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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Satire</title>
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		<title>Gary Glitter wirbt jetzt für den Islam</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Grossbritannien ist eine Werbekampagne angelaufen, mit der gezeigt werden soll, dass der Kampf für Frauenrechte, der Schutz der Umwelt und andere wichtige gesellschaftliche Anliegen nicht nur kompatibel zum Islam sind sondern sich ureigentlich auf die Lehren Mohammeds zurückführen lassen.
Hinter der Plakat- und Online-Kampagne «Inspired by Muhammad» steht die Exploring Islam Foundation, welche sich zum Ziel gesetzt hat, «misconceptions surrounding Islam and Muslims» entgegenzutreten.
Zur Zeit hängen drei Motive an Londoner Bushaltestellen und in U-Bahnstationen, unter anderem eines mit dem Konterfei der ehemaligen MTV-Frontfrau Kristiane Backer. Weitere Plakate mit Prominenten sind geplant. kyriacou.ch gelang es, an zwei noch unveröffentlichte Entwürfe der beauftragten Werbeagentur zu kommen. Auch sie zeigen, wie vielseitig die Inspiration durch Mohammed ausfallen kann.


22.02.2009: Agentur C will Gläubige mit neuen Plakaten aufrütteln
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-3279" title="cristiane_backer" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/cristiane_backer1-200x300.jpg" alt="cristiane_backer" width="200" height="300" />In Grossbritannien ist eine Werbekampagne angelaufen, mit der gezeigt werden soll, dass der Kampf für Frauenrechte, der Schutz der Umwelt und andere wichtige gesellschaftliche Anliegen nicht nur kompatibel zum Islam sind sondern sich ureigentlich auf die Lehren Mohammeds zurückführen lassen.</p>
<p>Hinter der Plakat- und Online-Kampagne «<a href="http://www.inspiredbymuhammad.com/">Inspired by Muhammad</a>» steht die <a href="http://www.eifoundation.net/faq.html">Exploring Islam Foundation</a>, welche sich zum Ziel gesetzt hat, «misconceptions surrounding Islam and Muslims» entgegenzutreten.</p>
<p>Zur Zeit hängen drei Motive an Londoner Bushaltestellen und in U-Bahnstationen, unter anderem eines mit dem Konterfei der ehemaligen MTV-Frontfrau Kristiane Backer. Weitere Plakate mit Prominenten sind geplant. kyriacou.ch gelang es, an zwei noch unveröffentlichte Entwürfe der beauftragten Werbeagentur zu kommen. Auch sie zeigen, wie vielseitig die Inspiration durch Mohammed ausfallen kann.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3280" title="Gary Glitter believes" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Gary-Glitter.png" alt="Gary Glitter" width="460" height="288" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3285" title="pierre vogel believes" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/pierre-vogel-i-believe-in-stoning1.png" alt="pierre vogel - i believe in stoning" width="461" height="289" /></p>
<p><small>22.02.2009: <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/agentur-c-will-glaubige-mit-neuen-plakaten-aufrutteln/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Agentur C will Gläubige mit neuen Plakaten aufrütteln</a></small></p>
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		<title>Das Narrenpriesterduell (I): Sheich Abdul Mohsin al-Abaican vs Bischof Klaus Küng</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 07:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.
Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof Klaus Küng (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater Abdul Mohsin al-Abaican (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.
Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften Vorschlag, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.
Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen schlägt vor, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend ab Glas!). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3243" title="al-Abaican-Küng" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/al-Abaican-Küng.png" alt="al-Abaican-Küng" width="222" height="144" />Religionsführer zeigen sich besorgt: Kindsmissbrauch, Terroraufrufe und Betrügereien prägen die Schlagzeilen über ihre Gemeinschaften. Um davon abzulenken haben sie hinter verschlossenen Türen eine neue Trendsportart entwickelt: Das Narrenpriesterduell: Es soll die Vertreter der Religionsgemeinschaften in einem humorvollen Licht zeigen. Zugelassen sind alle Würdenträger grosser und kleiner Religionsgruppen. Die Aufgabe: mit einer möglichst grotesken Auslegung ihrer heiligen Schriften Schlagzeilen produzieren.</p>
<p>Bei der weltweiten Erstdurchführung treten der österreichische Diözesanbischof <strong>Klaus Küng</strong> (links) und der saudische Scheich und Regierungsberater <strong>Abdul Mohsin al-Abaican</strong> (leider kein Bild vorhanden) gegeneinander an.</p>
<p>Klaus Küng tritt an mit dem schalkhaften <a href="http://derstandard.at/1271377296217/St-Poeltner-Dioezesanbischof-Kueng-Homosexuelle-Netzwerke-in-der-Kirche">Vorschlag</a>, wiederverheiratete Geschiedene könnten die Kommunion empfangen, sollten sie ihre sexuelle Gemeinschaft nicht fortführen und «wie Bruder und Schwester» leben.</p>
<p>Scheich Abdul «Comical» Mohsin al-Abaican hingegen <a href="http://gulfnews.com/news/gulf/saudi-arabia/saudi-scholar-s-fatwa-wades-into-controversy-1.630494">schlägt vor</a>, dass das islamische Verbot für Frauen und Männer, die nicht derselben Familie angehören, sich in einem gemeinsamen Raum aufzuhalten, umgangen werden könnte, indem die Frauen den Männern ein Glas Brustmilch zum Trinken gäben (selbstredend <em>ab Glas!</em>). Dieses «Säugen» würde die Männer wie eigene Kinder zum Teil der Familie der Frau werden lassen – womit selbstredend jeder sexuelle Kontakt verboten bliebe.Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
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		<title>Islamischer Zentralrat und Evangelische Allianz fusionieren zur Union buchtreuer Gläubiger (UbG)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 06:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Annäherung dank Club-Sendung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2959" class="wp-caption alignright" style="width: 292px"><img class="size-full wp-image-2959   " title="Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gasser_illi.png" alt="Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser" width="282" height="158" /><p class="wp-caption-text">Wollen Kräfte bündeln: Qaasim Illi und Wilfried Gasser (Bilder sf.tv)</p></div>
<p>Die <a href="http://www.sf.tv/sendungen/club/index.php?docid=20100330">Club-Sendung</a> des Schweizer Fernsehens vom 30. März ermöglichte eine überraschende Annäherung: Die beiden Gäste, Qaasim Illi, Pressesprecher des <a href="http://www.izrs.ch/">Islamischen Zentralrats Schweiz</a> und Wilfried Gasser, Präsident der <a href="http://www.each.ch/">Schweizerischen Evangelischen Allianz</a>, sahen im Nachgang zur Sendung mit dem Titel «Muslime in der Schweiz – wie gefährlich sind Fundamentalisten?» mehr Gemeinsames als Trennendes und schlagen nun ihren jeweiligen Verbänden vor, in einer gemeinsamen Organisation aufzugehen, der <strong>Union buchtreuer Gläubiger</strong> (UGT).</p>
<p>«Wir glauben beide an die wörtliche Deutung unserer heiligen Bücher, lehnen vorehelichen Geschlechtsverkehr und Abtreibungen resolut ab und sehen die Gesellschaft ob der grassierenden Gottlosigkeit in Gefahr», sagte Qaasim Illi, der selbst in einem evangelikalen Umfeld aufgewachsen war, in der gemeinsamen Erklärung.</p>
<p>Wilfried Gasser doppelte nach: Wir mögen in unterschiedlichen Gotteshäusern beten, doch unsere Feinde sind dieselben: die Politiker, die den Einfluss der Religionen immer mehr zurückbinden wollen und die Wissenschafter, die uns die Welt ohne Schöpfergott erklären wollen. Zusammen können wir erreichen, dass die heiligen Bücher endlich wieder zur normativen Kraft in unserer Gesellschaft werden.</p>
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		<title>Die Welt verstehen – heute mit Doris Leuthard</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 08:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Doris Leuthard lebt in einer wundervollen Welt, die leider nur wenig bekannt ist. Höchste Zeit also für einen Ausflug in dieses eigenartige Wunderland der amtierenden Volkswirtschaftsministerin.

In der leuthardschen Welt sind die saudischen Erbmonarchen «vom Volk gewählt». Menschenrechtsverletzungen geschehen dort auch nicht etwa systematisch, so wie im anderen Saudiarabien, über das beispielsweise Amnesty International beständig berichtet. (Dumm nur, dass es doch dieses zweite Saudiarabien ist, welches alleine von Januar bis September 2009 aus der Schweiz Waffenlieferungen für 66 Millionen Franken erhielt.)
Pakistan und Indien sind in der Welt von Doris Leuthard keine eigenständigen Staaten, denn ihr Streit um das Gebiet Kaschmir stellt einen «innerstaatlichen Konflikt» dar, wie sie bereits vor drei Jahren in einem 10-vor-10-Interview erklärte.

Wahrscheinlich ist auch das Indien Doris Leuthards ein ganz anderes als dasjenige, in welchem gemäss der heutigen Ausgabe des «Sonntag» Schweizer Maschinenpistolen in den Händen von Kindersoldaten landeten…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2248" class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><a href="http://www.gsoa.ch/themen/kriegsmaterial-exporte/01038/demokratische-saudi-arabien-und-andere-b/"><img class="size-medium wp-image-2248  " title="Doris Leuthard erklärt die Welt" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Leuthard_Saudis-300x300.png" alt="Doris Leuthard erklärt die Welt" width="231" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: gsoa.ch</p></div>
<p>Doris Leuthard lebt in einer wundervollen Welt, die leider nur wenig bekannt ist. Höchste Zeit also für einen Ausflug in dieses eigenartige Wunderland der amtierenden Volkswirtschaftsministerin.</p>
<p>In der leuthardschen Welt sind die saudischen Erbmonarchen «<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-kann-Waffen-liefern/story/21266990">vom Volk gewählt</a>». Menschenrechtsverletzungen geschehen dort auch nicht etwa systematisch, so wie im anderen Saudiarabien, über das beispielsweise Amnesty International <a href="http://www.amnesty.org/en/region/saudi-arabia">beständig berichtet</a>. (Dumm nur, dass es doch dieses zweite Saudiarabien ist, welches alleine von Januar bis September 2009 aus der Schweiz Waffenlieferungen für 66 Millionen Franken erhielt.)</p>
<p>Pakistan und Indien sind in der Welt von Doris Leuthard keine eigenständigen Staaten, denn ihr Streit um das Gebiet Kaschmir stellt einen «innerstaatlichen Konflikt» dar, wie sie bereits vor drei Jahren in einem 10-vor-10-Interview erklärte: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=QizB4A89X7I[/youtube]</p>
<p style="text-align: center;"><small><strong>Ausschnitt 10-vor-10-Sendung vom <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=ddf8d71a-8c1c-4350-9cd1-92be0c4349ef&amp;referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2F10vor10%2Findex.php%3Fdocid%3D20061215">15. Dezember 2006</a></strong></small></p>
<p>Wahrscheinlich ist auch das Indien Doris Leuthards ein ganz anderes als dasjenige, in welchem gemäss der <a href="http://www.sonntagonline.ch/index.php?show=news&amp;id=668">heutigen Ausgabe des «Sonntag»</a> Schweizer Maschinenpistolen in den Händen von Kindersoldaten landeten&#8230;</p>
<p>Doch nicht nur geografisch unterscheidet sich die Welt von Doris «<a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/22671222">Wir sehen null Indizien für eine Rezession</a>» Leuthard von der unsrigen: An einer Podiumsdiskussion zur <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/site/Die-Initiative/Initiativtext/Initiativtext-mit-Erklaerungen.html">Kriegsmaterialinitiative</a> antwortete sie auf die Frage, wieso trotz Beteuerungen, Pakistan nicht mehr zu beliefern, der Export von 12&#8242;500 Mittelkaliber-Geschossen zugelassen worden war, «Ähm [Pause]. Ersatzteile darf man immer exportieren.» Ob sich wohl das pakistanische Militär beschwerte, dass die Munition beständig kaputt geht, zumeist schon beim ersten Gebrauch?</p>
<p>Die einen mögen froh sein, Doris Leuthard in einer Parallelwelt zu wissen. Diejenigen, die es irgendwie ärgerlich finden, dass sie dennoch für das Volkswirtschaftsdepartement zuständig ist, mögen sie in unsere Welt zurückholen. Wohl am einfachsten geschieht dies mit einem deutlichen «Ja» zur Kriegsmaterialinitiative am 29. November.</p>
<p><small>11.02.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/02/die-welt-verstehen-heute-mit-pius-bruder-franz-schmidberger/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Pius-Bruder Franz Schmidberger</a><br />
27.05.2008 <a href="http://kyriacou.ch/2008/05/die-welt-verstehen-heute-mit-sharon-stone/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Die Welt verstehen – heute mit Sharon Stone</a><br />
22.07.2007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/07/doris-leuthard-die-geografisch-herausgeforderte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Doris Leuthard – die geografisch herausgeforderte</a></small></p>
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		<title>Wirtschaftsnobelpreis für die Homöopathie!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 22:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht ans Homöopathie-Archiv und dessen Archivar  Martin Dinges.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2074" class="wp-caption alignright" style="width: 156px"><img class="size-medium wp-image-2074    " style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px; margin-left: 0px; margin-right: 0px;" title="Hahnemann-Archivar Martin Dinges" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Martin-Dinges-208x300.jpg" alt="Hahnemann-Archivar Martin Dinges (Foto IGM)" width="146" height="210" /><p class="wp-caption-text">Hahnemann-Archivar Martin Dinges (Foto IGM)</p></div>
<p>Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht ans <a href="http://www.igm-bosch.de/f3.htm" target="_blank">Homöopathie-Archiv</a> des Instituts für Geschichte der Medizin (IGM) und dessen heutigen stellvertretenden Leiter und Archivar, Prof. Dr. phil. Martin Dinges. Das Archiv, welches von der Robert-Bosch-Stiftung getragen wird, bewahrt die Nachlässe des Homöopathie-Begründers Samuel Hahnemann und seiner wichtigster Schüler und Nachfolger.</p>
<p>Der Preis wird in Anerkennung des bedeutenden empirischen und theoretischen Beitrags der Homöopathie in den Wirtschaftswissenschaften verliehen, namentlich der Falsifizierung der Hypothese des rationalen Verhaltens von Marktteilnehmern. Beeinflusst von den Parolen der Aufklärung postulierten die Autoren früher ökonomische Modelle, dass Nachfrager in einem Markt vernunftgetrieben handelten. Mehr als ein Jahrhundert bevor der Sozialwissenschafter Herbert Simon das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begrenzte_Rationalität">eingeschränkten Rationalität</a> einführte, entwickelte Hahnemann sorgfältige Versuchsanordnungen, die aufzeigen sollten, dass der Mensch keinesfalls danach strebt, informiert zu handeln.</p>
<p>Hahnemann entwickelte drei einfach falsifizierbare Thesen und fügte diese zu einer scheinbaren Therapiemethode zusammen. Zunächst schlug er mit der <em>Similis-Regel</em> vor, dass Krankheiten sich mit Substanzen heilen liessen, die unabhängig von der Krankheitsursache bei Gesunden dieselben Symptome hervorriefen wie bei Kranken. Im Weiteren votierte er mit der <em>Simplex-Regel</em> dafür, dass unabhängig vom spezifischen Leiden bei jedem Patienten ein einziges Präparat genüge, um ihn zu kurieren. Und schliesslich formulierte er das <em>Prinzip des Potentierens</em>: Die Wirkung einer Substanz soll mit zunehmender Verdünnung stärker werden.</p>
<p>Hahnemann konnte eindrücklich beweisen, dass charismatisches Auftreten und die Verwendung pseudowissenschaftlichen Jargons – 1824 erschien erstmals sein Werk «Organon der Heilkunst» – genügten, um bei seinen Versuchspersonen rationelles Denken weitgehend ausser Kraft zu setzen. Die rund 5400 an Hahnemann gerichteten Patientenbriefe belegen eindrücklich, dass er auch für die Erklärung von Massenverhalten wichtige empirische Grundlagen schuf; es sollte aber bis 1841 dauern, bis Charles Mackay in seinem Werk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Extraordinary_Popular_Delusions_and_the_Madness_of_Crowds">Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds</a> eine systematische Untersuchung zum Thema veröffentlichte. Nebst <em>«peculiar follies»</em> dokumentierte er auch frühe ökonomische Blasen.</p>
<p>In seinen <a href="http://www.igm-bosch.de/mitarbeiter/dinges_publ.htm" target="_blank">Publikationen</a> belegt Dinges eindrücklich, dass weder Richtungsstreitigkeiten unter den verschiedenen Schulen, die in der Nach-Hahnemannzeit entstanden, noch moderne wissenschaftliche Erkenntnisse die Popularität der Homöopathie beeinträchtigen. Längst ist aufgezeigt, dass in einem typischen homöopathischen Präparat aufgrund der hohen Verdünnung kein einziges Molekül der Ursubstanz vorhanden ist und dass homöopathische Präparate nicht wirksamer als andere Placebo sind.</p>
<p>Wohl bietet auch heute das Börsenverhalten Beweis für die eingeschränkte Rationalität von Marktteilnehmern. Doch zur Illustration der <strong>uneingeschränkten Irrationalität</strong> braucht es die Homöopathie. Es war in der Tat an der Zeit, dies einmal gebührend zu würdigen.</p>
<p>Das Ganze ausnahmsweise auch <a href="http://kyriacou.ch/2009/10/homeopaths-awarded-nobel-prize-in-economic-sciences/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">auf Englisch</a>. You read it here first!</p>
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		<title>Minneapolis: Verärgerter Gott knickt Kirchturm ein</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 06:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Tornado fegte am vergangenen Mittwoch durch die Innenstadt von Minneapolis – ein in dieser Jahreszeit offenbar nicht allzu seltenes Ereignis. Diesmal forderte er jedoch ein ganz besonderes Opfer: Der Kirchturm der örtlichen Lutherischen Kirche wurde geknickt, das Kreuz hing nach dem Vorfall schlaff herunter.

Für den Vertreter der lokalen Konkurrenz, den Baptisten-Prediger John Piper, ist klar, wie die himmlische Botschaft zu deuten war:

The tornado in Minneapolis was a gentle but firm warning to the ELCA and all of us: Turn from the approval of sin. Turn from the promotion of behaviors that lead to destruction.

Die Logik des pastoralen Forensikers war stringent: Die Evangelical Lutheran Church in America (ELCA) tagte just zu dieser Zeit und auf der Traktandenliste stand unter anderem die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort zum Sonntag</strong></p>
<div id="attachment_1723" class="wp-caption alignright" style="width: 245px"><img class="size-full wp-image-1723    " title="Durch Gottes Kraft zerstört: Der Kirchturm der Lutherischen Kirche von Minneapolis" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/minneapolis_steeple.png" alt="Durch Gottes Kraft zerstört: Der Kirchturm der Lutherischen Kirche von Minneapolis" width="235" height="176" /><p class="wp-caption-text">Lutherischer Kirchturm durch Gottes Kraft zerstört</p></div>
<p>Ein Tornado fegte am vergangenen Mittwoch durch die Innenstadt von Minneapolis – ein in dieser Jahreszeit offenbar nicht allzu seltenes Ereignis. Diesmal forderte er jedoch ein ganz besonderes Opfer: Der Kirchturm der örtlichen Lutherischen Kirche wurde geknickt, das Kreuz hing nach dem Vorfall schlaff herunter.</p>
<p>Für den Vertreter der lokalen Konkurrenz, den Baptisten-Prediger John Piper, ist klar, wie die himmlische Botschaft <a href="http://www.desiringgod.org/Blog/1965_the_tornado_the_lutherans_and_homosexuality/">zu deuten war</a>:</p>
<blockquote><p>The tornado in Minneapolis was a gentle but firm warning to the ELCA and all of us: Turn from the approval of sin. Turn from the promotion of behaviors that lead to destruction. Reaffirm the great Lutheran heritage of allegiance to the truth and authority of Scripture. Turn back from distorting the grace of God into sensuality. Rejoice in the pardon of the cross of Christ and its power to transform left and right wing sinners.</p></blockquote>
<p>Die Logik des pastoralen Forensikers war stringent: Die Evangelical Lutheran Church in America (ELCA) tagte just zu dieser Zeit und auf der Traktandenliste stand unter anderem die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Der Tornado musste demzufolge ein göttliches Warnsignal sein, denn <em>«Jesus Christ controls the wind, including all tornados.»</em></p>
<p>Am Freitag nahm die Versammlung den folgenden Passus dennoch <a href="http://blog.christianitytoday.com/ctliveblog/archives/2009/08/elca_approves_s.html">mit 619 zu 402 Stimmen an</a>:</p>
<blockquote><p>«Resolved, that the ELCA commit itself to finding ways to allow congregations that choose to do so to recognize, support, and hold publicly accountable life-long, monogamous, same gender relationships.»</p></blockquote>
<p>Für John Piper wohl irritierend: Trotz dieser Zweidrittelszustimmung zur Sünde blieben weitere zerstörerische Winde aus. Vielleicht hat der Gottessohn ja auch nur die Bohnen von seinem Speiseplan gestrichen.</p>
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		<title>Wege aus der Krise (I): Abzocken als Geistheiler</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 20:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaft schrumpft. Sogar Doris «Wir sehen null Indizien für eine Rezession» Leuthard postuliert inzwischen Konjunkturprogramm um Konjunkturprogramm.
Dabei geht es doch auch mit Eigeninitiative. Arbeitslose Banker können sich beispielsweise zu Geistheilern ausbilden lassen. Zwei, drei Kurse in Transbioenergie- einer Technik zur Transformation von Geschwurbel in harte Währung &#8211; und schon lassen sich ansehnliche Stundensätze erwirtschaften, wie der Quacksalber Rubens Faria morgen und übermorgen in Pfäffikon SZ beweisen wird:
Heilertage mit Geistheiler Rubens Faria aus Brasilien [...]
Eine Behandlung kostet Fr. 130,- und dauert 10 Minuten.
Das ergibt immerhin einen Stundentarif von CHF 780.- oder &#8211; bei acht Stunden «Arbeit» &#8211; einen Tagessatz von CHF 6240.-. Wer braucht da noch Konjunkturprogramme?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaft schrumpft. Sogar Doris «Wir sehen null Indizien für eine Rezession» Leuthard postuliert inzwischen Konjunkturprogramm um Konjunkturprogramm.</p>
<p>Dabei geht es doch auch mit Eigeninitiative. Arbeitslose Banker können sich beispielsweise zu Geistheilern ausbilden lassen. Zwei, drei Kurse in <a href="http://earth-oasis-events.com/seminarleiter/rubensfaria/seminar_transbioenergie.php">Transbioenergie</a>- einer Technik zur Transformation von Geschwurbel in harte Währung &#8211; und schon lassen sich ansehnliche Stundensätze erwirtschaften, wie der Quacksalber Rubens Faria morgen und übermorgen in Pfäffikon SZ <a href="http://www.gigerverlag.ch/0335b999a309d620c/index.html">beweisen</a> wird:</p>
<blockquote><p>Heilertage mit Geistheiler Rubens Faria aus Brasilien [...]<br />
Eine Behandlung kostet Fr. 130,- und dauert 10 Minuten.</p></blockquote>
<p>Das ergibt immerhin einen Stundentarif von CHF 780.- oder &#8211; bei acht Stunden «Arbeit» &#8211; einen Tagessatz von CHF 6240.-. Wer braucht da noch Konjunkturprogramme?</p>
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		<title>Grünliberale: Mit Esoterik in den Wahlkampf?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Grünliberale]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Schritt war zu erwarten und stellt quasi eine taktische Notwendigkeit dar: Auch die Grünliberalen treten zu den Stadtzürcher Exekutivwahlen an. Dies sichert ihnen erhöhte mediale Aufmerksamkeit und dient vor allem dazu, bei den zeitgleichen Parlamentswahlen möglichst gut abzuschneiden. Reelle Chancen auf den Einzug in den Stadtrat haben die Grünliberalen nicht, denn ihren natürlichen Verbündeten, die CVP und die FDP, bangen beide darum, ihre insgesamt vier Sitze zu erhalten. An der Urne dürfte sich die gegenseitige Unterstützung deshalb in engen Grenzen halten. Für die SP und die Grünen ist die Situation diesbezüglich weitaus komfortabler. Zwar hat die SP zwei Bisherige zu ersetzen und die Grünen streben einen zusätzlichen Sitz an, doch die sehr guten Resultate von Ruth Genner und Corine Mauch bei den vergangenen Ersatzwahlen haben gezeigt, dass in der Stadt Zürich eine rotgrüne Allianz nur schwer zu knacken ist.
Aber zurück zu den Grünliberalen: Sie steigen mit der politischen Quereinsteigerin Denise Wahlen ins Rennen. Vornehmlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schritt war zu erwarten und stellt quasi eine taktische Notwendigkeit dar: Auch die Grünliberalen treten zu den Stadtzürcher Exekutivwahlen an. Dies sichert ihnen erhöhte mediale Aufmerksamkeit und dient vor allem dazu, bei den zeitgleichen Parlamentswahlen möglichst gut abzuschneiden. Reelle Chancen auf den Einzug in den Stadtrat haben die Grünliberalen nicht, denn ihren natürlichen Verbündeten, die CVP und die FDP, bangen beide darum, ihre insgesamt vier Sitze zu erhalten. An der Urne dürfte sich die gegenseitige Unterstützung deshalb in engen Grenzen halten. Für die SP und die Grünen ist die Situation diesbezüglich weitaus komfortabler. Zwar hat die SP zwei Bisherige zu ersetzen und die Grünen streben einen zusätzlichen Sitz an, doch die sehr guten Resultate von Ruth Genner und Corine Mauch bei den vergangenen Ersatzwahlen haben gezeigt, dass in der Stadt Zürich eine rotgrüne Allianz nur schwer zu knacken ist.</p>
<p>Aber zurück zu den Grünliberalen: Sie steigen mit der politischen Quereinsteigerin Denise Wahlen ins Rennen. Vornehmlich zweierlei ist über die Kandidatin bekannt: Sie war eine der treibenden Kräfte zum Erhalt der «Rüebli-RS» für KantonsschülerInnen. Und die «Vitaltherapeutin» scheint ein ausgesprochenes Faible für Esoterik zu haben. Sie ist eine der MitgründerInnen der «<a href="http://www.trad-abendl-nhk.ch/">Gesellschaft zur Erhaltung und Förderung traditionell abendländischer Naturheilkunde</a>», die auf ihrer Website zu deren Entstehung folgendes festhält:</p>
<blockquote><p>Die Idee des Vereines, die traditionell abendländische Naturheilkunde zu erhalten und zu fördern und die zwischen Personen mit Interesse an Humoralmedizin, Alchemie, Astromedizin und europäischer Volksheilkunde zu pflegen, sprach uns alle an.</p></blockquote>
<p>Die Kombination der Schwerpunkte «wertkonservative Bildung» und «alternative Heilslehren» eröffnet den Grünliberalen, denen zuweilen mangelnde programmatische Griffigkeit vorgehalten wird, grundlegend neue Möglichkeiten. Einige nahe liegende Forderungen, mit denen sie punkten können:</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Astrologie statt Astronomie in der Volksschule</li>
<li>Vier-Kräfte-Lehre statt (böse) Chemie</li>
<li>Vitalpräparateobligatorium für den Kindergartenznüni</li>
</ul>
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		<title>Schweizer Rüstungsindustrie befriedet die Weltmeere</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 03:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Abstimmungskampf zur Kriegsmaterialinititive rollt langsam an. Die Initianten wollen die Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial und so genannten «besonderen militärischen Gütern» untersagen. Ausnahmen sind nur für reine Sport- und Jagdwaffen vorgesehen sowie für «Geräte zur humanitären Entminung». Denn diese basieren teilweise auf Panzerfahrgestellen und werden somit vom «Rüstungskontrollabkommen von Wassenaar» erfasst, einer Liste sämtlicher Güter, die ausschliesslich für militärische Zwecke konzipiert oder abgeändert wurden und in der gleichen Ausführung nicht auch zivil genutzt werden können.
Möglicherweise haben die Initianten (zu denen auch ich gehöre), jedoch das Friedensförderungspotential der Schweizer Rüstungsindustrie unterschätzt.
Dank Schweizer Technologie: Deutsche Marine bleibt im Hafen
Die Kieler Nachrichten vermelden, dass die Deutsche Marine voraussichtlich bis Mitte 2011 auf den Einsatz ihrer fünf neuen Korvetten K130 verzichten muss. Aus den geplanten Abenteuerreisen mit den je 240 Millionen Euro teuren Schiffen nach Libanon und Somalia wird also vorerst nichts. Der Grund: Die Getriebe der Winterthurer Renk-Maag AG &#8211; eine Tochterfirma der Deutschen RENK AG &#8211; müssen wegen Defekten allesamt ausgetauscht werden.

Auslaufverbot ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Schiffe versenken" src="http://kyriacou.ch/files/battleship.gif" alt="" width="101" height="78" />Der Abstimmungskampf zur <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/initiativ/text.htm">Kriegsmaterialinititive</a> rollt langsam an. Die Initianten wollen die Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial und so genannten «besonderen militärischen Gütern» untersagen. Ausnahmen sind nur für reine Sport- und Jagdwaffen vorgesehen sowie für «Geräte zur humanitären Entminung». Denn diese basieren teilweise auf Panzerfahrgestellen und werden somit vom «<a href="http://www.wassenaar.org/controllists/index.html">Rüstungskontrollabkommen von Wassenaar</a>» erfasst, einer Liste sämtlicher Güter, die ausschliesslich für militärische Zwecke konzipiert oder abgeändert wurden und in der gleichen Ausführung nicht auch zivil genutzt werden können.</p>
<p>Möglicherweise haben die Initianten (zu denen auch ich gehöre), jedoch das Friedensförderungspotential der Schweizer Rüstungsindustrie unterschätzt.</p>
<p><strong>Dank Schweizer Technologie: Deutsche Marine bleibt im Hafen</strong></p>
<p>Die Kieler Nachrichten <a href="http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/wirtschaft/?em_cnt=93231">vermelden</a>, dass die Deutsche Marine voraussichtlich bis Mitte 2011 auf den Einsatz ihrer fünf neuen <a href="http://www.luerssen.de/php/ship_de.php?pageid=13227">Korvetten K130</a> verzichten muss. Aus den geplanten Abenteuerreisen mit den je 240 Millionen Euro teuren Schiffen nach Libanon und Somalia wird also vorerst <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1026474/Getriebeschaden-legt-neue-Marine-Korvetten-lahm.html">nichts</a>. Der Grund: Die Getriebe der Winterthurer <a href="http://www.renk-maag.ch/Deutsch/Unternehmen/unternehmen.html">Renk-Maag AG</a> &#8211; eine Tochterfirma der Deutschen <a href="http://www.renk.biz/frameset.php?pub=1">RENK AG</a> &#8211; müssen wegen Defekten allesamt ausgetauscht werden.</p>
<p><img style="border: initial none initial;" src="http://kyriacou.ch/files/watermark.php.jpg" alt="watermark.php" width="473" height="319" /><br />
<small>Auslaufverbot bis 2011 für die Korvetten der Deutschen Marine <small>(Frank Behling/<a href="http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/wirtschaft/?em_cnt=93231&amp;em_art=gallery">kn-online.de</a>)</small></small></p>
<p>Ob es die Initianten verpasst haben, eine Ausnahme vorzusehen für «Komponenten, deren Einbau nachweislich das Funktionieren der damit ausgestatteten Rüstungsgüter verhindern»?</p>
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		<title>Pokern für Jesus und beten gegen Schwule &#8211; die Zürcher Citychurch in Aktion</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 09:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Die christlichen Fundamentalisten, die Lesben und Schwulen eine Party missgönnen, erhalten Verstärkung, wie der Tages-Anzeiger heute berichtet: Die Stadtzürcher City Church ruft ihre 170 Mitglieder auf, gegen die Europride anzubeten. In einer aufgrund der Zeitungsrecherche vom Netz genommenen Predigtaufnahme wurde gegen die homosexuelle Verschwörung, deren Drahtzieher «ein sexuell-strategisches Spinnennetz über die Welt ausbreiten» wollten, gewettert.
Gänzlich ohne irdische Freuden scheinen aber auch die City Churchianer nicht auskommen zu wollen. Die Kirche veranstaltet ab Ende März die Church Series of Poker. Und die Besucher sollen sich restlos wohl fühlen. Die Ankündigung im Netz jedenfalls verspricht:
Die Service-Girls bringen dir die Drinks und den Food direkt an den Platz.
Es werden wohl alles kirchlich geprüfte Heteras sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die christlichen Fundamentalisten, die Lesben und Schwulen eine Party missgönnen, erhalten Verstärkung, wie der Tages-Anzeiger heute <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Beten-gegen-das-Schwulenfestival-EuroPride/story/13982958">berichtet</a>: Die Stadtzürcher <a href="http://www.citychurch.ch/">City Church</a> ruft ihre 170 Mitglieder auf, gegen die Europride anzubeten. In einer aufgrund der Zeitungsrecherche vom Netz genommenen Predigtaufnahme wurde gegen die homosexuelle Verschwörung, deren Drahtzieher «ein sexuell-strategisches Spinnennetz über die Welt ausbreiten» wollten, gewettert.</p>
<p>Gänzlich ohne irdische Freuden scheinen aber auch die City Churchianer nicht auskommen zu wollen. Die Kirche veranstaltet ab Ende März die <a href="http://www.csop.ch/">Church Series of Poker</a>. Und die Besucher sollen sich restlos wohl fühlen. Die Ankündigung im Netz jedenfalls verspricht:</p>
<blockquote><p>Die Service-Girls bringen dir die Drinks und den Food direkt an den Platz.</p></blockquote>
<p>Es werden wohl alles kirchlich geprüfte Heteras sein.</p>
]]></content:encoded>
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