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Artikel mit dem Tag 'You read it here first'

Allgemein, Politik »

[2 Dez 2011 | Ein Kommentar | 377 mal angeschaut]
Das Ende der Wehrpflicht (IX)

Die Tat ist vollbracht: Die GSoA hat für ihre Initiative Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht 129’000 Unterschriften gesammelt.

Das Volk wird also darüber abstimmen können, ob die Schweiz dem europäischen Trend folgen soll – und ob die volkswirtschaftlichen Kosten der Wehrpflicht von vier Milliarden Franken pro Jahr eingespart werden sollen.

Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk an die Nation!

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft »

[11 Okt 2009 | 6 Kommentare | 2.893 mal angeschaut]
Wirtschaftsnobelpreis für die Homöopathie!

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaft geht ans Homöopathie-Archiv und dessen Archivar Martin Dinges.

Politik »

[23 Jun 2009 | Ein Kommentar | 656 mal angeschaut]

Vier starke Voten der KandidatInnen, gefolgt von vier engagierten Empfehlungen von Gotten und Göttis – so begann die Ausmarchung zwischen Heidi Bucher, Pierino Cerliani, Christoph Hug und Daniel Leupi um die zweite Kandidatur für den Stadtzürcher Stadtrat.
Eine einzige Wahlrunde genügte: Daniel Leupi machte das Rennen im ersten Wahlgang mit einer Punktlandung: Er erzielte 78 Stimmen, das absolute Mehr lag bei 77.
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Politik »

[1 Apr 2009 | Ein Kommentar | 788 mal angeschaut]

Kathrin Martelli hat entschieden: Sie tritt Ende Jahr als Stadträtin von Zürich zurück und verlegt ihren Wohnsitz nach Küsnacht, wo sie Parteikollege Max Baumgartner als Gemeindepräsidentin beerben soll. Baumgartner, der noch im Januar verkündet hatte, dass er für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stehe, tritt ins zweite Glied zurück und kandidiert nächstes Frühjahr nur noch als ordentlicher Gemeinderat – ohne Groll wie er betont.
Die Idee, Kathrin Martelli an die Goldküste zu holen, stammt von Alt-SVP-Nationalrat und Wahl-Küsnachter Walter Frey. Er hatte sich zusammen mit der FDP-Regierungsrätin Ursula Gut für Martellis Kandidatur engagiert und öffentlich sein Unverständnis gezeigt gegenüber dem Entscheid der Stadtzürcher SVP, Martelli für den zweiten Wahlgang nicht mehr zu unterstützen. Beim Werben für Martelli auf der Strasse im März wurde klar, dass es einen Plan B braucht. In Küsnacht, wo die bürgerliche Zusammenarbeit noch unbelastet ist, stiess Frey mit seiner Idee auf offene Ohren. Martelli, die sich als Hochbauvorsteherin dafür eingesetzt hatte, dass …

Politik, Statistisches »

[31 Mrz 2009 | Noch kein Kommentar | 1.062 mal angeschaut]

Bereits am Wahlsonntag wusste man bei der FDP ganz genau, wer Schuld am eigenen Wahldebakel war: Die SVP. Deren Aufruf zum Wahlboykott hatte nach freisinniger Einschätzung voll durchgeschlagen.

Abb. 1: Stimmenveränderungen vom ersten (hell) zum zweiten Wahlgang (dunkel)
Vordergründig mag dies Martellis Verlust von 8557 gegenüber dem 1. Wahlgang erklären – nicht aber Corine Mauchs Zuwachs um 3625 Stimmen. Es drängen sich also ein paar statistische Analysen auf.
SVP-Anhänger dürften im ersten Wahlgang der Stadtratsersatzwahlen grossmehrheitlich «Roger Liebi» auf ihren Stimmzettel geschrieben haben. In der Tat korrelieren die Liebi-Stimmen des ersten Wahlgangs stark mit Martellis Stimmenrückgang bei der zweiten Ausmarchung ums Präsidium – ungefähr die Hälfte der SVP-Wähler dürfte tatsächlich Martelli im zweiten Wahlgang die Stimme verweigert haben. Überraschend ist aber eine zweite, nicht minder deutliche Korrelation: Diejenige der Liebi-Stimmen mit den Zusatzstimmen für Corine Mauch:

Abb. 2: Martelli brach beim zweiten Wahlgang in allen neun Wahlkreisen ein, Mauch legte überall zu. Die Veränderungen korrelieren deutlich mit den Stimmen, …

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[31 Jan 2006 | Ein Kommentar | 727 mal angeschaut]

Der Tages-Anzeiger veröffentlichte heute die Ergebnisse eine Umfrage zu den Stadtratswahlen. Wie zu befü^H^H^H^Herwarten war, sind alle Bisherigen komfortabel im Rennen.
Interessant ist nun, die Prozentsätze als Basis zu nehmen, um zu sehen, wer das absolute Mehr erreichen dürfte. Sollten sich die Tagi-Daten in etwa bestätigen, zeichnet sich ein zweiter Wahlgang um den 9. Platz ab: Lauber wie auch Liebi blieben deutlich unter dem absoluten Mehr:

KandidatIn
Resultat

Neukomm
72
gewählt

Stocker
72
gewählt

Ledergerber
72
gewählt

Maurer
71
gewählt

Martelli
62
gewählt

Waser
55
gewählt

Vollenwyder
53
gewählt

Türler
50
gewählt

Lauber
24
nicht gewählt

Liebi
20
nicht gewählt

Girod
11
nicht gewählt

Luchsinger
10
nicht gewählt

Danner
8
nicht gewählt

Filli
7
nicht gewählt

Angst
6
nicht gewählt

Recher*
2
nicht gewählt

Schicker*
2
nicht gewählt

Total
597

Teiler Sitze * 2
18

Absolutes Mehr (Total/Teiler)
33.2

* Annahmen – Im Tagi-Artikel fehlen zu den AL-Kandidatinnen Prognosen
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2002 hab ich mit derselben Rechnung einen zweiten Wahlgang vorausgesagt, aber da hat ja keiner auf mich gehört… Ich wette diesmal ein Bier auf meine Prognose.
Besonders erfreulich an den Umfrageresultaten ist, dass Bas Girod von den 18-34-Jährigen als Neunter gewählt würde!
Bas, Du kannst allfällige Ferienpläne für den Frühling also schon mal streichen.
Und die Grünen (die alten und die jungen) können den Medien und der SP …

Politik »

[28 Jan 2006 | Noch kein Kommentar | 570 mal angeschaut]

Der dem VBS unterstellte Strategische Nachrichtendienst (SND) bemühte sich in Davos, sein angeschlagenes Image aufzupolieren. In einer völligen Abkehr vom bisherigen Vorgehen, entschied sich der SND aktuell abgefangene Faxe gleich selbst der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen (und so dem noch immer nicht identifizierten Maulwurf in den eigenen Reihen zuvorzukommen).
Vor den Toren des World Economic Forum (WEF) baute der SND deshalb ein mobiles Abhör- und PR-Büro ein und ermöglichte so den Gästen von Klaus Schwab, sich vor Ort von der Effizienz und technischen Expertise des SND überzeugen zu können.

Bilder: zvg – weiteres Bildmaterial findet sich hier
Gleich drei Faxe, die in Sachen Brisanz der unlängst abgehörten Botschaft aus Ägypten in Nichts nachstehen dürften, wurden in Davos abgefangenen, entziffert und den WEF-Teilnehmern ausgehändigt. Als erstes konnte eine Mitteilung des US-Sonderbotschafters für den Irak, James A. Baker, an die Carlyle Group entschlüsselt werden. Des weiteren wurde ein Schreiben des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai sichergestellt.
In der Schweiz am meisten zu reden …