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	<title>Andreas Kyriacou über Manches&#187; Zensur</title>
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		<title>Zum Blasphemietag: weg mit Art 261 StGB</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Erinnern wir uns: heute vor sechs Jahren veröffentlichte die konservative dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Mohammed-Karikaturen, welche sie bei dänischen Zeichnern in Auftrag gegeben hatte.
Der darauf folgende &#8220;Karikaturenstreit&#8221; - angeheizt mitunter von zwei dänischen Imamen, welche auf einer Nahostreise die Jyllands Posten-Karikaturen mit anderen Bildern anreicherten und in islamistischen Kreisen rumreichten - löste nicht nur einen unentschuldbaren Gewaltexzess aus, sondern auch langwierige Debatten über Meinungs-, Kunst und Religionsfreiheit.
Die Zeitung und mehrere der Karikaturisten wurden auch Jahre nach der Veröffentlichung bedroht, allen voran Kurt Westergaard, welcher die bekannteste der zwölf Zeichnungen angefertigt hatte.
Es gab da und dort Nachdrucke der Karikaturen, doch viele Redaktionen übten Selbstzensur, mal aus Sorge um die Sicherheit ihrer Belegschaft, mal aus Rücksicht auf so genannt religiöse Gefühle.
Dass religiöse im Gegensatz zu politischen oder anderen weltanschaulichen Standpunkten eine Sonderbehandlung erhalten, hat mitunter mit der Gesetzgebung zu tun. Viele Staaten, auch westliche, kennen Paragrafen, welche Blasphemie unter Strafe stellen. Auch die Schweiz: §261 des Strafgesetzbuchs lautet:
Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit
Wer öffentlich und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4699" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><a href="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/westergaard.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-4699  " title="Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/westergaard.jpg" alt="Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)" width="189" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Mohammed-Karikatur (Kurt Westergaard)</p></div>
<p>Erinnern wir uns: heute vor sechs Jahren veröffentlichte die konservative dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Mohammed-Karikaturen, welche sie bei dänischen Zeichnern in Auftrag gegeben hatte.</p>
<p>Der darauf folgende &#8220;Karikaturenstreit&#8221; - angeheizt mitunter von zwei dänischen Imamen, welche auf einer Nahostreise die Jyllands Posten-Karikaturen mit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399791,00.html" target="_blank">anderen Bildern</a> anreicherten und in islamistischen Kreisen rumreichten - löste nicht nur einen unentschuldbaren Gewaltexzess aus, sondern auch langwierige Debatten über Meinungs-, Kunst und Religionsfreiheit.</p>
<p>Die Zeitung und mehrere der Karikaturisten wurden auch Jahre nach der Veröffentlichung bedroht, allen voran Kurt Westergaard, welcher die bekannteste der zwölf Zeichnungen angefertigt hatte.</p>
<p>Es gab da und dort Nachdrucke der Karikaturen, doch viele Redaktionen übten Selbstzensur, mal aus Sorge um die Sicherheit ihrer Belegschaft, mal aus Rücksicht auf so genannt religiöse Gefühle.</p>
<p>Dass religiöse im Gegensatz zu politischen oder anderen weltanschaulichen Standpunkten eine Sonderbehandlung erhalten, hat mitunter mit der Gesetzgebung zu tun. Viele Staaten, auch westliche, kennen Paragrafen, welche Blasphemie unter Strafe stellen. Auch die Schweiz: <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a261.html" target="_blank">§261 des Strafgesetzbuchs</a> lautet:</p>
<blockquote><p>Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit</p>
<p>Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt,</p>
<p>wer eine verfassungsmässig gewährleistete Kultushandlung böswillig verhindert, stört oder öffentlich verspottet,</p>
<p>wer einen Ort oder einen Gegenstand, die für einen verfassungsmässig gewährleisteten Kultus oder für eine solche Kultushandlung bestimmt sind, böswillig verunehrt,</p>
<p>wird mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft.</p></blockquote>
<p>Es gibt keinerlei Grund, religiöse Überzeugungen mehr als andere zu schützen. Der Artikel kann verlustfrei gestrichen werden. Die Gesetzgebung findet es (richtigerweise) unnötig, politische Überzeugungen mit einem solchen Immunitätsartikel zu würdigen. Redaktionsstuben, Parteisekretariate, Polizeiwachen, Militärkasernen, Gewerkschafts- oder Verbandszentralen und dergleichen mehr brauchen keinen Sonderartikel, um sie vor &#8220;Verunehrung&#8221; zu bewahren. In all diesen Fällen wird angenommen, dass die üblichen Rechtsgarantien auf Hausfrieden, Eigentumsschutz, Schutz vor Verleumdung, freier Meinungsäusserung usw. genügen, um Organisationen und deren Wirken ausreichend zu schützen.</p>
<p>Schaffen wir Rechtsgleichheit &#8211; streichen wir Art 261 StGB.</p>
<p><small>Der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Blasphemy_Day" target="_blank">Blasphemietag</a> wurde 2009 vom <a href="http://www.centerforinquiry.net/" target="_blank">Center for Enquiry</a> ins Leben gerufen und auf den Tag der Veröffentlichung besagter Mohammed-Karikaturen gesetzt.</small></p>
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		<item>
		<title>Das Burka-Verbot ist keine Lösung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 18:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenglocken]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Dammbruch beginnt also in Belgien: Das Tragen von Burkas und Niqabs soll durch ein neues Gesetz verboten werden, welches «das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt» in der Öffentlichkeit untersagt. In weiteren Staaten, so auch der Schweiz, sind ähnliche Vorhaben in Vorbereitung.
«Die Burka ist ein mobiles Gefängnis», liess sich der liberale Abgeordnete Bart Somers zitieren. Man braucht nichts schönzureden, dies trifft für die allermeisten Trägerinnen wohl zu. Dennoch stellt sich die Frage, ob demokratische Staaten, die in aller Regel vorgeben, individuelle Freiheitsrechte hoch zu halten, Kleidervorschriften für ihre Bevölkerung erlassen sollen und dürfen.
Es soll dem Staat nicht abgesprochen werden, auch mit illiberalen Mitteln seine Bürger vor sich selbst und anderen zu schützen, doch die angebliche Poppersche Losung «keine Toleranz der Intoleranz» wird in der aktuellen Debatte vorschnell und unzulässig verkürzt zitiert.
In «The Open Society and Its Enemies», das Popper während des zweiten Weltkrieges geschrieben hatte, zeigt er die Schwierigkeit der Gratwanderung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3090" class="wp-caption alignright" style="width: 238px"><img class="size-full wp-image-3090 " title="burqa" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/burqa.png" alt="Quelle: Steve Evans, Flickr/Wikipedia (creative commons)" width="228" height="221" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Steve Evans, Flickr/Wikipedia (creative commons)</p></div>
<p>Der Dammbruch beginnt also in Belgien: Das Tragen von Burkas und Niqabs soll durch ein neues Gesetz <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/belgien-burka-verbot">verboten</a> werden, welches «das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt» in der Öffentlichkeit untersagt. In weiteren Staaten, so auch der Schweiz, sind ähnliche Vorhaben in Vorbereitung.</p>
<p><em>«Die Burka ist ein mobiles Gefängnis</em>», liess sich der liberale Abgeordnete Bart Somers zitieren. Man braucht nichts schönzureden, dies trifft für die allermeisten Trägerinnen wohl zu. Dennoch stellt sich die Frage, ob demokratische Staaten, die in aller Regel vorgeben, individuelle Freiheitsrechte hoch zu halten, Kleidervorschriften für ihre Bevölkerung erlassen sollen und dürfen.</p>
<p>Es soll dem Staat nicht abgesprochen werden, auch mit illiberalen Mitteln seine Bürger vor sich selbst und anderen zu schützen, doch die angebliche Poppersche Losung «keine Toleranz der Intoleranz» wird in der aktuellen Debatte vorschnell und unzulässig verkürzt zitiert.</p>
<p>In «The Open Society and Its Enemies», das Popper während des zweiten Weltkrieges geschrieben hatte, zeigt er die Schwierigkeit der Gratwanderung auf:</p>
<blockquote><p>The so-called paradox of freedom is the argument that freedom in the sense of absence of any constraining control must lead to very great restraint, since it makes the bully free to enslave the meek. The idea is, in a slightly different form, and with very different tendency, clearly expressed in Plato.</p>
<p>Less well known is the paradox of tolerance: Unlimited tolerance must lead to the disappearance of tolerance. <strong>If we extend unlimited tolerance even to those who are intolerant, if we are not prepared to defend a tolerant society against the onslaught of the intolerant, then the tolerant will be destroyed, and tolerance with them. — In this formulation, I do not imply, for instance, that we should always suppress the utterance of intolerant philosophies; as long as we can counter them by rational argument and keep them in check by public opinion, suppression would certainly be unwise. </strong></p>
<p><strong></strong>But we should claim the right to suppress them if necessary even by force; for it may easily turn out that they are not prepared to meet us on the level of rational argument, but begin by denouncing all argument; they may forbid their followers to listen to rational argument, because it is deceptive, and teach them to answer arguments by the use of their fists or pistols. We should therefore claim, in the name of tolerance, the right not to tolerate the intolerant. We should claim that any movement preaching intolerance places itself outside the law, and we should consider incitement to intolerance and persecution as criminal, in the same way as we should consider incitement to murder, or to kidnapping, or to the revival of the slave trade, as criminal.</p></blockquote>
<p>Selbstredend verfolgen religiöse Fundamentalisten genau jene Strategie, die Popper beschreibt: Sie verhöhnen rationale Argumente, schirmen ihre Anhänger von anderen Meinungen ab und reagieren zuweilen mit Gewalt. Dennoch: Burkaverbote engen den Handlungsspielraum von Islamisten kaum mehr ein als das Verbot von Minaretten, die Zahl ihrer Trägerinnen in der Schweiz ist nur unbedeutend höher als die Zahl der Minarette an Schweizer Moscheen. Doch ausgerechnet für die Handvoll Frauen, die in der Schweiz von ihren Gatten zum Tragen von Burka oder Niqab gezwungen werden, könnte ein Verbot zu weniger statt mehr Freiheit führen, denn wer sich ausserstande sieht, sich den Kleidervorschriften des selbsternannten «Hausherrn» zu widersetzen, wird sich ohne kompatible Kleidung kaum mehr in der Öffentlichkeit aufhalten.</p>
<p>Man soll durchaus aus Sicherheitsgründen das Autofahren mit Burka untersagen, überall dort, wo die Identifikation einer Einzelperson unerlässlich ist, das Ablegen von Kopfverhüllungen einfordern und es beispielsweise Sportverbänden frei stellen, ob sie ihren Mitgliedern auferlegen wollen, bei Turnieren auf das Tragen von religiösen Symbolen zu verzichten.</p>
<p>Doch wenn ein Land wirklich religiösen Anachronismus zurückbinden will, muss es konsequent das Primat des weltlichen Staates vorleben, nicht da und dort Partikularverbote gegen eine einzige Religion erlassen.</p>
<p>Noch im Februar <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/oberland/Gossauer-Glocken-laeuten-die-ganze-Nacht/story/24637786?gId=64">entschied</a> das Schweizer Bundesgericht, dass Kirchenglocken trotz Überschreitung von gesetzlichen Genzwerten «aus Tradition» die ganze Nacht läuten dürfen. Wer solche religiösen Machtdemonstrationen und das Aushebeln weltlicher Gesetze duldet oder gar befürwortet, soll sich nicht wundern, dass andere ihre orthodoxen Spleens ebenfalls für gesellschaftsfähig halten.</p>
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		<title>Zeichnet 1000 Mohammed-Karikaturen! [update]</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 22:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird also nichts aus dem Überraschungsgast: Die Organisatoren des Kopenhagener Kongresses «Gods &#038; Politics» mussten verkünden, dass der Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard dem Mitte Juni stattfindenden Anlass aus Sicherheitsgründen fernbleiben wird. Westergaard wurde für seine 2005 entstandene Illustration, die Mohammed mit Bombe auf dem Kopf darstellt, bekannt. Seit 2008 steht er unter ständigem Polizeischutz, im Januar dieses Jahres entging er nur knapp einem Anschlag in seinem Haus im dänischen Aarhus. Der Attentäter war ein muslimischer Somalier mit Verbindungen zu Al Quaida.

Letzte Woche wurden zudem die Southpark-Macher Trey Parker und Matt Stone bedroht, da sie zur 200. Sendung Mohammed in einem Bärenkostüm abgebildet und im Sketch darauf hinwiesen hatten, dass Mohammed eben nicht abgebildet werden dürfe. Eine extremistische Gruppe namens revolutionmuslim liess daraufhin auf ihrer Website verlauten:

We have to warn Matt and Trey that what they are doing is stupid and they will probably wind up like Theo Van Gogh for airing this show.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://atheistconvention.eu/"><img class="size-full wp-image-2970 alignleft" title="gods_and_politics_2010_copenhagen" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/gods_and_politics_2010_copenhagen.png" alt="gods_and_politics_2010_copenhagen" width="115" height="115" /></a>Es wird also nichts aus dem Überraschungsgast: Die Organisatoren des Kopenhagener Kongresses «<a href="http://atheistconvention.eu/">Gods &amp; Politics</a>» mussten verkünden, dass der Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard dem <a href="http://kyriacou.ch/2010/04/veranstaltungshinweis-gods-and-politics-18-20-juni-kopenhagen/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Mitte Juni stattfindenden Anlass</a> aus Sicherheitsgründen fernbleiben wird. Westergaard wurde für seine 2005 entstandene Illustration, die Mohammed mit Bombe auf dem Kopf darstellt, bekannt. Seit 2008 steht er unter ständigem Polizeischutz, im Januar dieses Jahres entging er nur knapp einem Anschlag in seinem Haus im dänischen Aarhus. Der Attentäter war ein muslimischer Somalier mit Verbindungen zu Al Quaida.</p>
<p><img class="size-full wp-image-3019  alignright" title="Nicht abgebildet: Mohammed" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/mohammed_bear_southpark.jpg" alt="Nicht abgebildet: Mohammed" width="361" height="203" /></p>
<p>Letzte Woche wurden zudem die Southpark-Macher Trey Parker und Matt Stone <a href="http://74.125.77.132/search?q=cache:-92WCCeuJBQJ:revolutionmuslim.com/index.php%3Foption%3Dcom_content%26view%3Darticle%26id%3D4384:south-park-to-air-episode-with-cartoon-of-the-prophet-muhammad-saaws%26catid%3D52:abu-talhah-al-amrikee%26Itemid%3D95+%22South+Park+Aired+Episode+Insulting+The+Prophet%22&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=ch&amp;client=safari">bedroht</a>, da sie zur 200. Sendung Mohammed in einem Bärenkostüm abgebildet und im Sketch darauf hinwiesen hatten, dass Mohammed eben nicht abgebildet werden dürfe. Eine extremistische Gruppe namens revolutionmuslim liess daraufhin auf ihrer Website verlauten:</p>
<blockquote><p>We have to warn Matt and Trey that what they are doing is stupid and they will probably wind up like Theo Van Gogh for airing this show.</p></blockquote>
<p>Das Teddy-Kostüm-Sujet als Teil der Jubiläumssendung, die von Rückblicken auf vergangene Episoden geprägt war, war wohl in erster Linie eine Kritik am Entscheid von Comedy Central, im Jahr 2006 eine Southpark-Ausgabe nicht auszustrahlen, weil darin Mohammed als Comic-Figur zu sehen war. Die Jubiläumssendung thematisierte auch erboste Reaktionen von in früheren Sendungen karikierten Hollywood-Stars – und die Empfindlichkeit extremistischer Muslime und deren Hang zu Gewalttätigkeit. Nicht nur die Drohgebärden religiöser Spinner sollten erneut Realität werden, Comedy Central <a href="http://artsbeat.blogs.nytimes.com/2010/04/22/south-park-episode-is-altered-after-muslim-groups-warning/?scp=1&amp;sq=%22south%20park%22&amp;st=cse">zensurierte</a> nach ebendiesen Reaktionen erneut. Die beiden Southpark-Autoren zeigten sichtlich <a href="http://74.125.77.132/search?q=cache:qzBEdjGwJP8J:www.southparkstudios.com/news/3878+A+Statement+from+Matt+and+Trey">not amused</a>:</p>
<blockquote><p>In the 14 years we&#8217;ve been doing South Park we have never done a show that we couldn&#8217;t stand behind. We delivered our version of the show to Comedy Central and they made a determination to alter the episode. It wasn&#8217;t some meta-joke on our part. Comedy Central added the bleeps. In fact, Kyle&#8217;s customary final speech was about intimidation and fear. It didn&#8217;t mention Muhammad at all but it got bleeped too.</p></blockquote>
<p>Man soll über Geschmack uneins sein und die Motive der Karikaturisten hinterfragen dürfen. Doch auf zweierlei muss man in modernen Rechtsstaaten bestehen: Dass Satire über Religiosität nicht anders behandelt wird als politische oder sonstwie gesellschaftskritische Satire. Und dass diese niemals durch Gewaltandrohung unterdrückt werden kann. Die wohl beste Art, dies durchzusetzen, ist die Zahl der Mohammed-Karikaturen zu erhöhen. Deshalb: Zeichnet 1000 Mohammed-Karikaturen!</p>
<p>Zum Beispiel rechtzeitig zum 20. Mai, dem «Everybody draw Mohammed Day», den <span style="text-decoration: line-through;">eine ungenannt sein wollende Zeichnerin / ein ungenannt sein wollender Zeichner</span> <a href="http://www.mynorthwest.com/?nid=11&amp;sid=313601">die Cartoonistin Molly Norris</a> aufgrund der Gewaltdrohung gegen die Soutpark-Macher ausgerufen hat.</p>
<div id="attachment_3043" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-3043   " title="Auf Wunsch der Zeichnerin / des Zeichners ohne Quellenangabe" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/DrawMohammedPosterNoName.jpg" alt="DrawMohammedPosterNoName" width="553" height="807" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Molly Norris</p></div>
<p><small>02.12.1007 <a href="http://kyriacou.ch/2007/12/von-unglaubigen-teddybaren-und-eselsweisheiten/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Von ungläubigen Teddy-Bären und Eselsweisheiten<br />
</a>11.02.2006 <a href="http://kyriacou.ch/2006/02/anti-karikaturen-demonstration-in-bern-ein-erster-schritt-zu-einer-sinnvollen-politdebatte/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Anti-Karikaturen-Demonstration in Bern: Ein erster Schritt zu einer sinnvollen Politdebatte?</a></small></p>
<p><small> </small></p>
<p><small><strong>Andere BloggerInnen zum Thema:</strong><br />
Pharyngula: <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2010/04/mohammeds_dead_hand_still_ruin.php">Mohammed&#8217;s dead hand still ruins lives from the grave</a><br />
Skepchick Rebecca Watson: <a href="http://skepchick.org/blog/2010/04/danish-cartoonist-cancels-on-copenhagen-atheist-conference/">Danish Cartoonist Cancels on Copenhagen Atheist Conference</a></small></p>
<p><strong>Update 26.04.10</strong>: Die Cartoonistin <a href="http://mollynorris.com/">Molly Norris</a>, die den «Everybody draw Mohammed Day» initiiert hatte, wünschte erst, dass ihr Bild ohne Namensnennung verwendet wird. Da es anderswo auf dem Web schon in einer Version mit Signatur seine Verbreitung fand, hat sie nun der Nachrichtenagentur AP in einem <a href="http://www.mynorthwest.com/?nid=11&amp;sid=313601">Interview</a> erläutert, wieso sie den Aufruf Ernst meint und wo sie die Grenze von Satire zieht.</p>
<p><small> </small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da ist wahrscheinlich kein Weihnachtsmann – das grosse Weltanschauungen-Casting</title>
		<link>http://kyriacou.ch/2009/12/da-ist-wahrscheinlich-kein-weihnachtsmann-das-grosse-weltanschauungen-casting/#utm_source=feed&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=feed</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit für ein Casting der weltanschaulichen Botschaften...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2411" title="kein_weihnachtsmann" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/kein_weihnachtsmann.png" alt="kein_weihnachtsmann" width="192" height="173" /><strong>«Da ist wahrscheinlich kein Weihnachtsmann»</strong>: Bei den Freidenkern wurde anfangs Oktober diskutiert, diesen Slogan im Kanton Zug als Plakatmotiv zu verwenden, nachdem der dortige Stadtrat «Da ist wahrscheinlich kein Gott» auf öffentlichem Grund nicht zulassen wollte. Die paradoxe Intervention wurde nicht nötig, der Stadtrat bewilligte den Aushang schliesslich doch. (Spätestens nachdem Giacobbo-Müller eine ähnliche Idee <a href="http://religions-frei.ch/2009/10/12/tag-239-der-kampagnejour-239-de-la-campagnegiorno-239-della-campagna/">präsentierten</a>, wäre die Sache auch nur noch halb so lustig gewesen.) Die Frage bleibt nun also offen, ob das Hinterfragen gewisser imaginären Freunde heikler ist als das Hinterfragen anderer imaginären Freunde.</p>
<p>Doch vom «Fall Zug» soll hier nicht weiter die Rede sein, von den Plakaten dafür umso mehr. Die «<a href="http://kyriacou.ch/2009/02/theres-probably-no-limit-businserate-selbst-gemacht/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">there&#8217;s probably no god</a>»-Kampagne war eine Antwort auf eine Buswerbung einer englischen Sekte. In der Schweiz wurde eine analoge Kampagne politisch verhindert, deshalb wichen die FreidenkerInnen auf Plakatwände aus. Inzwischen animierte das Sujet die Pius-Bruderschaft zu eigenen Plakaten. Altbekannt sind die Motive der Agentur C.</p>
<p>Zeit also für ein <strong>Casting der weltanschaulichen Botschaften.</strong> Bewertet werden können sieben Kriterien. Die Kandidaten:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><div id="attachment_2421" class="wp-caption alignright" style="width: 321px"><a href="http://geniess-das-leben.ch/"><img class="size-full wp-image-2421    " title="«Da ist wahrscheinlich kein Gott»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/Wahrscheinlich_kein_Gott_.jpg" alt="In der Schweiz von den Freidenkern lanciert" width="311" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Plakat der Freidenker</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><div id="attachment_2432" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><img class="size-full wp-image-2432 " title="«Gott ist Dein Richter»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/pius_gott_ist_dein_richter.jpg" alt="Plakat der Pius-Bruderschaft" width="192" height="222" /><p class="wp-caption-text">Plakat der Pius-Bruderschaft</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><div id="attachment_2417" class="wp-caption alignright" style="width: 348px"><img class="size-full wp-image-2417 " title="Agentur C: «Du sollst keine anderen Götter neben mir haben»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/agentur_c_keine_anderen_goetter.jpg" alt="Plakat der Agentur C" width="338" height="160" /><p class="wp-caption-text">Plakat der Agentur C</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><div id="attachment_2424" class="wp-caption alignright" style="width: 172px"><a href="http://kyriacou.ch/2009/02/agentur-c-will-glaubige-mit-neuen-plakaten-aufrutteln/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-full wp-image-2424  " title="«Wer am Sabbat Holz aufliest...»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/wer_am_sabbat.png" alt="Parodie auf Agentur C-Werbung" width="162" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Parodie auf Agentur C-Werbung</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><div id="attachment_2434" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><img class="size-full wp-image-2434" title="«Why believe in a god?»" src="http://kyriacou.ch/wp-content/uploads/aha_why_believe.png" alt="Plakat der American Humanist Association" width="190" height="200" /><p class="wp-caption-text">Plakat der American Humanist Association</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Casting ist eröffnet und läuft bis zum 24. Dezember. Hinweis: Der Bewerten-Knopf muss bei jedem Plakat separat gedrückt werden.</p>
<p><small>12.08.2009 <a href="http://kyriacou.ch/2009/08/grosses-polit-casting-frauen-von-grunen-und-sp-vs-svp-manner/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Grosses Polit-Casting: Frauen der Grünen und der SP vs SVP-Männer</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Piratenpartei wird grün</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Engström, der für die schwedische Piratenpartei einen Sitz im Europaparlament gewann, wird Mitglied der Fraktion der Grünen. Tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft, kann zusätzlich die Listenzweite und Vertreterin der Jungen Piraten, Amelia Andersdotter, im Parlament Einsitz nehmen.
Die Grüne Fraktion im Europaparlament wird seit Jahren verstärkt durch Mitglieder der Europäischen Freien Allianz. Diese besteht aus Parteien, die sich für regionale Autonomie einsetzen. Zu den bisherigen Vertretern von Katalonien, Wales, Schottland und der Russischen Minderheit in Lettland kommen zusätzlich der Korse François Alfonsi und die Flämin Frieda Brepoels hinzu. Brepoels verlässt als Bisherige die Fraktion der christlichdemokratisch dominierten Europäischen Volkspartei.
Ebenfalls den Grünen angeschlossen hat sich der Este Indrek Tarand, der als Unabhängiger kandidierte und 26% der Stimmen holte.
Die Grüne Fraktion wuchs von 43 auf 55 Mitglieder an. Nicht mehr wiedergewählt bei den Grünen wurde übrigens die mutmassliche Spesenbetrügerin, Internet-Zensorin und Anthroposophie-Lobbyistin Hiltrud Breyer.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://christianengstrom.wordpress.com/">Christian Engström</a>, der für die schwedische Piratenpartei einen Sitz im Europaparlament gewann, wird Mitglied der Fraktion der Grünen. Tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft, kann zusätzlich die Listenzweite und Vertreterin der Jungen Piraten, <a href="http://www.ameliatillbryssel.se/deutsch">Amelia Andersdotter</a>, im Parlament Einsitz nehmen.</p>
<p>Die <a href="http://www.greens-efa.org/cms/default/rubrik/6/6270.greensefa_org@de.htm">Grüne Fraktion im Europaparlament</a> wird seit Jahren verstärkt durch Mitglieder der <a href="http://e-f-a.org/home.php">Europäischen Freien Allianz</a>. Diese besteht aus Parteien, die sich für regionale Autonomie einsetzen. Zu den bisherigen Vertretern von Katalonien, Wales, Schottland und der Russischen Minderheit in Lettland kommen zusätzlich der Korse <a href="http://www.europeecologie.fr/content/pourquoi-je-rejoins-le-rassemblement-0">François Alfonsi</a> und die Flämin Frieda Brepoels hinzu. Brepoels <a href="http://www.standaard.be/Artikel/Detail.aspx?artikelId=DMF20090624_050&amp;subsection=204">verlässt</a> als Bisherige die Fraktion der christlichdemokratisch dominierten Europäischen Volkspartei.</p>
<p>Ebenfalls den Grünen angeschlossen hat sich der Este <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Indrek_Tarand">Indrek Tarand</a>, der als Unabhängiger kandidierte und 26% der Stimmen holte.</p>
<p>Die Grüne Fraktion wuchs von 43 auf 55 Mitglieder an. Nicht mehr wiedergewählt bei den Grünen wurde übrigens die mutmassliche <a href="http://www.dumpert.nl/mediabase/161331/afc902e3/europarlementariers_zijn_zakkenvullers.html">Spesenbetrügerin</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BRNwyQRx9bk&amp;eurl=http%3A%2F%2Fvideo%2Egoogle%2Ecom%2Fvideosearch%3Fclient%3Dsafari%26rls%3Den%2Dus%26q%3D%2522hiltrud%2Bbreyer%2522%26oe%3DUTF%2D8%26um%3D1%26ie%3DUTF%2D8%26ei%3DxIdESruxFIKusAba3bg&amp;feature=player_embedded">Internet-Zensorin</a> und <a href="http://rudolf-steiner.blogspot.com/2009/05/mehr-anthroposophie.html">Anthroposophie-Lobbyistin</a> Hiltrud Breyer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufstand der Zwinglianer</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 06:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gretchenfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende lief die Kampagne der Freidenker an, um auch in der Schweiz auf öffentlichen Verkehrsmitteln eine säkulare Botschaft zu verkünden. 1000 Franken an Spenden sind bereits eingetroffen. Und schon gehen die präventiven Empörungen los. «Die Fahrgäste könnten sich gestört fühlen» meinte etwa die VBZ-Sprecherin gegenüber dem Zürcher Oberländer. Und ihre Berufskollegin von Bernmobil liess die 20-Minuten-Journalistin wissen: «Wir wollen bei dieser Provokation nicht mitmachen»

Derlei Reaktionen zeigen, wie nötig die Freidenkerkampagne ist. Als Sittenwächterinnen wurden die Mediensprecherinnen wohl kaum angestellt. Es wäre gut, sie würden einfach ihren Job machen &#8211; und vielleicht versuchen, das Leben zu geniessen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende lief die <a href="http://geniess-das-leben.ch/">Kampagne</a> der Freidenker an, um auch in der Schweiz auf öffentlichen Verkehrsmitteln eine säkulare Botschaft zu verkünden. 1000 Franken an Spenden sind bereits eingetroffen. Und schon gehen die präventiven Empörungen los. <em>«Die Fahrgäste könnten sich gestört fühlen»</em> meinte etwa die VBZ-Sprecherin gegenüber dem <a href="http://www.zo-online.ch/article14391/ressorts/fokus-region/region/-gottlose-plakate-bald-auf-bussen.htm">Zürcher Oberländer</a>. Und ihre Berufskollegin von Bernmobil liess die <a rel="self" href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19870495">20-Minuten</a>-Journalistin wissen: <em>«Wir wollen bei dieser Provokation nicht mitmachen»</em></p>
<p><img style="border: initial none initial;" title="Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Hört auf, Euch zu empören - und macht Eure Arbeit." src="http://kyriacou.ch/files/hoert_auf_euch_zu_empoeren.png" alt="" width="478" height="81" /><br />
Derlei Reaktionen zeigen, wie nötig die Freidenkerkampagne ist. Als Sittenwächterinnen wurden die Mediensprecherinnen wohl kaum angestellt. Es wäre gut, sie würden einfach ihren Job machen &#8211; und vielleicht versuchen, <a rel="self" href="http://geniess-das-leben.ch/">das Leben zu geniessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kein Maulkorb für Igel und Ferkel</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 16:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[«Nun ist es gewissermaßen „amtlich&#8221;: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen.» So beginnt die Mitteilung des Humanistischen Pressedienstes zum Entscheid der deutschen Bundesprüfstelle, das Kinderbuch «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott? fragte das kleine Ferkel» nicht zu verbieten. Buchhandlungen und Kinderzimmer werden in Deutschland also nicht zu Tabuzonen für Religionskritik.
Es ist zu hoffen, dass das Familienministerium, welches den Zensurierungsantrag gestellt hatte, künftig auf solcherlei unnötigen Aktivismus verzichtet.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>«Nun ist es gewissermaßen „amtlich&#8221;: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen.</em>» So beginnt die <a href="http://hpd-online.de/node/4035">Mitteilung</a> des Humanistischen Pressedienstes zum Entscheid der deutschen Bundesprüfstelle, das Kinderbuch «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott? fragte das kleine Ferkel» <em>nicht</em> zu verbieten. Buchhandlungen und Kinderzimmer werden in Deutschland also nicht zu Tabuzonen für Religionskritik.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass das Familienministerium, welches den <a rel="self" href="http://kyriacou.ch/2008/02/when-pigs-fly-vom-uberraschenden-erfolg-eines-religionskritischen-kinderbuches/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed">Zensurierungsantrag</a> gestellt hatte, künftig auf solcherlei unnötigen Aktivismus verzichtet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>When Pigs fly &#8211; vom überraschenden Erfolg eines religionskritischen Kinderbuches</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 15:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinderbüchern haftet oft der Ruf an, sie seien reichlich moraltriefend, müssten mindestens so sehr erzieherisch wertvoll wie unterhaltsam sein. Als Beispiel möge Der Regenbogenfisch lernt teilen dienen. Den Anspruch, Kinder in die richtigen Bahnen zu leiten, haben sicherlich auch religiös ausgerichtete Kinderbücher. Solche sind in der aktuellen Amazon-Bestenliste in dieser Kategorie mit so erbauend klingenden Titeln vertreten wie «Ich bin das Licht, Komm freu Dich mit mir», «Du bist einmalig» oder «Ich will dir was erzählen, lieber Gott. Mit Kindern beten ist schön».
Man könnte leicht zynisch schlussfolgern, Kindern wird aus erzieherischen Gründen das selber Denken abgenommen. Dabei gibt es sehr wohl Kinder, die sich dieses Recht frech herausnehmen wollen &#8211; wie es im besten aller Kinderbücher anschaulich dokumentiert ist:
&#8220;Thinking again?&#8221; the Duchess asked, with another dig of her sharp little chin.&#8221;I&#8217;ve a right to think,&#8221; said Alice sharply, for she was beginning to feel a little worried.&#8221;Just about as much right,&#8221; said the Duchess, &#8220;as pigs have to fly&#8230;.&#8221;
So sehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderbüchern haftet oft der Ruf an, sie seien reichlich moraltriefend, müssten mindestens so sehr erzieherisch wertvoll wie unterhaltsam sein. Als Beispiel möge <em><a rel="self" href="http://www.amazon.de/Regenbogenfisch-Malbuch-Geschichte-glitzernden-Stickern/dp/3314011970">Der Regenbogenfisch lernt teilen</a></em> dienen. Den Anspruch, Kinder in die richtigen Bahnen zu leiten, haben sicherlich auch religiös ausgerichtete Kinderbücher. Solche sind in der aktuellen <a rel="self" href="http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/280773/ref=pd_ts_b_nav">Amazon-Bestenliste</a> in dieser Kategorie mit so erbauend klingenden Titeln vertreten wie <em>«Ich bin das Licht, Komm freu Dich mit mir»</em>, <em>«Du bist einmalig»</em> oder <em>«Ich will dir was erzählen, lieber Gott. Mit Kindern beten ist schön»</em>.<br />
Man könnte leicht zynisch schlussfolgern, Kindern wird aus erzieherischen Gründen das selber Denken abgenommen. Dabei gibt es sehr wohl Kinder, die sich dieses Recht frech herausnehmen wollen &#8211; wie es im besten aller Kinderbücher anschaulich dokumentiert ist:</p>
<blockquote><p>&#8220;Thinking again?&#8221; the Duchess asked, with another dig of her sharp little chin.&#8221;I&#8217;ve a right to think,&#8221; said Alice sharply, for she was beginning to feel a little worried.&#8221;Just about as much right,&#8221; said the Duchess, &#8220;as pigs have to fly&#8230;.&#8221;</p></blockquote>
<p>So sehr wie Schweine ein Recht zum Fliegen haben, wird also der kleinen Alice im Wunderland beschienen, habe sie ein Recht zu denken.</p>
<p>Den armen Schweinen wird ja neuerdings nicht nur das Recht zum Fliegen abgesprochen, Piglet wurde aus <a rel="self" href="http://www.foxnews.com/story/0,2933,200909,00.html">dem türkischen Fernsehen verbannt</a>, die drei kleinen Schweinchen will man <a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/die_politisch_unkorrekten_drei_kleinen_schweinchen_religious_tolerance_gone_bananas.html">aus britischen Schulzimmer aussperren</a>. Und nun soll es eben einem deutschsprachigen Ferkel <a rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/der_schweinischen_zensur_zweiter_teil.html">an den Kragen gehen</a>.</p>
<p>Doch dieses lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Drei Tage nach dem Antrag des deutschen Familienministeriums, das religionskritische Kinderbuch <a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">«Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?</a><a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">»</a> <a rel="self" href="http://www.amazon.de/fragte-kleine-Ferkel-nichts-vormachen/dp/3865690300/ref=pd_ts_b_1?ie=UTF8&amp;s=books">fragte das kleine Ferkel</a> zu verbieten, ist dieses in der deutschsprachigen <a rel="self" href="http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/ref=sv_b_2">Bücher-Bestsellerliste</a> von amazon.de auf <span style="color: #f80008;">Platz 1</span> gelandet.</p>
<p>Die Schweine lassen lassen sich also das Fliegen nicht nehmen. Und die Kinder nicht das Denken. Das ist gut so. Dem Familienministerium kann man für die Beihilfe zu dieser Klärung eigentlich nur dankbar sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der schweinischen Zensur zweiter Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 11:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweine aus der Welt der Kinderbücher bedrohen die Zivilisation offenbar mit System. Erst letzte Woche Woche musste die staatliche britische Agentur für Lerntechnologie eine CD von einem Wettbewerb verbannen. Hatten es die Autoren doch gewagt, ihre Lern-Software auf der anstössigen Geschichte der drei kleinen Schweinchen zu basieren.
Nun mussten aus Gründen des Jugendschutzes auch deutsche Ordnungshüterinnen einschreiten, gegen ein Ferkel, das obszöne Fragen stellt, z.B. «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?» Das Familienministerium möchte das religionskritische Kinderbuch des Schriftstellers Michael Schmidt-Salomon und des Illustrators Helge Nyncke auf den Index setzen, es also für Kinder und Jugendliche so unzugänglich machen wie harte Pornographie und Nazi-Literatur.
Der Verlag und die humanistische Bruno Giordani-Stiftung haben nun eine Aktion &#8220;Rettet das Kleine Ferkel&#8221; gestartet.
 
Doch die Unterschriftenaktion greift eigentlich zu kurz. Denn neu ist der Trend nicht. Bereits 2006 hatte das staatliche türkische Fernsehen Winnie the Poohverbannt wegen dessen enger Beziehung zu Piglet.
Es braucht wohl eine grössere Gegenbewegung. save-the-piglets.com vielleicht?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweine aus der Welt der Kinderbücher bedrohen die Zivilisation offenbar mit System. Erst letzte Woche Woche musste die staatliche britische Agentur für Lerntechnologie eine CD von einem Wettbewerb <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/die_politisch_unkorrekten_drei_kleinen_schweinchen_religious_tolerance_gone_bananas.html">verbannen</a>. Hatten es die Autoren doch gewagt, ihre Lern-Software auf der anstössigen Geschichte der drei kleinen Schweinchen zu basieren.</p>
<p>Nun mussten aus Gründen des Jugendschutzes auch deutsche Ordnungshüterinnen einschreiten, gegen ein Ferkel, das obszöne Fragen stellt, z.B. «Wo bitte geht&#8217;s zu Gott?» Das Familienministerium möchte das religionskritische Kinderbuch des Schriftstellers Michael Schmidt-Salomon und des Illustrators Helge Nyncke auf den Index setzen, es also für Kinder und Jugendliche so unzugänglich machen wie harte Pornographie und Nazi-Literatur.</p>
<p>Der Verlag und die humanistische Bruno Giordani-Stiftung haben nun eine Aktion &#8220;<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.ferkelbuch.de/">Rettet das Kleine Ferkel</a>&#8221; gestartet.</p>
<p><a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" href="http://www.ferkelbuch.de/" target="_blank"><img style="border: initial none initial;" src="http://www.kyriacou.ch/assets/rettet_das_kleine_ferkel.png" border="0" alt="" /> </a></p>
<p>Doch die Unterschriftenaktion greift eigentlich zu kurz. Denn neu ist der Trend nicht. Bereits 2006 hatte das staatliche türkische Fernsehen Winnie the Pooh<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.foxnews.com/story/0,2933,200909,00.html">verbannt</a> wegen dessen enger Beziehung zu Piglet.</p>
<p>Es braucht wohl eine grössere Gegenbewegung. save-the-piglets.com vielleicht?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die politisch unkorrekten drei kleinen Schweinchen &#8211; religious tolerance gone bananas</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 22:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit anfangs Dezember 2007 wissen wir, dass eine falsche Namensgebung für einen Teddybären schon Grundlage genug sein kann, um den ach so heiligen Frieden unter den Religionen zu gefährden.
Juroren der staatlichen britischen Agentur für Lerntechnologie (Becta) haben nun noch weitere bösartige Provokateure aus der Welt der Kinder entdeckt: Die drei kleinen Schweinchen.



Bild BBC / Shoo Fly Verlag


Eine elektronisches Buch, das dieses Märchen zum Inhalt hatte, wurde von einem Wettbewerb ausgeschlossen, da es «kulturell problematisch» sei («the use of pigs raises cultural issues» ). Die CD, die zuvor bereits mehrfach prämiert worden war, könne der muslimischen Gemeinschaft nicht empfohlen werden.
Höchste Zeit also, britische Werke zu verbieten, die seit Jahrzehnten durch die Omnipräsenz von Schweinen religiösen Hass in den Kinderstuben verbreiten: allen voran die Muppet Show und Winnie the Pooh und Animal Farm sowieso.
(via humanistischer Pressedienst und BBC)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit anfangs Dezember 2007 wissen wir, dass eine <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" title="Blog:Von ungläubigen Teddybären und Eselsweisheiten" rel="self" href="http://www.kyriacou.ch/files/von_unglaeubigen_teddybaeren_und_eselsweisheiten.html">falsche Namensgebung für einen Teddybären</a> schon Grundlage genug sein kann, um den ach so heiligen Frieden unter den Religionen zu gefährden.</p>
<p>Juroren der staatlichen britischen Agentur für Lerntechnologie (<a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://about.becta.org.uk/display.cfm?page=1616">Becta</a>) haben nun noch weitere bösartige Provokateure aus der Welt der Kinder entdeckt: Die drei kleinen Schweinchen.</p>
<div>
<dl style="text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; -webkit-border-top-right-radius: 3px 3px; -webkit-border-top-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-right-radius: 3px 3px; width: 183px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="Bild BBC / Shoo Fly Verlag" src="http://kyriacou.ch/files/page1_blog_entry94_1.jpg" alt="title=" width="173" height="130" /></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Bild BBC / Shoo Fly Verlag</dd>
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<p>Eine elektronisches Buch, das dieses Märchen zum Inhalt hatte, wurde von einem Wettbewerb ausgeschlossen, da es «kulturell problematisch» sei <em>(«the use of pigs raises cultural issues» )</em>. Die <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://www.shooflypublishing.co.uk/product.php?id=13">CD</a>, die zuvor bereits mehrfach prämiert worden war, könne der muslimischen Gemeinschaft nicht empfohlen werden.</p>
<p>Höchste Zeit also, britische Werke zu verbieten, die seit Jahrzehnten durch die Omnipräsenz von Schweinen religiösen Hass in den Kinderstuben verbreiten: allen voran die <em>Muppet Show</em> und <em>Winnie the Pooh</em> und <em>Animal Farm</em> sowieso.</p>
<p>(via <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://hpd-online.de/node/3675">humanistischer Pressedienst</a> und <a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #339900;" rel="self" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/education/7204635.stm">BBC</a>)</p>
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