30’000 Unterschriften zusammen gekommen. Der Unterschriftenbogen ist<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/Flugzeuge_Initiativbogen_d.pdf">hier</a> als PDF erhältlich. Wer beim Sammeln mithelfen möchte, findet <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://gsoa.ch/kampfflugzeuge/mitmachen.htm">hier</a> die Kontaktangaben.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> 04.08. 23:47: Michael Jäger sorgt sich um die Luftwaffe an und für sich (s. seinen Kommentar). Dazu ein hoffentlich klärendes Bildchen. Es zeigt die Anzahl Kampfjets pro 1000 km2 Landesfläche der Schweiz und drei weiterer bündnisfreier Staaten in Europa. Die CH-Zahlen basieren auf den F/A-18, die zu ersetzenden Tiger sind nicht eingerechnet. <strong>Wer findet die sechs Unterschiede zwischen der Schweiz und den anderen Staaten?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 477px"><img title="Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche" src="http://kyriacou.ch/files/BIGpage1_blog_entry228_2.jpg" alt="Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche" width="467" height="353" /><p class="wp-caption-text">Flugzeuge pro 1000km2 Landesfläche</p></div>
<p></strong></p>
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		<title>Einbunkern und auf den Atomkrieg warten &#8211; wenn Lobbyisten den 1. August feiern</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 09:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Käme es wirklich zu einem Atomkrieg, dann wären die Überlebenden die US-Administration, ausgewählte Israeli, einige Insektenarten und die gesamte Schweizer Bevölkerung. Zeit für eine Würdigung eines echten Nationalheiligtums.»
So klingt es, wenn sich die «Arbeitsgemeinschaft Schutz + Sicherheit» zum schweizerischen Nationalfeiertag zu Wort meldet (PDF), ein Verbund von sechs «Zivilschutztechnik»-Anbietern, welcher sich vom PR-Büro Stoehlker beraten lässt. Die Firmenvertreter haben Angst, grosse Angst. Nicht vor einem Atomkrieg, Terrorismus oder einer AKW-Havarie, nein, gegen all dies sind sie ja dank ihrer Bunker geschützt, wie sie in ihrem Communiqué betonen. Angst haben davor, dass die Schutzraumpflicht fällt und so ihr staatlich garantierter Absatzmarkt zusammenbricht. Und das Szenario ist nicht unrealistisch: Vor zwei Jahren hatte der Nationalrat eine entsprechende parlamentarische Initiative gestützt, im Ständerat kommt die Vorlage in absehbarer Zeit auf die Traktandenliste.
Die Arbeitsgemeinschaft preist deshalb den persönlichen Schutzraum wohl überlegt auch für den zivilen Gebrauch an:
«In Friedenszeiten ist er vielfältig nutzbar als Lagerraum für selbstgemachte Konfitüre, brandsicheres Archiv, Musikraum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>«Käme es wirklich zu einem Atomkrieg, dann wären die Überlebenden die US-Administration, ausgewählte Israeli, einige Insektenarten und die gesamte Schweizer Bevölkerung. Zeit für eine Würdigung eines echten Nationalheiligtums.»</p></blockquote>
<p>So klingt es, wenn sich die «Arbeitsgemeinschaft Schutz + Sicherheit» zum schweizerischen Nationalfeiertag zu Wort meldet (<a rel="self" href="http://www.welti.ch/dokumente/1-August-Appell-2008.pdf">PDF</a>), ein Verbund von sechs «Zivilschutztechnik»-Anbietern, welcher sich vom PR-Büro Stoehlker <a rel="self" href="http://www.kspd.net/internet/ext/kspd/home.html">beraten lässt</a>. Die Firmenvertreter haben Angst, grosse Angst. Nicht vor einem Atomkrieg, Terrorismus oder einer AKW-Havarie, nein, gegen all dies sind sie ja dank ihrer Bunker geschützt, wie sie in ihrem Communiqué betonen. Angst haben davor, dass die Schutzraumpflicht fällt und so ihr staatlich garantierter Absatzmarkt zusammenbricht. Und das Szenario ist nicht unrealistisch: Vor zwei Jahren hatte der Nationalrat eine entsprechende parlamentarische Initiative gestützt, im Ständerat kommt die Vorlage in absehbarer Zeit auf die Traktandenliste.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft preist deshalb den persönlichen Schutzraum wohl überlegt auch für den zivilen Gebrauch an:</p>
<blockquote><p>«In Friedenszeiten ist er vielfältig nutzbar als Lagerraum für selbstgemachte Konfitüre, brandsicheres Archiv, Musikraum für pubertierende Rockstars und Weinkeller für wertvolle Flaschen.»</p></blockquote>
<p>Natürlich wollen auch Konfitüren und Weinflaschen durch Panzertüren und ABC-Filter geschützt sein. Doch die vielleicht wichtigste Anwendung lassen die Lobbyisten in ihrer Mitteilung unerwähnt: In den Bunkern herrscht das richtige Mikroklima, um das helvetische Reduit-Denken am Leben zu erhalten. An der freien Luft hingegen verflüchtigt es sich unkontrolliert.</p>
<p>Lieber Frédéric Venetz, Präsident der Arbeitsgemeinschaft, das Bunkerklima behagt Ihen sichtlich. Dennoch, und auch wenn’s heute regnet: Trauen Sie sich mal nach draussen. Sie werden angenehm überrascht sein. Allerseits einen frohen 1. August.</p>
<p><small>(Via Stoehlker-Mitarbeiter <a rel="self" href="http://www.welti.ch/2008/07/29/sexy-luftschutzkeller/">welti.ch</a>)</small></p>
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		<title>Keine Staatsgelder für Bubenträume &#8211; Jetzt Initiative gegen neue Kampfflugzeuge unterschreiben!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 09:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[GSoA]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sämi Schmid möchte sich vor seinem Rücktritt als Bundesrat noch einmal einen Bubentraum erfüllen, so wie es seinem Vorvorgänger Kasperli Villiger gegönnt war. Er hätte gerne ein paar Flieger, mindestens zwanzig an der Zahl. Als Kriegsminister will er sich natürlich nicht mit Spielzeugmodellen zufrieden geben, nein richtige NATO-taugliche «Erdkämpfer» für Auslandeinsätze sollen es sein. Geschätzte sechs bis sieben Milliarden dürfte die Beschaffung inklusive aller Nachrüstungen kosten.
Wer Samuel Schmid ohne Abschiedsgeschenk in den Ruhestand schicken möchte, unterschreibe die «Volksinitiative gegen neue Kampfflieger». Sie wurde heute lanciert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sämi Schmid möchte sich vor seinem Rücktritt als Bundesrat noch einmal einen Bubentraum erfüllen, so wie es seinem Vorvorgänger Kasperli Villiger gegönnt war. Er hätte gerne ein paar Flieger, mindestens zwanzig an der Zahl. Als Kriegsminister will er sich natürlich nicht mit Spielzeugmodellen zufrieden geben, nein richtige NATO-taugliche «Erdkämpfer» für Auslandeinsätze sollen es sein. Geschätzte sechs bis sieben Milliarden dürfte die Beschaffung inklusive aller Nachrüstungen kosten.</p>
<p>Wer Samuel Schmid ohne Abschiedsgeschenk in den Ruhestand schicken möchte, unterschreibe die «<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" title="Initiative gegen neue Kampfzeuge" rel="external" href="http://www.kyriacou.ch/assets/Initiativbogen_Kampfjetinitiative.pdf" target="_blank">Volksinitiative gegen neue Kampfflieger</a>». Sie wurde heute <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.gsoa.ch/kampfflugzeuge/">lanciert</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Joseph Weizenbaum, 1923-2008</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 23:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[In memoriam]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Die Zukunft ist nicht nicht vorhersehbar.» Diese Worte sprach Joseph Weizenbaum im Februar 1991 in München, am European Software Festival, zu dem die damals zehnjährig gewordene Firma Borland geladen hatte. Weizenbaum votierte an einer Podiumsdiskussion dezidiert für Technologiefolgeabschätzung und forderte uns anwesende Informatiker auf, nicht für die Rüstungsindustrie zu arbeiten1. Zur Erinnerung: Im Februar 1991 herrschte Krieg, Golfkrieg #2.
Auch seine eigene Zukunft war für ihn vorhersehbar. Gemäss heise.de schrieb er in einer seiner letzten Mails
«Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben.»
Nun ist er doch gegangen, der Widerspenstige, der zeitlebens nur der Bequemlichkeit aus dem Weg gegangen ist. Mögen seine Erkenntnisse und Mahnungen den folgenden Generationen noch lange ihre Dienste erweisen.
1Weizenbaums ebenfalls anwesender &#8220;Intimgegner&#8221; aus dem MIT, Marvin Minsky, war weitaus ratloser, wie auf die aktuelle Gewalteskalation ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>«Die Zukunft ist <em>nicht</em> nicht vorhersehbar.» Diese Worte sprach <a rel="self" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum">Joseph Weizenbaum</a> im Februar 1991 in München, am European Software Festival, zu dem die damals zehnjährig gewordene Firma Borland geladen hatte. Weizenbaum votierte an einer Podiumsdiskussion dezidiert für Technologiefolgeabschätzung und forderte uns anwesende Informatiker auf, nicht für die Rüstungsindustrie zu arbeiten<sup>1</sup>. Zur Erinnerung: Im Februar 1991 herrschte Krieg, Golfkrieg #2.</p>
<p>Auch seine eigene Zukunft war für ihn vorhersehbar. Gemäss <a rel="self" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104672">heise.de</a> schrieb er in einer seiner letzten Mails</p>
<blockquote><p>«Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben.»</p></blockquote>
<p>Nun ist er doch gegangen, der Widerspenstige, der zeitlebens nur der Bequemlichkeit aus dem Weg gegangen ist. Mögen seine Erkenntnisse und Mahnungen den folgenden Generationen noch lange ihre Dienste erweisen.</p>
<p><small><sup>1</sup>Weizenbaums ebenfalls anwesender &#8220;Intimgegner&#8221; aus dem MIT, Marvin Minsky, war weitaus ratloser, wie auf die aktuelle Gewalteskalation zu reagieren sei. Sein Vorschlag: die Abschaffung des Sports, da dieser Aggressionen schüre.</small></p>
]]></content:encoded>
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