<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Sport</title>
	<atom:link href="http://kyriacou.ch/tag/sport/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kyriacou.ch</link>
	<description>Save our planet - it&#039;s the only one with chocolate</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jul 2010 09:40:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Olympics go virtual reality</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/08/olympics-go-virtual-reality/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/08/olympics-go-virtual-reality/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 18:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentor]]></category>
		<category><![CDATA[Neppenfang]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=706</guid>
		<description><![CDATA[Dass das offizielle China nichts dem Zufall überlässt, überrascht wenig. Folgerichtig war die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele nicht nur bis ins letzte perfekt eingeübt, es wurde auch sichergestellt, dass allfällige Pannen verborgen blieben.
Menschen hat China seit je her unter Kontrolle, bei den 15’000 Tänzern brauchte es wohl keine weiteren Vorsichtsmassnahmen. Der ureigenen Pyromanentechnik hingegen trauten die Organisatoren offenbar nicht, wie heise.de berichtet:

Spektakuläre Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten &#8220;Fußabdrücken&#8221; über der Stadt waren nicht live aufgenommen, sondern über ein Jahr mit Computeranimationen vorbereitet worden.
Ein Angestellter einer Video-Produktionsfirma klärte die Zeitung Beijing Shibaon darüber auf, dass nur die Schlusssequenz live übertragen worden sei.
«Aber die Zuschauer dachten, es sei echt – damit hat unsere Arbeit ihren Zweck erfüllt.»
Genau, Authentizität ist ja wohl etwas vom letzten, das die Zuschauer von den diesjährigen Olympischen Spielen wirklich erwarten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das offizielle China nichts dem Zufall überlässt, überrascht wenig. Folgerichtig war die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele nicht nur bis ins letzte perfekt eingeübt, es wurde auch sichergestellt, dass allfällige Pannen verborgen blieben.</p>
<p>Menschen hat China seit je her unter Kontrolle, bei den 15’000 Tänzern brauchte es wohl keine weiteren Vorsichtsmassnahmen. Der ureigenen Pyromanentechnik hingegen trauten die Organisatoren offenbar nicht, wie heise.de <a rel="self" href="http://www.heise.de/newsticker/Olympische-Illusion-TV-Bilder-der-Eroeffnungsfeier-waren-teilweise-manipuliert--/meldung/114067">berichtet</a>:</p>
<blockquote>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img title="Perfekte Choreografie" src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry231_1.jpg" alt="Perfekte Choreografie" width="210" height="277" /><p class="wp-caption-text">Perfekte Choreografie</p></div>
<p>Spektakuläre Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten &#8220;Fußabdrücken&#8221; über der Stadt waren nicht live aufgenommen, sondern über ein Jahr mit Computeranimationen vorbereitet worden.</p></blockquote>
<p>Ein Angestellter einer Video-Produktionsfirma klärte die Zeitung Beijing Shibaon darüber auf, dass nur die Schlusssequenz live übertragen worden sei.</p>
<blockquote><p>«Aber die Zuschauer dachten, es sei echt – damit hat unsere Arbeit ihren Zweck erfüllt.»</p></blockquote>
<p>Genau, Authentizität ist ja wohl etwas vom letzten, das die Zuschauer von den diesjährigen Olympischen Spielen wirklich erwarten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/08/olympics-go-virtual-reality/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jetzt geht&#8217;s los</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/06/jetzt-gehts-los/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/06/jetzt-gehts-los/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 12:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbares]]></category>
		<category><![CDATA[Extraseichtes]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=629</guid>
		<description><![CDATA[Dass der Termin immer näher rückt, war unvermeidlich. Als Niederdorfbewohner ist man mittendrin. Ebenfalls unvermeidlicherweise. Im fernen Wollishofen hingegen, am heutigen Dorfmärt, an dem ich an einer Velobörse der Pro Velo aushelfe, deutet nichts darauf hin, dass irgendetwas besonderes ansteht.
Frohes Feiern, Fiebern oder Fernbleiben allerseits

Unter sunnebuebe.ch eine eigene Tanzgruppe zusammenstellen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Termin immer näher rückt, war unvermeidlich. Als Niederdorfbewohner ist man mittendrin. Ebenfalls unvermeidlicherweise. Im fernen Wollishofen hingegen, am heutigen Dorfmärt, an dem ich an einer Velobörse der Pro Velo aushelfe, deutet nichts darauf hin, dass irgendetwas besonderes ansteht.</p>
<h3>Frohes Feiern, Fiebern oder Fernbleiben allerseits</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="470" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="&amp;userid=Dkc8XHeo&amp;autostart=0" /><param name="src" value="http://www.sunnebuebe.ch/media/swf/sunnebuebe.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="470" src="http://www.sunnebuebe.ch/media/swf/sunnebuebe.swf" flashvars="&amp;userid=Dkc8XHeo&amp;autostart=0"></embed></object><br />
<small>Unter <a rel="self" href="http://kyriacou.ch/files/sunnebuebe.ch#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">sunnebuebe.ch</a> eine eigene Tanzgruppe zusammenstellen</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/06/jetzt-gehts-los/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die UEFA &#8211; ein Staat im Staat?</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/04/die-uefa-ein-staat-im-staat/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/04/die-uefa-ein-staat-im-staat/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 13:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=478</guid>
		<description><![CDATA[Die Uefa definiert gerne ihre eigenen Spielregeln &#8211; und zwar beileibe nicht nur für den Fussball. Übertragungsrechte für Fussballspiele möchte sie liebend gerne frei von gesetzlichen Schranken versteigern, Gastwirten, das Biersortiment vorschreibenund nun wollen sie auch noch Bussen verteilen:
Legal erworbene Tickets für die Euro 08 weiterzuverkaufen, verstösst gegen die Nutzungsbedingungen der Uefa. Der Europäische Fussballverband hat deshalb bereits einige hundert Personen gebüsst.(NZZ).
Die UEFA unterhält nun also eine eigene Wirtschaftspolizei, die gegen Personen vorgeht, die irgendwelche klein gedruckten Vertragsbestimmungen missachtet haben sollen? Dann soll sie halt Zivilklagen einreichen, aber gefälligst die Hände von der Rechtssprechung lassen. Mir reichen die Kirchen und das Militär, die sich bereits (semilegalisiert) als Staat im Staat aufführen. Vereine, die das auch noch tun, brauchen wir definitiv nicht.
Die UEFA scheint aber nach mehr zu streben, wie sie am vergangenen Freitag verkündete:
As things stand, the European sports federations do not have the necessary legal security to be able to fulfil their statutory tasks, notably to be able ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Uefa definiert gerne ihre eigenen Spielregeln &#8211; und zwar beileibe nicht nur für den Fussball. <a rel="self" href="http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/97460">Übertragungsrechte</a> für Fussballspiele möchte sie liebend gerne frei von gesetzlichen Schranken versteigern, Gastwirten, das Biersortiment <a rel="self" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/04/09/schweiz/basler_wirte_lassen_sich_an_der_euro_einzaeunen">vorschreiben</a>und nun wollen sie auch noch <a rel="self" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/bereits_hunderte_von_bussen_wegen_euro-tickets_1.720003.html">Bussen verteilen</a>:</p>
<blockquote><p>Legal erworbene Tickets für die Euro 08 weiterzuverkaufen, verstösst gegen die Nutzungsbedingungen der Uefa. Der Europäische Fussballverband hat deshalb bereits einige hundert Personen gebüsst.(<a rel="self" href="http://kyriacou.ch/files/Legal%20erworbene%20Tickets%20f%C3%BCr%20die%20Euro%2008%20weiterzuverkaufen,%20verst%C3%B6sst%20gegen%20die%20Nutzungsbedingungen%20der%20Uefa.%20Der%20Europ%C3%A4ische%20Fussballverband%20hat%20deshalb%20bereits%20einige%20hundert%20Personen%20geb%C3%BCsst.#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">NZZ</a>).</p></blockquote>
<p>Die UEFA unterhält nun also eine eigene Wirtschaftspolizei, die gegen Personen vorgeht, die irgendwelche klein gedruckten Vertragsbestimmungen missachtet haben sollen? Dann soll sie halt Zivilklagen einreichen, aber gefälligst die Hände von der Rechtssprechung lassen. Mir reichen die Kirchen und das <a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/sudan_einfach.html">Militär</a>, die sich bereits (semilegalisiert) als Staat im Staat aufführen. Vereine, die das auch noch tun, brauchen wir definitiv nicht.</p>
<p>Die UEFA scheint aber nach mehr zu streben, wie sie am vergangenen Freitag verkündete:</p>
<blockquote><p>As things stand, the European sports federations do not have the necessary legal security to be able to fulfil their statutory tasks, notably to be able to build the best national teams and to maintain the importance and status of international matches and tournaments. (s. dort verlinktes <a rel="self" href="http://www.uefa.com/multimediafiles/download/uefa/keytopics/68/77/11/687711_download.pdf">PDF</a>).</p></blockquote>
<p>Beim derzeitigen Gebaren der Sportmultis kann man eigentlich nur von Glück reden, dass dem so ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/04/die-uefa-ein-staat-im-staat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IOC: Nichts gelernt aus London und Paris</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/04/ioc-nichts-gelernt-aus-london-und-paris/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/04/ioc-nichts-gelernt-aus-london-und-paris/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 07:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[IOC]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=426</guid>
		<description><![CDATA[Der diesjährige olympische Fackellauf ist möglicherweise der erste und letzte, der derart megalomanisch aufgezogen wurde. Kevan Gosper, IOC-Pressesprecher und Vizechef der IOC-Koordinationskommission für Beijing2008, spekulierte, dass künftig die Flamme direkt von Olympia ins Gastgeberland geschickt werden könnte.
Gosper verurteilte die Proteste in London und Paris, nannte die Demonstranten «professionelle Störer, die voller Verbitterung und Hass» seien. Das ist natürlich Dummfug. Natürlich gab es gut organisierte Gruppen, Exiltiberter beispielsweise, die auch allen Grund zur Verbitterung haben, oder die Vertreter der der reporter sans frontières, die ihre Aktionen bestens vorbereiteten. Aber Tausende «professionelle Störer» auf den Plan zu rufen, das kriegen wohl nur Diktaturen wie das Gastgeberland gebacken. Das IOC liess nach der Vergabe der Spiele an Beijing verlauten, dass ein Land mit einer starken Regierung den Spielen Vorteile bringe. Die Organisatoren sind also selbst schuld, wenn sie nun die Fackel durch Länder jagen, in denen die Bevölkerung nicht einfach alles konzertiert bejubelt, was ihnen an Spielen dargeboten wird.
Das IOC ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige olympische Fackellauf ist möglicherweise der erste und letzte, der derart megalomanisch aufgezogen wurde. Kevan Gosper, IOC-Pressesprecher und Vizechef der IOC-Koordinationskommission für Beijing2008, <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.tagi.ch/dyn/news/ausland/859206.html">spekulierte</a>, dass künftig die Flamme direkt von Olympia ins Gastgeberland geschickt werden könnte.</p>
<p>Gosper verurteilte die Proteste in London und Paris, nannte die Demonstranten «professionelle Störer, die voller Verbitterung und Hass» seien. Das ist natürlich Dummfug. Natürlich gab es gut organisierte Gruppen, Exiltiberter beispielsweise, die auch allen Grund zur Verbitterung haben, oder die Vertreter der der <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=26475">reporter sans frontières</a>, die ihre Aktionen bestens vorbereiteten. Aber Tausende «professionelle Störer» auf den Plan zu rufen, das kriegen wohl nur Diktaturen wie das Gastgeberland gebacken. Das IOC liess nach der Vergabe der Spiele an Beijing verlauten, dass ein Land mit einer starken Regierung den Spielen Vorteile bringe. Die Organisatoren sind also selbst schuld, wenn sie nun die Fackel durch Länder jagen, in denen die Bevölkerung nicht einfach alles konzertiert bejubelt, was ihnen an Spielen dargeboten wird.</p>
<p>Das IOC mag sein eigenes Gebaren offenbar genauso wenig hinterfragen wie die chinesische Regierung. In einem Punkt könnte das IOC aber von der Jintao-Clique was lernen: Die <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.ft.com/cms/s/0/78ca2216-01d1-11dd-a323-000077b07658.html?nclick_check=1">sucht</a> nämlich nun dringend ein westliches PR-Büro, welches ihr Image aufpolieren soll.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg hat im Gosper-Tenor <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/ioc_fackellauf__1.704275.html">nachgedoppelt</a>: «Das in demokratischen Ländern herrschende Recht der Demonstrationsfreiheit wird von professionellen Demonstranten ausgenutzt.» Vielleicht sollten sich Gosper und Lindberg eine Emigration nach China überlegen, wenn ihnen Meinungsäusserungsfreiheit so zuwider ist&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/04/ioc-nichts-gelernt-aus-london-und-paris/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieviele Polizisten braucht es, um Frieden und Völkerverbundenheit zu symbolisieren?</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/04/wieviele-polizisten-braucht-es-um-frieden-und-volkerverbundenheit-zu-symbolisieren/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/04/wieviele-polizisten-braucht-es-um-frieden-und-volkerverbundenheit-zu-symbolisieren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[IOC]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=418</guid>
		<description><![CDATA[Die olympische Fackel wurde heute also durch London getragen. 2000 Polizisten und ein Rudel chinesischer Sicherheitsbeamter waren nötig, um sicherzustellen dass dem Symbol des Friedens und der Verbundenheit zwischen den Völkern das Licht nicht ausging.
In London scheiterten die Versuche von Demonstranten, die Fackel zu ergreifen oder mit einem Feuerlöscher auszublasen.
Morgen ist Paris an der Reihe, auch dort dürften ein paar Überraschungen auf die Stafettenläufer im Dienste Beijings warten. Es ist also durchaus möglich, dass während der 123 noch verbleibenden Tage das olympische Feuer doch noch irgendwo auf der Strecke bleibt, auch wenn für die Jintaoiade natürlich nichts dem Zufall überlassen wird. (1936 misslangen die zahlreichen Versuche, das Feuer für die Hitleriade zu löschen.)
Die Vereinten Nationen haben übrigens beschlossen, dass ihre Mitarbeiter nicht am Fackellauf in Nordkorea teilnehmen sollen, aus Angst die Regierung von Kim Jong-il könnte den Anlass für Propagandazwecke missbrauchen. Neiaberau, dass es tatsächlich solche Regierungen gibt auf der Welt&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die olympische Fackel wurde heute also durch London getragen. 2000 Polizisten und ein Rudel chinesischer Sicherheitsbeamter waren nötig, um sicherzustellen dass dem Symbol des Friedens und der Verbundenheit zwischen den Völkern das Licht nicht ausging.</p>
<p>In London <a rel="self" href="http://ap.google.com/article/ALeqM5jOAkBTRTcudu2xOvUvKGVVN9praQD8VSF4PG0">scheiterten</a> die Versuche von Demonstranten, die Fackel zu ergreifen oder mit einem Feuerlöscher auszublasen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 469px"><img title="Chinesische Sicherheitsbeamte und britische Polizisten im gemeinsamen Kampf gegen einen Feuerdieb. Foto Yui Mok/The Associated Press, Quelle: International Herald Tribune " src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry136_1.jpg" alt="Chinesische Sicherheitsbeamte und britische Polizisten im gemeinsamen Kampf gegen einen Feuerdieb. Foto Yui Mok/The Associated Press, Quelle: International Herald Tribune " width="459" height="254" /><p class="wp-caption-text">Chinesische Sicherheitsbeamte und britische Polizisten im gemeinsamen Kampf gegen einen Feuerdieb. Foto Yui Mok/The Associated Press, Quelle: International Herald Tribune </p></div>
<p>Morgen ist Paris an der Reihe, auch dort dürften ein paar Überraschungen auf die Stafettenläufer im Dienste Beijings warten. Es ist also durchaus möglich, dass während der 123 noch verbleibenden Tage das olympische Feuer doch noch irgendwo <a rel="self" href="http://torchrelay.beijing2008.cn/en/journey/journeymap/">auf der Strecke</a> bleibt, auch wenn für die Jintaoiade natürlich <a rel="self" href="http://www.topnews.in/chinese-team-delhi-guard-olympics-torch-230910">nichts dem Zufall</a> überlassen wird. (1936 <a rel="self" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27569/1.html">misslangen</a> die zahlreichen Versuche, das Feuer für die Hitleriade zu löschen.)</p>
<p>Die Vereinten Nationen haben übrigens <a rel="self" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article3690011.ece">beschlossen</a>, dass ihre Mitarbeiter nicht am Fackellauf in Nordkorea teilnehmen sollen, aus Angst die Regierung von Kim Jong-il könnte den Anlass für Propagandazwecke missbrauchen. Neiaberau, dass es tatsächlich solche Regierungen gibt auf der Welt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/04/wieviele-polizisten-braucht-es-um-frieden-und-volkerverbundenheit-zu-symbolisieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hayek, Omega und die Menschenrechte</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/03/hayek-omega-und-die-menschenrechte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/03/hayek-omega-und-die-menschenrechte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 20:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=406</guid>
		<description><![CDATA[Swatch-Gründer Nicolas Hayek ist 80 und kein bisschen müde. Dies zeigt einInterview mit der NZZ am Sonntag. Mit einer neu gegründeten Holding-Gesellschaft will er den Energiemarkt aufmischen und hochwirksame Solarzellen, dezentrale Wasserstoffproduktion, alltagstaugliche Brennstoffzellen und leistungsfähige und günstige Batterien entwickeln.
Doch nicht nur für die Umwelt setzt sich Hayek gemäss Selbstdarstellung ein. Gerechtigkeit, Freiheit und die Menschenrechte sind ihm nicht minder wichtig. Es ist zu hoffen, dass sein Tatendrang und sein unbestrittenes Durchsetzungsvermögen dazu reichen, dass er den Beijing 2008-Sponsor Omega zu mehr werden lässt als zu einem blossen Kollaborateur mit einem brutalen Regime.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Swatch-Gründer Nicolas Hayek ist 80 und kein bisschen müde. Dies zeigt ein<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wir_brauchen_eine_revolution_im_energieverbrauch_1.697374.html">Interview</a> mit der NZZ am Sonntag. Mit einer neu gegründeten Holding-Gesellschaft will er den Energiemarkt aufmischen und hochwirksame Solarzellen, dezentrale Wasserstoffproduktion, alltagstaugliche Brennstoffzellen und leistungsfähige und günstige Batterien entwickeln.</p>
<p>Doch nicht nur für die Umwelt setzt sich Hayek gemäss Selbstdarstellung ein. Gerechtigkeit, Freiheit und die Menschenrechte sind ihm nicht minder wichtig. Es ist zu hoffen, dass sein Tatendrang und sein unbestrittenes Durchsetzungsvermögen dazu reichen, dass er den Beijing 2008-Sponsor <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.omegawatches.com/minisites/beijing/generic/20080201/main.htm">Omega</a> zu mehr werden lässt als zu einem blossen Kollaborateur mit einem brutalen Regime.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/03/hayek-omega-und-die-menschenrechte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>China: Staatsterror nicht nur gegen Tibeter</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/03/china-staatsterror-nicht-nur-gegen-tibeter/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/03/china-staatsterror-nicht-nur-gegen-tibeter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 09:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[IOC]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=398</guid>
		<description><![CDATA[Die ethnischen Minderheiten machen &#8220;nur&#8221; knapp zehn Prozent der Gesamtbevölkerung Chinas aus. Aber zusammen bilden sie immerhin eine Gruppe von rund 100 Millionen Personen. 64 nationale Minderheiten zählt die offizielle Statistik. Die Han-Chinesen, bei welchen die wirtschaftlichen und politischen Fäden zusammenlaufen, stellen sicher, dass die Minderheiten nicht aufbegehren. Und ihnen scheint jedes Mittel recht.
Gemäss Reporter sans frontières nehmen die Repressionen im Vorfeld der Olympischen Spiele laufend zu. Vertreter der Uiguren &#8211; ein turkmenisches Volk &#8211; wurden wegen separatistischer Tätigkeit exekutiert. Und natürlich nehmen auch Überwachung und Zensur des Internet laufend zu. Aber das IOC sieht sich weiterhin nur für Brot und Spiele zuständig&#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ethnischen Minderheiten machen &#8220;nur&#8221; knapp zehn Prozent der Gesamtbevölkerung Chinas aus. Aber zusammen bilden sie immerhin eine Gruppe von rund 100 Millionen Personen. <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1205081001327.shtml">64 nationale Minderheiten</a> zählt die offizielle Statistik. Die Han-Chinesen, bei welchen die wirtschaftlichen und politischen Fäden zusammenlaufen, stellen sicher, dass die Minderheiten nicht aufbegehren. Und ihnen scheint jedes Mittel recht.</p>
<p>Gemäss <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #336633;" rel="self" href="http://www.rsf.org/">Reporter sans frontières</a> nehmen die Repressionen im Vorfeld der Olympischen Spiele laufend zu. Vertreter der Uiguren &#8211; ein turkmenisches Volk &#8211; wurden wegen separatistischer Tätigkeit exekutiert. Und natürlich nehmen auch Überwachung und Zensur des Internet laufend zu. Aber das IOC sieht sich weiterhin nur für Brot und Spiele zuständig&#8230;</p>
<p><a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #336633;" rel="self" href="http://www.rsf.org/"><img style="border: initial none initial;" src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry127_1.gif" alt="468-60-gb-4" width="468" height="60" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/03/china-staatsterror-nicht-nur-gegen-tibeter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Verlautbarungen des Chinesischen Wahrheitsministeriums</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/03/die-verlautbarungen-des-chinesischen-wahrheitsministeriums/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/03/die-verlautbarungen-des-chinesischen-wahrheitsministeriums/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 19:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[IOC]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=393</guid>
		<description><![CDATA[Gemäss Journalisten ohne Grenzen (rsf) versprach der Bürgermeister von Beijing vergangenes Jahr Folgendes:
The freedom of foreign journalists to carry out their professional work, will be guaranteed
Dumm nur, dass über Unruhen und möglicherweise Hunderte Toter zu berichten, nach chinesischer Auffassung offenbar nicht zum Aufgabenbereich eines Journalisten gehört. Denn gemäss rsf werden seit dem 12. März ausländische Medienvertreter nicht mehr nach Tibet gelassen, und mindestens 25 dort und in anderen Gegenden mit tibetischer Bevölkerung tätige Berufsleute wurden ausgewiesen.
Grösste Sorge für das Internationale Olympischen Komitees scheint derweil zu sein, ob die Olympische Fackel wie geplant durch Tibet getragen werden kann. Offenbar kann nur so die frohe Olympische Botschaft ungetrübt in die Welt posaunt werden:
The Olympic torch is a powerful symbol which inspires people from all over the world to overcome their differences and come together in mutual understanding in anticipation of the games which it heralds.
Mein für Beijing 2008 vorgeschlagene Slogan crueler, meeker, swankier scheint leider immer passender. Eigentlich habe ich mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäss Journalisten ohne Grenzen (<a rel="self" href="http://www.rsf.org/">rsf</a>) versprach der Bürgermeister von Beijing vergangenes Jahr Folgendes:</p>
<blockquote><p>The freedom of foreign journalists to carry out their professional work, will be guaranteed</p></blockquote>
<p>Dumm nur, dass über Unruhen und möglicherweise <a rel="self" href="http://www.tagi.ch/dyn/news/ausland/852404.html">Hunderte Toter</a> zu berichten, nach chinesischer Auffassung offenbar nicht zum Aufgabenbereich eines Journalisten gehört. Denn <a rel="self" href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=26248">gemäss rsf</a> werden seit dem 12. März ausländische Medienvertreter nicht mehr nach Tibet gelassen, und mindestens 25 dort und in anderen Gegenden mit tibetischer Bevölkerung tätige Berufsleute wurden ausgewiesen.</p>
<p>Grösste Sorge für das Internationale Olympischen Komitees scheint derweil zu sein, ob die Olympische Fackel <a rel="self" href="http://www.iht.com/articles/ap/2008/03/17/sports/EU-SPT-OLY-IOC-Torch-Relay.php">wie geplant</a> durch Tibet getragen werden kann. Offenbar kann nur so die frohe Olympische Botschaft ungetrübt in die Welt posaunt werden:</p>
<blockquote><p>The Olympic torch is a powerful symbol which inspires people from all over the world to overcome their differences and come together in mutual understanding in anticipation of the games which it heralds.</p></blockquote>
<p>Mein für Beijing 2008 vorgeschlagene Slogan <em><a rel="self" href="http://kyriacou.ch/2008/02/beijing-2008-crueler-meeker-swankier/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">crueler, meeker, swankier</a></em> scheint leider immer passender. Eigentlich habe ich mit solchen Prognosen verdammt ungern recht&#8230;</p>
<p><a rel="self" href="http://www.rsf.org/"><img style="border: initial none initial;" src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry126_1.gif" alt="468-60-gb-4" width="468" height="60" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/03/die-verlautbarungen-des-chinesischen-wahrheitsministeriums/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beijing 2008 &#8211; crueler, meeker, swankier</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2008/02/beijing-2008-crueler-meeker-swankier/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link>
		<comments>http://kyriacou.ch/2008/02/beijing-2008-crueler-meeker-swankier/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 07:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt spinnt]]></category>
		<category><![CDATA[IOC]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kyriacou.ch/?p=311</guid>
		<description><![CDATA[Noch 179 Tage bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Beijing. Und die Stadt putzt sich ganz schön raus. «Preserving the Charm of Beijing» heisst es dazu auf der offiziellen Website. Dass dafür nach Schätzungen 1.25 Millionen Menschen zwangsumgesiedelt wurden, schmälert den Charme natürlich kein Bisschen.
Diese Olympischen Spiele sollen die profitabelsten aller Zeiten werden, so Gerhard Heiberg, Marketing-Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). 65 Millionen Dollar bezahlen die 54 offiziellen Sponsoren je einzeln für ihre Teilnahme am «Olympic Partner Programme». Da soll es natürlich keine Zwischenfälle geben wie 1968 in Mexiko, als die beiden schwarzen US-Amerikanischen 200 Sprinter Tommie Smith und John Carlos auf dem Siegerpodest ihre Arme zu einem «Power to the People»-Gruss empor streckten und der zwischen ihnen platzierte Australier Peter Norman seine Sympathie mit dem Tragen eines «Olympic Project for Human Rights-Badges ausdrückte.
Im Jahr 2008 sollen die Athleten natürlich die Friede-Freude-Eierkuchen-Stmmung auf keinen Fall mit lästigen Hinweisen auf die alltägliche Repression unterdrücken. Es soll schliesslich nicht erneut ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch 179 Tage bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Beijing. Und die Stadt putzt sich ganz schön raus. «Preserving the Charm of Beijing» heisst es dazu auf der <a rel="self" href="http://en.beijing2008.cn/">offiziellen Website</a>. Dass dafür nach Schätzungen 1.25 Millionen Menschen <a rel="self" href="http://www.guardian.co.uk/china/story/0,,2096323,00.html">zwangsumgesiedelt</a> wurden, schmälert den Charme natürlich kein Bisschen.</p>
<p>Diese Olympischen Spiele sollen die <a rel="self" href="http://www1.china.org.cn/english/sports/153121.htm">profitabelsten aller Zeiten</a> werden, so Gerhard Heiberg, Marketing-Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). <a rel="self" href="http://hrichina.org/public/PDFs/CRF.3.2007/CRF-2007-3_Action.pdf">65 Millionen Dollar</a> bezahlen die 54 offiziellen Sponsoren je einzeln für ihre Teilnahme am «Olympic Partner Programme». Da soll es natürlich keine Zwischenfälle geben wie 1968 in Mexiko, als die beiden schwarzen US-Amerikanischen 200 Sprinter Tommie Smith und John Carlos auf dem Siegerpodest ihre Arme zu einem «Power to the People»-Gruss empor streckten und der zwischen ihnen platzierte Australier Peter Norman seine Sympathie mit dem Tragen eines «Olympic Project for Human Rights-Badges ausdrückte.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 207px"><a title="Olympische Spiele Mexiko 1968: Power to the People" href="http://kyriacou.ch/files/BIGpage1_blog_entry107_1.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img style="border: initial none initial;" title="Quelle: Wikipedia / AP-Fotografie " src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry107_1.jpg" alt="Olympische Spiele Mexiko 1968: Power to the People" width="197" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Wikipedia / AP-Fotografie </p></div>
<p>Im Jahr 2008 sollen die Athleten natürlich die Friede-Freude-Eierkuchen-Stmmung auf keinen Fall mit lästigen Hinweisen auf die alltägliche <a rel="self" href="http://www.rsf.org/rubrique.php3?id_rubrique=174">Repression</a> unterdrücken. Es soll schliesslich nicht erneut vorkommen, dass das Time Magazine das Olympische Motto <em>«faster, higher, stronger»</em> zu <em>«</em><em><a rel="self" href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,900397-1,00.html">angrier, nastier, uglier</a></em><em>»</em> umbenennen muss, um seiner Empörung ob des Missbrauchs der sportlichen Plattform für politische Aussagen freien Lauf zu lassen.</p>
<p>Folgerichtig hat deshalb der Britische Olympische Verband (BOA) seinen Athleten verboten, heikle politische Fragestellungen zu kommentieren. Nachdem dieser Passus zu Kritik führte, versicherte der BOA-Sprecher, dass es keinesfalls darum ginge, die Meinungsäusserungsfreiheit einzuschränken (s. <a rel="self" href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/11/china.olympicgames2008">Guardian</a>). Es gehe nur darum, dass beispielsweise niemand in einem «Free Tibet»-T-Shirt rumlaufe. Und man wolle den Athleten Medientraining geben und sich auf Modellantworten zu Menschenrechtsfragen einigen. Nein, die Meinungsäusserungsfreiheit wird dabei natürlich kein Bisschen tangiert.</p>
<p>Mein Vorschlag für das Time-Cover vom 1. September 2008: <em>«Beijing 2008: crueler, meeker, swankier»</em> (brutaler, unterwürfiger, grosskotziger).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kyriacou.ch/2008/02/beijing-2008-crueler-meeker-swankier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
